[Award/Tag-Tratsch] Was bei mir grad so los ist + Lovely Blog Award + 7 Dinge, die mich in Gesprächen/Chats auf die Palme bringen

Charlie | Dienstag, 7. April 2015 |

Aloha Freunde der Sonne,

ich bin wieder bzw. noch da und zurück im Leben, yeah <3.
Soll heißen: Bis auf die paar Abiprüfungen, die mir noch bevorstehen, bin ich fertig. mit. der. Schule!!! Ist das zu glauben? Ich komme irgendwie immer noch nicht mit der Vorstellung klar, dass ich nie wieder in den Unterricht muss, nie wieder Hausaufgaben auf haben werde, mich nie wieder mit Gruppenarbeiten rumärgern muss, die nächsten Monate erstmal nicht mehr um 8 Uhr irgendwo hinmuss,etc. (Ja, ich weiß, Uni... aber lasst mir die kurze Freude ^^.)
Aber so richtig habe ich auch keine Zeit, mich darüber zu freuen, denn schon morgen in einer Woche schreibe ich meine zweite Abiprüfung (die Präsentationsprüfung - Ja, sowas gibt es in Berlin ^^ - habe ich schon hinter mir) und ich fühle mich noch kein bisschen vorbereitet. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich sehr viel Zeit mit Fernsehen, dem Internet und lesen und weniger mit lernen verbringe :3. Aber selbst wenn ich die Prüfungen geschafft habe, geht es furchtbar weiter: Weisheitszahn-OP, juhuuu...
Ansonten bin ich in letzter Zeit viel mit Freunden unterwegs (Lasertag ist mega cool *-*!), versuche mir ein Auslandsjahr zu organisieren und muss mein Zimmer aufräumen und - wie geagt - lernen, daher komme ich noch nicht sehr viel zum Bloggen, wie ich eigentlich gehofft hatte. Ich schätze aber, dass ihr spätestens ab Sommer wieder mehr von mir hören und auch auf euren Blogs in den Kommentaren lesen werdet, denn ich habe tausend Ideen für "Keine Zeit für Langeweile", angefangen mit einem neuen Design. Das wird dann vermutlich blau, denn ich bin momentan im Blau-Fieber. Blaue Haare, blaue Klamotten, da fehlt nur noch ein blauer Blog ^^.




Kommen wir aber zum eigentlichen Thema dieses Posts. Die liebe Mara von NoHeroin hat mir den Lovely Blog Award verliehen. Danke dafür :).
Die Regeln sind wie immer:
- Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
- Liste die Regeln auf.
- Nenne 7 Fakten über dich (manchmal sind es auch Fragen, die man beantworten muss)
- Verleihe den Award an 7 Personen weiter.
Und wie immer werde ich mich der letzten Regel widersetzen, weil dieser Award ohnehin schon sehr viel vergeben wurde.

Und weil ich, glaube ich, schon einmal irgendwo allgemeine Fakten über mich aufgezählt habe und im Laufe der letzten Monate einige zu bestimmten Themen angesammelt habe, habe ich mich für folgendes Thema entschieden:


Sieben Dinge, die mich in Gesprächen/Chats auf die Palme bringen


*Warnung* Ja, ich bin kleinlich und zickig und empfindlich, blablabla. Damit muss man leben, wenn man mich kennt. Also nicht wundern, wenn ihr vielleicht nicht bei allen Punkten versteht, was mich daran aufregt. Ich bin halt komisch ^^.


1.) "aber"

"Aber" kann, je nachdem, wie es angewendet wird, eines der nervigsten Wörter überhaupt sein. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Leute es benutzen, um ihre Aussagen zu verwischen und zu relativieren, um ihre wahren Absichten zu verschleiern, oder, weil sie sich nicht trauen direkt zu sein.

Ein wunderbares Beispiel ist ein Zusammenschnitt, den die heute-show irgendwann mal gebracht hat, in dem eine Menge Menschen sich ... sagen wir grenzwertig äußern und immer in verschiedenen Variationen den Satz "Ich bin ja nicht rechts, aber..." bringen. Ich weiß nicht, was diese Menschen danach gesagt haben, aber eine solche Verwendung des Wortes "aber" regt mich tierisch auf, wenn man damit versucht, seine eigene Aussage harmloser erscheinen zu lassen, als sie eigentlich ist. Das ist genau wie "Ich will ja nicht gemein sein, aber...". Tust du aber! Dann steh verdammt noch mal auch dazu.

Klasse ist auch, wenn Menschen eine Aussage treffen und dann am Ende des Satzes "aber egal" ranhängen. Offenbar ist es ja nicht egal, sonst hättest du es ja wohl nicht gesagt, oder? Wenn man so etwas sagt (und da spreche ich leider auch für mich) ist das oft ein zickiger Zusatz, so nach dem Motto "aber das interessiert dich ja sowieso nicht.". Sowas braucht einfach kein Mensch in einem vernünftigen Gespräch.
Man kann ein solches "aber" natürlich auch ehrlich meinen, zum Beispiel wenn man einen Vorschlag macht und dann sagt "aber das ist mir nicht so wichtig, wir müssen das nicht machen.". Das ist dann natürlich etwas anderes.



2.)"Doch"

Was an dem Wörtchen "doch" so schlimm ist? Im Prinzip nichts, außer man benutzt es, wie im folgenden Beispiel:

Person A: "Ich mag Erdbeeren nicht besonders."
Person B: "Doch, ich schon."

NEIN, einfach nein!!! Wenn ich sage, dass ich keine Erdbeeren mag (was im übrigen nicht stimmt ^^), dann ist das eine Aussage, die ich über mich treffe. "Doch" ist, wenn es auf eine Verneinung erwidert wird, aber ein Widerspruch und niemand kann mir widersprechen, wenn ich sage, dass ich etwas nicht mag, nicht kenne, etc.
Es spricht ja nichts dagegen, auf eine Aussage, wie die von A zu erwidern, dass man selbst anders denkt. Aber dann bitte ohne "doch".



3.) "ok"

Ähnlich ist es mit "ok(ay)". Das ist für mich eine Zustimmung, wie z.B. in:
"Hey, ich kann heute doch erst später, lass uns mal um 1 im Café treffen!"
- "Okay."
"Ich geh jetzt schlafen, lass uns morgen weiterschreiben."
- "Okay"  

Nervig wird es, wenn ich eine Aussage über mich treffe, die keiner Zustimmung bedarf, weil sie eine reine Information ist, wie in meinem Beispiel von vorhin, "Ich mag Erdbeeren nicht.".
"Okay" wäre hier dann eine akzeptable Antwort, wenn ich z.B. irgendwo eingeladen wäre und gefragt wurde, was ich nicht esse, damit darauf Rücksicht genommen werden kann. Dann hieße mein Satz so etwas wie "Ich mag keine Erdbeeren, also wäre es nett, wenn es auch etwas ohne Erdbeeren zu essen gäbe." und das "Okay" bedeutet dann "Okay, ich habe deine Bitte verstanden und werde darauf Rücksicht nehmen."
Wenn mir aber jemand z.B. ein Bild von einem Erdbeerkuchen zeigt und ich sage, dass ich keine Erdbeeren mag (Das würde ich zwar eh nicht machen, aber egal, das Beispiel ist eh mies ^^), dann hieße "Okay" in diesem Fall so etwas wie "Aha" und genau diese Verwendung nervt mich aus irgendeinem Grund tierisch. Okay ist eine Zustimmung und einer Aussage, die ich über mich treffe und die niemand anderen betrifft, kann man nicht zustimmen. Das geht nicht, weil niemand meine Meinugn zu bewerten hat.
Ich weiß nicht, waurm mich solche Antworten so auf die Palme bringen, aber  ich lese so etwas sehr oft:
"Ich fliege in den Ferien nach London."
- "Okay"


Nervig finde ich das Wort auch, wenn es so langgezogen und wie eine Frage ausgesprochen wird: "Okaaaaayyyyyy?". Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich sage das ziemlich häufig, wenn ich ausdrücken will, dass ich etwas sehr seltsam finde oder nicht so richtig verstehe. Doch obwohl ich es selbst mache, finde ich es extrem nervig.
Jep, ich und Konsequenz.


4.) Anglizismen

Auf diesen Punkt komme ich jedes Mal wieder, wenn ich mir eine Casting-Show, vorzugsweise Germany's Next Topmodel und dort vor allem Thomas Hayo ansehe.
"Deine Perfomance war heute wirklich nicht so gut."
"Du musst an deiner Attitude arbeiten."
"Die Girls müssen lernen, sich professionell zu verhalten."
"Das war wirklich disrespectful von ihr."
etc.
Was soll das? Ich sehe ja ein, dass es bestimmte Wörter gibt, für die es kein passendes deutsches Äquivalent gibt, insbesondere neue Wörter wie "Smartphone" oder "chatten", das ja dann auch eingedeutscht wurde. Und dagegen habe ich auch wirklich nichts, immerhin ist Sprache immer im Wandel und es gibt ja auch viele Wörter aus anderen Sprachen im Deutschen, z.B. französische wie "Croissant" oder "Portemonnaie" (von dem ich mir nie merken kann, wie es geschrieben wird :P) und eine Menge lateinische wie "Status" oder "Visum" oder was auch immer.

Aber ganz ehrlich: Man muss nicht jedes Wort, für das es eine wunderbare deutsche Übersetzung gibt, ersetzen, so wie in den oben genannten Beispielen. "Performance" verkrafte ich da am ehesten, da mir als Übersetzung nur "Auftritt" einfallen würde, was aber meiner Meinung nach ein wenig was anderes ist. Aber was ist an "Ausstrahlung" so schlimm, dass man stattdessen "Attitude" sagen muss und wieso muss es "Girls" statt "Mädchen" sein? Die Krönung war immer noch "disrespectful" statt "respektlos". Das Wort ist sogar länger als das deutsche!

Wieso macht man sowas? Weil es cooler klingt? Weil es kürzer ist?
Meiner Meinung nach klingt eine solche Verwendung von Anglizismen einfach nur lächerlich. Entweder sprechen wir hier komplett deutsch oder komplett englisch, aber so ein Mischmasch ist echt total sinnlos. Und das heißt nicht, dass ich irgendwie nationalistisch wäre, ich mag die deutsche Sprache nicht mal besonders. Aber wenn man sie schon spricht, dann bitte richtig.


5.) Abkürzungen in Gesprächen

Wenn man SMS oder - mittlerweile eher - WhatsApp-Nachrichten schreibt, können Abkürzungen extrem praktisch sein. Früher gab es das gute alte "hdl" und "ida" (Oh Mann, wie inflationär wir damit umgegangen sind :D.), dann kamen "lol", "OMG", "WTF" & Co und viele davon benutze ich auch. Wenn man über etwas überrascht ist, geht es einfach viel schneller, "WTF?!?!" zu tippen, als "Echt jetzt, das kann doch nicht wahr sein!".
Aber solche Abkürzungen verwendet man in Chats, in Gesprächen gibt es keine gute Ausrede dafür, die Worte nicht komplett auszusprechen, denn sprechen geht allgemein schneller als schreiben. Und "lol" zu sagen statt zu lachen, klingt irgendwie affig.


6.) "Charlie?"

Dieser Punkt bezieht sich nur auf Chats, in richtigen Gesprächen macht es ja noch Sinn, jemanden erst mit seinem Namen anzusprechen, wenn man ein Gespräch beginnt, um sicherzustellen, dass derjenige ansprechbar ist und weiß, dass er gemeint ist.
Aber wenn mich jemand auf WhatsApp anschreibt und als erstes fragt "Charlie?", dann ist das irgendwie sinnlos. Ne, ich bin ein Wildfremder, der ihr Hand geklaut hat. Was glaubt er/sie denn, wer ihm/ihr an meinem Handy antworten wird? Und ob ich ansprechbar bin, wird man noch früh genug rausfinden, wenn ich antworte.


7.) "Hauptprotagonist"

Wie oft lese ich in Buchrezensionen oder anderen Posts über Literatur Kommentare über einen "Hauptprotagonisten". Solchen Menschen würde ich manchmal gerne einen Duden schenken, mit Lesezeichen unter den Stichwörtern "Protagonist" und "Pleonasmus". Ersteres ist nämlich per Definition schon die Hauptfigur eines Buches (auch wenn sich die Duden-Defintion eher auf ältere Bedeutungen konzentriert) und letzteres ist ein Stilmittel mit einer Wiederholung darin und nichts anderes ist "Hauptprotagonist", denn mehr haupt- als ein Protagonist kann man nicht sein. Was sind denn dann die anderen Figuren? Alle Protagonisten?



So, das war's mit Dingen, die Leute in Gesprächen sagen oder in Chats schreiben, die mir ziemlich auf die Nerven gehen.
Wie sieht es bei euch aus: Welche dieser Dinge gehen euch auch auf die Nerven? Was sagt ihr vielleicht selbst? Gibt es auch Wörter oder Sätze, die euch auf die Palme bringen?







Kommentare:

  1. hihi, willkommen in der Freihehit ;) Ich sage jetzt auch gar nichts, sondern lasse dir deine Illusionen und Freude einfach durchgehen :D Was machst du denn nach der Schule?

    ich habe mich durch deine Gesprächs-Aufreger gearbeitet und ja, du bist kleinlich :D
    Ich kann es auch nicht leiden, wenn man zu viele englische Begriffe benutzt und vor allem - je älter um so peinlicher! Gleiches gilt für Chat-Abkürzungen im wahren Leben.
    Ich bekomme immer die Krise, wenn jemand Sätze sagt wie "Lass mal Schule" anstatt "Lass uns mal zur Schule gehen". Neeeee, das geht gar nicht.

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    1. Ja, danke :D. Glaub mir, ich habe in den letzten Monaten als Reaktion auf meine Vorfreude schon so oft fiese Kommentare darüber gehört, dass es danach nur noch schlimmer wird.
      Im Moment versuche ich, mir ein Auslandsjahr in Frankreich zu organisieren und hoffe sehr, dass es klappt. Die Zu- bzw. Absagen müssten ab jetzt bis ca. Mitte Mai kommen. Ansonsten mache ich, denke ich, erstmal ein FSJ in Deutschland, weil ich mich noch nicht so ganz entschieden habe, was ich mal studieren will. Außerdem meint meine Mutter, mir mangele es noch an Lebenspraxis und etwas arbeiten würde mir guttun, und da hat sie wohl recht :P:

      Ja, ich weiß ^^. Aber es ist jetzt nicht so, als würde ich jeden, der eines dieser Dinge gesagt hat, dauernd darauf hinweisen :D.
      Oh ja, damit habe ich meine Mutter mal in den Wahnsinn getrieben, als ich aus Versehen auch so lückenhafte Grammatik verwendet habe :D. Irgendwie färbt das teilweise auf mich ab, wobei ich in der Regel schon noch Präpositionen und Artikel verwende ^^. Wichtig ist ja vor allem auch, dass Leute, die so reden, trotzdem noch vernünftig reden können, wenn sie wollen.

      LG :)

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  2. Haha, letztens habe ich mich selbst beim "Dooooch, ich mag das!" erwischt, dabei kann ich das selbst nicht leiden.
    Der Hauptprotagonist ist aber auch nicht schlecht, da bekomme ich einen leichten Würgreflex. Und zum Thema Anglizismen: Kennst du das Lied "Denglisch" von den Wise Guys? Die nehmen das Thema dort schön auf die Schippe.

    Gruß von Fy =)

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    1. Bei mir kann es auch vorkommen, dass ich Sachen, die mich selbst nerven, auch sage, aber ich versuche dann immer mich zu korrigieren.
      Ja, den Song kenne ich, der ist klasse :D. Überhaupt sind die Wise Guys toll. Wir haben das Lied auch mal im Deutschunterricht behandelt ^^.

      LG :)

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  3. Äh hahaha bei dem "Doch" fühl ich mich ja gaaar nicht angesprochen :D Aber uiuiui wie viele Gedanken du dir dadrüber machst und wie viel dich stört :o

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    1. Ja, äh... Ich bin irgendwie ein Mensch, der sich gerne aufregt :D.

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  4. Also wenn nur Okay kommt, dann habe ich persönlich auch immer das Gefühl, dass die andere Seite schlecht drauf oder genervt ist, was mich dann widerum auch wieder nervt, wenn nur so ne Ewiderung kommt, kann das also sehr verstehen. Ansonsten ist Aber auch so ein Wort, wo man weiß, da kommt noch was, was man einfach nicht hören möchte :D.

    Wasm ich immer noch nervt ist wenn jemand nur Hallo über WhatsApp schreibt. Das machen echt viele meiner Freunde und ich denke mir dann halt, warum man nicht gleich mit schreibt was man möchte. Ich kann nur mit Hallo einfach so gar nichts anfangen und bin da leicht genervt dann immer. Wobei meine Liste der Dinge die mich nerven, wohl auch lang ist :D. Manchmal denke ich dann auch die übertreibst, weil mich es zum Beispiel auch nervt, wenn jemand echt täglich fragt: Was machst du? Weiß nicht mich stress das einfach, vor allem wenn die andere Seite einen erst kurz zuvor gesehen hat und weiß man kommt spät von der Uni heim. Ja was mach ich dan noch. Ehrlich gesagt auf dem Sofa liegen. Auch genervt bin ich wenn man dann schreibt ich schaue gerade diesen Film oder die Serie und die gegenseite hört einfach nicht auf mit dem Schreiben. Und fragt noch ganz ungehemmt um was es da geht, also eigentlich alles zur Serie, nur so das ich überhaupt nichts mehr schauen kann. Ein Grund warum ich mein Handy weglege, wenn ich mir vornehme einen Film einzuschalten, damit ich ihn einfach mal in ruhe genießen kann. Ganz schlimm finde ich aber noch Panik wenn man nicht nach 5 Minuten antwortet. Kommt mir immer so vor, als hätten manche abseits vom Handy kein Leben, denn ich trage es einfach nicht 24 Stunden mit mir herum und brauche auch mal ein paar Stunden ohne Handy und erreichbarkeit nur für mich.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Also ich muss gestehen, dass man sobald man einen solchen Account hat, den auch wirklich nutzt. Ich schaue fast nur noch darüber, weil ich halt weiß, dass ich dafür bezahlt habe und das soll sich dann auch lohnen. Generell ist Amazon Prime aber der günstigste. Als Student zahlst du entweder einmal 24 € im Jahr (also 2 € pro Monat) oder 48 €, was dann umgerechnt 4€ wären und das ist für Serien und Filme schon extrem günstig. Wenn ich hochrechne was ich da jeden Monat so schaue und wie viel die Staffeln und Filme noch im Laden kosten, dann bin ich da sehr schnell drüber ,vor allem da ich ja die Studenten Version nutze und für 2 € bekommt man von einer Serie 1 Folge. Lohnt sich also schon. Ich kaufe auch meist Serien, die ich schon kenne, um sie einfach noch mal anzusehen. Nur bei One Tree Hill, da habe ich die ganze Serie komplett auf Dvd geschaut. Bin auf den Zug einfach etwas später aufgesprungen und Revolution schaue ich nun auch komplett neu auf dvd, weil ich die Serie vor kurzem gewonnen hatte.

    Das umgewöhnen ist dann wirklich schwer. Die Synchro ist auch so lange nicht schlimm, so lange man die Original Stimmen nicht kennt, aber sobald man die mal gehört hat oder sich an diese gewöhnt ist es mir der Synchro in meinen Augen immer sehr schwer. Die kann es einem dann nur schwer rechtmachen, weil es nun mal unmöglich ist komplett an das Original heran zu kommen. Ich entscheide mich deshalb auch entweder für eines. Englisch oder Deutsch. All die Serien wo ich beide Versionen kenne, sind die die ich dann halt noch mal mit meinen Eltern anschaue, die kein Englisch können. Ich war ja leider bisher noch nie in England oder Amerika, würde aber gerne mal dort Urlaub oder ein Ausslandssemester machen, weil man über sowas ja echt am meisten lernt. Wenn man jeden Tag mit der Sprache konfontriert wird, dann schnappt man auch die Akzente und alles mit auf und spricht ganz anders. Ich fand ja in der Schule auch immer diese Cds zu den Büchern ganz schlimm, das Englisch das dort gesprochen wird, ist in meinen Augen auch weit weg von der richtigen Sprache und oftmals echt schlimm.

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    1. Danke für deinen ebeneso langen Kommentar bzw. deine Antwort :).

      Ja, wenn jemand mit "Hallo" anfängt, kann das teilweise auch nerven. Mit einigen Freunden schreibe ich teilweise sehr lange nicht, da finde ich es ja nett, wenn sie mich anschreiben und erstmal fragen "Hi, wie geht's :)? Wir haben ja lange nicht geschrieben" oder so, aber wenn ich mit jemandem alle paar Tage oder öfter schreibe, können sie auch ruhig gleich zur Sache kommen, vor allem wenn sie nur so etwas wollen wie die Hausaufgaben oder Hilfe bei irgendwas. Da geht "Hallo" dann für mich in Richtung dessen, was ich unter "Charlie?" geschrieben habe. Außerdem soll man mal bloß nicht so tun, als wollte man ein richtiges Gespräch anfangen, wenn man nur kurz eine Information will. Ich antworte dann auch immer nur mit "Hi" und warte, was noch kommt.

      "Was machst du?" ist irgendwie eine Frage, die ich stelle oder die mir gestellt wird, wenn das Gespräch eingeschlafen ist oder gar nicht erst so richtig in Gang kommt. Ich finde die ziemlich langweilig und hoffe immer, dass es nicht so weit kommt, dass man das fragen muss. Darüber zu schreiben, was man grad macht, ist ein bisschen wie über das Wetter zu reden :D.

      Hm, solche Menschen, die dann nach dem Film oder der Serie fragen, wollen bestimmt nur höflich sein und Interesse zeigen. Ich bin genrell ein Mensch, der dauernd beim Fernsehen am Handy hängt (schlechte Angewohnheit), aber wenn ich zum Beispiel lese und nicht gestört werden will, leg ich dann halt einfach mein Handy weg und sag der betreffenden Person ggf. noch Bescheid, dass ich jetzt nicht erreichbar bin. Danach kann man dann ja weiter über das Buch/den Film/die Serie reden.

      Ich wünschte, ich würde öfter Abstand zu meinem Handy hinbekommen, das braucht man wirklich manchmal. Urlaube, in denen ich keinen Empfang oder kein mobiles Internet habe sind soo entspannend. Aber dann darf für mich auch kein PC in der Nähe sein, sonst schreibe ich nämlich einfach auf Facebook weiter :/.
      Auf jeden Fall antworte ich auch nicht auf alles sofort, schon gar nicht, wenn es nicht wichtig ist. Aber ich muss gestehen, dass ich auch jemand bin, der extrem nerven und tausendmal nachhaken kann, wenn ich z.B. eine einfache Ja-Nein-Frage über etwas dringendes stelle (z.B. ein mögliches Treffen am nächsten Tag) und die betreffende Person war online, hat es gelesen und antwortet einfach nicht. Ein einfaches "Ja" oder wenigstens ein kurzer Hinweis, dass man grad keine Zeit hat, sollten schon drin sein, finde ich.

      Das klingt ja tatsächlich nach einem richtig guten Angebot! Ich glaube das sollte ich mir überlegen :).

      LG
      Charlie

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  5. Ich fühle mich bei Lernphasen immer schlecht und habe das Gefühl zu wenig gelernt zu haben. Aber ich glaube das geht jedem so und Pausen sind ja immerhin dabei eine wichtige Sache. Den ganzen Tag durchzulernen bringt ja auch nichts, sondern ist eher schlecht. Somit versuche ich meine Pausen dann eher positiv zu sehen ;). Jaa im Bett mit Laptop schaue ich auch vieles :D. Echt? Ich habe da eher das Problem das ich einfach nicht abwarten kann, bis eine Serie abgeschlossen ist. Ich muss bei den meisten Serien einfach immer auf dem neusten Stand sein, um auch mitreden zu können. Die Wartezeiten zur nächsten Staffeln sind das zwar immer nervend, aber da gibt es dann immer allerhand Interviews und Spoiler die einem dann etwas die Zeit versüßen und einen so richtig neugierig auf die kommende Staffel machen.

    Kein Ding, ich freue mich über so tolle Kommentare ;).

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  6. Wie krass, also dass du schon in der letzten Klasse bist/warst hab ich wohl unhöflicherweise irgendwie vergessen oder gar nicht registriert! Wie seltsam, sonst merk ich mir allerhand Sachen eigentlich recht gut (die relevanten Dinge natürlich nicht!). Vor allem dadurch, dass ich jetzt schon lang nicht mehr in der Gruppe bin (hör bitte auf mich überreden zu wollen wieder einzusteigen :P) kriege ich solche Ereignisse überhaupt nicht mehr mit - auch dass Filo ihr Abi hat weiß ich nur von ihrem Whatsapp-Status und dass sie einen Studienplatz in Irgendwo hat ebenfalls weil es Lori mal zufällig irgendwo am Rande erwähnt hat und ich so "WAAAS" und sie so, ja wusstest du das nicht bla. Life is hard als Nicht-Dazugehörer-zur-Gruppe-aber-trotzdem-wissen-Woller. Ja ja.

    Ich schaue (als einziges Mädchen im deutschsprachigen Raum) kein GNTM, kann aber förmlich Heidis Quietschestimmchen in meinem Kopf hören, die irgendwas von Attitude zwitschert. Diese Verwendung von Anglizismen find ich ebenfalls total schlimm, kommt mir aber ehrlich gesagt nur im Fernsehen unter. "Performance" dagegen ist, finde ich, schon ein richtig eingedeutschtes Wort, sagt man ja auch in der Kunst so. Aber allgemein finde ich - die "üblichen" - Anglizismen nicht schlimm :) Und bezüglich des Hauptprotagonisten: ja, das ist schon doppelt gemoppelt, das ist mir auch schon öfter aufgefallen. Ich denke auch, dass viele, die dieses Wort verwenden, es mit "Charakter" gleichsetzen und sich der streng genommenen Bedeutung nicht bewusst sind. Problematisch wirds dann, wenn ein Buch mit vielen Sichtwechseln tatsächlich mehr als eine zentrale Rolle hat. Und wenn da jemand, und sei es nur im geringstem Ausmaß, die anderen Charaktere ein kleines bisschen aussticht ... dann ist das meinetwegen der Hauptprotagonist ;)

    Alles Liebe, Sandy

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    1. Saaaandy, schön mal wieder was von dir zu hören :).
      Leider verbietest du es mir ja, sonst würde ich ja sagen: Tja, komm halt wieder in die Gruppe, dann bekommst du sowas mit :P? Dürfen wir nach deiner Matura vielleicht mal wieder mit dir rechnen :D?

      Ja, mit Performance kann ich auch noch einigermaßen leben. Ist ja in der Sprache generell so, dass man sich an alles gewöhnt, was zu oft verwendet wird. Ich sag nur "Kaktusse", "Taxis" und "Pizzas" *schauder*. Eines Tages wird man nach "weil" auch Hauptsätze verwenden dürfen...
      Naja, wie gesagt, Sprache lebt ja auch von Veränderungen. Aber ich würde schon noch gerne Deutsch und nicht Denglish sprechen.
      Hm, ja, stimmt, dann trifft theoretisch die Bezeichnung Protagonist nicht mehr so ganz zu. Für mich sind das dann einfach mehrere Protagonisten :P: Trotzdem finde ich, wenn man ein Fremdwort benutzt, sollte man auch wissen, was es heißt.

      Liebe Grüße :),
      Carlos

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  7. Dia dhuit, Charlie.
    Während Du einerseits Deine Reifeprüfung absolviert haben wirst, werden Dir im Folgenden die Weisheitszähne entfernt - eine altgriechische Philosophenversammlung könnte über die konträre Gleichheit beider Ereignisse sicher stundenlang disputieren. Über Verlust, Einsicht, Vervollkommnung - oder schlicht dentale Beschwerden... :-)

    Madame trägt blaue Haare - tres chic!

    Die stets eloquente Mara. Die Welt ist nicht selten ein Dorf... :-)

    Das verbale Gepose im Anglizismen-Hain paßt eigentlich perfekt zur inhaltlichen Nichtigkeit der gesammten Veranstaltung. Wo es an Substanz mangelt, wird wird sich eben im eigenen Sud der Selbstüberschätzung gesuhlt.

    Bei dem Wörtchen "Hauptprotagonist" wird wohl der "Hauptdarsteller" eines Films hierher hinüber gewachsen sein - nehme ich jetzt einmal frech an.

    Auf eine Palme bringt mich vielleicht eine die Treppe hinunterfallende Blödheit. Gut - Leute, die in 7 Minuten Wortschwall nullkommanix gesagt haben, gehören wohl auch noch dazu.

    Herrlich sind auch immer die Leistungsschauen von Managern, wenn man/frau sich beim konzerninternen Bauchbepinseln schon fragen kann, warum die ihren Rechenschaftsbericht nicht gleich in Wirtschaftenglisch vortragen.
    Makes me wanna puke!

    bonté

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    1. Diesmal habe ich nacheguckt, Irisch, nicht wahr ;)?
      Hm, für mich klingt das eher so, als würde sich mein Gehirn und damit meine Weisheit verabschieden, sobald ich die letzte Prüfung geschrieben habe :D.

      Nun ja, nur die vorderen Strähnen, aber es gefällt mir :).

      Ja, das klingt nachvollziehbar. Bei GNTM zumindest fehlt es tatsächlich meist an interessanten Inhalten. Trotzdem übt es irgendwie eine gewisse Faszination auf mich aus :D.

      Und schon wieder eine nachvollziehbare Theorie. Das könnte tatsächlich sein. Nichtsdestotrotz kann ich diesen Pleonasmus nicht leiden.

      Oh ja, solche Leute sind furchtbar. Und meist merken sie nicht einmal, wie genervt alle Zuhörer sind. Solche Spezialisten kenne ich aus der Schule. Da wird dann schon immer kollektiv aufgestöhnt, wenn der- bzw. diejenige zu reden beginnt ^^.

      Meinst du diese mit gekünstelt klingenden Anglizismen vollgepumpten Aussagen, die toll klingen, aber eigentlich keine Inhalte haben?

      Liebe Grüße :)

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    2. ...stimmt! "Guten Tag" im irischen Gälisch.

      Mir kommen die Worthülsenschleudern deutlich mehr bei Politikern jedweder Coleur unter; was mich allerdings auch amüsieren kann, wenn so ein Pappenheimer seine gedrechselte Nullaussage abgeliefert hat & prompt die Retourkutsche kommt - "Zurück zu meiner Frage von eben...". Ich könnt mich jedes Mal wegschmeißen! :-D
      Großmeisterin im viel reden und absolut nix aussagen ist übrigens Frau M. Alternativlos, sozusagen!

      Yep! Muß man/frau sich mal zwei Minuten geben, wenn Nieten in Nadelstreifen lediglich noch der/die/das in ihr Wirtschafts-Sprech einbauen.

      bonté

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    3. Das stimmt allerdings,Politiker sind Meister darin, ausweichend zu antworten. Klar, so macht man sich zumindest (scheinbar) keine Feinde, denn wer nichts sagt, sagt auch nichts falsches ;).
      Leider antworten sie teilweise auch auf wiederholte Nachfrage nicht unbedingt direkter.

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    4. ...beim Deutschlandfunk oder Deutschlandradio-Kultur kommen die werten Politiker nicht darum herum. :-D

      bonté

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