[Filmrezension] "Ein ganzes halbes Jahr"

Charlie | Freitag, 29. Juli 2016 | 8 Kommentare


Die perfekten Hauptdarsteller, eine Menge Charme und Humor, aber auch ein ernstes Thema - ebenso wie das Buch sehr zu empfehlen
 



Originaltitel: Me Before You
Genre: Drama, Tragikomödie
Basiert auf: dem gleichnamigen Roman von Jojo Moyes
Länge: 110 Min
Altersfreigabe: ab 12
Deutscher Kinostart: 23.06.2016
Produktionsland: USA
Darsteller: Emilia Clarke, Sam Claflin, Janet McTeer, Charles Dance, Brendan Coyle, Jenna Coleman, Matthew Lewis, ...
Regie: Thea Sharrock
Drehbuch: Jojo Moyes
Quelle
Trailer



Inhalt 
Louisa Clark ist eine lebensfrohe, junge Frau, die sich gerne bunt und schrill kleidet und ein wenig naiv aufs Leben blickt. Als das Café, in dem sie die letzten sechs Jahre gearbeitet hat, schließt, muss sie sich schnell einen neuen Job suchen und findet eine Anstellung bei den Traynors, einer reichen Familie, deren Sohn Will seit einem Unfall vor zwei Jahren querschnittsgelähmt ist und nur noch seinen Kopf und einige Finger bewegen kann.
Louisa soll Will Gesellschaft leisten, worauf dieser zunächst sehr ablehnend reagiert. Doch mit ihrer charmanten und zugleich tollpatschig Art kann sie auch den lebensmüden und verbitterten Will ein wenig erweichen.
Aber dann erfährt Louisa, was es mit ihrer befristeten Anstellung auf sechs Monate wirklich auf sich hat, und erfährt etwas über Will, das sie schockiert und zugleich noch entschlossener macht, ihm zu helfen.

[Bloggeraktion/Fragen] 10 Urlaubsfragen

Charlie | Dienstag, 26. Juli 2016 | 2 Kommentare

Über eine andere Bloggerin habe ich diese schöne Aktion von Lotta gefunden und da sie gerade so wunderbar zur Jahreszeit passt, nehme ich gerne auch daran teil.
Es geht um zehn Fragen zum Thema Urlaub:




1.) In welcher Jahreszeit verreist du am liebsten?

Das kommt generell schon mal drauf an, wohin es gehen soll. Für entspannten Strandurlaub würde ich natürlich die Sommermonate auswählen, aber wenn ich Städtereisen plane, nehme ich eher die Nebensaisons, nicht nur, weil ich nicht gerne in brütender Hitze von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetze, sondern auch, weil in der Nebensaison weniger Touristen unterwegs sind und man leichter Reisen buchen kann. Da trifft es sich gut, dass ich seit letztem Jahr nicht mehr von den Schulferien abhängig bin.


2.) Unabhängig vom Kontostand... Bereist du lieber ferne Länder oder bleibst du gern im eigenen Land?
Definitiv ferne Länder! Es gibt zwar auch noch ein paar Orte in Deutschland, die ich gerne sehen würde, und ab und zu besuche ich Freunde hier, aber generell zieht es mich eher in die Ferne, wenn ich auch momentan noch hauptsächlich europäische Länder bereise.


3.) Fährst du lieber in die Berge oder ans Meer?
Meer! Ich bin unsportlich hoch zehn und habe so gut wie keine Kondition und außerdem Knieprobleme, weshalb ich Wandern hasse. Schwimmen und am Strand liegen dagegen mag ich.
Aber ich mache auch sehr gerne Städteurlaub, was wohl oft in keine der beiden Kategorien fällt.


[Blogparade] Antiheld - Die "echten" Protagonisten (Antihelden in Filmen und Serien)

Charlie | Samstag, 23. Juli 2016 | 8 Kommentare

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich erst einmal ein großes Dankeschön an alle meine Leser aussprechen, speziell an die, die meinen Post zum Thema Bloggen und Kommentieren kommentiert haben. 12 Kommentare habe ich auf den Post bekommen, was mehr ist, als für jeden anderen Post der letzten Monate. Ich habe mich sehr über die vielen interessanten Kommentare gefreut, die sehr respektvoll waren, auch wenn ihr meine Meinung nicht alle geteilt habt.

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Weiter im Text: Die liebe Miss Booleana hat eine interessante Blogparade gestartet, der ich mich heute "last minute" noch anschließen möchte. Es geht um Antihelden in Filmen und Serien.
Nun ist der Begriff "Antiheld" für mich nicht mehr ganz klar definiert. Strenge Definitionen sehen Antihelden als klares Gegenstück zum klassichen Helden, welcher überall beliebt ist, nur Gutes tut, alle Schwierigkeiten meistert und am Ende als Sieger hervorgeht. Der Antiheld ist im Gegensatz dazu der Verlierer, zum Scheitern verurteilt, isolierter Einzelgänger, passiv, melancholisch, etc.
Ganz so dramatisch würde ich den Begriff nicht sehen. Ich schließe mich da Miss Booleanas Definition an, nach der Antihelden schlicht und einfach nicht-perfekte Figuren sind: Figuren mit Schwächen, Fehlern; Figuren, die nicht immer sympathisch und mit deren Entscheidungen wir vielleicht nicht immer einverstanden sind, die dadurch aber gleich viel menschlicher wirken als die strahlenden, aber auch langweiligen Superhelden, die man sonst so kennt.
Ergänzung: Wichtiger Unterschied: Antihelden sind keine  Antagonisten (Gegenspieler). Sie können Neben- oder Hauptfiguren sein, sind also häufig sogar Protagonisten. Der Teil "Anti-" bezieht sich hier nur darauf, dass sie nicht heldenhaft sind, was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie böse sind. 

Genau diesen Figuren, speziell Charakteren aus Filmen und Serien, möchte ich heute diesen Post widmen,
Meine Auswahl ist vielleicht etwas ungewöhnlich, weil viele der Figuren nicht einmal aus Filmen/Serien stammen, in denen man von Helden sprechen würde, aber ich habe hier den Begriff "Held" mal im weitesten Sinne als "Protagonist" aufgefasst und daher Hauptfiguren ausgewählt, die ich schätze, weil sie so menschlich und mit Fehlern behaftet sind wie - wie man so schön sagt - du und ich.


[Getestet] Bücher verkaufen auf reBuy und momox

Charlie | Mittwoch, 20. Juli 2016 | 15 Kommentare

Ich bin eine große Buchliebhaberin, aber auch ich habe leider nicht unbegrenzt Platz für Bücher und daher muss ich ab und an einige davon aussortieren oder sortiere sie nach dem Lesen gar nicht erst in mein Regal ein.
Die neueren und beliebteren Bücher tausche ich meistens auf Lovelybooks, denn ein Buch gegen ein anderes ist das beste Geschäft, das man mit gebrauchten Büchern machen kann.
Doch mit älteren Büchern oder welchen mit kleinen Mankos wie Leserillen, die die meisten Leser stören, ist das etwas schwieriger und da ich auch nicht ewig Stapel aussortierter Bücher auf meinem Zimmerboden liegen haben wollte, habe ich mich entschieden, mal das Verkaufen via reBuy und momox (wozu die Seite Medimops gehört) auszuprobieren. Da ich nicht nur meine eigenen Bücher hatte, sondern auch Anlaufstelle für die gebrauchten Bücher anderer Leute geworden bin und auch noch ein paar alte Schulbücher von meinem Bruder und mir hatte, kam da einiges zusammen und ich wollte meine Erfahrungen mit dem Verkauf in diesem Post mit euch teilen.

!Es besteht keinerlei Zusammenarbeit zwischen mir und reBuy oder Medimops. Meine Bewertung erfolgt daher vollkommen unabhängig.!


[Buchrezension] "Drei mal wir" von Laura Barnett

Charlie | Samstag, 16. Juli 2016 | 6 Kommentare

Bittersüßes und zutiefst berührenes "Was wäre, wenn...?"


© Kindler






Originaltitel: The Versions of Us
Autorin: Katie Marsh
Verlag: Kindler
Genre: Liebesroman
Reihe: /
Erscheinungsdatum: März 2016
Seitenzahl: 496 (Gebunden mit Schutzumschlag)
Verlagsseite









Inhalt

Eva und Jim lernen sich 1958 als Studenten in Cambridge kennen - oder auch nicht. Sie werden ein Paar - oder sehen sich jahrelang nie wieder. Der Leser verfolgt drei Versionen von Eva und Jim, ihres Lebens, das von verschiedenen Ereignissen, Entscheidungen und Menschen geprägt ist und die beiden über mehr als 50 Jahre hinweg immer wieder zusammenführt.



[Laberpost] Übers Bloggen und Kommentieren, Zeitaufwand und "Nutzen"

Charlie | Mittwoch, 13. Juli 2016 | 27 Kommentare

Heute gibt es mal einen blogbezogenen, möglicherweise etwas provokanten Laberpost, bei dem ich sehr gespannt bin, was ihr dazu sagt.


Wieder aktiv

Seit Mai bin ich auf  Keine Zeit für Langeweile zum ersten Mal seit letztem September wieder regelmäßig aktiv und das sogar so produktiv wie zuletzt 2013 (!). Ich poste mindestens einmal, am besten mehrmals die Woche etwas, beantworte die Kommentare halbwegs zügig, beteilige mich an Bloggeraktionen und lese und kommentiere die Blogs meiner Kollegen beinahe täglich.

Das macht einerseits natürlich großen Spaß. Ich merke immer wieder, wieviele Themen, die mir in meinem Alltag begegnen, ich zu Posts verarbeiten kann und gerne mit euch teilen würde. Es ist tatsächlich immer ein kleiner Glücksmoment, wenn mir wieder ein tolles Thema für Keine Zeit für Langeweile einfällt und wenn doch dann tatsächlich jemand diesen Post liest und einen lieben Kommentar hinterlässt.
Toll ist es auch, wieder etwas von der Bloggerwelt mitzubekommen: Was wird aktuell besonders viel gelesen? Was sind die Neuerscheinungen? Die Meinungen zu den neusten Buchverfilmungen? An welchen tollen Aktionen könnte ich mich beteiligen?
Es macht Spaß, mit euch auf euren Blogs oder auf meinem über all das zu diskutieren, was mich interessiert, worüber ich aber nicht immer mit meinem direkten Umfeld reden kann.

Doch wie wohl jeder Blogger bestätigen kann, bedeutet Bloggen auch Zeitaufwand und seit ich mein FSJ mache und jede freie Minute für Freunde und Unternehmungen nutze und froh bin, dass ich immerhin in der Bahn noch zum Lesen komme, ist meine Freizeit noch stärker begrenzt als jemals in der Schulzeit. Daher denke ich immer öfter darüber nach, wie ich meine Freizeit effizient nutzen kann und dabei kann eine halbwegs egoistische Kosten-Nutzen-Analyse natürlich nicht fehlen.
Womit wir bei dem möglicherweise provokanten Thema wären, das ich hier anschneiden werde.

[Filmkurzrezensionen] "Victoria" und "Whiplash"

Charlie | Sonntag, 10. Juli 2016 | 4 Kommentare

"Victoria"

 



Originaltitel: -
Genre: Drama
Basiert auf: -
Länge: 140 Min
Altersfreigabe: ab 12
Deutscher Kinostart: 07.02.2015
Produktionsland: Deutschland
Darsteller: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yiğit, Max Mauff, André M. Hennicke
Regie: Sebastian Schipper
Drehbuch: Sebastian Schipper, Olivia Neergaard-Holm, Eike Schulz
Quelle
Trailer



Inhalt 
Die junge Spanierin Victoria, die seit rund drei Monaten in Berlin lebt, lernt dort in einem Club die jungen Männer "Sonne", "Boxer", "Blinker" und "Fuß" kennen, mit denen sie um die Häuser zieht. Besonders zu Sonne fühlt sie sich hingezogen, doch dann bekommt Boxer einen Anruf, der eine Wendung bringt: Eine Gefängnisbekanntschaft fordert einen Gefallen ein, der den jungen Leuten zum Verhängnis werden könnte.

[Sonstiges] Festivals - Der Tag danach

Charlie | Montag, 4. Juli 2016 | 6 Kommentare

Du weißt, dass du von einem Festival kommst, wenn...


  • ... du dich wunderst, dass vor deinem Badezimmer keine Schlange fürs Klo oder die Dusche ist.
  • ... du dich vor deinem Kühlschrank fragst, wieviel wohl eine Limo kostet und ob du die Pfandflasche auch woanders abgeben kannst.
  • ... du zum Einschlafen Kopfhörer aufsetzt und die Musik voll aufdrehst, weil deine Ohren sich so an die ständig wummernden Bässe gewöhnt haben. (Wahlweise auch, um das Hämmern in deinem Kopf zu übertönen, das du immer noch hörst, obwohl du schon längst in deinem angenehm ruhigen Zuhause bist.)
  • ...du beim Schlafen gar nicht weißt, wohin mit deinen Armen und Beinen, weil du plötzlich wieder so viel Platz hast, den du dir nicht mit anderen Leuten und deiner Tasche teilen musst.
  • ... du panisch zusammenzuckst, sobald es zu regnen beginnt, und dich fragst, ob du auch ja alle deine Sachen ins Zelt geräumt hast oder ob noch was draußen liegt, was nass werden könnte.
  • ... du bereits das Desinfektionsspray zückst, sobald du das Badezimmer betrittst, bis dir wieder aufgeht, dass das hier ja kein widerliches Festival-Dixi ist.
  • ... du erst gegen 2 Uhr morgens duschen gehst, weil dann ja alle anderen feiern sein werden und du nicht vier Stunden an der Dusche anstehen musst.

 Alles natürlich mit einem Augenzwinkern ;).

Was sind für euch die größten Umstellungen auf Festvials bzw. an den Tagen danach?