[Filmrezension] "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind"

Charlie | Freitag, 9. Dezember 2016 |

Liebenswert und einfach magisch





Originaltitel: Fantastic Beasts and Where to Find Them
Genre: Fantasy
Basiert auf: dem gleichnamigen Buch*
Länge: 133 Min
Altersfreigabe: ab 6
Deutscher Kinostart: 17.11.2016
Produktionsland: Großbritannien, USA
Darsteller: Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Dan Fogler, Colin Farrell, Ezra Miller, u.a.
Regie: David Yates
Drehbuch: J. K. Rowling
Quelle
Trailer

*allerdings nur zu einem sehr geringen Anteil, da es sich bei dem Buch um ein "Sachbuch" ohne Handlung handelt, welche für den Film dazugeschrieben wurde.


Inhalt 


Im Jahr 1926 reist der junge Zauberer und Magizoologe Newt Scamander nach New York ein. Kaum angekommen, gerät er auch schon in ein Schlamassel: Er vertauscht seinen Koffer voller magischer Tierwesen mit dem eines No-Majs (das amerikanische Wort für "Muggel") und ein paar der Wesen entkommen. Und das ausgerechnet zu einer Zeit, in der die Zauberergemeinschaft durch andere mysteriöse Angriffe aufzufliegen droht und eine Gruppierung namens Second Salemers öffentlich gegen Hexen und Zauberer Stimmung macht.
Gemeinsam mit dem No-Maj Jacob Kowalski und der Ex-Auorin Porpentina Goldstein muss Newt seine Tierwesen wieder einfangen, während sich langsam eine viel größere Bedrohung für New York zusammenbraut.




Meinung

Selbst (oder gerade) als Potterhead war ich skeptisch, als ich hörte, dass J. K. Rowling nun die Drehbücher für ganze fünf Filme liefern will, die die Geschichte des Magizoologen Newt Scamander erzählen. (Die meisten Leser*innen kennen ihn wohl als Autor des Buches "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind", das auch ein Lehrbuch in Hogwarts ist. ) Einblicke in die Geschichte der magischen Welt vor Harry Potters Zeiten sind ohne Zweifel faszinierend, doch erstens hätte ich mit als Leseratte eher Bücher als Filme gewünscht und zweitens klingt das doch ein wenig nach Geldmacherei, vor allem, wenn man bedenkt, dass auch hier wie bei "Harry Potter and the Cursed Child" zusätzlich das Skript als Buch verkauft wird.
Doch als Potterhead und Fan von Eddie Redmayne konnte ich mir den Film dann doch nicht entgehen lassen und wurde positiv überrascht.


Allein die absolut originellen Figuren und die fantastischen Darsteller reichten aus, um mich für "Phantastische Tierwesen..." zu begeistern.
Aus Dramen wie "Die Entdeckung der Unendlichkeit" und "The Danish Girl" wusste ich bereits, dass Eddie Redmayne in emotionalen und ungewöhnlichen Rollen brilliert, doch auch als schüchterner und leicht verpeilter Tierliebhaber Newt Scamander spielt er sich wieder ins Herz der Zuschauer*innen. Die leicht unsichere, aber absolut liebenswerte Art, das große Herz und seine beeindruckende Intelligenz machen Newt zu einem wunderbaren Protagonisten, dem zuzusehen große Freude bereitet. 

Doch dann bekommt Newt auch noch viele tolle Figuren zur Seite gestellt!
Zusammen mit der ehemaligen Aurorin Porpentina Goldstein (Katherine Waterston) und dem No-Maj Jacob Kowalksi (Dan Fogler) bildet er das perfekte Team sympathischer Außenseiter.
Tina Goldstein ist eine zarte Person, der man jede Emotion sofort am Gesicht ablesen kann - äußerst gut gespielt von Ms Waterston -, was sie überaus sympathisch macht, da man sofort merkt, dass sie ein großes Herz hat. In der knallharten Welt des MACUSA (das amerikanische Äquivalent zum Zaubereiministerium) hat sie es da nicht immer leicht, womit sie mit Newt schon mal eine Gemeinsamkeit hat.
Und Jacob, der unfreiwillig in die magische Welt hereinrutscht, konnte mich durch seine offene, neugierige und herzliche Art und seine niedliche Unwissenheit für sich gewinnen. Auch Dan Vogler leistet schauspielerisch wunderbare Arbeit und erweckt seine Figur erst richtig zum Leben.

Doch auch abseits der Helden der Geschichte gibt es einige interessante Figuren und Darsteller*innen zu sehen, unter anderem Collin Farrel als Percival Graves, einer von Tinas Kollegen, der fast den ganzen Film über recht undurchschaubar bleibt.
Extrem beeindruckt hat mich Ezra Miller als Creedence, der Sohn einer Frau, die die Second Salemers anführt, und der von Percival als Informant genutzt wird. Creedence zeigt von allen Figuren wohlmöglich den größten Kampf und die meisten Emotionen und sorgt für eine der größten Überraschungen, was Ezra Miller alles absolut beeindruckend rüberbringt. Ich muss wirklich mehr von diesem Mann sehen!
Lediglich eine Figur, Tinas Schwester Queenie, ging mir leider mit ihrer aufgesetzt wirkenden Art und der süßlichen Säusel-Stimme ziemlich auf die Nerven. 

Und dann wäre da natürlich noch das Setting, die gesamte magische Welt, an erster Stelle selbstverständlich die namensgebenden Tierwesen.
Wer den Film bereits gesehen hat, wird mir sicher zustimmen: Der Niffler ist der heimliche Star. Die Szenen des diebischen Gesellen haben im Kinosaal zumindest für die meisten Lacher gesorgt.
Doch auch eine ganze Reihe anderer Tierwesen bekommt man zu sehen, unter anderem Bowtruckles und - das für mich spannendste - ein Demiguise.
Optisch ist die gesamte Welt der Zauberer wieder sehr liebevoll und ansprechend aufgemacht, wie man es auch von den "Harry Potter"-Filmen gewohnt ist. Und auch das New York des frühen 20. Jahrhunderts und die Kulissen, die bei dem ein oder anderen Kampf zerstört werden, sehen recht beeindruckend aus. Nicht zu vergessen das Innere von Newts Koffer!

Was neue Informationen aus der magischen Welt angeht, so liefert der Film nicht nur die längst auf Pottermore erschienene Information, dass auch die USA eine Zaubereischule besitzen, sondern stellt auch einen interessanten Konflikt vor: In den USA leben die Zauberer und Hexen versteckt, genau wie in England, doch durch mysteriöse Vorkommnisse, die in diesem Film ebenfalls eine Rolle spielen, drohen sie aufzufliegen. Es gibt sogar eine ganze Bewegung gegen sie, die unter anderem mit Flugblättern, Plakaten und Kundgebungen gegen sie Stimmung macht.
Doch es zeigt sich auch, welche fatalen Folgen diese öffentliche Meinung über Magie für muggelstämmige Zauberer*innen haben kann - ein überaus interessantes Thema, das für die Handlung sehr wichtig ist.
Auch Gellert Grindelwald, der in der "Harry Potter"-Reihe als ehemaliger Freund und später Gegner Dumbledores erwähnt wird, spielt hier am Rande eine Rolle, die in den weiteren Filmen durchaus noch interessant sein könnte.

Die Handlung selbst leidet jedoch etwas darunter, dass sie zu viel auf einmal will.
Einerseits ist der Film eine unterhaltsame Einführung in die Figur des Newt Scamander und seine Arbeit, seine chaotischen Erlebnisse beim Einfangen seiner Tierwesen und seine Bekanntschaft mit Tina und Jacob - eine quirlige und witzige Geschichte.
Andererseits ist die Handlung auch von düsteren Elementen geprägt, den Abgründen der magischen Welt und der Beziehung zwischen No-Majs und Zauberer*innen. Spannung wird nach und nach ausgebaut, Newt und Tina geraten mitten in den Konflikt hinein und am Ende muss es dann natürlich noch zum großen Showdown kommen, der dann zum Teil (leider aber auch nur zum Teil) sehr überraschend ist, die Zuschauer*innen aber mit einer recht mauen Erklärung zurücklässt, die den Antagonisten eher platt wirken lässt. 

Das Ende ist sehr gut gewählt, da es emotional und rührend, gleichzeitig aber zum Glück absolut nicht kitschig ist und durchaus Potential für einen guten zweiten Teil bietet.

Über ein Detail der Synchronisation musste ich mich leider, auch ohne das Original zu kennen, ärgern. Der Name "Grindelwald" wird hier konsequent deutsch ausgesprochen (was ziemlich lächerlich klingt), der Name Goldstein aber englisch.
Der Sinn dieser Ausspracheregelung hat sich mir nicht ganz erschlossen.



Fazit 

Ich war skeptisch, doch "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" hat mich mit den originellen und liebenswerten Figuren, den überaus talentierten Darstellern, der tollen Optik, den faszinierenden und niedlichen Tierwesen und den neuen, spannenden Einblicken in die magische Welt überzeugen können. Die Handlung und vor allem die Erklärung für die Auflösung kommen bei all den Einführungen neuer Figuren und eines neuen Handlungsortes leider etwas zu kurz, doch insgesamt hat der Film die "Harry Potter"-Magie beibehalten.
Ich vergebe 4,5 Sterne.

Kommentare:

  1. Schon nachdem ich den Trailer gesehen hatte, war mir fast klar, dass es ein guter Film sein musste. Natürlich hatte auch ich Bedenken - zumal "The cursed Child" meine Meinung nach ziemliche Papierverschwendung ist - aber diese wurden bei mir ebenfalls zerstreut.

    Die Darsteller haben mich auch sehr geflasht und ich fand es super spannend, die Handlung in den USA angesiedelt zu sehen, wo ein ganz anderer Umgang mit der magischen Welt gepflegt wird als in Europa. Mein kleiner Wehrmutstropfen war die Fokussierung auf den Special Effects. Das war zeitweise ein wenig übertrieben und hat die Handlung etwas überschattet. Das Finale hat mir auch sehr gefallen und tatsächlich hab ich die Wendung nicht kommen sehen.
    Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung :)

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Hm, da hast du recht. Vor allem die Konzentration auf die Tierwesen (Newts Koffer und so) hat natürlich dafür gesorgt, dass Special Effects sehr im Fokus standen.

      Wie gesagt, einen Teil der Wendung hab ich auch nicht kommen sehen, weil der Film einen das geschickt irreführt.
      Aber ein gewisses Symbol, das man aus dem 7. Harry Potter kennen sollte, hat auf einen anderen Teil der Handlung hingewiesen, finde ich ;). Genauso wie die allererste Szene des Films.

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  2. Magique salutation, Mademoiselle Charlie.
    Klar blieb, dass sich die hohe Kritikergilde distanziert bis abfällig über obigen Titel zu äußeren verstand; ganz gelegentlich war das intellektuelle Naserümpfen im Radio zu vernehmen. Niederungen - wo man/frau doch lieber der hohen Kunst zu huldigen gedenkt.
    Wobei ich fairerweise erwähne, dass der neue Werner Herzog dort dennoch in die Tonne getreten wird. O:-)

    Newton wird nicht selten als Schwäche (des Drehbuchs) vorgeworfen, die Figur wirke in sich gekehrt, abwesend, ja auf eine Dimension reduziert. Dabei ist das Charakteristikum der Figur eben die Introvertiertheit (als Schild gegen die Außenwelt). Hamlet wird auch nicht seine Paranoia als Eindimensionalität ausgelegt.

    Anmerkenswert, dass das Fremde als Zielscheibe für das Angstgetriebe innerhalb einer Gesellschaft seine Erwähnung findet. Aktuell, wie wir wissen.

    Zur Kinokultur allgemein...nicht nur irrelevantes 3D, sondern auch D-Box-Sessel (hustanfall); will ich im Film von rechts nach schräg oben links durchgerüttelt werden!?
    Nope.
    Deine Meinung zur "Vibratorbestuhlung"?

    Bleibt zu hoffen, ich kann 'Rogue One' in ordinär NORMAL sehen. 😕

    bonte


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    1. Das ist aber wirklich ein seltsamer Vorwurf. Ich dachte, es wäre offensichtlich, dass das einfach sein Charakter ist. Und er ist ja nun wirklich nicht die erste introvertierte Hauptfigur eines Films.

      Oh ja, eine sehr politische Botschaft, aber das hätte ich von J. K. Rowling auch erwartet. Aus "Harry Potter" kann man ja ebenfalls eine rauslesen.

      Also davon hab ich noch gar nicht gehört. Wie genau soll ich mir das vorstellen? Aber da ich schon 3D unnötig finde, werde ich davon sicher auch nicht viel halten.

      Berichte gerne mal, wie du "Rogue One" fandest :).

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    2. ...besagter "Botox"-Stuhl vibriert einen durch die Handlung, während die Werbung wieder einmal vermeldet "sie befinden sich mitten in der Handlung!". Mehr an Jahrmarkt eben & Aufschlag auf den Kartenpreis.
      Not my kinda silver screen experiance.

      'Rogue One' konnte ich dennoch in Normal-D goutieren & bin platt vor fanischer Begeisterung. Dramatische Tragik, inmitten lebendiger Charaktere. Dazu genial dosierte/choreographierte bigger-than-life-scenes. Eine Anzahl an Figuren, die ihren Auftritt im Sequel haben & die ihre Rollen tatsächlich spielen (Cushings Tarkin!!!). Ein episches Finale, das Höhepunkt an Höhepunkt legt; bis zu einem Ende, das zeitlich nicht weit von der Aufbringung der "Tantive 4" durch Vaders Sternenzerstörer liegt.
      WOW!
      Grandios. Wahrlich nicht das Spektakel, das die seriöse Kritik Edwards Film vorhält. Denn ein Aufbegehren gegen Unterdrückung, Willkürherrschaft & Repression ist seit jeher Thema der Saga. Bei 'Rogue One' in der deutlichsten Form bisher.
      Bei allem nicht minder unterhaltsam.
      Dicke Empfehlung für!

      "The Force is with me and I am one with the Force."

      bonté

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    3. Das klingt ja fürchterlich sinnlos. Ich sehe doch, wenn Leuten etwas passiert, warum muss ich dafür durchgeschüttel werden?

      Meine Mutter und mein Bruder haben den Film gerade gesehen und ihn mir auch empfohlen. Ich bin aber nach wie vor nicht so ein Star Wars-Fan, dass ich ihn unbedingt im Kino sehen muss.
      Aber vielleicht irgendwann mal auf DVD. Da will ich mir auch die beiden Trilogien endlich nochmal zulegen.

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    4. ...verblüffend ähnlich Sinnfrei wie auch 3D. :-)

      Haben wir uns über die Prequels (*) eigentlich schon ausgetauscht!?

      Bei der Original-Trilogie lege ich die jeweilige erste Kinoversion ans Herz. Die ersten Fassungen, die George Lucas nicht nachträglich verschlimmbessert hat.
      Grober Unfug - technisch wie inhaltlich.
      "Han shot first!" - das T-Shirt-Motto faßt die Kritikpunkte gut zusammen.

      Carrie Fisher - in memoriam.

      bonté
      (*) "Nooooooooooooooooooo...!"

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    5. Meinst du mit Prequels jetzt die gesamte Prequel-Trilogie? Die habe ich, um ehrlich zu sein, nicht komplett gesehen, weil ich den ersten Teil langweilig und vorhersehbar fand (haha, ist klar, ist schließlich ein Prequel). Will ich aber nochmal nachholen.

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  3. Ich bin ja ebenfalls ein großer Harry Potter Fan, aber habe diesen Film bisher noch nicht gesehen. Werde mir ihn auf Prime leihen, sobald er da verfügbar ist, einfach weil ich nicht glaube, dass er wirklich an Harry Potter heranreicht. Ich habe auch eher das Gefühl, dass man so viel Geld wie möglich mit der Reihe verdienen möchte, nicht nur das man ja nun auch überlegt das Musical noch zuverfilmen, nein es gibt auch mehrere Begleitbücher zum Film und jetzt ja auch noch mal das Skript als Buch und das finde ich einfach zu viel. Das verfehlt für mich das Ziel, dass man Fans eine Freude macht. Dazu weiß ich nicht, ob es nun wirklich 5 Filme braucht, weil es ja eigentlich nur ein dünnes Büchlein ist. Aber gut.

    Zum Film: da habe ich ziemlich gemischte Meinungen gehört. Ein befreundetes Pärchen war da echt geteilter Ansicht, der eine war begeistert, der andere so gar nicht und auch auf Blogs und im Netz spalten sich ja die Meinungen. Ich möchte aber trotzdem offen herangehen, ohne große Erwartungen und mir selbst ein Bild machen. Mal schauen, welcher Seite ich angehöre. Eddie Redmayne ist in meinen Augen für den Hauptdarsteller eine richtig gute Wahl, weil er einfach ein toller Schauspieler ist. Ezra Miller kenne ich auch schon aus anderen Filmen und fand ihn da auch ziemlich gut. Ansonsten bin ich gespannt, dass die nächsten Teile sich ja auch um Grindelwald und Dumbeldore drehen. Und finde es da auch nicht schlimm, dass Jonny Depp ersteren spielt. Da gab es ja einen richtigen Aufreger auf Twitter, aufgrund der ganzen Amber Heard Sache, die nie bewiesen wurde und auch nicht vor Gericht gegangen ist, weil sie sich ja weigert unter Eid auszusagen. Aus dem Grund finde ich es leicht übertrieben, wenn man ihn vorverurteilt und dann den Film nicht schauen möchte.

    Danke auch für deine lieben Kommentare. Ich versuche heute im Laufe des Tages auf alle zu antworten.

    Dankeschön für deine liebe Worte :)
    Genau, ich blogge auch über viele Dinge, die meine Freunde nicht so sehr interessieren wie mich. Gerade das finde ich dann auch toll, dass ich so einen Weg habe, um trotzdem darüber zu kommunizieren.

    Das zeigt aber auch immer, was echte Freundschaften sind. Gerade Freundschaften, die sowas aushalten, sind wirklich richtig stark. Mit vielen ging der Kontakt hingegen nach der Ausbildung ja verloren, was ich gar nicht gedacht hätte.

    Lasertag möchte ich mit meinen Kommilitionen auch mal ausprobieren, das hatten wir uns schon länger vorgenommen, aber irgendwie immer noch keine Zeit gehabt, weil entweder nicht jeder Zeit hatte oder es schon wieder ziemlich stressig an der Uni wurde. Dankeschön. Aber wenn das für dich so auch funktioniert, dann passt das doch ;). Da ist ja jeder anders.

    Das freut mich ja sehr, dass ich im Bereich Serien auf dem neuesten Stand bringe :). Muss auch sagen, dass mir der Bereich auch am meisten Spaß macht, ich bin einfach ein kleiner Serienjunkie.

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    1. Also allein von der Storyline reicht der Film natürlich nicht an HP heran, aber ich finde, das muss er auch gar nicht. Er gehört nicht zur HP-Reihe, er spielt nur in der gleichen Welt. Aber während es in HP um einen ganzen Krieg geht, soll PT ja eigentlich hauptsächlich Newt begleiten und dessen Leben dreht sich nun mal um magische Tierwesen und nicht um große Heldentaten. Ich würde dir raten, die beiden Reihen getrennt zu betrachten, denn im Gegensatz zu "Harry Potter and the Cursed Child" ist das hier ja kein Versuch, die Geschichte um Harry weiter zu verlängern.
      Auch wenn ich auch immer noch finde, dass ganze fünf angekündigte Filme und das dazu verkaufte Skript nach Geldmacherei klingen. Ich bin auch noch sehr skeptisch, was "The Cursed Child" betrifft.

      Ich frag mich noch, wie Dumbledore und Grindelwald in eine Geschichte reinpassen sollen, deren Hauptfigur ja angeblich Newt ist. Und allgemein hätte ich lieber Bücher als Filme und Skripte...

      Dass Johnny Depp Grindelwald spielt, finde ich auch nicht schlimm. Er mag als Privatmensch schwierige Phasen durchgemacht haben und in blond ungewohnt aussehen, aber er ist dennoch ein interessanter Schauspieler.
      Ich finde es eh immer nervig, wenn bei berühmten Menschen gleich jede unbewiesene Anschuldigung an die Presse kommt und sich schon tausende Menschen eine Meinung zu etwas bilden, das nur Ermittler und Gericht etwas angeht. Sowas kann sowohl den Promi als auch die Person, die Anschuldigungen stellt, ziemlich ruinieren.

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  4. Bin auch schon sehr gespannt, was uns in den noch folgenden Filme erwartet... Auf der einen Seite freue ich mich, mehr von Newt Scamander und den Phantastische Tierwesen zu sehen, aber auf der anderen Seite habe ich auch Sorge, dass die Filme keine gute Story haben und reine Geldmacherei sind...

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    1. Ich bin da auch immer noch sehr skeptisch, obwohl ich diesen Film recht gut fand. Aber ich denke, auf Dauer werden Newt und seine Tierwesen hinter der düsteren Story zurückfallen und das fände ich enttäuschend. Und wollen die jetzt echt jedes Drehbuch nochmal als Skript verkaufen?

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Charlie