[Reisebericht] Kurztrip nach London

Charlie | Montag, 21. November 2016 |
Der Grund, wieso ich so lange nichts mehr gepostet habe, war - neben der Uni - mein Kurztrip nach London am letzten Wochenende, über den ich hier gerne kurz berichten möchte. Allerdings bin ich keine Freundin von strukturieren Reiseberichten, sondern zähle immer lieber den ein oder anderen Punkt auf, der mir in irgendeiner Form erwähnenswert erscheint.
Vielleicht erkennt ihr ja einiges wieder oder könnt mir Tipps geben, was ich mir das nächste mal in London unbedingt anschauen sollte.
Fotos habe ich diesmal leider kaum welche gemacht, aber ihr könnt mindestens drei weitere auf dem Instagram-Account meines Reisebegleiters finden ;). Da ich mit einem Fotografen mit Profi-Kamera unterwegs war, kam ich mir mit meiner kleinen Handykamera irgendwie so lächerlich vor, dass ich fast keine Fotos gemacht habe. Zudem waren wir zu großen Teilen im Dunkeln oder in der Dämmerung unterwegs und da macht mein Handy ohnehin keine guten Fotos.


Sightseeing (zu Fuß)

Die obligatorischen Sehenswürdigkeiten wurden natürlich abgeklappert, hauptsächlich für meinen Freund, da ich vieles schon bei meinem ersten Besuch in London im Sommer 2015 gesehen hatte - zumindest von außen.
Dabei fiel mir vor allem auf, wie gut sich die bekanntesten Londoner Plätze zu Fuß erschließen lassen, was man von einer so großen Stadt vielleicht erstmal gar nicht erwartet. Die "wichtigen" Sehenswürdigkeiten sind alle recht nah beieinander und sofern man in der Lage ist, einen Stadtplan zu lesen, findet man recht gut von einer zur anderen, ohne die horrenden Preise für öffentliche Verkehrsmittel zahlen zu müssen,
Äußerst hilfreich sind auch die vielen Hinweisschilder, auf denen mit Pfeilen angezeigt ist, in welche Richtung sich die nächsten Sehenswürdigkeiten befinden, und auf denen jeweils zwei kleine Karten abgebildet sind, die zeigen, welche Straßen und Gebäude man in fünf Minuten und welche in fünfzehn Minuten zu Fuß erreichen kann. Die Karten sind sogar für Orientierungslegastheniker_innen wie mich immer in die Richtung gedreht, in die man guckt, wenn man das Schild anguckt, sodass man nicht wie bei normalen Stadtplänen noch umdenken muss.

Wir spazierten unter anderem von der Tower Bridge zur Millenium Bridge (auch bekannt als "Die Brücke, die im 6. Harry-Potter-Film zerstört wird"), in deren Nähe sich wiederum das Globe Theatre, die Tate Modern und die St. Paul's Cathedral befinden.
An einem anderen Tag unternahmen wir zunächst von unserem Hotel aus einen Ausflug in die Kensington Gardens und von dort aus in den Hyde Park (Beide liegen direkt nebeneinander.) und liefen im Anschluss gleich weiter zum Buckingham Palace und von dort weiter, an der 10 Downing Street (wo die Premierministerin residiert) vorbei, zum House of Parliament mit Big Ben, wo sich auch die Westminster Abbey befindet. 
Kensington Gardens

Ein leider sehr rauschendes Bild, das aber so wunderbar nach London aussieht, dass ich es trotzdem posten musste


Da er mir letztes Jahr so gut gefallen hatte, waren wir auch dieses Jahr wieder auf dem Camden Market, der etwas nördlich der Innenstadt liegt und im November zum Glück nicht so überfüllt war wie im Sommer.
Dort gibt es sowohl kleine Geschäfte (vor allem Mode und Deko), als auch viele kleine Stände mit Schmuck, Kunsthandwerk und vielen schönen kleinen Geschenkideen.



Fangirling

London ist, als Schauplatz vieler berühmter historischer und fiktiver Begebenheiten, natürlich auch ein Paradies für "Fangirls" und nachdem ich im letzten Jahr zwei große Träume, nämlich die Harry-Potter-Studios-Tour und einen Besuch im Musical "Les Misérables", erfüllt bekommen habe, stand diesmal eine Sherlock-Holmes-Tour auf dem Programm, wobei auch diese schöne Fotocollage entstand.
Von oben nach unten/rechts nach links: Das Sherlock Holmes Museum in der 221B Baker Street/ Ein Schild oberhalb dieses Hauses/ Die Sandwichbar "Speedy's"/ Das "Hudson's" neben dem "Sherlock Holmes Museum"/ Das Pub "Sherlock Holmes"/ Das Underground-Schild der Station "Baker Street

Wir waren sowohl an der echten 221B Baker Street, in der gefühlt alles nach Sherlock Holmes benannt ist und natürlich auch das "Sherlock Holmes Museum" ist, als auch in der North Gower Street, in der, wie echte Serien-Fans wissen, Teile der BBC-Serie "Sherlock" gedreht wurden.
Die Eingangstür von Sherlocks und Johns Wohnung liegt in der Serie hier, neben der Sandwichbar "Speedy's", da man die echte Baker Street laut Wikipedia wegen des Verkehrslärms und der vielen Hinweise auf Sherlock Holmes nicht als Drehort nutzen konnte. In Wirklichkeit handelt es sich hier nicht um Hausnummer 221B sondern 187, was in der Serie aber geändert wurde.
Wir waren sogar bei "Speedy's" essen, einem eher rustikalen, nicht sehr schicken, aber dafür bezahlbaren Lokal, in dem man neben Sandwiches auch Suppen, Omeletts und Burger bekommt.
Ehrlich gesagt hätte ich ja erwartet, dass "Speedy's" durch die Serie bekannter geworden ist und somit mehr Umsatz gemacht hat, aber tatsächlich sieht es noch immer aus wie ein ganz normales, kleines Kiez-Lokal und weist noch nicht einmal besonders darauf hin, dass es Teil der Kulisse einer sehr bekannten Serie ist.

Doch auch am "Gleis 9 3/4" waren wir, einem kleinen, der Harry-Potter-Reihe gewidmeten Ort in der großen Halle des Bahnhofs King's Cross. Hier gibt es, neben einem Harry-Potter-Fanshop, eine freie Wand, an die ein Gepäckwagen so montiert ist, dass es, wenn man sich dahinterstellt, aussieht, als würde man durch die Wand auf den Gleis 9 3/4 rennen. Eine Angestellte des Shops war sogar extra dafür abgestellt worden, den Fans ihre Hogwarts-Schals so zu halten, dass es aussah, als flatterten sie im Wind.
Der "echte" Gleis 9 3/4 steht übrigens in den "Warner Bros. Studios Leavsden" und kann in der "Harry Potter Studio Tour" bewundert werden.




Verkehrsmittel
 
Das Touristen wohl am besten vertraute Verkehrsmittel ist sicher die Underground, die Londoner U-Bahn, deren Stationen auf den meisten Stadtplänen verzeichnet sind und die ein dichtes und recht übersichtliches Netz durch London bietet. Mit der Underground erreicht man Sehenswürdigkeiten, größere Bahnhöfe und mit der Picadilly-Line sogar den Flughafen Heathrow.
Die U-Bahnen haben jedoch einen kleinen Haken: Sie fahren nicht nachts. Das mag für Menschen, die in einer Stadt völlig ohne U-Bahnen oder sogar einen kleinen Ort, in dem die Busse nur alle Stunde oder seltener fahren, aufgewachsen sind, seltsam klingen, aber mich als Berlinerin hat das ganz schön erstaunt und irgendwie auch genervt.
Wir kamen in London nämlich Freitag nachts an und mussten, als wir gegen halb eins mit unserem Bus vom Flughafen und anschließend der Underground den Bahnhof Paddington erreicht hatten, feststellen, dass der letzte Zug zur Station, an der unser Hotel lag, bereits abgefahren war. Und das am Wochenende. (Zur Erklärung: In Berlin fährt nachts unter der Woche zwar auch keine U-Bahn, am Wochenende dafür aber durchgehend, was ich auch sinnvoll finde in Anbetracht der Tatsache, da zu dieser Zeit viele Leute spät unterwegs sind.)
Glücklicherweise konnten wir von Paddington aus mithilfe der bereits erwähnten Karten zum Hotel laufen, aber am nächsten Tag passierte uns dasselbe und wir strandeten kurz vor 1 am Picadilly Circus. Zu dieser Zeit war es dort extrem voll, vor allem junge Menschen waren unterwegs in Bars und Clubs, alles war laut, hell beleuchtet und voll, und wir fragten uns zum zweiten Mal: Wieso fahren hier dann keine U-Bahnen mehr? Und: Wie kommen diese Menschen alle nach Hause?

Nach einigem Suchen stellte sich heraus, dass ein Bus von dort in die unmittelbare Nähe unseres Hotels fuhr, was praktisch war, mich aber zu der Erkenntnis und dem Reisetipp brachte:
Wenn man als Tourist_in vor hat, London auch bei Nacht zu erkunden, ist es ratsam, nicht nur einen Plan mit U-Bahn-Stationen sondern auch einen Busfahrplan bei sich zu haben und zu wissen, welche Bushaltestellen in der Nähe des Hotels liegen, in dem man wohnt. Nützlich ist es auch, die letzten Zeiten in Erfahrung zu bringen, zu denen die U-Bahnen noch fahren.

Übrigens empfiehlt es sich für einen Aufenthalt in London sehr, die "Visitor Oyster Card" zu holen, denn die öffentlichen Verkehrsmittel in dieser Stadt sind teuer (schon  £2,40 für eine U-Bahn-Fahrt von nur einer Station in den Zonen 1-2) und diese Karte hat einen maximalen Betrag von £6,50 am Tag (in den Zonen 1-2, in denen sich fast alle berühmten Sehenswüdigkeiten befinden). Wird dieser überschritten, bleibt der Zähler dort stehen und ihr könnt an diesem Tag so viel fahren, wie ihr wollt, ohne noch mehr zahlen zu müssen.



Straßenverkehr

Dass in Großbritannien Linksverkehr herrscht, ist sicher jedem bekannt. Bei Reisenden scheint das trotzdem immer wieder für Verwirrung zu sorgen, weshalb in London auf fast allen großen Straßen auf den Boden geschrieben ist, in welche Richtung man vor dem Überqueren der Straße gucken soll.

Viel witziger finde ich aber, dass die Ampelmännchen in London zumindest nach dem, was ich bisher gesehen habe, nach rechts laufen, während unsere nach links laufen. Ob das was mit dem Linksverkehr zu tun hat?
 Einige Ampeln hatten statt Ampelmännchen aber auch Genderzeichen, beispielsweise zweimal das Zeichen für das weibliche Geschlecht nebeneinander und einmal Transgender-Symbol.
An Verkehrsregeln scheinen sich allerdings weder Tourist_innen noch echte Londoner_innen zu halten, denn Ampeln werden zum Beispiel konsequent ignoriert, woran die Autofahrenden wiederum gewöhnt zu sein scheinen.

Kurios fanden wir ebenfalls einige der großen Kreuzungen, an denen teilweise eine halbe Minute lang niemand grünes Licht hatte und dementsprechend alle Autos und Fußgänger_innen standen. Wir haben uns gefragt, ob das wohl ein weiterer Schutzmechanismus für die ahnungslosen Tourist_innen ist, die bei kirschgrün noch über die Ampel rennen und dabei vielleicht in die falsche Richtung gucken.



Essen und Trinken

... sins teuer in London, vor allem wenn man sich in den vom Tourismus geprägten Gegenden aufhält, was vermutlich in den meisten Städten so ist. Wir waren immer froh, wenn wir irgendwo eine Kleinigkeit für £6,5 statt für £9 bekommen haben und waren daher auch nie in schicken Restaurants essen, sondern eher in kleineren lokalen wie zB "Speedy's".
An unserem ersten Tag haben wir uns auch im Supermarkt mit Brot, Aufstrich, Keksen, Chips, Tassensuppe (für den Wasserkocher im Hotel) und Getränken eingedeckt, um nicht immer essen gehen zu müssen. Jaja, die armen Studierenden ;).
Eigentlich wollten wir auch gerne einmal in einem typisch englischen Pub etwas trinken, doch die bekanntesten Lokale waren alle restlos überfüllt, selbst als wir am Sonntagabend unterwegs waren. Vorher reservieren könnte sich also lohnen.
Schließlich fanden wir am Sonntag aber doch einen Platz in "The Chandos" am Trafalgar Square, einem Pub, das mir nicht nur durch die gemütliche Atmosphäre positiv auffiel, sondern vor allem durch die Kellnerin, die fragte, ob mein Freund bar zahlen würde, und auf seine Antwort, nur wenn es unter £30 kosten würde, beleidigt erwiderte "Of course, we are a cheap pub!" (was auch stimmte).

Zu unserem Running Gag wurde übrigens eine Kette namens "Pret A Manger"  (Ja, es ist eine britische Kette und schreibt sich leider ohne Accent...), die es in London ungelogen an jeder Ecke gibt. An einem großen Platz (Ich glaube, es war der Trafalgar Square.) konnte man von einem Standpunkt aus sogar drei dieser Läden gleichzeitig sehen. In diesen Läden werden fertig verpackte Sandwiches, aber auch Kaffee, Chips, Obst und alles, was man sonst so unterwegs essen kann, verkauft. Im Supermarkt kriegt man solche Sandwiches zwar billiger, aber der Kaffee ging dafür preislich (Hab ich mir sagen lassen; ich trinke ja keinen.).



Remembrance Day

Dass es an diesem Wochenende in den Londoner Straßen und Pubs so voll war, könnte auch an einem Feiertag liegen, der den Briten offenbar sehr wichtig und vor allem an den vielen Mohnblüten-Ansteckern erkennbar ist, die in diesen Tagen getragen wurden: dem Remembrance Day.

Unsere Nachfragen bei Londoner_innen und meine Recherchen auf Wikipedia ergaben, dass dieser Tag jährlich am 11.11. (dem Tag, an dem der Erste Weltkrieg endete) bzw. am Sonntag, der diesem am nächsten liegt, begangen wird. Nicht ganz klar ist mir geworden, wer genau hier geehrt wird: die britischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, die aus allen Weltkriegen oder alle Soldaten generell? Da kamen von verschiedenen Menschen verschiedene Aussagen zu.
Gefallenen Soldaten zu gedenken halte ich generell für eine schöne Tradition, wäre aber etwas verwirrt, wenn allein für die aus dem Ersten Weltkrieg ein solches Brimborium (mit Paraden und Ansteckern und abgelegten Kränzen überall) veranstaltet würde. Wollte man das für jeden Krieg machen, hätte man alle Hände voll zu tun.


So richtig in England angekommen hab ich mich übrigens gefühlt, als eine Kellnerin unsere Bestellung aufnahm und mich, nachdem mein Freund bestellt hatte, fragte "And for you, my darling?. So woltte ich schon immer mal genannt werden.



Wart ihr schon einmal in London? Wenn ja, was sind eure Lieblingsorte? Und welche Plätze in London würdet ihr gerne (noch) einmal sehen?

Kommentare:

  1. Da hast du ja interessante Sachen geschrieben, die man wissen muss, wenn man dort hin fährt. Wir waren schon Ewigkeiten nicht mehr dort und im Moment zieht es mich auch nicht hin. Trotzdem schön, noch mal von London zu lesen.
    LG, Ingrid

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    1. Freut mich, dass dich mein Post trotzdem interessiert hat!

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  2. London, das wäre ja auch mal mein Traum und zwar schon sehr lange. Nicht nur weil ich ja ein großer Harry Potter Fan bin und somit mir auch gerne mal die Studio Tour anschauen würde und Gleis 9/3, danach würde ich wohl ziemlich viel Geld im Fanshop lassen, aber ich finde auch die Geschichte der Stadt, insbesondere die der Tudors sehr interessant und würde mir natürlich schon deshalb alle Schlösschen und den Tower of London anschauen. Aber auch sonst bin ich durch all die Bilder verliebt in London.

    Was mich aber überracht und was bisher auch noch nirgends erwähnt wird, weshalb ich es toll finde, dass du auf dieses Detail eingehst, dass die U-Bahn nachts nicht fährt, zumindest unter der Woche. Das überrascht mich doch in so einer Metropole sehr und darauf vorbereitet gewesen wäre ich wohl auch nicht. Ansonsten habe ich schon öfter gehört, dass das Essen leider sehr teuer ist. Aber in welcher Metropole ist das schon nicht der Fall? Rom ist ja auch nicht gerade günstig, oder andere beliebte Städte auch nicht.

    Freut mich aber, dass du einen schönen Trip hattest. Ich war leider auch ziemlich in Stress in letzter Zeit und bin gar nicht wirklich zum kommentieren gekommen, dabei wollte ich deinen London Post auch schon länger lesen, aber es standen ständig Geburtstage im Freundes und Verwandtenkreis an, dazu der Uni Stress und dann hatte ich ständig mit Migräne zu kämpfen. Somit gibt es auch etwas verspätet meine Antwort auf dein letztes Kommentar ;).
    Freut mich, dass ich dir wieder eine Freude machen konnte :). Also ich kann dir Profiling Paris auch nur wärmstens empfehlen, weshalb es mich freut, dass du die Serie auf deine Wunschliste gesetzt hast. Bei Amazon gibt es die ersten Staffeln mittlerweile auch schon ziemlich günstig. Aber die Krimiserie ist wirklich richtig, richtig gut und man hält auch in der sechsten Staffel die Qualität noch, was ja auch ziemlich ungewöhnlich ist bzw. nicht bei jeder Serie der Fall ist.

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    1. Ich habe letztes Jahr auch um die 80 Pfund allein im Fanshop gelassen :D.
      Und das stimmt, London ist auch historisch extrem interessant. Ich hab mir da letztes Jahr auch ein Buch über englische Geschichte gekauft und will mich da in einige Themen unbedingt noch mehr einlesen.

      Mich hat das mit der U-Bahn auch überrascht; vor allem, dass sie nicht mal am Wochenende nachts fährt, was selbst hier in Berlin der Fall ist, und Berlin ist kleiner und nicht so berühmt wie London.

      Ja, da hast du natürlich recht. Essen ist eigentlich in allen Touristenorten recht teuer. Deshalb spart man auf so einen Urlaub ja meist auch ein bisschen bzw. stellt sich darauf ein, auch ein bisschen Geld vor Ort auszugeben.

      Das ist absolut kein Problem und ich freue mich immer, wenn du dir die Zeit nimmst, meine Posts zu kommentieren und auf Kommentare zu antworten; es muss ja nicht immer sofort sein :). Ich bin die letzten Wochen auch kaum zum Kommentieren und Kommentare beantworten gekommen.

      Dann weiß ich ja, was ich auf meinen Weihnachtswunschzettel setze ;).
      Du hast recht; eine Krimiserie, die so lange qualitätvoll bleibt, gibt es leider nicht oft.

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  3. Ich bin aber froh, dass ich damit nicht alleine da stehe und nichts mit dem Trend anfangen kann.

    Zu Shades of Grey ich hatte genau dieses Problem schon beim Film, weshalb ich nicht weiß, ob das Buch mir dann wesentlich besesr gefallen wird. Zumal ich auch die ganze Storyline drum herum etwas mau finde. Aber es gibt wirklich viele, die sehr begeistert sind. Ich weiß nicht, vielleicht lese ich mal rein, wenn ich Zeit habe, aber ich glaube aufgrund der Erfahrung mit dem ersten Film, dass es mir sicherlich genauso geht wie dir. Gerade der Punkt "unrealistisch", das ist eh ein großes Problem in dem Genre, vieles ist da einfach nicht glaubhaft. Wobei ich das Problem auch schon mit vielen Liebesromanen habe, die sind auch einfach total unrealistisch. Vielleicht meide ich das Genre deshalb.

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    1. Ja genau, die Handlung ist halt auch wirklich etwas dürftig. Witzig finde ich ja auch, dass das mal eine Twilight-Fanfiction war. Davon hab ich zumindest nicht mehr so viel erkannt. Twilight hatte immerhin etwas mehr Handlung.

      Ich glaube, das Problem, dass Liebesromane einem oft unrealistisch vorkommen, liegt darin, dass sich da halt alles nur um die Beziehung dreht und das restliche Leben der Figuren und ihre Beziehung zu anderen Menschen wegfällt. Das macht sie oft flach und klischeehaft.

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  4. Hallihallo,

    nun endlich komme ich auch mal wieder dazu, hier vorbei zu schauen! Ich war ja wirklich gespannt auf deinen Reisebereicht, denn egal wie oft man in London ist, irgendwas gibt's immer zu sehen. Lustig fand ich, dass ich viele Parallelen zu meinen Besuchen ziehen konnte, z.B. Pret A Manager oder auch wie teuer das Essen ist. Meiner Erfahrung nach, lohnt es sich in Pubs zu essen, das ist meist günstig und lecker, allerdings fürchte ich, dass vor allem in den alten Pubs die Auswahl für Vegetarier sehr beschränkt ist.
    Ich finde es übrigens cool, dass ihr in den paar Tagen so viel sehen konntet, besonders Speedys und der ganze Sherlock Fandom ist einfach ein Grund, um diese tolle Stadt zu besuchen. Meine Girlie-Seite würde jetzt noch von all den wunderbaren Shopping-Möglichkeiten schwärmen. Schmacht, seuftz.

    Ich hatte mal gelesen, dass in Berlin die Nachtverkehrsitutaion angeblich total gut sei, aber ich lerne das erst durch deinen Bericht schätzen. Ich frage mich wirklich, wie die ganzen feierenden Jugendlichen nach Hause kommen, das Taxi in London ist ja de facto unbezahlbar.

    Kurz und gut freut es mich natürlich, dass du so einen guten Aufenthalt hattest und das Bild vom Kensington Park ist übrigens sehr schön und stimmungsvoll!! Insofern Danke für diesen Bericht. Ich find's persönlich großartig, dass du so eine bunte Mischung aus Literatur, Reisen und Film und Laberposts auf deinem Blog anbietest. Das spiegelt hervorragend deine Persönlichkeit wieder. Und du bist ja so aktiv! Das ist richtig ansteckend Smiley

    Alles Liebe. Ich freu mich ja echt auf weitere Reiseberichte!!
    Katha

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    1. Freut mich, dass du auf den Post gespannt warst :).
      Ja, das kann ich mir gut vorstellen, dass es in London immer wieder was Neues zu sehen gibt. Diese Stadt ist ja so groß und vielfältig.

      Also die Pubs, an denen wir so vorbeigekommen sind, waren vielleicht preiswerter als Restaurants aber immer noch recht teuer. Aber naja, wir waren nun mal auch in der Touristengegend und ich denke, wenn man lange genug in einer Stadt wohnt, hat man irgendwann raus, wo es günstig und gut was zu essen gibt.
      Und stimmt, als Vegetarier hatten wir da auch so unsere Probleme ^^.

      Ich finds auch super, dass wir beiden Faulen es geschafft haben, so viel zu sehen ^^.
      Fürs Shoppen hatte ich nun wirklich nicht genug Geld mit, aber das muss ich dafür in Berlin echt mal wieder machen, sobald ich meinen Kleiderschrank einmal ausgemistet habe.

      Ja, jetzt wo ich die in London kenne, bin ich über die BVG auch echt froh ^^.

      Danke für das Kompliment :). Es freut mich, dass mein Blog mich ein bisschen widerspiegelt. Das macht ihn dann hoffentlich einzigartig und abwechslungsreich; zumindest wollte ich das damit erreichen, dass ich auch noch andere Themen einflechte.

      Liebe Grüße :)

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  5. Moin,

    schöne Eindrücke von London!
    Bei einem meiner früheren Besuche wurden wir per Bus von East Croydon nach Chelsea per Bus transportiert. Da ist alles einspurig, eng, voll, Stau, dauerte weit über eine Stunde. Ich habe mir damals geschworen, nie wieder über den Straßenverkehr in Berlin zu meckern, denn bei allem Ärger ist der lange nicht so zäh, jedenfalls nicht außerhalb der Hauptverkehrszeiten.
    Mir gefiel Camden Market. Klar, eine Touristenattraktion, aber trotzdem. Regent Street muss man einfach mal lang spaziert sein, auch wenn man nichts kaufen sollte bzw will. Und Harrods war ein must see... aber dann ist auch genug.
    Naja, und Gärten halt... Roof Gardens in Knightsbridge, zum Beispiel, Eintritt gratis.

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    1. Abend,

      unsere Busfahrt in die Stadt hinein war eigentlich recht entspannt, allerdings war es da eben auch schon nach 23 Uhr.
      Ansonsten hat mich der Straßenverkehr in London jetzt nicht gestört, obwohl es schon irritierend war, dass sich dort scheinbar niemand an rote Ampeln hält.

      Manche Touristenattraktionen sind eben trotzdem schön, auch wenn sie überfüllt und schon jedem bekannt sind.
      In der Regen Street und in Harrods waren wir nicht, aber ich denke, das war nicht mein letzter London-Besuch ;).

      Für lange Spaziergänge war das Wetter nicht wirklich gut genug, aber der Ausflug durch die Parks hat mir auch schon sehr gefallen.

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Super, ich freue mich immer über Meinungen und (konstruktive!) Kritik ;).
Bitte nicht wundern, falls Deine Nachricht nicht sofort angezeigt wird! Ich habe meinen Blog so eingestellt, dass ich alle Kommentare zuerst freischalten muss. So kann ich sicherstellen, dass ich nicht vergesse, auf einen zu antworten.
Liebe Grüße und hau in die Tasten :D!
Charlie