[Projekt] Italienisch lernen #1 - Wieso, weshalb, warum - und wie?

Charlie | Sonntag, 26. Juni 2016 |

Warum Fremdsprachen?

Fremdsprachen haben immer zu meinen Lieblingsfächern in der Schule gehört. Auch, wenn ich bei Französisch teilweise mit der Grammatik zu kämpfen hatte und das Bulimie-Lernen für Vokabeltests nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen kann, habe ich es genossen, ein Gefühl für die jeweilige Sprachmelodie zu entwickeln und zu merken, wie fremd klingende Worte und Sätze nach und nach verständlicher werden und man bald in dieser Sprache wirklich kommunizieren kann. Und wenn ich dann auf Französisch über den Israel-Palästina-Konflikt diskutieren konnte, fühlte sich das schon ziemlich cool an.
Außerdem liebe ich es zu reisen und andere Länder und Kulturen quasi nautnah erkunden zu können und dafür ist es zwar nicht notwendig, aber ein tolles Gefühl, wenn man in der Landessprache kommunizeren kann. Hinzu kommt mein Wunsch, in Zukunft auch mal, wenigstens für ein halbes Jahr, im Ausland zu leben, was ich mir ohne wenigstens rudimentäre Sprachkenntnisse nicht zutrauen würde. Und da ich mich noch nicht für ein Land entschieden habe und auch gerne in mehreren Ländern für einige Zeit leben würde, kann es nicht schaden, meine Sprachkenntnisse in mehr als meinen zwei Schul-Fremdsprachen (Englisch und Französisch - Es gab sonst nur Latein, aber eine tote Sprache wollte ich nicht lernen.) auszubauen.



Ich denke, meine plötzliche Motivation, Sprachen zu lernen, könnte aber auch etwas damit zu tun haben, dass ich während meines FSJs zwar viel arbeite und auch sehr viel lerne, aber die klassische, rein intelektuelle Herausforderung des Lernens und mich Testens vermisse.



Und warum Italienisch?

Französisch - die Fremdsprache, die ich nach Englisch als erstes gelernt habe und mit der ich mich aufgrund meiner Herkunft verbunden fühle - spreche ich, nachdem ich es als Leistungskurs (5h die Woche statt 3 in den letzten beiden Schuljahren) hatte und dort einige Bücher und Zeitungsartikel auf höherem Niveau lesen und mich mit komplexen Themen beschäftigen musste, mittlerweile gut genug, um es durch das Lesen oder Filme, Serien und Youtube-Videos am Leben zu halten. Die Aussprache beherrsche ich, ebenso wie ein halbwegs ausführliches aber noch ausbaufähiges Vokabular, die Grammatik muss ab und an noch einmal aufgefrischt werden, aber an sich ist das ein Lernprozess, den ich nicht mehr strikt organisieren muss. Daher war ich also auf der Suche nach einer neuen Fremdsprache, natürlich unter der Auflage, dass ich Englisch und Französisch weiterhin am Leben halte.

Zuerst habe ich versucht, meine nächste Fremdsprache nach ihrem Nutzen für mich auszuwählen. Beispielsweise habe ich überlegt, eine skandinavische Sprache, Schwedisch z.B., zu lernen, da ich ja mit Französisch schon eine romanische Sprache beherrsche und somit eine Basis für einige andere Sprachen habe. Schwedisch wäre dann wiederum eine Basis für eine andere Sprachengruppe gewesen und die damit verwandten Sprachen hätte ich dann später lernen können.
Auch Spanisch war mal in der engeren Auswahl, da es in vielen Ländern gesprochen wird und als romanische Sprache nicht so schwer zu lernen gewesen wäre wie z.B. Arabisch.
Letztendlich habe ich mich aber doch für die Sprache entschieden, von der ich glaube, dass sie mir am meisten Spaß machen wird, weil sie einfach wunderschön klingt und weil ich sie praktisch anwenden können werde, da ich in dem entsprechenden Land noch einige Städte bereisen will: Italienisch.
Eine romanische, dem Französischen sehr ähnliche Sprache, scheint mir als erstes Fremdsprachenprojekt außerhalb der Schule sinnvoll, da ich mir ja nun vieles selbst beibringen muss.
 
 
Und wie will ich das anstellen?
 
Die Idee, eine dritte Fremdsprache zu lernen, ist nicht neu und ich habe damit auch schon vor Monaten mithilfe von Duolingo, einer kostenlosen Sprachlernapp (später mehr dazu), halbherzig angefangen, aber die Idee, das Ganze systematisch anzugehen, hatte ich erst, als ich vor ein paar Wochen zu dem Buch "Fluent Forever" gegriffen habe, das mir mein Bruder zu Weihnachten geschenkt hat und das für die nächste Zeit ein wichtiger Begleiter wird. 
 
Der Autor, Gabriel Wyner, ist Opernsänger und musste für seinen Beruf teilweise in kurzer Zeit zusätzlich zu seiner Muttersprache Englisch mehrere Sprachen lernen, da es ja z.B. viele Opern in Italienisch oder auch Deutsch gibt. Da er aber nebenbei weiterhin arbeitete, musste er einen effizienten Weg finden, Sprachen zu lernen, und diesen bringt er dem Leser in seinem Buch näher. Er erwähnt ausdrücklich, dass man mit seiner Methode auch mit nur einer halben Stunde Aufwand am Tag Sprachen relativ schnell lernen könne. Dabei geht es vor allem um Tipps für Menschen, die sich die Fremdsprachen ohne entsprechende Kurse neben ihrem normalen Alltag beibringen wollen.
Bis jetzt bin ich erst durch das zweite Kapitel durch, doch mir gefällt das Buch sehr. Wyner versucht nicht einfach, dem Leser seine Methoden aufzuzwingen, sondern erklärt wissenschaftlich fundiert unter Heranziehen von Studien und durch Diagramme sehr anschaulich, warum die von ihm beschriebenen Wege effizient sind.
Dabei folgt sein Buch der Reihenfolge, in der das Lernen von Sprachen seiner Meinung nach den meisten Sinn ergibt: zuerst die Aussprache, da es so später leichter ist, sich neue Vokabeln anzueignen; dann das Grundvokabular, gefolgt von wichtigen Grammatikregeln und anschließend dem Vokabular für Fortgeschrittene.
Der Anhang enthält weiterführende Tipps, ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen und von ihm erwähnten Programmen und Websites und beispielsweise auch Empfehlungen für Lernbücher.
 
Wyners Lieblingsinstrument für das Lernen von Sprachen sind Karteikarten (Die wissenschaftliche Begründung dafür liefert er in einem kompletten Kapitel über de Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses), sodass ich diesem Thema demnächst auch einen Post widmen werde, sobald ich das System ausprobiert habe.
 
 
Beim Recherchieren bin ich außerdem auf ein weiteres Buch zum Thema Sprachen lernen gestoßen_ "Fluent In 3 Months", geschrieben vom irischen Blogger Benny Lewis, der sich rühmt, mehr als zwölf Sprachen fließend und etliche weitere teilweise zu beherrschen.
Auch bei seinem Buch bin ich bereits durch die ersten beiden Kapitel durch und bislang klingt es eher wie eine Mischung aus Angeberei und Motivationstrainer, während ich auf die praktischen Tipps noch warte.
Sein Ansatz scheint vor allem daraus zu bestehen, vom ersten Tag an die Sprache zu sprechen und sie in den eigenen Alltag zu integrieren, während die typischen Schulunterrichtsinhalte wie Grammatik für ihn nebensächlicher sind. 
 
 

Bennys Ansatz wirkt lebendiger und praxisorientierter, Wyners eher wissenschaftlich fundiert.
Ich werde beide Bücher studieren, die entsprechenden Tipps ausprobieren und hier über meine Fortschritte berichten.
Das tolle an den beiden Büchern ist, dass die Autoren - zumindest behaupten sie das - hier einen Weg aufzeigen, wie man auch ohne teure Sprachkurse (die ich mir momentan gar nicht leisten könnte) Sprachen lernen kann. Ich bin gespannt...



Mögt ihr Fremdsprachen bzw. lernt ihr sie gerne? Wieviele Sprachen sprecht ihr? Habt ihr auch schon mal versucht, euch eine Sprache selbst beizubringen? Kennt ihr vielleicht sogar die erwähnten Bücher?


Kommentare:

  1. Hey Charlie!

    Ich bin ja schon mega gespannt, wie du das anstellen wirst. Ich muss aber zugeben, fremdsprachen kein bisschen zu mögen, ich bin sehr schlecht im Ausweniglernen, so dass ich bei Vokabeltests immer komplett versagt habe und Grammatik liegt mir teils in meiner eignen Muttersprache nicht. Ich bin ja de facto damit aufgewachen mir ständig Kommentare von Verwandten anzuhören "oh, wenn du bilingual bist, dann wirst du sicherlich Simultanübersetzer" - ganz bestimmt nicht. Mittlerweile kann ich halbwegs English, dafür litt mein Ungarisch. Ich bewundere Leute, die in der Lage sind, Fremdsprachen gerne zu lernen, ich tu mich da etwas schwerer :/ auch, wenn ich gerne noch ein paar lernen würde, werden meine Aufgaben für die nächsten Jahre sein, endlich richtig englisch zu sprechen und ungarisch grammatikalisch korrekt(er) sprechen zu lernen - und deutsche Sprichwörter :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Cat, dafür warst du doch aber im Englisch-Abi echt gut :). Das Konzept von Vokabeltests ist auch echt dämlich. Man lernt die Wörter komplett ohne Zusammenhang und nur für ganz kurze Zeit.
      Englisch kann man ja zum Glück super trainieren, indem man einfach Youtube-Videos und Filme und Serien guckt oder Bücher liest oder so. Für keine andere Sprachen kommt man so leicht an Ressourcen wie für Englisch. Und bei Ungarisch hilft dir deine Mum bestimmt gerne :). Gibt es eigentlich Wörterbücher für Sprichwörter? Ansonsten lernt man die je einfach, indem man ihnen häufig begegnet. Und du liest ja viel :).

      Löschen
  2. Ich gehöre zu den Leuten, die praktischerweise in der Schule die tote Sprache gewählt hatten, die ich jetzt natürlich nicht sprechen kann :D Da bleiben dann nur deutsch und englisch. In der Oberstufe hatte ich dann noch Spanisch, aber da ich anfangs einen schlechten Lehrer hatte, fehlten mir dann die Grundlagen und im Endeffekt würde ich nicht sagen, dass ich mich damit auch nur ansatzweise verständigen könnte, obwohl ich es drei Jahre gelernt habe. Das möchte ich aber noch ändern und ab nächstem Semester dann sogar studieren, deshalb versuche ich auch, mir das nebenbei noch mal beizubringen. Dafür benutze ich auch hauptsächlich Duolingo und einen Karteikasten mit Grundvokabeln. Dazu dann noch ein kleines Buch mit der wichtigsten Grammatik und rein theoretisch sollten die Grundlagen so klappen. Ich kann wohl leider nicht behaupten, dass ich das wirklich motiviert und regelmäßig mache, was ich dringend mal ändern sollte :D
    Ich wünsche dir viel Erfolg und bin gespannt, was du zu den Büchern noch sagen wirst. Vielleicht schau ich sie mir dann auch mal genauer an. :)
    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So sieht dann in etwa auch mein Plan für Italienisch aus ^^. Die Karteikarten werde ich mir nach Anleitung von "Fluent Forever" selbst basteln und eine Grammatik habe ich auch schon hier. Und Duolingo auch.
      Spätestens wenn es an der Uni dann Prüfungen gibt, sollte das Motivation genug sein, oder ^^?
      Danke sehr :), ich dir auch!

      Löschen
    2. Klingt doch schon mal gut :)
      Stimmt, Prüfungen sind immer eine gute Motivation. Erst mal muss ich aber auch schon mal den Aufnahmetest bestehen und ich weiß noch nicht, wie anspruchsvoll der wird. :D

      Löschen
    3. Na dann wünsche ich dir viel Erfolg!

      Löschen
  3. Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg! Ich bin fasziniert von Sprachen, aber leider nicht sehr talentiert (oder zu faul zum lernen) - ich hatte englisch, französisch und italienisch in der Schule und habe leider wenig behalten.
    Mein englisch ist inzwischen allerdings recht gut, da ich es später über Jahre im Arbeitsalltag täglich sprechen/ schreiben musste. Anfangs war das eine Herausforderung, aber ich war richtig stolz auf meine Fortschritte ;)
    Die anderen beiden Sprachen verstehe ich höchstens noch sehr bruchstückhaft, so wie manche anderen romanischen Sprachen auch... Ich habe versucht italienisch mit einem Selbstlern-Sprachkurs aufzufrischen, aber mein der Aufbau des Kurses hat mir nicht gefallen und damit ist es wieder untergegangen. Schade, da ich z.B. schwedisch auch gerne noch lernen möchte. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und ggf auch Tipps, vielleicht motiviert mich das ja zu einem erneuten Versuch.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke schön :). Ob ich diszipliniert genug dafür bin, wird sich auch noch herausstellen :D. Mein Französisch rostet auch schon ziemlich ein.
      Ja, man lernt Sprachen wirklich viel leichter, wenn man sie regelmäßig anwendet. Bei Englisch ist das auch mit Abstand am leichtesten (also die Sprache in den Alltag zu integrieren, weil man sie so oft braucht) und am nützlichsten, finde ich.
      Ich habe schon oft gelesen, dass es da wohl für verschiedene Lerner verschiedene Ansätze gibt und man manchmal eine Weile braucht, um den zu finden, der am besten zu einem passt. Bestimmt findest du deinen auch noch :).

      Löschen
  4. Hey du,

    Fremdsprachen finde ich sehr faszinierend und ich würde so gerne mehr sprechen und verstehen können. Seitdem ich Französisch dieses Jahr abgegeben habe, merke ich erst wie schnell man so etwas verlernt. Im Nachhinein bereue ich meine Wahl etwas. Immerhin gebe ich nach diesem Jahr auch Latein ab, und habe dann nur noch Englisch. Vielleicht werde ich im Sommer versuchen mein Französisch aufzufrischen, weil ich diese vier Jahre nicht umsonst im Unterricht gesessen haben möchte. Eigentlich lernen wir Sprachen aber nicht so wie es üblich ist. Als Kind fängt man damit an die Sprache zu verstehen, dann zu reden und erst im Nachhinein zu lesen und zu schreiben.
    Privat habe ich mich mal an Koreanisch getraut, aber sehr schnell aufgegeben, weil ich es doch zu kompliziert fand.
    Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim Italienisch lernen! :)

    Night School habe ich mittlerweile beendet und muss sagen, dass die Reihe mit jedem Buch schlechter wird. Kann ich leider nicht ganz empfehlen.

    Liebe Grüße
    May

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, verlernen tut man leider echt schnell, wenn man die Sprache nicht regelmäßig anwendet. Deswegen will ich unbedingt mehr auf Französisch lesen, aber das fordert so viel Konzentration, dass ich mich meistens nicht dazu aufraffen kann.
      Ja, das stimmt, das erwähnt Benny Lewis in seinem Buch auch. Aber vor allem trauen sich Kinder auch schon zu reden, bevor sie die Sprache richtig beherrschen. Man lernt erwiesenermaßen besser, wenn man nicht nur konsumiert sondern auch produziert.

      Danke :).

      Löschen
  5. Viitaju, Charlie
    Die Sprachenvielfallt, auf einem einzigen Staubkorn im Kosmos, bleibt anmerkenswert & bleibt ein Äquivalent für jede kulturelle Entwicklung. Sprache als Triebfeder...doch genug Leicht-Philosophie. ;-)
    Ein Talent für Sprachen ist die eine Sache. Die andere, wie sie einem Lernenden vermittelt werden. Leider hat die Schule offenbar nach wie vor den "Ansruch" Fremdsprachen mit dem Trichter einlaufen zu laßen. Pauken ist nicht wirklich der Pfad der Weisheit hierfür.

    Leider reichen meine erworbenen Sprachkenntnisse lediglich in Englisch soweit, wie Deine (zusätzlich) in Französisch. Und ich pflege die Sprache deswegen auch gern via Lektüre, O-Tonspur & diversen U2B-Kanälen. Sowas bleibt ein wertvoller Kenntnisschatz, stimmt.

    Portugiesisch gefällt mir von den Iberischen Sprachen besser, weil melodischer & poetischer im Klang.

    Ach ne! Das Aufschreiben von Vokabeln hilft dabei sie besser zu verinnerlichen!? Da könnte ich jetzt ironisch werden... ;-)
    Übrigens mag Benny "12 Sprachen" Lewis unbeachtet laßen, daß manche Leute über ein Gedächnis für Sprachen verfügen, während es für andere härteste Arbeit darstellt. Von daher mag sein Buch Ihm helfen - muß es allerdings nicht jedem.
    Verzeih einem gealterten Skeptiker... :-)

    Außer Englisch jetzt, rudimentiere ich in Französisch, greife gelegentlich auf die schulischen Latein-Reste zurück & vermag in einigen Sprachen mehr zu Begrüßen - Du kennst meine Marotte.
    Das zuoberst ist übrigens Ukrainisch, womit ich sogleich den Themenschwenk zu den Dagh Daughters geschlagen hätte. Europäische Dichter in grandiosnen Songs vertont & mit ukrainischen Liedern aufgebürstet. Dazu Bühne vom Feinsten.
    Hier der Link zum Song über den ich im ollen Dampfradio gestolpert bin:

    https://www.youtube.com/watch?v=6wCgZh-nczY

    bonté

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau um diese Ansätze des Lernens geht es in den beiden Büchern, die mich dazu inspiriert haben. Insbesondere Benny Lewis bricht in seinen Tipps extrem mit der klassichen Schul-Lernmethode.
      Ich muss sagen, dass ich das Glück hatte, sehr guten Sprachenunterricht zu haben. Wir mussten so gut wie immer in der entsprechenden Sprache sprechen und viel auch aktiv "produzieren", z.B. Texte schreiben und Dialoge führen. Grammatik wurde immer nur passend zu den bearbeiteten Themen eingestreut und man hat die Vokabeln gelernt, die zu dem Thema gepasst haben, und sie dann auch angewendet.

      Da liegst du mit deiner Kritik an Benny Lewis' Buch ganz richtig. Ich habe es mittlerweile fast ausgelesen und bin nicht sehr begeistert. Meiner Meinung nach ist sein Ansatz viel zu engstirnig und auf sich bezogen, es fehlt komplett die wissenschaftliche Basis und er scheint vor allem zu versuchen, alles ganz anders zu machen, als es bei ihm in der Schule gemacht wurde, und scheint zu vergessen, dass andere nicht so schlechten Sprachenunterricht hatten wie er.

      Ukrainisch ist tatsächlich eine Sprache, bei der ich absolut kein Wort verstehe.

      Löschen
    2. ...und wie kam bei Dir der Song an!?
      Ich neugiere - zugegeben.

      bonté

      Löschen
    3. Ein wenig seltsam fand ich ihn schon. Aber ich höre ohnehin ungern Musik, deren Inhalt ich nicht verstehen kann ^^.

      Löschen
    4. ...inhaltlich ist es ein Mix aus Shakespeares Sonett 35* & ukrainischen Liedtexten. Die Mädels kommen von der Bühne & Ihre Auftritte sind mehr Performance/Theaterskizzen als reiner Musik-Gig.
      Stimmlich, musikalisch, in Ihrer Bühnenpräsenz hauen mich die sieben Künstlerinnen um. ;-)

      "Seltsam" paßt zur Dakh Daughters Band aber durchweg.

      bonté


      * No more be griev'd at that which thou hast done:
      Roses have thorns, and silver fountains mud,
      Clouds and eclipses stain both moon and sun,
      And loathsome canker lives in sweetest bud.

      Löschen
  6. Das finde ich ja so cool von dir, dich wirklich konsequent dem autodidaktischen Lernen einer neuen Sprache zu widmen! Dafür hast du meinen größten Respekt - ich muss mich schon immer überwinden, meine Französisch-Skills (ebenfalls Abileistungskurs und dank diverser ferner Vewandtschaft eh relativ sicher) nicht völlig verkrüppeln zu lassen. Noch was neues zu lernen würde mich defintiv überfordern :D Italienisch ist wirklich eine sehr schöne Sprache; ich bekomme immer gute Laune, wenn ich sie höre :D Ich würde mich aber vermutlich dennoch für Spanisch entscheiden - das kann ich auch schon rudimentär (3 Jahre Schulspanisch halt^^).
    Ansonsten bn ich klassischerweise nur noch im Englischen ziemlich sicher. Würde auch total gerne noch eine völlig andere Sprache lernen, mit ganz anderer Struktur. Arabisch reizt mich da sehr, koreanisch aber auch. Irgendwann vielleicht :)

    Liebe Grüße
    MelMel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, danke, aber warte mit deinem Respekt mal, bis ich wirklich was erreicht habe :D. Bislang habe ich mir nämlich gerade mal die entsprechenden Materialien besorgt und eines der Bücher zu dem Thema ausgelesen. Ich denke, richtig anfangen wird nach dem Sommer leichter, weil ich dann nicht mehr so viel auf Achse bin. Aber dadurch, dass ich das hier so groß angekündigt habe, habe ich jetzt auch die Motivation es zu schaffen :D.

      Eine Sprache mit ganz anderer Struktur ist natürlich nochmal eine neue Herausforderung. Für Arabisch dürfest du aber, wie ich in Sprachencommunities mittlerweile herausgefunden habe, auf jeden Fall schnell Sprachpartner für einen gegenseitigen Austausch per Chat finden, denn extrem viele Araber wollen deutsch lernen.

      Liebe Grüße,
      Charlie

      Löschen
  7. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich sollte mir mal ein bisschen mehr in den Ar''' treten und Italienisch lernen...

    Aber cool, dass du das vorhast auf jeden Fall. Bin gespannt, wie schnell und motiviert du da ran gehen wirst und wie schnell du Erfolge erzielen kannst :)

    LG,
    GNB

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na du hast ja sogar noch eine besondere Motivation bzw. könntest sie haben ;).

      Ich bin auch gespannt :D.

      Löschen
  8. Voll cool von dir so ein Projekt zu starten.

    Ich wollte mein Italienisch mal auffrischen, habe mich aber für einen Italienisch Abendkurs entschieden weil wir eine wirklich gute Schule haben die das sehr Professionell macht :)

    Ich wünsch dir noch viel erfolg für die Zukunft! :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke sehr!
      Bisher habe ich leider noch nicht viel mehr gemacht, als mir Bücher fürs Lernen zu kaufen.

      Hatte auch schon an einen Volkshochschulkurs gedacht. Mal sehen, wann ich dafür die Zeit und das Geld habe.

      Dann wünsche ich dir auch noch viel Erfolg beim Lernen!

      Löschen

Du willst einen Kommentar hinterlassen?
Super, ich freue mich immer über Meinungen und (konstruktive!) Kritik ;).
Bitte nicht wundern, falls Deine Nachricht nicht sofort angezeigt wird! Ich habe meinen Blog so eingestellt, dass ich alle Kommentare zuerst freischalten muss. So kann ich sicherstellen, dass ich nicht vergesse, auf einen zu antworten.
Liebe Grüße und hau in die Tasten :D!
Charlie