[Filmrezension] "Les Misérables"

Charlie | Freitag, 5. April 2013 |


In einem Wort: Atemberaubend




Genre: Drama, Historienfilm, Musical
Länge: 158 Min
Altersfreigabe: ab 12
Kinostart: 21.02.13
Darsteller: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Eddie Redmayne, u. A.
Regie: Tom Hooper
Drehbuch: Alain Boubil, Herbert Kretzmer, William Nicholson, Claude-Michel Schönberg



Inhalt

1815 wird  Jean Valjean nach 19 Jahren Gefangenschaft auf Bewährung freigelassen. Schnell erkennt er, dass das Leben für einen ehemaligen Sträfling, selbst wenn er nur ein Brot gestohlen hat, nicht viel übrig hat und nach einer schicksalshaften Begegnung beschließt er, ein guter Mensch zu werden und ein neues Leben mit einer neuen Identität anzufangen.
Acht Jahre später, 1923, ist Valjean ein ehrenwerter Mann und Bürgermeister in Montreuil, wo er mit ansehen muss, wie eine junge Fabrikarbeiterin auf die Straße gesetzt wird und sich prostituieren muss, um ihre kleine Tochter durchbringen zu können. Kurzerhand nimmt er die kleine Cosette bei sich auf und sein Leben nimmt erneut eine Wendung, die er sich nie erträumt hätte.
1832, Paris: Hunderte junge Leute finden sich zu den Juni-Aufständen zusammen, um gegen die Monarchie zu kämpfen. Als die nun erwachsene Cosette sich in den Freiheitskämpfer Marius verliebt, beginnt für Jean Valjean und alle anderen erneut ein Kampf um die Liebe, die Freiheit und das Überleben, denn auch der ehemalige Gefängniswärter Javert hat die Suche nach dem flüchtigen Valjean nicht aufgegeben und dürstet nach Rache…

(Mann, es ist verdammt schwer, dieses Musical zusammenzufassen, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass die Buchvorlage knapp 1700 Seiten hat. Wer eine vernünftige Inhaltsangabe will, sollte den Film wohl selbst sehen oder Wikipedia zu Rate ziehen :D).



Meinung

Aus mehreren Gründen habe ich mir „Les Misérables“ angesehen und es keinesfalls bereut:
Zum einen bin ich ein großer Fan der emotionalen, sprachgewaltigen und gesellschaftskritischen Literatur des 19. Jahrhunderts, zum anderen liebe ich Musicals und drittens spielen in diesem Film so viele tolle Schauspieler mit, dass er einfach nur gut sein kann.
Und ich kann euch nur sagen: Wer meine Vorliebe für den großartigen Cast, Musik und Dramen teilt, der sollte sich „Les Mis“, wie Fans das Stück nennen, auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Mir ist allerdings auch klar, dass nicht jeder zweieinhalb Stunden pausenlosen Gesang aushält, weshalb ich gleich anmerken möchte: Wer eher nicht so auf Musicals steht, kann hier aufhören zu lesen, denn diese Rezension wird ähnliche Ausmaße annehmen wie meine Eindrücke zu „Tanz der Vampire“  und ist wirklich nur auszuhalten, wenn man sich für den Film interessiert :D.


Handlung

Schon die Geschichte ist ein Grund, sich wenigstens eine Verfilmung ohne Gesang anzusehen oder – noch besser – das Buch zu lesen.
Sie ist vielschichtig, bewegend und – vermutlich der Vorteil an der klassischen Buchvorlage – größtenteils frei von Stereotypen und Klischees, die einem im Hollywood-Alltag so oft begegnen.
Im Fokus steht der Sträfling Jean Valjean, der durch eine aufwühlende Bewegung, die sein Leben in neue Bahnen lenkt, ein besserer Mensch wird, doch auch sozial- und gesellschaftskritische Aspekte wie die detaillierten Ansichten der Armenviertel und die entsetzenden Bilder der blutig niedergeschlagenen Revolution finden Erwähnung und verleihen der Handlung Tiefe.
Gekonnt verwebt Hugo dabei die Geschichten einzelner Charaktere mit der großen Geschichte der Junirevolution und während erstere zumindest teilweise ein gutes Ende finden, zeigt sich besonders im Ausgang der letzteren sein Sinn für Gerechtigkeit und Kritik an der damaligen Regierung.
Der Autor zeigt meiner Meinung nach, dass es vielleicht für einzelne ein Happy End gibt, der Kampf um die Freiheit aber ein ewiger Kampf ist und so dramatisch das jetzt klingt, so wahr und noch immer aktuell ist es doch und vermutlich ist das auch der Grund, warum ich den Film so bewegend finde. Man muss sich einfach nur klarmachen, dass so etwas in manchen Ländern noch immer passiert!
Doch auch die Beziehung zu Gott und die Frage nach Recht, Gerechtigkeit und Gewissen, die thematisiert werden, und die Darstellung der einzelnen Personen finde ich überaus gelungen und sehr interessant.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Ganz ohne Kitsch kommt der Film doch nicht aus und die Liebe zwischen Cosette und Marius entwickelt sich meiner Meinung nach viel zu schnell und ist natürlich mal wieder bedingungslos.
Das ist aber auch so ziemlich alles, was ich zu beanstanden habe und dann wäre da ja auch noch die Musik...

Musik

Wie bereits bekannt ist, liebe ich Musicals und "Les Misérables" ist ein wirklich wunderbares Exemplar. Neben der beeindruckenden Story überzeugen hier gerade die vielen tollen Songs: schnelle und langsame, kämpferische und gefühlvolle, dramatische und hoffnungsvolle, die vor allem  in Kombination mit den eindrucksvollen Bildern direkt ins Herz gehen, mitreißen und noch Tage lang im Ohr bleiben. Dabei habe ich mich auch in die wortgewaltigen, englischen Texte verliebt, die ich schon fleißig auswendig lerne und ständig vor mich hin schmettere.
Das tolle an dem Song-Repertoire von „Les Mis“ ist, dass von eindrucksvollen Soli („ I Dreamed A Dream“, „Empty Chares At Empty Tables“), über bewegende Duette bis hin zu mitreißenden Chorstücken („Do You Hear The People Sing?“)  alle Arten von Liedern vertreten sind und einem die Musik somit nur selten langweilig wird.

Der Regisseur Tom Hooper bestand dabei darauf, dass alle Songs nicht, wie sonst üblich, nachträglich im Studium aufgenommen, sondern live vor laufender Kamera gesungen werden, was die Leistung der Darsteller noch beeindruckender macht, da ich es mir nicht leicht vorstelle, die anspruchsvollen Stücke zu singen und sich gleichzeitig zu bewegen, am Boden zu knien - oder sogar zu liegen – und dabei noch all die Emotionen rüberzubringen.

Gesanglich haben mich besonders Anne Hathaway, Eddie Redmayne und Samantha Barks beeindruckt – erstere mit ihrer wirklich fantastischen Version von „I Dreamed a Dream“, letzere mit ihrem ebenfalls beeindruckend emotionalen Song „On My Own“, bei dem deutlich zu hören ist, dass sie die Rolle der Éponine nicht zum ersten Mal singt. Auch Eddie Redmayne hat es geschafft, dass sein Solo („Empty Chares At Empty Tables“) zu einem meiner Lieblingslieder aufgestiegen ist und der Stimmumfang, den er allein in diesem Song bietet, ist unglaublich – vor allem, wenn man bedenkt, dass er vor den Arbeiten an „Les Misérables“ noch nie professionell gesungen hat.
Ebenfalls erwähnenswert sind für mich die jungen Revolutionäre, allen voran Aaron Tveit als Enjolras, die zwar keine besonders langen Passagen, trotzdem aber ebenfalls ausgesprochen kräftige und klare Stimmen haben.
Auch der viel kritisierte Russel Crowe fiel mir, als Normalsterbliche, nicht so negativ auf, wie offenbar einigen Rezensenten auf Amazon. Vielleicht hat er keine für den Musicalgesang ausgebildete Stimme, doch Javert ist nun mal ein verbissener Typ – selbst wenn Crowe so gepresst singen würde, wie viele es behaupten, würde es immer noch zu seiner Rolle passen.
Hugh Jackman allerdings wird wohl nie mein Lieblingsänger. Zwar hat er eine wirklich eindrucksvolle Stimme und singt die meisten und vermutlich auch die anspruchsvollsten Lieder, doch hier kommt einfach meine persönliche Abneigung gegen Opern durch: Mit seinem Tremolo, der beinahe bei jedem langen Ton zu hören ist, geht er mir schon manchmal auf die Nerven.


Schauspieler(rische Leistungen)

Seine schauspielerische Leistung dagegen ist wirklich beeindruckend. Im Laufe des Films durchläuft Jean Valjean eine beeindruckende Wandlung von tiefstem Hass zu großer Güte und Selbstlosigkeit und Hugh Jackman vermag die inneren Kämpfe und die brodelnden Emotionen seiner Figur wirklich fabelhaft darzustellen. Zu Recht wurde er für diese Rolle für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert.
Sein Gegenspieler, meine Lieblingsfigur Javert, der vielleicht auf den ersten Blick nur kalt und skrupellos erscheint, in Wahrheit aber noch vielschichtiger ist, wird von Russel Crowe mit genau der richtigen Mischung aus Würde und Haltung, aber auch durchblitzenden Emotionen wie Hass und Menschlichkeit verkörpert.
Auch die anderen Darsteller machen ihrer Rolle alle Ehre und auch hier muss wieder Anne Hathaway genannt werden, die allein in ihrem vierminütigen Solo mehr Emotionen zeigt als Kristen Stewart in allen Twilight-Filmen zusammen. Den Oscar hat sie sich mehr als verdient!
Die Newcomer Eddie Redmayne und Samantha Barks konnten mich, wie gesagt, aber auch durchaus beeindrucken, ebenso wie die Darsteller der Revolutionäre, von denen leider nur Aaron Tveit in meinen Quellen namentlich genannt wird.
Für heitere Momente sorgen Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen als Wirtspaar Thénardiers, doch meine Lieblinge sind und bleiben die Kinderdarsteller Isabelle Allen und Daniel Huttlestone als junge Cosette beziehungsweise Gavroche.
Die junge Cosette, ein Mädchen von vielleicht 8 Jahren, die bei ihren lieblosen Pflegeeltern lebt, hat für Valjean eine große Bedeutung und meiner Meinung nach fast eine größere Rolle als Amanda Seyfried als erwachsene Cosette, die fast nichts tut außer verliebt gucken und Marius trösten (aber immerhin mit einem außergewöhnlich schönen Sopran singt). Isabelle Allen singt sich dabei mit einem zuckersüßen und ebenso traurigen Lied, in dem sie von ihren Träumen erzählt, in das Herz der Zuschauer und weckt nicht nur in Jean Valjean den Beschützerinstinkt. Mindestens ebenso berührend ist der Knirps Gavroche, der trotz seiner jungen Jahre die Aufstände mit Feuereifer unterstützt. Auf dem roten Teppich bei der Premiere sagte eine Journalistin den beiden Kinderdarstellern, sie seien die heimlichen Stars des Films und ich kann ihr da nur zustimmen.


Atmosphäre

Fertig? Nein, noch lange nicht, denn auch das Setting, die Kostüme und überhaupt die Darstellung Paris‘ Anfang des 19. Jahrhunderts darf nicht unerwähnt bleiben.
Mein pingeliger Vater (:D) hat sich beschwert, dass Samantha Barks bei „On My Own“ manikürte Fingernägel hätte – was mir persönlich nicht aufgefallen ist – aber ansonsten musste auch er zugeben, dass die Atmosphäre im Film wirklich überzeugend ist .
Nicht umsonst wurde „Les Misérables“ sowohl für den Kostüm- als auch für den Make-Up- und Frisuren-Oscar nominiert (wobei er letzteren auch gewann).
Schon allein die Schminke der Prostituierten im Hafenviertel muss ein halbes Vermögen gekostet haben, ebenso wie das ganze Kunstblut und die teilweise wirklich widerwärtigen Verkleidungen der Bettler. Und Hugh Jackmans Verwandlung vom Prolog, in dem er noch Sklave ist (sein Gesicht von einem Bart überwuchert, eingefallene Wangen, hervortretende Adern) zum 1. Akt, in dem er bereits gut situiert ist und mit dem Anzug und den kleinen Löckchen ziemlich gut aussieht, ist wirklich ein wahres Kunstwerk!
Beeindruckend ist ebenfalls die Barrikade (wobei ich jedes Mal zusammenzucke, wenn die dort tatsächlich ein Klavier aus dem Fenster werfen), die aus tausenden von alten Möbeln bestehen muss (sofern sie denn wirklich echt war). Kosten und Mühen wurden für diesen Film jedenfalls nicht gescheut und dass der Film so mitreißend ist und man sich regelrecht in den Handlungsort hineinversetzt fühlt, liegt wohl zu großen Teilen an dieser Arbeit.



Untertitel

Einen kleinen Makel gibt es dennoch: die Untertitel. Sollte sich jemand von euch irgendwann die DVD von „Les Misérables“ kaufen, kann ich nur empfehlen, sich den Film komplett auf Englisch anzusehen – mit englischen Untertiteln. Die ca. zehn gesprochenen und somit synchronisierten Sätze hätte man sich getrost sparen können und der Rest der Dialoge besteht, wenn nicht gerade aus Songs, aus dem für Musicals typischen Sprechgesang.  Mal ganz abgesehen davon, dass ich lieber diesen Sprechgesang in normale Dialoge umgewandelt hätte, weil er doch irgendwann nervt, lenken die deutschen Untertitel hier eher ab. Zum einen, weil man die Sprache (vielleicht abgesehen von einigen Chorstücken und Duetten) doch relativ gut verstehen kann, zum anderen weil die Untertitel, wie so oft, nicht wörtlich sondern relativ frei übersetzt sind. Für jemanden, der sie nur ab und zu als Hilfe braucht, sind sie deshalb eher verwirrend als hilfreich und jemandem, der kein Englisch kann, würde ich den Film ohnehin nicht empfehlen.
Außerdem: Mit englischen Texten kann man viel besser mitsingen ;-).


Fazit

„Les Misérables ist wohl einer der beeindruckendsten Filme, die ich je gesehen habe. Durch eine faszinierende Handlung, unglaubliche Sänger und Schauspieler sowie die fantastische Musik und die überzeugende Atmosphäre hat er mich in’s Paris des 19. Jahrhunderts entführt, zum Lachen und zum Weinen gebracht und dafür gesorgt, dass ich ihn als einen meiner Lieblingsfilme noch lange in Erinnerung behalten werden.
Allen Fans von Musicals und anspruchsvollen bis dramatischen Geschichten kann ich ihn nur an’s Herz legen und vergebe volle 5 Sterne (für die Version mit englischen Untertiteln :D).


Kommentare:

  1. Huhu,
    ich kann dir nur zustimmen! Ich fand den Film auch einfach richtig genial und total beeindruckend!

    lg, Steffi

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    1. Das freut mich ;). Es freut mich immer, wenn sich jemand für meine Lieblingsfilme begeistern kann!

      LG =)

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  2. Oh Gott, ich bin auch jedes Mal zusammengezuckt, als das Klavier auf der Straße aufkam und in tausend STücke zerbricht. Da bekommt man als selbst praktizierender Musiker (okay, ich spiele Geige, aber das kommt ja auf das Gleiche hinaus^^)beinahe einen Herzinfarkt!!!

    Aber jetzt mal zu den wirklich wichtigen Teilen:

    Ich stimme dir in allen Punkten zu.
    Na gut, außer der Gesang von Hugh Jackman mit den Tremoli, der mir gut gefallen hat, aber da sind wir ja auch schon zu dem gemeinsamen Schluss gekommen, dass das wirklich Gewöhnungssache ist...

    Und die Untertitel haben mich auch nicht gestört, da ich auf die sowieso grundsätzlich nicht achte xD.
    Bei der DVD mache ich aber englische Untertitel an, damit ich mitsingen kann!

    Und diese Musik!!
    Meine Lieblingslieder sind auch "I dreamed a dream", "Empty chairs...", aber ich mag auch "Red/Black" total und dieser Epilog ist das Traurigste im ganzen Film *schnüff*.
    Da war es bei allen drei Malen im Kino mit der Selbstbeherrschung vorbei und die Tränen flossen ;).

    Sehr schöne Rezension und so lang ist sie doch gar nicht geworden...
    Als du sie mir vorgelesen hast, kam sie mir länger vor, aber das lag wahrscheinlich daran, dass ich da selbst über meine eigene Rezi nachdenken musste ^^.

    <3 LG,
    Clärchen :)

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    1. Jaaa :S, vor allem, wenn man selbst ein schrottes Klavier hat und weiß, wie viel ein neues kostet xD. Die hätten ruhig auch meins für den Film nehmen können ^^.

      Jaja, du magst ja auch Opern xD.

      Hihi, das mache ich auch, wie früher bei HSM - zum mitsingen ^^.

      Jaaaaa, der Epilog ist sooo toll, weil da noch mal traurige und hoffnungsvolle Musik vereint und irgendwie mit dem ganzen Stück abgeschlossen wird. Und ich kann mir die Musik jetzt immer wieder anhören <3 *neidischmach* :P.

      Stimmt, so furchtbar lang ist sie nicht. Ich hatte schlimmeres befürchtet :P.

      LG <3

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  3. Den Film wollte ich ohnehin gerne sehen, aber jetzt nach deiner tollen Rezension MUSS ich ihn mir bald mal anschauen! :D

    Glg
    Micha

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  4. Du sprichst mir sowas von aus der Seele! Ich liebe dieses Sprichwort, auch wenn ich es nicht sage, weil es sich in meinem Dialekt total bescheuert anhören würde xD
    Also meine Lieblinge waren vor allem Gavroche, oh Gott ich hab echt heulen müssen, als er starb, das Kind war doch so süß und noch ein KIND :( Und dann noch Enjolras <3 Awrr Aaron Tveit war mir vor dem Film noch gar nicht bekannt^^ Wenigstens hatte er einen coolen Tod, sofern man eine Sterbensart als "cool" bezeichnen kann. Naja, er war ja äh...spektakulär, also mit der Flagge und so ;DDD
    Irgendwie versteh ich die Kritik an Crowe auch nicht so ganz, also ich persönlich fand seine Stimme schon irgendwie eindrucksvoll, auch wenn ich mich was Gesang und so betrifft nicht wirklich auskenne. Besser als Lady Gaga und Katy Perry war er schon. Sorry, falls du die magst :)
    Beim Untertitel gebe ich dir recht, der war einfach nicht nötig!
    ICH LIEBE DIESE FILM und du hast mit deiner Filmrezension wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen (Noch so ne Redewendung <3).

    Liebe Grüße,
    Maggi :D

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    1. Was für ein Dialekt? :D
      Ach, in diesem Fall scheint es ja zuzutreffen ;).

      Jaa, Gavroche ist sooo süß und unschuldig und es ist so traurig, dass er sterben muss. Und das obwohl er für die richtige Sache kämpft und so viel Mut beweist.

      Ich kannte Aaron Tveit als Trip aus "Gossip Girl". Da ist er allerdings nicht halb so sympathisch. Und ich weiß, was du meinst: Die Szene, in der er stirbt, ist schon echt dramatisch, sieht aber schon irgendwie... cool aus (das ist echt ein blödes Wort, aber du weißt ja, was ich meine ;)).

      Ja, ich kenn mich auch nicht so wirklich damit aus und vielleicht stammt die Kritik auch von Kennern des Musicals. Wenn man schon mehre Leute in der Rolle gehört hat, kann man schon mal pingelig sein. So bin ich bei "Tanz der Vampire" xD.
      Haha, der Vergleich ist gut :P.

      Freut mich sehr, dass wir einer Meinung sind <3
      LG
      Charlie

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    2. Bayrisch xD Es lebe Bayern! ;DDD
      Also "Gossip Girl" hab ich noch nicht gesehen, aber ich glaube, das ist nichts so für mich.
      Ich fand Gavroche auch vor allem so toll, weil er total von seiner Sache überzeugt ist und mindestens genauso mutig wie die Studenten, wenn nicht sogar mehr. Haha, Enjolras in Miniaturformat :D
      "Tanz der Vampire" hab ich ebenfalls noch nicht gesehen, aber irgendwann schau ich das Musical bestimmt an!

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    3. Cool :D. Na Bayrisch geht doch noch! Besser als Sächsisch oder Plattdeutsch ^^. Mit Bayrisch komme ich auch noch klar, aber nichts geht über's Berlinern ^^.
      GG ist auch wirklich totales Kontrastprogramm zu "Les Mis" ^^
      Stimmt, irgendwie ist er wirklich Enjolras in klein ;).
      Das ist genial *_*. Schade, dass es Deutschland bald verlässt :/

      LG <3

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  5. Absolut, auf der Bühne war ich von dem Stoff schon total begeistert (Theater des Westens, 2004 glaube ich), und dies ist ein wirklich großartiger Film geworden.

    Für einen Chorsänger ist "look down" natürlich auch beeindruckend ;)

    Nun hab ich den Rest des Tages Ohrwürmer. Schönen Dank auch. Do you hear the people sing...

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    1. Ich hatte auch die große Freude, das Stück live zu sehen: In London, letztes Jahr. Es war wirklich sehr beeindruckend, aber genau wie du finde ich den Film auch nach wie vor sehr gelungen.

      Tut mir überhaupt nicht leid, dir einen Ohrwurm verpasst zu haben ;). Ich "leide" ja selbst immer darunter.

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