[Sonstiges] Festivals - Der Tag danach

Charlie | Montag, 4. Juli 2016 |

Du weißt, dass du von einem Festival kommst, wenn...


  • ... du dich wunderst, dass vor deinem Badezimmer keine Schlange fürs Klo oder die Dusche ist.
  • ... du dich vor deinem Kühlschrank fragst, wieviel wohl eine Limo kostet und ob du die Pfandflasche auch woanders abgeben kannst.
  • ... du zum Einschlafen Kopfhörer aufsetzt und die Musik voll aufdrehst, weil deine Ohren sich so an die ständig wummernden Bässe gewöhnt haben. (Wahlweise auch, um das Hämmern in deinem Kopf zu übertönen, das du immer noch hörst, obwohl du schon längst in deinem angenehm ruhigen Zuhause bist.)
  • ...du beim Schlafen gar nicht weißt, wohin mit deinen Armen und Beinen, weil du plötzlich wieder so viel Platz hast, den du dir nicht mit anderen Leuten und deiner Tasche teilen musst.
  • ... du panisch zusammenzuckst, sobald es zu regnen beginnt, und dich fragst, ob du auch ja alle deine Sachen ins Zelt geräumt hast oder ob noch was draußen liegt, was nass werden könnte.
  • ... du bereits das Desinfektionsspray zückst, sobald du das Badezimmer betrittst, bis dir wieder aufgeht, dass das hier ja kein widerliches Festival-Dixi ist.
  • ... du erst gegen 2 Uhr morgens duschen gehst, weil dann ja alle anderen feiern sein werden und du nicht vier Stunden an der Dusche anstehen musst.

 Alles natürlich mit einem Augenzwinkern ;).

Was sind für euch die größten Umstellungen auf Festvials bzw. an den Tagen danach?


Kommentare:

  1. Das Hämmern in den Ohren und die Angst vor dem Regen kenne ich sehr gut. Und das Badezimmer und das eigene Bett zu Hause sind auch immer eine unglaubliche Erleichterung. Ich habe am nächsten Morgen auch oft dieses "Ahh, wie läuft man noch mal", weil meine Beine so überlastet waren und nicht mehr richtig funktionieren wollen :D
    Da weiß man immer erst so richtig den Luxus zu Hause zu schätzen, aber vermissen tut man das Festival dann doch :)

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    1. Genau, man ist glücklich und traurig zu gleich irgendwie :).
      Meine Füße haben mir auch noch tagelang wehgetan vom vielen Rumlaufen und Tanzen :D.

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  2. Grüß Dich, Charlie.
    Daheim ist & bleibt eben heimelig. Wobei der sanitäre Anspannungszustand auf Festivals bestens geeignet bleibt, um den Luxus intimer Badezimmer zu zelebrieren.

    Ich denke die am nächsten gelegene Erfahrung, an ein waschechtes Festival, wäre bei mir der einschlägige SF-Con. Wobei hier die Nächtigungsbreite vom Sterne-Hotel bis hin zum eigenen Auto geht. Zelt war & ist mir dann zu "archaisch" geraten. ;-)
    Das Lauteste bleibt dabei die aufgedrehte Musik während der Fahrten.*

    bonté


    * Anfang Juni zuletzt das Ceuvre der "The Duke Spirit"

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    1. Da war ich ja ganz überrascht, dass wir auf der Hin- und Rückfahrt (Ich bin mit Freunden im Auto gefahren) wirklich nur leise Musik gehört haben. Allerdings war das auch jeweils nachts und wir wollten die letzte Gelegenheit zum Schlafen nutzen bzw. waren total erledigt :D.

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  3. Ich war leider noch nie auf einem Festival (jawohl, NOCH NIE, oh Gott) und jetzt machst du mich hier so traurig, was soll denn das? :D Das klingt alles eklig und unschön, aber es ist auch eine Erfahrung und IRGENDWANN werde ich mal jemanden finden, der mit mir zu Rock am Ring geht und das wird dann das Jahr sein, indem es nicht regnet und nicht stürmt, jawohl! (Okay, wahrscheinlich nicht, weil ich Regen anziehe, aber man kann ja hoffen...)
    Ein sehr süßer, witziger Beitrag jedenfalls, der mir auf verquere Weise jetzt schon wieder Lust macht :D

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    1. Mach dir nichts draus, ich bis zum letzten Jahr auch nicht und dieses Jahr war ich auch zum ersten Mal auf einem "richtigen" mit campen und so.
      Muss sich halt ergeben: das richtige Festival, die richtigen Leute, die richtige Zeit und so.
      Danke für das liebe Kompliment :).

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