[Laberpost] Übers Bloggen und Kommentieren, Zeitaufwand und "Nutzen"

Charlie | Mittwoch, 13. Juli 2016 |

Heute gibt es mal einen blogbezogenen, möglicherweise etwas provokanten Laberpost, bei dem ich sehr gespannt bin, was ihr dazu sagt.


Wieder aktiv

Seit Mai bin ich auf  Keine Zeit für Langeweile zum ersten Mal seit letztem September wieder regelmäßig aktiv und das sogar so produktiv wie zuletzt 2013 (!). Ich poste mindestens einmal, am besten mehrmals die Woche etwas, beantworte die Kommentare halbwegs zügig, beteilige mich an Bloggeraktionen und lese und kommentiere die Blogs meiner Kollegen beinahe täglich.

Das macht einerseits natürlich großen Spaß. Ich merke immer wieder, wieviele Themen, die mir in meinem Alltag begegnen, ich zu Posts verarbeiten kann und gerne mit euch teilen würde. Es ist tatsächlich immer ein kleiner Glücksmoment, wenn mir wieder ein tolles Thema für Keine Zeit für Langeweile einfällt und wenn doch dann tatsächlich jemand diesen Post liest und einen lieben Kommentar hinterlässt.
Toll ist es auch, wieder etwas von der Bloggerwelt mitzubekommen: Was wird aktuell besonders viel gelesen? Was sind die Neuerscheinungen? Die Meinungen zu den neusten Buchverfilmungen? An welchen tollen Aktionen könnte ich mich beteiligen?
Es macht Spaß, mit euch auf euren Blogs oder auf meinem über all das zu diskutieren, was mich interessiert, worüber ich aber nicht immer mit meinem direkten Umfeld reden kann.

Doch wie wohl jeder Blogger bestätigen kann, bedeutet Bloggen auch Zeitaufwand und seit ich mein FSJ mache und jede freie Minute für Freunde und Unternehmungen nutze und froh bin, dass ich immerhin in der Bahn noch zum Lesen komme, ist meine Freizeit noch stärker begrenzt als jemals in der Schulzeit. Daher denke ich immer öfter darüber nach, wie ich meine Freizeit effizient nutzen kann und dabei kann eine halbwegs egoistische Kosten-Nutzen-Analyse natürlich nicht fehlen.
Womit wir bei dem möglicherweise provokanten Thema wären, das ich hier anschneiden werde.


Kommentare auf meinem Blog

Ich blogge nicht, um so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu bekommen. Ich brauche nicht zwingend unter jeder Rezension 50 "Tolle Rezension"-Kommentare; ich will nicht mit Komplimenten überschüttet werden. Wenn jemand zu meinen Posts nichts zu sagen hat, sollte er/sie sich um Himmels Willen auch nicht verpflichtet fühlen, etwas dazu zu schreiben - auch nicht, wenn ich bei ihm/ihr kommentiere.
Natürlich freue ich mich über jeden Kommentar und blogge ja auch für den Austausch mit meinen Lesern, aber ich würde nicht wollen, dass sich das Kommentieren für jemanden wie eine Pflicht anfühlt und bin auch nicht beleidigt, wenn jemand regelmäßig kommentiert und dann ganz lange erstmal nicht mehr.
Klar bin ich enttäuscht, wenn ein Post von mir überhaupt keinen Kommentar bekommt, weil ich dann nicht weiß, ob überhaupt jemand ihn komplett gelesen und sich Gedanken darüber gemacht hat, aber das ist mir immer noch lieber als gedankenlose 08/15-Worte. Und das passiert mir ohnehin zum Glück sehr selten und wenn ich auch nur einen Kommentar bekomme, hat sich das Posten schon mehr als gelohnt.

Etwas radikaler stehe ich da zu dem Thema Kommentare auf anderen Blogs.


Meine Kommentare auf anderen Blogs

Mittlerweile ist es zu meiner festen Abendroutine geworden, mich mit meinem Handy aufs Bett zu legen und über die bloglovin-App durch die neusten Posts der Blogs zu scrollen, denen ich folge. Zum Bloggen gehört meiner Meinung nach nämlich nicht nur das Schreiben sondern auch das Vernetzen mit anderen Bloggern. Viele Posts klicke ich gar nicht erst an, weil ich sehe, dass mich das Thema nicht interessiert (z.B. Rezensionen zu Büchern, die ich nicht kenne und auch nicht lesen will), aber es sind immer noch genug, die ich mir durchlese, und wenn ich zu einem dieser Texte etwas Sinnvolles zu sagen habe, kommentiere ich. Je nach Länge und Komplexität der Posts kostet mich das schon einiges an Zeit.

Da ich mir beim Kommentieren viel Mühe gebe und ebendiese erwähnte Zeit darin investiere und ja auch weiß, wie sehr man sich als Blogger über Kommentare freut, erwarte ich von dem jeweiligen Blogger dann auch eine Reaktion. Das muss nicht sofort sein - Ich reagiere ja auch nicht immer sehr schnell -, aber wenn ich besonders auf lange Kommentare nie auch nur irgendeine Antwort bekomme, fühle ich mich als Kommentator nicht gewertschätzt, gerade, wenn ich etwas anderes als die üblichen "Tolle Rezension, ich stimme dir voll und ganz zu."-Kommentare geschrieben habe. Ich selbst beantworte ja auch so gut wie alle Kommentare auf meinem Blog, und sei es nur mit danke.
Wenn ich von einem Blogger also nie eine Antwort bekomme, sehe ich auch nicht mehr ein, auf seinem/ihren Blog zu kommentieren. Wer sich keine Zeit für seine Leser nehmen kann, kann auch auf deren Reaktionen nicht so angewiesen sein.


Was ich davon habe

Doch was ich in diesem Post ansprechen wollte, geht sogar noch ein Stück weiter.
Ich kommentiere natürlich einerseits bei meinen Blogerkollegen, um mich mit ihnen zu vernetzen und weil ich weiß, wieviel Freude so ein Kommentar bereitet. Ein weiterer Grund ist aber auch meine Blogger-Philosophie, dass, wer gerne Kommentare bekommen möchte, auch welche schreiben sollte. Man kann sich schließelich nicht einfach nur hinsetzen und warten, bis einem alles zugeflogen kommt. So hat man ja in seiner Anfangsphase auch nicht seine Leser bekommen.
Wenn bei mir ein anderer Blogger kommentiert, besuche ich immer seinen/ihren Blog, scrolle durch die letzten Posts und schaue, ob ich einen davon kommentieren könnte. So habe ich auch viele tolle Blogs kennengelernt und einigen folge ich nun regelmäßig. Mit einigen meiner Leser hat sich so eine Art Bloggerfreundschaft entwickelt und wir kommentieren regelmäßig viele Posts der anderen.
Einige Blogger kommentieren bei mir immer nur dann, wenn ich vorher bei ihnen kommentiert habe, aber solange das dann nicht gezwungen wirkt sondern ein ehrlich gemeinter, interessanter Kommentar ist, habe ich kein Problem damit, auch wenn ich es natürlich schön finde, wenn jemand meinen Blog generell liest, auch wenn ich mal eine Weile nicht bei ihm/ihr kommentiert habe. Das tue ich mit den Blogs auf meiner Liste ja auch.

Leider scheinen aber viele Blogger (und damit meine ich jetzt nicht nur die "Superstars" unter den Bloggern, die unter jedem Post 75 Kommentare haben) kein Interesse an einem wirklichen Austausch zu haben. Sie freue sich zwar sicherlich über die Kommentare und antworten meist auch darauf, auf meinem Blog lassen sie sich jedoch nicht blicken. Da mein System, wie erwähnt, ganz anders ist, kann ich das überhaupt nicht verstehen. Für mich ist es ein Gebot der Höflichkeit, mich für den Gefallen eines Kommentars zu revanchieren.
Voraussetzung bleibt hier natürlich immer, dass der Kommentar nicht nur erzwungenermaßen aus Höflichkeit geschrieben wurde. Wenn ich auf dem Blog einer meiner Kommentatoren absolut nichts finde, wozu ich etwas zu sagen hätte, kommentiere ich dort natürlich auch nicht und das erwarte ich auch nicht von den Bloggern, deren Posts ich kommentiere. Doch da ich hauptsächlich Blogs folge, die sich ähnlichen Themen widmen wie ich, und meine Spanne an Post-Themen recht weit reicht (Z.B. versuche ich schon extra, zwischen Rezensionen, die ja recht spezifisch und oft schlecht zu kommentieren sind, und allgemeineren Posts wie diesen hier, abzuwechseln.), denke ich, dass die meisten hier etwas zu kommentieren finden würden, wenn sie wollten. D

Immer öfter ertappe ich mich dabei, wie ich enttäuscht, ja fast beleidigt darüber bin, dass einige Blogger, in deren Blogs ich viel Zeit investiere, sich so gar nicht für mich zu interessieren scheinen. Eine böse Seite von mir denkt dann, sie würden sich zwar in meiner Aufmerksamkeit suhlen, dafür aber keinen Finger krümmen wollen. Das ist natürlich eine unfaire Unterstellung, denn vielleicht haben sie ja einfach nur keine Zeit oder zu meinen Posts nichts zu sagen und kommentieren dafür viel auf anderen Blogs.
Dennoch frustriert es mich, wenn ich wöchentlich mehrmals zwanzig Minuten für einen langen Kommentar auf einem Blog brauche und von dem Blogger/der Bloggerin in vielen Monaten nie auch nur einen Kommentar bekomme .Bloggen ist nun mal kein Bücher oder Zeitungsartikel schreiben, Bloggen bedeutet für mich Austausch.
In mehreren Wochen sollte wohl jeder die Zeit finden, seinen Lesern etwas Aufmerksamkeit zu widmen, und in dieser Zeit habe ich auch genug geschrieben, dass man zu etwas davon etwas sagen könnte.
In solchen Fällen verliere ich dann nach einer Weile, wenn es sich nicht gerade um einen meiner Lieblingsblogs handelt, die Lust daran, bei der Person zu kommentieren, ganz nach meiner bereits erwähnten Bloggerphilosophie: Wer Kommentare will, muss auch welche verteilen.



Bin ich kindisch und egoistisch?


Teilweise komme ich mir selbst blöd vor. Einerseits sage ich, ich wolle niemanden zwingen, bei mir zu kommentieren, andererseits will ich aber, dass alle, bei denen ich kommentiere, auch bei mir kommentieren.
Ganz so streng ist das natürlich nicht zu sehen. Ich erwarte nicht für jeden meiner Kommentare einen bei mir und ich will auch niemanden zwingen, bei mir Leser zu werden, wenn ich bei ihm Leser werde, wie diese ätzenden "Follow for follow"-Menschen. Aber irgendeinen Beweis, dass sich derjenige auch mit meinem Blog beschäftigt, wenn ich schon bei ihm/ihr treuer Leser bin, hätte ich gerne. Das kann auch ein einfacher Like via bloglovin sein.
Ansonsten verliere ich schnell die Muße, mich diesem Blog zu widmen, weil ich nicht einsehe, wieso ich - überspitzt gesagt - bei 100 Blogs kommentieren soll und nur von fünf Rückmeldungen bekomme. Da liegt es dann natürlich nahe, mich nur den Blogs zu widmen, deren Autoren mir auch ein paar Minuten ihrer Freizeit opfern, da ich allen anderen ja scheinbar ohenhin nicht wichtig genug bin
In letzter Zeit habe ich öfter überlegt, nach diesen Kriterien meine Blogliste auszumisten. Einigen Blogs, deren Inhalte mich besonders interessieren oder deren Blogger mir besonders sympathisch sind, würde ich vermutlich immer noch folgen, aber generell würde ich mir dann lieber ein kleines Netzwerk aus kommunikativen Bloggern aufbauen, die sich gegenseitig unterstützen und nicht nur einseitig unterstützen lassen.

Bin ich kindisch, weil ich beleidigt bin, wenn ich von Bloggern, deren Posts ich regelmäßig kommentiere, nie eine Reaktion auf meine Posts bekomme? Bin ich egoistisch, weil ich in Erwähnung ziehe, nur noch den Blogs zu folgen, deren Autoren sich auch wirklich mit mir austauschen?
Eure Meinung dazu würde mich wirklich sehr interessieren.


Kommentare:

  1. Ein interessanter Artikel, an dem ich grade sofort hängen geblieben bin. Wie das ja so ist, beziehe ich selbstverständlich alles ausnahmslos auf mich, aber ich hoffe jetzt einfach, dass du dabei nicht an mich gedacht hast :D (Und wenn doch, sagst du mir das bitte.)

    Ich kann deine Gedankengänge ziemlich gut nachvollziehen. Insbesondere in letzter Zeit läuft das mit den Kommentaren bei mir momentan gar nicht - ich hatte im letzten Monat bestimmt 4 Posts ohne auch nur einen einzigen Kommentar. Da macht das Ganze natürlich wenig Spaß und ich bin, genau wie du, dann teilweise auch frustriert, wenn ich kommentiere und nichts zurück kommt. Ich erwarte da auch einfach nichts mehr. Von den 20 Bloggern in meiner Blogroll kommentieren bei mir vielleicht 3. Das ist ziemlich traurig, aber letztendlich kann ich mich dann über die paar tatsächlich freuen. Ich denke, darüber ärgern nützt da nichts, denn wenn sie nicht wollen, dann wollen sie nicht - und ich habe insbesondere bei den erfolgreichen Bloggern gemerkt, dass die tatsächlich irgendwann damit aufhören, Kommentare zu schreiben. Gefühlt, weil sie ja sowieso schon viele Kommentare bekommen. Da schreibe ich dann einfach trotzdem ab und zu was zu einem Post, dann muss mir die Antwort darauf halt reichen :D

    Ich glaube, deine Art, es zu machen, ist eine total faire, nette und zeitaufwendige - was nicht jeder zu schätzen weiß. Ich finde es schön, dass du auf jeden Kommentar antwortest, gerade weil ich das ganz oft wieder vergesse und es dann ewig schleifen lasse, was mir auch total leid tut. Ich bitte dich: Freu dich darüber, dass du so ein gutes "Vorbild" bist und mir mit deinen schnellen Antworten regelmäßig ein schlechtes Gewissen machst :D
    Ich fände es aber auch nicht egoistisch, wenn du deine Blogroll ausmistest - denn es ist deine Entscheidung und wenn du einfach mal für jeden 3. Kommentar etwas zurückbekommen willst (so als Beispiel jetzt), ist das absolut zu verstehen :)

    Ein wirklich interessanter Post, danke dafür!

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    1. Freut mich sehr, dass der Artikel dein Interesse geweckt hat. Ich habe ohnehin erfreulich hohe Resonanz dafür bekommen.
      Natürlich warst du nicht damit gemeint :). Du bist eine meiner ältesten und treusten Leserinnen und eine der wenigen, die auch auf meinen Blog finden, wenn ich lange nicht bei ihnen kommentiert habe.

      Posts ohne Kommentare sind echt frustrierend. Aber du hast recht, man sollte sich da eher an den Reaktionen freuen, die man bekommt.
      Trotzdem finde ich es reichlich egoistisch, wenn gerade die erfolgreichen Blogger dann nichts mehr zurückgeben, weil sie ja eh schon so viele Kommentare bekommen.
      Bei denen kommentiere ich dann tatsächlich nur, wenn ich grad viel Zeit und wirklich was wichtiges zu sagen hab, weil sie ja auch ohne mich schon zig Kommentare haben. Da wird ihnen das Fehlen meiner Reaktion sicher nicht auffallen.

      Oh, danke für das Kompliment :). Ich will dir natürlich kein schlechtes Gewissen machen ^^. Und bei dir kommentiere ich trotzdem immer gerne.

      Danke für das Lob und deinen Kommentar!

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  2. Ich schließe mich da an. Ich finde es auch schade, wenn ich überhaupt keine Kommentare bekomme und versuche deshalb möglichst viel woanders zu kommentieren. Da habe ich aber auch schon auf einigen Blogs festgestellt, dass ich überhaupt keine Reaktion darauf bekomme und da kommentiere ich dann auch nicht mehr. Wieso sollte ich mir die Mühe machen, wenn nicht mal klar ist, ob der Blogger den Kommentar überhaupt gelesen hat? Das spare ich mir dann in Zukunft oft einfach.
    Lesen werde ich die Blogs natürlich auch in Zukunft noch, einfach weil mir die Beiträge gefallen, aber du hast schon Recht, das eigentliche Ziel, der Austausch, wird dabei nicht erreicht. Ich kann dich also sehr gut verstehen und finde das weder kindisch, noch blöd. Wer sich selbst nicht die Mühe macht, sollte auch nicht erwarten, dass andere das für einen tun.

    Liebe Grüße!

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    1. Gut zu wissen, dass du mich verstehst :).
      Ja, lesen tue ich viele Blogs auch noch, aber dann spare ich mir halt die Mühe des Kommentierens, wenn der entsprechende Blogger offenbar ohnehin nicht darauf angewiesen ist.

      Liebe Grüße :)

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  3. Hallo^.^
    das ist echt eine interessante Sichtweise! Und hat mir mal wieder vor Augen geführt, wie selten ich in letzter Zeit kommentiere, was schön blöd ist, weil ich einige Posts lese und denke "mmh, ich könnte ja mal..." aber dann mach ichs doch nicht.
    Generell würde deine Methode für mich zBsp wahrscheinlich nicht funktionieren, ich hab irgendwie nie so richtig erwartet, dass Leute, bei denen ich kommentiere, das auch bei mir machen (obwohl ich mich natürlich darüber immer sehr freue), und ich gucke mir auch selten die Blogs der Leute an, die bei mir kommentieren (was ich vielleicht wirklich mal etwas stärker machen sollte). Aber bei dir, wenn du so viel Zeit und Mühe ins kommentieren investierst, kann ich deinen Punkt irgendwie schon sehr gut verstehen. Und ich glaube auch, es wäre einfach super cool, wenn sich das bei allen Bloggern so einimpfen würde, dass man zurückkommentiert oder zumindest mal über den Blog schaut! Aber das kommt mir leider auch fast schon ein bisschen utopisch vor.
    Ist irgendwie ein schwieriges Thema, aber hey, bei mir hast du jetzt schon mal erreicht dass ich zumindest diesen Kommentar schreibe:D Und mir vornehme, mal mehr bei den Blogs vorbeizuschauen, die bei mir kommentieren^.^

    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Dieses Gefühl kenne ich auch. Deshalb lese ich jetzt die Blogs, denen ich folge (und das ist nur noch eine überschaubare Anzahl), zu bestimmten Zeiten am Tag, wenn ich auch Zeit habe, die Posts zu kommentieren. Meist sind das gar nicht so viele, zu denen ich was zu sagen habe. Aber wenn ich gerade keine Zeit habe, bei einem Blog zu kommentieren, lese ich auch nicht weiter andere Blogs, denn sonst vergesse ich diesen einen Blog, bei dem ich noch kommentieren muss, wieder.

      Na dann habe ich doch schon mal etwas erreicht :D. Danke für deinen Kommentar :).

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  4. Hi Charlie, :)

    Ich liebe deine kritischen und ausführlichen Posts zu sooo vielen Themen. Ich bin da ganz deiner Meinung. Klar hat man nicht immer viel Zeit zum Bloggen, und dann setzt man sich mal wieder hin, macht eine ausführliche Rezi und nach zwei Wochen gucke ich drauf und das Kommentarfeld ist immernoch leer. Auch, wenn man keinem böse ist, das tut weh, gerade wenn man sich extra in einer sehr stressigen Phase dafür Zeit genommen hat.
    Aber ein bisschen Hoffnung macht mir, dass, wenn ich auf Blogs stöbere ich oft, aber auch nicht immer einen Kommentar hinterlasse, aus Zeitgründen oder weil meine Meinung schon vielfach von anderen dargelegt wurde. Also vielleicht gibt es ja doch immer ein paar stille Mitleser.
    Mit dem selbst antworten, stimme ich dir zu, aber ich bin gar nicht so sicher, ob ich das nicht auch schon mal einfach vergessen habe zu antworten. So was kommt vor und ist dann zwar doof, aber wenn man den Kopf ganz woanders hat, auch verständlich. Dann sollte man sich allerdings in einer Zeit mit mehr Freiraum wieder Kommentare und Antworten widmen und sich gegenenfalls auch entschuldigen oder begründen. Wenn das so läuft, bin ich super glücklich.

    Viele Grüße
    Fina

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    1. Hi Fina,
      danke für dieses liebe Kompliment :).
      Klar, wenn die Meinung schon von sehr vielen anderen so oder so ähnlich dargelegt wurde, kommentiere ich meistens auch nicht. Mir geht es da mehr um solche Post wie diesen hier, wo die Antworten eigentlich individueller ausfallen könnten. Stille Mitleser gibt es bestimmt und das finde ich auch toll :). Ich wünschte, man könnte das in den Seitenaufrufen besser sehen, aber die werden ja allzu oft von seltsamen Spam-Leuten aus den USA oder so verfälscht.
      Sicher, sofort muss man nicht auf Kommentare antworten. Ich plane ja Posts zB auch im Voraus und bin dann erstmal eine Woche gar nicht am Computer und antworte dementsprechend nicht auf Kommentare. Aber wenn man die Zeit hat, über Wochen neue Posts zu schreiben, sollte man auch die Zeit haben, auf Kommentare zu antworten.

      Liebe Grüße :),
      Charlie

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  5. Juhu! :)
    Deinen Kommentaren merkt man es halt auch wirklich an, dass du dir Gedanken um den Inhalt machst und dir wirklich Zeit dafür nimmst. Deshalb gehörst du auch zu meinen Lieblingskommentatoren! :D
    Ich weiß nicht, ob es einen akuten Anlass für diesen Post gibt, oder sich bei dir der Frust über einen langen Zeitraum angestaut hat und jetzt einfach rausmusste, aber grundsätzlich teile ich deine Meinung, wenn auch vermutlich nicht so radikal. Ich fühle mich selten ignoriert oder nicht wertgeschätzt, wenn auf meine Aktion keine Reaktion kommt. Einfach, weil ich mir denke "ok, dieser Blogger hat sich sicher über meinen Kommi gefreut, aber irgendwas kommt ihm immer wieder dazwischen und deshalb antwortet er nicht". Vielleicht legen di Blogger halt auch nicht so viel Wert darauf, sich mit anderen auszutauschen und das akzeptiere ich dann tatsächlich ziemlich locker. Mir geht es beim Kommentieren eher darum, Wertschätzung auszudrücken. Das heißt, ich diskutiere wenig und kritisiere eigenlich überhaupt nicht, sondern will einfach nur, dass der Verfasser weiß, jemand liest den Text und hat was dazu zu sagen. Wenn er nicht reagiert, ist das für mich kein Zeichen der Ignoranz, sondern einfach eine Tatsache, in die ich nichts weiter hineininterpretiere. Natürlich freut es mich, wenn sich durch Interaktion "Bloggerfreundschaften" bilden, aber wenn nicht, dann nicht. Ob das jetzt besonders erwachsen ist, kann ich nicht sagen :D Vielleicht bin ich auch einfach selbst ignorant :D
    Ich selbst habe in meiner aktiven Zeit (im Moment läuft ja bei mir auch alles auf Sparflamme) auch einfach oft den Überblick verloren, wo ich kommentiert habe. Allein wegen diesem Gedächtnisproblem kann ich da schon gar nicht so verärgert sein :D

    Wenn du nur noch Blogs flogst, die sich regelmäßig mit dir austauschen, geht dir unter Umständen Content verloren. Dafür gewinnst du aber auf der sozialen Ebene. Ich denke, das hält sich ungefähr die Waage und letztendlich kannst nur du entscheiden, was für dich gut ist. Beim Bloggen und auch generell - icch sehe da kein schwarz-weiß :D

    Liebste Grüße
    MelMel

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    1. Hi MelMel,
      oh, das ist ja lieb von dir :). Schön, dass man die Mühe, die ich mir gebe, erkennen kann.

      Das ist eigentlich kein aktuelles sondern ein generelles Problem auf meinem Blog. Ich habe das nur gerade gemerkt, weil ich erst seit kurzem wieder mehr Zeit in das Bloggen investiere.

      Das klingt, als hättest du einfach eine ganz andere Sicht auf das Bloggen als ich. Was interessant zu hören ist :).
      Das kann natürlich sein, dass andere Blogger auch nicht so auf Austausch bedacht sind und Kommentare trotzdem schätzen. Allerdings denke ich mir, wenn alle Blogger so denken würden, würde keiner mehr beim anderen kommentieren und alle Kommentare würden von bloglosen Lesern stammen. Das wäre doch irgendwie schade.
      Solche Seiten lese ich dann zwar vielleicht, aber reagieren möchte ich dann nicht mehr, denn ich sehe ja nicht, dass meine Kommentare den Blogger freuen oder überhaupt interessieren. Einige Blogs kann man dann vermutlich eher lesen, wie man auch eine Zeitung liest: zur Kenntnis nehmend, aber ohne darauf zu reagieren. So wie ich mit einer Zeitung auch nicht diskutieren würde :D.

      Wirklich merken kann ich mir auch nicht, wo ich kommentiert und wo ich was zurückbekommen habe, aber daran werde ich mal arbeiten, wenn ich meine Follow-Liste bei bloglovin aussortiere. Dann werde ich einfach mal alle Blogs durchgehen und gucken, wo ich kommentiert habe (denn das fällt mir dann wieder ein, wenn ich die Posts sehe) und nachsehen, wie oft der/die BloggerIn bei mir kommentiert hat und überlegen, ob mir das Kommentieren noch Spaß macht.

      Das ist ein guter Satz und eine gute Zusammenfassung der Problematik. Ich denke, ich werde einfach unter den Blogs, die sich nicht mit mir austauschen, die aussortieren, deren Inhalt mich auch nicht mehr soooo reizt. Und bei denen dann trotzdem nicht mehr oder nur noch selten - wenn ich die Zeit finde - kommentieren. Das scheint mir ein guter Kompromiss zu sein.

      LG,
      Charlie

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  6. Liebe Charlie,

    ein sehr interessanter Beitrag, den ich sehr aufmerksam gelesen habe. Ich kann deinen Frust wirklich sehr gut verstehen und kann dir da in vielen Punkten zustimmen. Bloggen sehe ich genauso wie du, es ist etwas, das auf Gegenseitigkeit beruht. Klar muss man nicht bei dem Blogger kommentieren, der bei einem selber kommentiert hat, wenn man mit dem Beitrag nicht wirklich was anfangen kann. Das sehe ich genauso wie du, lieber ehrliche Meinungen, als Höflichkeitskommentare. Und dann lieber keine Kommentare als solche aufgesetzten bei dem man das Gefühl hat, als wäre der Kommentar gezwungenermaßen.

    Ich selber habe erst vor einigen Monaten einen ähnlichen Beitrag geschrieben, eben mit genau so einem Thema. Bloggen soll ja auch Spaß machen, aber ich finde, wenn eine gefühlte Ewigkeit kein Kommentar kommt, ist es schon schade. Das lässt schnell den Anschein erwecken, als würde keiner das lesen, wofür man selber so viel Zeit investiert hat. Und du hast Recht, Bloggen ist wirlich zeitaufwendig und irgendwie möchte man selber für seine Arbeit auch so etwas wie Anerkennung haben. Geht mir auch so.

    Bei mir selber ist es so, ich versuche immer all meinen Kommentaren zu antworten. Wenn es aber nur ein Kommentar aus vllt 3-5 Wörtern besteht, mit denen man nicht wirklich was anzufangen weiß, dann belasse ich es dabei. Denn ich möchte selber auch eine ehrliche Antwort schreiben, ich hoffe du verstehst wie ich das meine. Manchmal fällt mir einfach nicht ein, was ich auf so einem kurzen Kommentar antworten soll, daher lass ich es bleiben.

    Ich finde es selber schade, wenn man sich mal Zeit nimmt und einen langen Beitrag aufmerksam liest, seine Meinung schreibt, aber dann ewig auf eine Antwort warten muss. Manchmal kommt sie auch gar nicht. Das finde ich wirklich vollkommen doof. Klar, ich kann verstehen, dass wir alle keine Vollzeitblogger sind und auch nicht ständig Zeit zum Kommentieren oder Antworten finden, aber manchmal muss man sich die Zeit für die Leser einfach nehmen.

    Oje, so viel wollte ich gar nicht schreiben, aber es ist auch wirklich ein Thema, bei dem man viel diskutieren kann ;)

    Ich sende dir sonnige Grüße und wünsche dir ein schönes Wochende.
    Caterina

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    1. Hi Caterina,

      vielen Dank für diesen langen und ausführlichen Kommentar!
      Und freut mich, dass du mich verstehst und mir zustimmst :).

      Da stimme ich dir zu, auch bei Antworten auf Kommentare gilt für mich, dass ich nur dann antworte, wenn ich auch etwas zu sagen habe. Sich verzweifelt irgendwas aus den Fingern zu saugen, nur um zu antworten, ist ja auch keine Lösung.

      Kein Problem, ich mag lange Kommentare :D.

      Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende,
      Charlie

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  7. Antwort: Ja. xD Nein, Scherz.

    Hi Charlie!

    Ich übe jetzt einfach ein wenig Kritik, denn der Punkt: Ich habe keine Zeit, wie du ihn beschreibst, den lasse ich so nicht gelten! Natürlich hast du mit dem FSJ jetzt einen anderen Alltag als jemals zuvor, doch den haben alle anderen berufstätigen Blogger auch. Viele arbeiten nebenbei genauso eine 40 h Woche und viele haben dazu noch eine Familie um die sie sich kümmern müssen. Trotzdem finden sie Zeit für's bloggen. Ich sage nicht das du regelmäßig bloggen sollst, oder deinen Alltag besser strukturiern musst - wie du deinen Blog führst ist absolut deine Sache. Ich finde nur einfach die Begründung unglaubwürdig.
    Das soll kein Angriff auf dich sein - bitte nicht falsch verstehen, okay? :-) Das FSJ vorzuschieben gilt einfach nicht :D !

    Zum Thema Blogaustausch:
    ENDLICH! Da bin ich voll deiner Meinung! Ich habe auch das Gefühl das viele kaum noch an einem Austausch interessiert sind. Ich dachte schon das nur ich das so empfinde, aber wenn das auch anderen so geht, dann bin ich fast ein wenig beruhigt.
    Ich bestehe zwar nicht darauf das Leute bei mir kommentieren, nur weil ich bei Ihnen kommentiere, doch ich freue mich natürlich auch über Austausch ist ja klar. Wie dem auch sei, ich fände es cool wenn es Bloggertreffen geben würde - das würde der Community glaube recht gut tun (ob nun online oder offline).

    Wünsche Dir noch ein schönes Wochende!
    Viele Grüße
    Twineety

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    1. Hi Twineety,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!

      Ich glaube, da hast du mich falsch verstanden. Wo habe ich denn behauptet, dass wegen meiner 40h-Woche ich nicht zum Bloggen kommen würde? Ich habe doch gerade erwähnt, dass ich trotzdem wieder mehr blogge als in meinen letzten Schuljahren und mehr Zeit darin investiere.
      Was ich gesagt habe, war, dass ich deutlich weniger Freizeit habe als vorher und diese deshalb effizient nutzen will. Und das ist auch keine doofe Ausrede, finde ich, sondern eine Tatsache. Ich kann und will mir ja die Zeit fürs Bloggen nehmen, aber gerade dadurch, dass meine Freizeit jetzt knapper ist, wird für mich deutlicher, dass ich sie nicht mit Aktionen verbringen will, die für mich keinen Gewinn bringen. Klar könnte ich auf Blogs kommentieren, wo ich keine Rückmeldung bekomme, aber das will ich nicht und das würde ich auch nicht wollen, wenn ich nicht arbeiten gehen müsste.
      Ich verstehe grad echt nicht, wo du in meinem Post das FSJ als Ausrede herausliest. Es war lediglich der Anlass, durch den mir diese Problematik aufgefallen ist, die aber auch vorhanden wäre, wenn ich grad monatelang nichts zu tun hätte.

      Gut zu wissen, dass nicht nur ich diesen Eindruck habe. Ich finde das sehr schade, aber ich werde für einen Austausch kämpfen :D.

      Dir noch einen schönen Sonntag :).
      Liebe Grüße,
      Charlie

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  8. Hi Charlie,
    cool, dass man jetzt in etwa weiß, wie deine Blogger-Philosophie ist :D

    Ich kann dich vollkommen verstehen und werde dir natürlich nicht in deine Pläne reinreden, aber meiner Meinung nach muss man echt nicht beleidigt sein, wenn ein anderer Blogger einen anscheinend nicht so interessant findet wie man selbst eben diesen Blogger.
    Es wäre somit für mich auch vollkommen falsch, irgendwelche Blogger zu entfolgen, nur weil sie mir keine Gegenantwort auf einen Blogpost geben o.ä.

    Ein m. M. n. ähnliches Beispiel könnte YouTube sein. Du bist Vlogger und noch relativ klein und versuchst dir vllt ein kleines Netzwerk mit anderen kleinere Vloggern aufzubauen. Natürlich nur mit Leuten, die du vollkommen sympathisch und interessant findest, aber wenn diese dann meinen, dass ihnen dein Content nicht gefällt oder du nicht sympathisch genug wärst (muss ja nicht heißen unsympathisch, aber vllt. bist du im Netzwerk des anderen einfach relativ weit unten, sodass bei der, auch von dir genannten, begrenzten Zeit eben erstmal einige Leute vorgehen), musst du halt damit leben. Man kann niemanden zu etwas zwingen und nur wegen (vermeintlich) fehlender Netiquette jemanden zu entfolgen, den man an sich eigentlich noch ok findet, ist dann iwie nicht ganz richtig (Wobei dann die Frage ist, wieso du einer Person schon folgst, wenn eines der größeren, voraussetzenden Argumente ist, dass diese Person einen Antwortkommentar auf deinem Blog verfasst, wenn du einen Kommentar auf deren Blog verfasst hast...).
    Wieso ich YouTube als ähnlich bezeichne?
    Ich habe eine etwas andere Grundphilosophie zu Blogs anscheinend.
    Der Austausch ist eventuell mehr da, als bei einer Zeitung, aber an sich ist ein Blog eher ein kreatives Medium (zumindest erscheint es mir so), genauso, wie es YouTube sein - ich schreibe mal - SOLLTE.
    Sobald es um "weniger kreative" Posts geht, wie Meinungsdarstellung/Rezensionen/etc. ist es wiederum eher auf dem Niveau eines Meinungsaustauschs, welcher aber kein Zwang ist und erst recht nicht virtuell erzwungen werden sollte (auch wenn du das nicht tust, aber dein Unterbewusstsein hat in diesem Post ein bisschen so gewirkt. Also bitte nicht beleidigend auffassen :3).

    LG,
    GNB

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    1. Hii,

      danke für so einen langen Kommentar!
      Naja, das ist ja nicht meine ganze "Blogger-Philosophie" sondern eher meine in Bezug aufs Folge und Kommentieren ^^.

      Naja, dagegen, dass jemanden mein Blog nicht interessieren könnte, sage ich ja gar nichts. Um mich zu zitieren: "Voraussetzung bleibt hier natürlich immer, dass der Kommentar nicht nur erzwungenermaßen aus Höflichkeit geschrieben wurde. Wenn ich auf dem Blog einer meiner Kommentatoren absolut nichts finde, wozu ich etwas zu sagen hätte, kommentiere ich dort natürlich auch nicht und das erwarte ich auch nicht von den Bloggern, deren Posts ich kommentiere. Doch da ich hauptsächlich Blogs folge, die sich ähnlichen Themen widmen wie ich, und meine Spanne an Post-Themen recht weit reicht (Z.B. versuche ich schon extra, zwischen Rezensionen, die ja recht spezifisch und oft schlecht zu kommentieren sind, und allgemeineren Posts wie diesen hier, abzuwechseln.), denke ich, dass die meisten hier etwas zu kommentieren finden würden, wenn sie wollten."
      Ich kommentiere ja jetzt nicht auf Blogs, die über Wirtschaft oder Kunstgeschichte schreiben, während mein Blog mit diesen Themen nichts zu tun hat. Und würde ich das tun, würde ich auch keine Gegenkommentare erwarten. Wenn ich aber zB. eine Rezension eines Buches kommentiere, das ich selbst rezensiert habe, oder einen Post zu einem Thema schreibe, zu dem ich selbst einen verfasst habe, kann man wirklich nicht behaupten, das könnte den anderen Blogger nicht interessieren. Außer aber er findet sich so toll, dass nur seine eigene Meinung ihm wichtig ist.

      Naja aber gerade bei deinem Beispiel würde ich, wenn mein Ziel ein Netzwerk wäre, mir nicht mehr die Mühe machen, bei Leuten zu kommentieren, die dadurch ohnehin nicht auf mich aufmerksam werden. Was hätte ich auch davon? Dann könnte ich die Videos auch sehen, ohne sie zu kommentieren. Und das würde ich ja auch weiterhin mit Blogs machen, die ich mag, deren Blogger mir aber keine Aufmerksamkeit widmen.

      Meiner Meinung nach ist Youtube allerdings etwas anders, da Youtube-Videos sich viel mehr an Nutzer richten, die keine eigenen Videos machen, während Blogs oft hauptsächlich von anderen Bloggern kommentiert werden.
      Zudem kriegen viele Videos deutlich mehr Kommentare als Blogposts, wodurch es für die Youtuber natürlich viel schwerer wäre, auf alle zu reagieren.

      Erzwingen tue ich gar nichts, da die entsprechenden Blogger ja diesen Schritt nicht einmal mitbekommen geschweige denn meine Beweggründe verstehen werden. Aber ich habe genug Aktivitäten, an denen ich Spaß habe, als dass ich meine Zeit damit verschwenden müsste, bei Leuten zu kommentieren (was ich ja für einen Austausch tue), wenn ich keine Reaktionen bekomme.

      Vielen Dank für deine Meinung!

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  9. Also ich kann dich da schon verstehen und finde nicht, dass du da egoistisch denkst, immerhin lebt ein Blog von Kommentaren und vom Austausch, aus diesem Grund finde ich es auch immer schade, wenn ich bei manchen Blogs regelmäßig kommentiere, sogar Fragen stelle, aber nicht mal darauf eine Antwort bekomme. Da frage ich mich dann nach einer Zeit auch, warum ich die Beiträge überhaupt lesen soll und damit auseinandersetzen soll. Bei wichtigen Fragen checke ich dann sogar, ob es auf dem Blog selbst eine Antwort gegeben hat, was bei vielen dann auch nicht der Fall ist. Ehrlich gesagt höre ich dann irgendwann auch auf diese Blogs zu lesen. Generell sage ich zwar auch, dass ich verstehen kann, dass man ab einer gewissen Anzahl an Kommentaren vielleicht nicht mehr jedes Mal auf alles Antworten kann, aber ich finde man merkt mit der Zeit sehr gut wer die Stammleser sind, die regelmäßig kommentieren und bei denen kann man dann auch mal ab und an ein Danke hinterlassen. Und bei Fragen finde ich gehört es sich einfach, diese auch zu beantworten, immerhin hat auch das Lesen des Beitrags Zeit gekostet und man hat sich ja auch Gedanken gemacht. Aber es sind leider nicht mehr nur noch die Großen Blogs die gar nicht mehr reagieren, sondern auch kleine Blogs, wo die Kommentarzahl überschaubar ist und da merkt man halt dann sehr schnell, dass die viele nicht mehr wirklich an Austausch interessiert sind und nur selbst die eigene Leseranzahl erhöhen wollen, ohne viel Aufwand. Finde ich traurig, aber ist halt heute scheinbar bei vielen zur Normalität geworden.

    Für mich persönlich sind Kommentare sehr wichtig, ich komme zwar auch nicht immer sofort zum Antworten und es gibt Zeiten, da schaffe ich es auch kaum andere Blogs zu lesen. Aber ich versuche wirklich auf jedes Kommentar so schnell wie möglich zu antworten und nehme mir dafür dann auch Zeit. Generell sind meine Antworten immer sehr lange, da ist es normal ,dass ich manchmal 2 Stunden nur mit Beantworten der Kommentare beschäftigt bin. Aus dem Grund ist es bie mir so, dass ich meistens Antworte, während ich in den Semesterferien dann wieder etwas freier kommentiere und mir da mehr Zeit nehmen kann. Aber ich finde es auch immer ganz schön, wenn ein Gespräch entsteht und daraus einfach eine anhaltende Kommunikation entsteht, wo man sich dann auch auf das neue Kommentar freut und weiß, dass da wieder eine Antwort kommt. Mit vielen Blogern ist so bei mir eine richtige Freundschaft entstanden und wir stehen regelmäßig in Kontakt. Finde ich einfach mit das Schönste am bloggen. Demnächst werde ich mich auch mit einer Bloggerin treffen und freue mich schon sehr. Somit konzentriere ich mich mittlerweile auch mehr auf Blgogern die Lust auf Austausch haben, die nicht das Ellbogen Denken Verfolgen und mit denen ich auch gemeinsame Aktionen starten kann.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Gern geschehen :).

    Uih das sind echt viele. Ich muss gestehen, ich habe meine jetzt gar nicht gezählt, aber die Zahl liegt dann doch noch deutlich unter deiner :P. Kann mich aber beim Buchkauf auch nie zurückhalten, weil meine Wunschliste ja auch immer weiter wächst.

    Auf den bin ich schon sehr gespannt. Ich war ja bisher wie gesagt erst in Mamma Mia, gibt aber noch einige die ich gerne sehen würde.

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    1. Gut zu hören, dass du mich verstehst! Deine Art, mit Kommentaren umzugehen, finde ich auch wirklich klasse, denn du antwortest immer sehr ausführlich auf Kommentare und kommentierst auch bei mir, allerdings so, dass man merkt, dass du das nicht nur aus Höflichkeit tust, sondern dich auch mit den Posts auseinandergesetzt hast.

      Ja, gerade bei Fragen finde ich auch, dass es sich gehört, darauf zu antworten. Wenn man nicht auf jeden belanglosen Kommentar eingeht, ist das ja verständlich, aber wenn an zB. zur Diskussion aufruft oder jemand eine Frage hat, sollte man darauf auch eingehen. Und gerade Stammlesern zeigt man so ja auch, dass man ihre regelmäßigen Kommentare wertschätzt.

      Ich finde sowas auch traurig, aber das sind dann wohl Leute, die einen Blog nur als Mitteilungsmedium und nicht als Medium zum Austausch sehen. Das kann man ihnen ja auch nicht übelnehmen, ist ja Interpretationssache. Aber auf meine Kommentare müssten die meisten von ihnen dann eher verzichten.

      Ich sitze gerade auch schon wieder eine Stunde am Laptop, nur um Kommentare zu beantworten.
      Durch Kommentare und gemeinsame Blogger-Aktionen habe ich auch schon wirklich tolle Menschen kennengelernt und Freunde gefunden.

      Liebe Grüße :)

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  10. Hi Charlie,

    ups, da habe ich wohl wieder sehr genau gelesen. Es bezog sich auf diesen Absatz: "Doch wie wohl jeder Blogger bestätigen kann, bedeutet Bloggen auch Zeitaufwand und seit ich mein FSJ mache und jede freie Minute für Freunde und Unternehmungen nutze und froh bin, dass ich immerhin in der Bahn noch"

    Ja, das kommt davon wenn man nachts kurz vor 12 noch versucht geistreich zu kommentieren. *pfeif* Du hast es natürlich nicht so gemeint. Aber weisst du woher das kommt? Ich habe diese Art Ausrede in letzter Zeit auf dem ein und anderen Blog gelesen und finde das einfach *grrr*. Ich wollte dir nichts unterstellen. Aber hey, du antwortest sogar noch 3.06 Uhr wow - ich will nicht wissen wie meine Kommentare um diese Uhrzeit aussehen weürden. XD

    Viele Grüße
    Twineety

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    1. Hi Twineety,

      da kann ich verstehen, dass du dich ärgerst. Wenn man vollzeit arbeitet und seinen Hobbys trotzdem noch viel Zeit widmet, ist man schnell genervt von Leuten mit viel mehr Freizeit, die trotzdem behaupten, zu nichts zu kommen. Das Problem hatte ich dieses Jahr mit vielen Freunden.

      Haha, das kann ich aber auch nur, wenn ich am nächsten Tag ausschlafen kann.

      Grüße :)

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  11. hey :)

    erst mal, willkommen im wirklichen Leben ;)
    Als Schüler denkt man ja immer, man hat es so schwer und muss so viel tun und hat allen Grund zu jammern. Und wenn man dann mal arbeitet, merkt man, dass man eigentlich ziemlich viel Freizeit hatte :D

    Thema Kommentare:
    Also was für mir gar nicht geht, ist wenn Leute nicht antworten. Klar, man kann mal einen Kommentar übersehen, ist mir auch schon passiert, aber wenn jemand mir mehrmals nicht antwortet und auch nicht auf Fragen, bekommt er keine Kommis mehr. Ende.

    Auf der anderen Seite weiß ich wirklich nicht, wie ich es handhaben würde, wenn ich ein Blog wäre, der täglich 100 Kommentare bekäme. Ich könnte das zeitlich nicht bewältigen, glaube ich. Deswegen brauche ich auch 1000 Follower, ist mir wirklich zu viel arbeit^^

    Ansonsten finde ich es gut, dass du den anderen Punkt mal ansprichst. Ich glaube, so denken viele, aber trauen es sich nicht, zu sagen.
    Ich muss ja sagen, ich glaube, mir geht es nicht so. Zumindest habe ich bis jetzt noch nie bewusst darüber nachgedacht. Ich kommentiere Beiträge, zu denen ich einfach meinen Senf abgeben will, da ist es egal, ob ich einen Besuch bekomme oder nicht, das muss dann raus :D

    Bei mir ist es leider so, dass ich aktuell völlig raus bin. Ich habe ja nun mehrere Monate weder gebloggt noch Blogs besucht und irgendwie muss ich jetzt erst wieder in den Rhythmus reinfinden, den ich eigentlich Anfang des Jahres gefunden hatte.

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Ja, genau diese Erkenntnis habe ich seit letztem September gewonnen :D. Und jetzt nervt es mich, wenn Leute, die keine festen Arbeitszeiten und keine 40h-Woche habe, sagen, sie hätten ja sooo wenig Zeit.

      So geht es mir auch, ich will gar keine 1000 Leser. Einige aktive reichen mir.
      Wobei ich denke, wenn ich wirklich 1000 Leser hätte, würde ich, wenn ich Zeitmangel hätte, nur auf diejenigen eingehen, aus denen sich wirklich eine gute Diskussion entwickeln könnte und nicht auf die vielen eher belanglosen. Aber ich würde reagieren. Wenn ich mich ärgere, dass ein Blogger nicht auf meine Kommentare reagiert, sehe ich auch immer nach, ob er auf andere reagiert.

      Ich habe auch lange überlegt, ob ich mich traue, das so anzusprechen. Da bist du auch nicht alleine; viele haben hier ja kommentierst, dass sie das anders sehen als ich, und das verstehe ich auch, wenn man eben eine andere Einstellung zum Bloggen hat :).

      Solche Phasen hatte ich ja auch, das macht ja nichts. Manchmal fehlt einem eben die Motivation oder man hat mit seinem Privatleben oder der Uni/der Arbeit zu viel zu tun.

      Liebe Grüße

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  12. Ich glaube, du bist viel jünger als ich, aber: ich kann dir nur voll zustimmen und bin mit dir einer Meinung. Diesen Post hätte ich schreiben können. Mir macht das Bloggen auch nur Spaß, wenn es Austausch gibt und ich finde es auch unhöflich, wenn so gar keine Reaktion erfolgt. Du bist weder kindisch noch egoistisch (oder ich bin es auch) ;-)
    Gefunden habe ich dein Blog übrigens über LovelyBooks (wo ich noch ganz neu bin).
    LG, Ingrid

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    1. Es freut mich, dass du meine Meinung teilst und dass du meinen Blog gefunden hast :). Wie heißt du denn auf Lovelybooks?

      LG,
      Charlie

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    2. Federfee, bei Wld auch (orange Federn).

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  13. Wow Charlie, dein Post hat richtig viele & lange Kommentare! Es freut mich, dass dir der erneute Start ins Bloggerleben so gelungen ist!
    Du hast recht, wenn ein Post keine Kommentare bekommt fühlt man sich irgendwie - hm, ignoriert. Man merkt eben, okay, dieser Post hat den Leuten irgendwie nicht so gefallen, ODER sie möchten eben nichts dazu sagen. Du darfst die Anzahl an Leuten nicht unterschätzen, die sich einfach nicht melden, aber trotzdem mitlesen. Leser sollten ja, wie du sagst, nicht zu Kommentaren verpflichtet sein, auch wenn sie für den Blogger natürlich das Schönste sind. Man muss nur die richtigen Themen ansprechen, dass es vielleicht auch den schreibfaulsten Leser in den Fingern kitzelt ;)

    Gedankenvolle Kommentare bei anderen dazulassen ist definitiv die beste Werbung (die eigentlich keine ist, daher ist es ja so super) für den eigenen Blog. Ich kenne ja deine Kommentare - die sind sehr, sehr lang! :D Da verstehe ich vollkommen, wenn es dich frustet, keine Reaktion darauf zu bekommen... Wenn du den Eindruck hast, dass du da nicht wertgeschätzt wirst bzw. dass sich für dich der Aufwand (ja, es ist ein Aufwand, und zwar kein kleiner) nicht lohnt, dann reduziere deine Kommentare auf diesen gewissen Blogs doch bzw. hör ganz damit auf.

    Ich bin zuversichtlich, dass wir (hoffentlich) uns jetzt wieder öfter in der Bloggerwelt sehen!
    Alles Liebe,
    deine Sandra

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    1. Sandy <3!
      Ja, darüber habe ich mich auch total gefreut :). Das Bloggen läuft momentan echt besser denn je, fast so gut wie in den Anfängen.

      Ja, das stimmt, ich hoffe doch sehr, dass ich noch einige stille Leser habe. Und ab und zu kommentieren dann auch Leute, die sonst nie kommentieren :).

      Ich hoffe auch, dass wir uns und die anderen wider öfter lesen :).

      Liebe Grüße!

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Super, ich freue mich immer über Meinungen und (konstruktive!) Kritik ;).
Bitte nicht wundern, falls Deine Nachricht nicht sofort angezeigt wird! Ich habe meinen Blog so eingestellt, dass ich alle Kommentare zuerst freischalten muss. So kann ich sicherstellen, dass ich nicht vergesse, auf einen zu antworten.
Liebe Grüße und hau in die Tasten :D!
Charlie