[Tag-Tratsch] Vergleiche mit anderen Büchern - Ja oder Nein?/

Charlie | Mittwoch, 22. Mai 2013 |



Und schon wieder ist Mittwoch! Irgendwie vergeht die Zeit so schnell :O.
Da in der Schule momentan Endspurt ist, solltet ihr euch nicht wundern, falls ich in nächster Zeit nicht so viel poste. Ich bin gerade sehr beschäftigt, aber in den Sommerferien gibt's dann wieder mehr von mir zu lesen (:.

Für den heutigen Tag-Tratsch habe ich sechs Fragen von der lieben Christine bekommen.
Nach den "11-Fragen-Tags" ist es jetzt offenbar in, 6 Fragen zu stellen ^^. Aber ich mag Christines Fragen, also lege ich mal los:



 1.) Hast du ein Lieblingslied, CD etc., wenn du liest oder hörst du gar keine Musik, oder kommt es auf etwas an?
Ich höre am liebsten gar keine Musik beim Lesen, weil mich das zu sehr ablenkt. Ich singe dann immer mit :P.

2.) Wenn du ein Buch/Reihe für immer aus der Welt verbannen könntest, welche(s) würdest du wählen?
Hm, eigentlich sind mir schlechte Bücher ziemlich egal. Soll ja Leute geben, die sowas lesen. Warum sollte ich die verbannen?
Vermutlich würde ich "House of Night" wählen, weil die Reihe irgendwie ein schlechtes Licht auf uns jugendliche Leser (und Teenie-Mädchen allgemein) wirft. Als würden wir nur so niveaulose Geschichten lesen und als kleine Zoeys durch die Gegend laufen :D.

3.) Auf welche Buchverfilmung freust du dich am Meisten oder am Wenigsten?
Generell freue ich mich auf gar keine Buchverfilmung, weil Bücher und Filme für mich getrennte Dinge sind. Bücher sollten Bücher bleiben und die Filmemacher sollen sich eigene Geschichten ausdenken. Die Kinoadaptionen kommen eh so gut wie nie ans Original ran.
Am wenigsten freue ich mich vermutlich auf "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", weil ich finde, dass man dieses Buch einfach nicht verfilmen kann, aber auch auf den Film zu "Divergent" bin ich nicht gerade scharf. Den Cast finde ich total unpassend und ich bin bei Verfilmungen von Büchern, die ich mag, allgemein skeptisch.

4.) Liest du Bücher am liebsten in der Vergangenheit, Gegenwart oder doch der Zukunft?
Natürlich in der Gegenwart. Wenn ich sie erst in der Zukunft lese, habe ich doch nichts davon ^^.
Nee, Spaß beiseite. Am meisten lese ich wohl zeitgenössische Literatur, also Bücher, die in der Gegenwart spielen, aber Dystopien sind bei mir auch häufig vertreten. Historische Romane lese ich aber eher selten.

5.) Besondere Erinnerungen an irgendein Buch? Besonderes Erlebnis?
Kommt bei mir eher selten vor. Ich weiß zwar immer, woher ich ein Buch habe, z.B. wer es mir geschenkt hat oder wo ich es gekauft habe, aber besondere Ereignisse verbinde ich nicht damit. Das geht mir eher mit Musik so.

6.) Welches Buch möchtest du niemals freiwillig lesen?
Coole Frage ^^.  Psychotrhiller oder Romane von Stephen King! Da könnte ich wahrscheinlich wochenlang nicht schlafen :S.



Ich befürchte schon, dass dieser Laberpost hier nicht gerade lang werden wird, da ich noch einen Berg an (sinnlosen -.-) Hausaufgaben zu erledigen habe.
Trotzdem möchte ich heute ein Thema ansprechen, auf das Maggi mich gebracht hat:
 Unter meiner Rezension zu "Das also ist mein Leben" hat sie erwähnt, dass die Vergleiche mit anderen Büchern doof findet und ehrlich gesagt kann ich ihr da nur zustimmen.

Ihr kennt das bestimmt auch: Ihr nehmt ein Buch zur Hand oder lest die Beschreibung einer Neuerscheinung und stoßt auf eine Zeile wie "Für Fans von 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter'" oder "Für alle, die 'House of Night' lieben" und schon ist es passiert. - Man hat bereits eine Erwartung, ohne irgendetwas vom Buch zu wissen.
Ob bewusst oder unterbewusst: Man verbindet besagtes Buch von nun an mit dem Buch, mit dem es verglichen wird. Und das kann sich positiv oder auch negativ auf die eigene Meinung auswirken.

Mir ging es beispielsweise mit "Shadow Falls Camp" so. Wie ihr im Tag oben vielleicht bemerkt habt, bin ich kein großer Fan von "House of Night", aber genau mit dieser Reihe wird SFC im Klappentext verglichen. Meine Ansprüche waren dementsprechend niedrig und ich habe lange gebraucht, um micht dazu aufzuraffen, das Buch zu lesen. Dabei waren meine Sorgen völlig unbegründet! "Geboren um Mitternacht" ist keinesfalls so schlecht wie HoN, die Protagonistin um Längen sympathischer und der Schreibstil wesentlich angenehmer. Trotzdem hätte ich mir das Buch vermutlich allein aufgrund des Vergleichs nicht gekauft.

Genau andersherum geht es natürlich auch. Liest man beispielsweise in der Beschreibung von "Flamingos im Schnee", dieses Buch sei für Fans von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", hat man ziemlich hohe Erwartungen an den Roman - und kann im Grunde nur enttäuscht werden, wenn man John Greens Bestseller kennt und liebt, da kaum ein Buch genauso überzeugend sein kann.

Doch es gibt noch einen anderen Fall von Buchvergleichen, nämlich den in Rezensionen, wenn es heißt: "Das Buch ist doof. Alles von Panem/Twilight/... geklaut.".
Natürlich spricht es nicht gerade für einen Autor, wenn er seine Geschichten fast eins zu eins aus anderen Romanen kopiert, aber ist es wirklich nötig, alle Dystopien mit Panem und alle Romantasys mit "Biss" zu vergleichen? Ja, wow, da hat halt jemand auch eine Geschichte über ein böses System in der Zukunft geschrieben - na und?! Es mag ja unglaublich wirken, aber Suzanne Collins war auch nicht die erste, die über so etwas schreibt und trotzdem kreidet ihr keiner an, sie hätte von George Orwell geklaut.
Nicht jeder kann auf Teufle komm raus eine komplett neue Geschichte erfinden, aber deswegen ist ein Buch doch nicht gleich schlecht.

Was meint ihr?


Diese Diskussion (ich hoffe auf rege Beteiligung ;)) wird heute leider auch das einzige Thema bleiben, da ich noch eine Menge zu tun habe.
Überhaupt finde ich im Moment nicht mehr so viel Zeit für den Blog, wie ich gerne hätte :S...
Und so richtig Lust aufs Posten habe ich auch nicht, weil ich schon allein durch das Beantworten aller Kommentare kaum noch selbst zum Lesen komme.
Kennt ihr solche Phasen auch?

Adios Amigos!
Eure

Kommentare:

  1. Dann bin ich ja nicht die einzige, die HoN scheiße findet. Ich habe mich immer noch nicht dazu überwunden, das erste Buch weiter zu lesen, weil es mir von Anfang an nicht zugesagt hat. Und dummerweise steht der 2. Teil auch noch in meinem Regal. -.- Und jetzt hab ich noch viel weniger Motivation :D
    Bei den Vergleichen gebe ich dir Recht. Und was mich am meisten nervt, ist es, wenn Leute "Panem" und "Biss" vergleichen. Dann anfangen wie "Team Gale" und "Team Peeta" da denke ich mir dann wieder: Wäre dieses Buch bloß nicht als Jugenbuch rausgegeben worden. -.-

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    1. Beruhigend, oder :P?
      Ich versteh echt nicht, wie diese Reihe so beliebt sein kann. Du verpasst auf jeden Fall absolut nichts, wenn du nicht weiterliest, keine Sorge ^^
      Dieses "Team..." nervt mich sowieso. Ich HASSR Dreiecksgeschichten -.-

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    2. Der wird da bestimmt noch die nächsten 10 Jahre verstauben :D
      Das sind doch nur irgendwelche dummen Kleinkinder, die meinen sie müssten einen Hype um jeden einzelnen Charakter machen und dann tragen sie noch T-Shirts mit solchen Aufdrucken. Wäre der ganze Hype um Bis(s), Panem und Vampire Diaries doch bloß nie entstanden. Obwohl es ja verdient ist, trotzdem nervt es nur.
      Und ich glaube ohne Dreiecksgeschichten geht es Heutzutage nicht mehr, oder ? :D

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    3. Gut so ^^.
      Ja, ich kenne auch vernünftige Leute, die HoN mögen, aber die meisten haben einfach keine Ahnung von guter Literatur :D. (Ist aber auch Geschmackssache ^^).
      Tja, ICH trage ein T-Shirt mit Augustus Waters drauf ♥ xD.

      Bei mir schon. Bei den meisten Autoren leider nicht. WARUM? Was ist daran bloß so toll? Was soll uns das sagen? Auch die dümmsten Mädels sind so toll, dass gleich zwei Typen auf sie stehen? Oder: Du hast eh keine Chance bei einem Mädel, weil es immer einen Edward gibt, der cooler ist als ein Jacob wie du?
      Da könnte ich mich tagelang drüber aufregen ^^.

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  2. Mich stören solche Vergleiche eher weniger, weil sie für mich nur für den Buchkauf interessant sind. Wenn ich es fertig gelesen habe denke ich jetzt nicht, "hey das war ja gar nicht wie Harry Potter". Ich meine steht ja auch drauf für Fans von Harry Potter. Keine Ahnung, für mich heißt das nur dass es im selben Stil geschrieben ist oder um das selbe bzw um ein ähnliches Thema geht.. :D

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    1. Hm, ich finde diese Vergleiche gerade für den Buchkauf doof. Ich meine, wenn da steht "Für Fans von HP", dann erwarte ich eine ähnliche Geschichte, die genauso toll ist. Und wenn es dann stattdessen etwas total anderes, bin ich enttäuscht, selbst wenn das Buch an sich nicht schlecht war.

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  3. Sehr interessant!
    Habe mir eigentlich noch nie groß Gedanken über Buchvergleiche gemacht. Ich beachte diese Empfehlungen auf Büchern nie und ich habe auch keine Erwartungshaltung, bei Büchern mit entsprechender Empfehlung. Wenn ich das Buch interessant finde, lese ich es oder eben andersherum. Egal ob da steht "für alle Fans von Panem..." oder so.
    Man könnte doch auch so viele Bücher thematisch vergleichen. Oder der hat von dem geklaut. Ich finde ein Buch spricht immer für sich selber und entweder es gefällt oder nicht. Schattenjäger gab es ja auch schon lange bevor Cassandra Clare sie erfand (und die waren auch cool.). Ich würde aber nie sagen, das sie alles nur geklaut hat oder Vergleichen ziehen. Die Geschichten unterscheiden sich schließlich und entstanden völlig unabhängig voneinander.
    Heute ist schwer etwas völlig Neues noch nie dagewesenes zu schreiben. Deshalb finde ich diese Empfehlungen auf Büchern ziemlich sinnlos. Das soll ja nur den Verkauf antreiben. In Rezensionen ist so ein Vergleich der Ausdruck einer Person und deren Gefühle gegenüber dem Buch. Da werde ich schon eher hellhörig - weil ich es beim Lesen, dann vermutlich ähnlich empfinde würde.

    LG

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    1. Dann kannst du dich wirklich glücklisch schätzen! Ich bin leider jemand, der viel zu schnell bestimmte Erwartungen an ein Buch hat, weshalb ich vorher auch versuche, keine Rezis zu lesen.

      Wie kann man auch sagen, dass ein Autor Ideen "klaut"? Nur weil jemand als erstes darüber geschrieben hat, heißt das ja nicht, dass er die Idee auch als erstes hatte! Und wenn man darüber schreibt, und das Thema mal ganz anders behandelt, ist das doch super!

      Stimmt, in Rezensionen finde ich solche Vergleiche auch eher angebracht, weil es wiederspiegelt, was der Leser während der Lektüre so empfunden hat.

      Danke für deine Meinung =)
      LG
      Charlie

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  4. Das mit dem Büchervergleich... da stimme ich dir zu. Es ist immer etwas doof, dass man direkt einen Vergleich zieht, obwohl es oft ganz anders ist.

    Gerade bei des Panem/Twilight Zeug fällt es mir auf. Wird neuerdings nicht jede Buchverfilmung gleich als das neue 'Twilight' gehandelt. Ich finde das nervt, da bei vielen Büchern/Filmen die Liebe gar nicht im Vordergrund steht (Panem zum Beispiel wurde ja auch oft als neues Twlight gesehen.)

    Ich finde, man muss als Einzelner sich selbst ein Bild davon machen und gerade wenn solche Vergleiche aufkommen, diese einfach zur Seite schieben und versuchen unabhängig davon zu urteilen.

    Ein schöner und interessanter Post!

    lg bibi (:

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    1. Oh ja, Twilight ist eine der beliebtesten Vergleichreihen *seufz*.
      Wie kann man Panem denn bitte damit vergleichen?? Das ist ja beinahe wie Tag und Nacht, ein komplett andere Genre und die Story ist doch auch total verschieden.

      Ja, der Meinung bin ich auch, aber manchmal wecken diese Vergleiche eben schon gewisse Erwartungen und dann ist es schwer, nicht enttäuscht zu sein.
      Mir fällt es da leichter, wenn ein Buch mit einem anderen verglichen wird, dass ich total furchtbar fand. Dann bin ich immer positiv überrascht :).

      Dankeschön!

      LG =)
      Charlie

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  5. Also ich finde Vergleiche mit anderen Büchern doof, weil jedes Buch anders ist und wie du schon sagtest, kann man nicht immer eine neue Geschichte erfinden.
    Ich sage schon, wenn das Buch nicht unbedingt neue Ideen hat, aber so richtig mit einem anderen Buch vergleiche ich es nicht und manchmal sind die Bücher, welche später rauskommen besser.

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    1. Das ist auch so eine Sache. Manche Bücher ähneln anderen von der Idee her, aber sie sind trotzdem tausendmal besser.
      Und nur weil eine Geschichte einen ähnlichen Plot hat, ist sie nicht gleich komplett abgeschrieben und genauso gut oder schlecht wie "Twilight" oder so...

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  6. Also bei mir kommt es mit den buchvergleichen immer drauf an.
    Wenn auf dem Klapptext so was drauf steht finde ich es echt dumm. Meist stimmt das eh nicht und weckt seltsame Erwartungen.

    Aber bei Rezis finde ich das manchmal ganz gut. Ich reg mich nämlich immer auf, wenn ich ein Buch lese, dass zb genau wie twilight ist. Ich will keinen Abklatsch von irgendwas lesen, entweder das original oder gar nichts. Gleichzeitig weiß ich dann auch einfach in welche richtung die Geschicht gehen soll, also ich weiß dann egal was im klapptext steht, das buch is wie twilight^^

    Außerdem kann ich manchmal gar nicht anders und bücher mit ähnlichen Büchern zu vergleichen.

    Und mir hilft es bei rezis auch weiter, wenn jemnand schreibt "Buch war gut, aber kommt eben nicht an Twilight ran" oder so was. Außerdem vergleiche ich auch beim lesen ähnliche Geschichten einfach selbst und überlege was besser ist bzw. was der einen geschichte fehlt, was die andere eben hat.

    Also doch, ich mag Buchvergleiche und stehe voll dahinter ;)

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    1. Bei Rezensionen finde ich Buchvergleiche auch okay, vor allem, wenn ich denjenigen kenne, der rezensiert, und weiß, ob ich seinen Geschmack teile. Wenn so jemand dann sagt, dass ihm das Lesen dieses Buches genauso viel Spaß gemacht hat wie das von XY, dann habe ich eine ungefähre Vorstellung davon, wie dieses Buch so ist.
      Und manchmal kann man wirklich nicht anders, als zu vergleichen. Bei "Silber" und "Rubinrot" habe ich mich zum Beispiel dabei ertappt, wie ich die Reihen vergleiche und auch anderen mit Sätzen empfehle wie "Wenn du "Rubrinrot" mochtest, wirst du "Silber" lieben.", aber das finde ich auch okay. Es gibt, wie gesagt, eine bessere Vorstellung von dem Buch.

      Aber Verlagsmitarbeiter haben manche Bücher scheinbar gar nicht gelesen, wenn sie so einen Kommentar draufpappen und das nervt dann wirklich.

      Sonst stimme ich dir eigentlich vollkommen zu :).

      LG

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  7. Huhu ^^,

    ich bin wieder da und kommentiere gleich mal :)!!

    Von "House of Night" habe ich die ersten 100 Seiten gelesen, man kann also noch nicht so viel sagen, aber als es dann auf einmal mit diesen Indianer-Gesängen losging, wurde mir das ein BISSCHEN zu verworren :D!!
    Und dieser Stil!! -.-

    Ich mag Buchverfilmungen auch nicht soo gerne, aber es gibt immerhin ein wirklich perfektes Beispiel, "Herr der Ringe", aber du weigerst dich ja..
    Also wirst du nie in den Genuss dieser tollen märchenhaften Buchverfilmung kommen :P..
    Nein, sorry..^^

    Bei "Schicksal ist ein mieser Verräter" kann ich dir nur zustimmen, bei "Divergent" bin ich zwar auch skeptisch aufgrund des Casts, aber ich glaube man kann die Handlung an sich gut verfilmen, da das Buch schließlich vor Spannung strotzt und sowas in Filmen gut rüberkommen kann, wenn du verstehst, was ich meine, ich rede durcheinander :D!!

    Diese Vergleiche finde ich auch total unnötig, hab ich ja auch in meiner Rezi zu "Flamingos im Schnee" geschrieben und bei "Shadow Falls Camp" einen Vergleich zu "house of Night" zu ziehen ist auch nicht gerade vorteilhaft ;D..

    Und dieses ständige: Alle Dystopien/Romantasys sind von Panem und Biss geklaut, sind auch albern.
    Man sagt ja auch nicht über jede High-Fantasy-Geschichte: Hey, das hat er aus "Herr der Ringe"!
    Dieses Buch war ja auch damals das erste High-Fantasy-Buch überhaupt und dieses Grundprinzip mit: die Guten kämpfen gegen den großen Bösen, das ja mit Herr der Ringe anfing, gibt es ja beinahe in jedem Fantasy-Roman, auch in HP.

    Total albern sowas ^^...

    Schönen Tag dir noch beim Kommentare beantworten ;D.

    <3 Clärchen

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    1. Huhu :),

      ... und ich antworte mal wieder drei Jahre später :D.
      *schäm*

      Ach, die Indianer sind ja nicht mal das schlimmste...
      Mit denen habe ich kein Problem, aber mit Zoey!!!
      Egal, hab mich in meinem aktuellen Post schon genug aufgeregt xD

      Genau, und ich werde mich immer weigern! :D

      Ich denke auch, dass man aus "Divergent" 'nen guten Action- bzw. Science Ficiton-Streifen machen kann, aber ich finde Four trotzdem viel zu alt :/.
      Ja, ich weiß, ich hab Probleme xD

      Genau, wegen dem, was du über "Flamingos im Schnee erzählt hast, bin ich auch auf das Thema gekommen. Das weckt doch total falsche Erwartungen!

      Genau, als ob es solche Ideen nicht schon vorher gegeben hätte! Panem war auch nicht die erste Dystopie...

      Naja, was soll's? Den Quark, den Verlage auf ihre Bücher schreiben, kann man ohnehin nicht ändern *seufz*

      LG =)

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  8. Dein erster Satz... genau das denke ich auch jedes Mal, wenn du diese Posts hier veröffentlichst xD

    Komische Blog-Unlust-Phasen hat jeder Mal. Das wird auch wieder anders :)

    Bei Klassikern hab ich immer ein bisschen andere Maßstäbe als bei zeitgenössischer Literatur (bei der ich auch wieder in Populärliteratur und halt so Schlaumeier-Literatur unterscheide^^). Deshalb die relativ hohe Punktzahl bei "Sturmhöhe". Das Lesen war zu anstrengend, um wirklich Spaß zu machen, aber trotzdem hat es sich gelohnt.
    Das klingt ein bisschen paradox und ist auch der Grund dafür, dass ich auch bei Rezis von anderen nie nur auf die Punktzahl achte, sondern alles lese, weil es manchmal einfach so schwierig ist, diese Punkte zu vergeben :P

    Freut mich, dass dir der Musical-Youtube-Kanal gefällt - ich liebe ihn auch sehr :D

    Und jetz noch ein allgemeiner, kurzer Beitrag zur Diskussion:
    Vergleiche mit anderen Büchern sind natürlich und auch irgendwo unerlässlich. Schließlich kann man sich seine Meinung zu etwas neuem nur auf der Grundlage dessen bilden, was man schon kennt.
    Allerdings übertreiben es viele Verlage da, indem sie das als Marketing-Strategie ausschlachten.
    Viel schlimmer finde ich es aber, wenn Bücher schlecht bewertet werden, weil die Autoren bei grade gehypten Büchern "geklaut" haben. Natürlich gibt es lieblose Geschichten, die nur auf den Zug aufspringen wollen, aber oft ist es einfach Blödsinn. Wenn ich ein Teenie-Vampierbuch lese, hat das zwangsläufig Ähnlichkeiten mit anderen Teenie-Vampierbüchern. Das liegt in der Natur der Sache. Und "klauen" oder "abschreiben" sind in diesem Zusammenhang eher schwierige Begriffe, weil richtig neu ist eigentlich kaum noch etwas. Grade im Bereich der Fantasy. "Eragon" ist von "Herr der Ringe" abgeschrieben? Aber Tolkien hat das auch nicht erfunden, sondern sich an keltischen Sagenkreisen orientiert. So funktioniert Literatur halt :)

    Okay, war vielleicht nicht ganz so kurz jetzt. Deshalb hör ich lieber auf :D

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Werden dir die Tag-Tratsch zu viel, oder erinnern sie dich nur jedes Mal daran, wie schnell die Woche schon wieder vergangen ist :D?

      Hoffentlich, in den Sommerferien habe ich ja wieder mehr Zeit :).

      Ich fühle mich bei der Bewertung von Klassikern auch immer unsicher. Damals waren die Maßstäbe ja ganz anders als heute. Neulich hatte ich dieses Problem mit "Stolz und Vorurteil", weil es nach heutigen Maßstäben echte Längen hat, eigentlich aber ein ziemlich tolles Buch ist.
      Das finde ich allerdings auch! Ich lese mir bei Rezis immer mindestens das Fazit durch. Immerhin schreibt man ja welche, um seine Meinung auch zu begründen.

      Gut, dass es auch wieder wahr. Es ist so gut wie unmöglich, ein Buch zu bewerten, ohne es irgendwie mit anderen, die man schon kennt, zu vergleichen. Aber ein Buch nur, weil es etwa das gleiche Thema hat, mit einem anderen zu vergleichen (und oft habe ich das Gefühl, dass diese Leute es nichtmal gelesen haben) ist echt Blödsinn. Das weckt nur falsche Erwartungen. Wenn Blogger das machen, nehme ich es schon viel ernster.
      Jaaaa, das regt mich auch immer sehr auf. Es ist (meine philosophische Theorie) sowieso ganz und gar unmöglich, Sachen komplett neu zu erfinden. Es liegt nun mal in der menschlichen Natur, dass man sich seine Fantasiewesen anhand von Dingen ausdenkt, die man kennt, und schließlich hat auch Stephenie Meyer die Vampire nicht erfunden. Ergo ist ja wohl nicht jeder, der über Vampire schreibt, ein Dieb!
      Schade ist allerdings, wenn nicht nur das Thema, sondern auch der Plot zuuuufälligerweise fast der selbe ist - einfach nur, weil sich solche 08/15-Stories gut verkaufen.

      Ach, kein Problem ^^.
      Ich bin die Königin der Laberkommis und hab absolut nichts dagegen xD

      LG =)
      Charlie

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  9. Jolie dimanche, Charlie.

    "Zeit ist der Odem, der nie versiegt, unfaßbar bleibt - unseren winzigen Pfad im Leben umfängt."
    (Myrelle Minotier)

    Gute Literatur, schlechte Literatur - die Einteilung ist seit jeher schwammig ausgefallen. Gesellschaft, Politik, Religion wirft immer wieder ein anderes Licht darauf. Licht, das mitunter nicht zur Erhellung beiträgt (so die Tendenzen in den Staaten, öffentliche Bibliotheken "säubern" zu wollen).
    Wichtig bleibt es dagegen Hass-Bücher in den kritischsten Kontext stellen zu können. Schriften, die im Unterdrücken, Auslöschen, Gleichschalten die Lösung aller Probleme propagieren. Den üblichen Allmachtswahn eben, der die Menschheit immer wieder in den Graben fährt.

    Definitiv sind Roman wie Film zwei Kosmen des Erzählens. Was die Kunst aber nicht daran hindern kann eine gedruckte Geschichte kongenial zu adaptieren. Par exemple 'The Lord Of The Rings' oder 'Atonement'.
    Geben wir der John Green-Verfilmung ihre Chance zu bestehen.

    Ich kann Dich beruhigen - es gibt seit den Anfängen des Erzählens wirklich keine Story, die nicht bereits ihr Publikum gefunden hätte. Neues ist nicht zu erwarten. Dafür aber neu Betrachtetes, Interpretiertes, Umdachtes. Nimm die Science Fiction, die sich aus dem großen Topf "Drama" bedient(e), um neue Situationen via technischer Erweiterungen zu erkunden.

    Vergleiche mit aktuellen Bestsellern sind nichts weniger als platte Werbung. Blablabla! Wichtig bleibt das Zwischen Cover & Backcover.
    Vergleiche zu ziehen sind dann sinnvoll, wenn sich anhand derer interessante Aspekte beleuchten laßen, ein Aha im Raum zu stehen kommt. Der Rest sind Blendgranaten aus der emsigen PR-Abteilung.

    Ein privates Vergnügen sollte nie von Stress begleitet sein, denke ich. Geh' Deinen Blog in aller nötigen Ruhe an, denn ein Streben nach Perfektion läßt Dich nur ausglühen. Und wir wollen ja nicht, daß Dir irgendwann alles zu viel wird!
    Wenn es Dir aktuell hilft, kannst Du meine "alten" Kommentare in der Bearbeitung überspringen. Du hast sie gelesen und irgendwann bietet sich gewiß wieder Gelegenheit, daß Du auf dies oder jenes eingehst. Sehe ich jetzt nicht wirklich eng. :-)

    Womit auch schon Zeit für das Mittagessen wäre.

    bonté

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    1. Bonjours (oder eher bonsoir, bei dieser Jahreszeit vergesse ich immer, dass es schon spät ist) RoM,

      Tja, schön wäre es, wenn sich die Zeit auch so anfühlen würde, als würde sie nie versiegen.
      Obwohl, im Grunde ist es nicht die Zeit an sich, sondenr UNSERE Zeit, also die Lebenszeit, die versiegt...

      Ich werde versuchen, der Green-Verfilmung eine Chance zu geben. Immerhin kenne sogar ich als Buchverfilmungskritikerin einige sehr gelungene Beispiele "Stolz und Vorurteil", "The Perks Of Bein A Wallflower", ...).

      Ich versuche es, und im Moment habe ich ja Ferien und wieder etwas mehr Zeit für meinen Blog.
      Hoffen wir eher, dass ich das nächstes Jahr mit der Schule und dem Blog hinbekomme, denn im Zweifelsfall werde ich wohl das Internet vernachlässigen müssen :/.

      Nachträglich noch guten Appetit ;).

      LG
      Charlie

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  10. Neeeein, mir werden die Tratsch-Posts doch nicht zu viel! Ich mag sie! :D Aber sie zeigen mir immer, wie schnell die Woche vorbei geht xD

    Grade bei "Stolz und Vorurteil" kann man ja auch aus heutiger Sicht gar nicht mehr sagen, was das besondere daran war, wenn man mit den Umständen der Zeit nicht vertraut ist. Emanzipation und so^^ Deshalb tu ich mich immer besonders schwer, weil es nicht so einfach ist, sich in die vergangene Mentalität einzufühlen. Aber wir geben unser bestes, was? ;D

    Bei deiner philosophischen Theorie gehe ich voll mit :D Von irgendetwas muss man sich immer inspirieren lassen. Manche machen das halt plumper und manche szbtiler :D
    Und vielleicht ist es ja auch nicht jedermanns Anspruch, etwas neues zu schreiben. Manchmal will man bestimmt einfach nur eine tolle und unterhaltsame Geschichte schreiben :)

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    1. Das freut mich ^^. Mir machen sie auch meistens Spaß, aber es ist ein bisschen anstrengend, wenn man zwingend jede Woche am selben Tag etwas posten muss.

      Naja, ich finde schon, dass "Stolz und Vorurteil" etwas besonderes ist, denn es gibt in der aktuellen Literatur leider immer noch unemanzipierte weibliche Figuren, die ihren Typen hinterherrennen und alles für sie tun -.-
      Ich finde es aber auch ein bisschen schwer, sich in die damalige Zeit einzufühlen. Gerade die endlosen Beschreibungen, wie Frauen gezeichnet haben, oder spazieren waren oder sonst irgendwelche eher langweiligen Freizeitbeschäftigungen :D - das ist für uns heutzutage nicht mehr ganz so aufregend. Aber ich lese die Bücher trotzdem gerne :).

      Genau so sehe ich das auch. Ich habe gar kein Problem damit, wenn jemand eine Idee übernimmt, solange er nicht alles 1:1 abschreibt. Hauptsache es ist unterhaltsam ;).

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Super, ich freue mich immer über Meinungen und (konstruktive!) Kritik ;).
Bitte nicht wundern, falls Deine Nachricht nicht sofort angezeigt wird! Ich habe meinen Blog so eingestellt, dass ich alle Kommentare zuerst freischalten muss. So kann ich sicherstellen, dass ich nicht vergesse, auf einen zu antworten.
Liebe Grüße und hau in die Tasten :D!
Charlie