[Serienrezension] "Good Wife" - Staffel 1

Charlie | Montag, 28. November 2016 | 4 Kommentare


Intrigen, Verbrechen, Beziehungsdrama, Frauenpower - Anspruchsvolle Dramaserie mit tollen Figuren





Originaltitel: The Good Wife
Genre: Drama
Basiert auf: - (Inspiriert von wahren Ereignissen)
Länge: 23 Folgen à 42min
Altersfreigabe: ab 12
Produktionsland: USA
Erstausstrahlung: September 2009 - Mai 2010 (auf CBS)
Deutssprachige Erstausstrahlung: März - Oktober 2010 (auf ProSieben)
Darsteller: Julianna Margulies, Archie Panjabi, Josh Charles, Christine Baranski, Chris Noth, Matt Czuchry, u.a.
 Quelle



Inhalt 
Als ihr Mann, Staatsanwalt Peter Florrick, sich wegen eines Sex- und Korruptionsskandals vor Gericht verantworten muss, sieht sich Alicia Florrick - Hausfrau und Mutter zweier Kinder - gezwungen, ihren alten Beruf als Anwältin wieder aufzunehmen.
In der Kanzlei ihres Collegefreundes Will muss sie sich nicht nur gegen einen konkurrierenden Juniorpartner sondern auch dagegen behaupten, dass sie von vielen Leuten vor allem über ihren Mann definiert wird.
Während sie versucht, den Spagat zwischen Arbeitsleben und Familie zu schaffen, wird sie zudem immer weiter in Peters Prozess hineingezogen, dessen Anwälte alles versuchen, um einen Freispruch zu erwirken und es Peters Konkurrenten, dem neuen Staatsanwalt Glenn Childs, heimzuzahlen.

[Internet-Aufreger/Laberpost] "Hilfe, die Feminazis kommen!" oder: Was ist an Feminismus so schwer zu verstehen?

Charlie | Freitag, 25. November 2016 | 8 Kommentare



Gerüchten zufolge lauern sie mittlerweile überall: zuhause, auf der Arbeit, in der Uni, auf der Straße. Zusammengerottet, vom Hass getrieben und mit nur einem Ziel: den Männern die jahrtausendelange Unterdrückung des "schwachen Geschlechts" heimzuzahlen und sie auf ihren rechtmäßigen Platz am unteren Ende der Nahrungskette verweisen.
Die Rede ist natürlich von den sogenannten "Feminazis" - Wesen, von denen ich bisher noch kein einziges kennengelernt hab, die es aber möglicherweise irgendwo gibt. Wesen, die eines aber ganz sicher nicht sind: Feministinnen.

[Reisebericht] Kurztrip nach London

Charlie | Montag, 21. November 2016 | 10 Kommentare
Der Grund, wieso ich so lange nichts mehr gepostet habe, war - neben der Uni - mein Kurztrip nach London am letzten Wochenende, über den ich hier gerne kurz berichten möchte. Allerdings bin ich keine Freundin von strukturieren Reiseberichten, sondern zähle immer lieber den ein oder anderen Punkt auf, der mir in irgendeiner Form erwähnenswert erscheint.
Vielleicht erkennt ihr ja einiges wieder oder könnt mir Tipps geben, was ich mir das nächste mal in London unbedingt anschauen sollte.
Fotos habe ich diesmal leider kaum welche gemacht, aber ihr könnt mindestens drei weitere auf dem Instagram-Account meines Reisebegleiters finden ;). Da ich mit einem Fotografen mit Profi-Kamera unterwegs war, kam ich mir mit meiner kleinen Handykamera irgendwie so lächerlich vor, dass ich fast keine Fotos gemacht habe. Zudem waren wir zu großen Teilen im Dunkeln oder in der Dämmerung unterwegs und da macht mein Handy ohnehin keine guten Fotos.


[Laberpost] Die US-Wahl - Wenn das "kleinere Übel" die Politik bestimmt

Charlie | Freitag, 11. November 2016 | 8 Kommentare


Ja, es tut mir leid, aber auch ich muss meinen Senf zur US-Wahl dazugeben. Allerdings nicht zum Ergebnis, denn so politische Themen sind mir etwas zu heikel für meinen Blog und ich kenne mich auch nicht gut genug mit den Feinheiten der politischen Ziele der Kandidat_innen aus.
Selbstverständlich habe ich eine Meinung dazu, aber die soll hier nicht Thema sein, auch wenn ihr mir eure gerne dalassen könnt.

Viel interessanter finde ich wieder einmal das Phänomen der Diskussion und Argumentation in sozialen Netzwerken, die sich in den letzten Wochen stets um die Frage gedreht hat, wer denn der/die bessere Präsident/-in wäre: Clinton oder Trump.
Dass darüber heftig diskutiert wurde, war ja zu erwarten, denn US-Wahlen sorgen wohl immer nicht nur in den USA sondern in der ganzen Welt für Aufsehen. Immerhin wird hier der "mächtigste Mann der Welt" gewählt.
Doch  wie darüber diskutiert wurde - und zwar sowohl unter deutschen als auch unter US-amerikanischen User_innen -, hat mich zum Teil ernsthaft schockiert.


[Filmrezension] "Doctor Strange"

Charlie | Dienstag, 8. November 2016 | 4 Kommentare

"Vergessen Sie alles, was Sie zu wissen glauben!"




Originaltitel: Doctor Strange
Genre: Superheldenfilm
Basiert auf: den Comics über die gleichnamige Figur aus dem Marvel-Universum
Länge: 115 Min
Altersfreigabe: ab 12
Deutscher Kinostart: 27.10.16
Produktionsland: USA
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Mads Mikkelsen, u.a.
Regie: Scott Derrickson
Drehbuch: John Spaihts, Scott Derrickson, C. Roberr Cargill
Quelle
Trailer



Inhalt

Der ebenso geniale wie arrogante Neurochirug Doctor Stephen Strange erleidet bei einem Unfall schwere Schäden des Nervensystems und kann seine Hände nur noch schwer bewegen. Doch er will das Ende seiner glänzenden Karriere nicht akzeptieren und stößt auf einen Ort namens Kamar-Taj, eine Art Tempel, an dem Menschen angeblich lernen, Energie aus anderen Dimensionen zu beziehen und zu kontrollieren - eine Art Magie.  Strange ist zunächst nicht überzeugt von den Erklärungen der Ältesten, doch diese öffnet ihm schnell die Augen und beweist ihm, dass es mehr gibt, als die eine Welt, die er bisher gesehen hat.
Doch während Doctor Strange noch ehrgeizig darauf hinarbeitet, die Schäden in seine Händen wieder zu heilen, erfährt er von einer Bedrohung, die die ganze Welt vernichten könnte: Kaecilius, ein ehemaliger Schüler der Ältesten, hat düstere Pläne. Um ihn zu bekämpfen, brauchen die Zauberer Stranges Hilfe.


[Diskussion] Kinder taufen lassen?

Charlie | Donnerstag, 3. November 2016 | 22 Kommentare


Vor kurzem stieß ich über Facebook auf folgenden Artikel im Tagesspiegel.
Zu den meisten Themen möchte ich mich hier gar nicht äußern, denn obwohl ich in Berlin (die Stadt, auf der sich der Autor bezieht) in einem Umfeld sowohl mit gläubigen als auch mit nicht gläubigen Menschen aufgewachsen bin, habe ich noch nie erlebt, dass die Gläubigen für ihren Glauben angefeindet wurden oder sich dafür rechtfertigen mussten, wie der Autor es beschreibt. Ausschließen will ich natürlich nicht, dass so etwas passiert. Wie schon in meinem Post über Lebenseinstellungen erwähnt, gehen Menschen ja oft sehr verschiedenen mit denen um, die ihre Überzeugungen nicht teilen.

Interessant fand ich eher einen Kommentar, den ein Facebook-User unter den Link zum Artikel gepostet hatte. Er kritisierte darin unter anderem das Argument des Autors, Kinder zu taufen sei gerechtfertigt, da man etwas (in diesem Fall also die Kirche bzw. den Glauben) kennen sollte, um sich dafür oder dagegen entscheiden zu können, und da man ja jeder Zeit wieder austreten könne.
Der Meinung des Kommentators nach war dieses Argument nicht überzeugend und er brachte die Beispiele an, dann könne man sein Kind ja auch in ein NPD-Ferienlager oder einen Scientology-Kindergarten schicken. Ich möchte mich in diesem Post weder zur NPD noch zu Scientology äußern und habe diese Beispiele lediglich wiedergegeben, um zu zeigen, dass besagter Kommentator offenbar die Kirche mit Organisationen vergleichen wollte, den oft Menschenfeindlichkeit und Manipulation vorgeworfen wird.


Ist es nun also gut Kinder zu taufen? Oder kommt es einer Manipulation des Kindes in jungem Alter gleich und ist eher ein Aufzwingen des elterlichen Willens?
Anhand dieser beiden gegensätzlichen Positionen habe ich mir dazu mal ein paar Gedanken gemacht.
Wohlgemerkt beziehe ich mich hier nur auf die Taufe von Babys, Kindern also, die selbst das Konzept von Kirche und Glauben noch nicht verstehen und noch nicht für sich entscheiden können, ob sie dazugehören wollen oder nicht.
Leider muss ich gestehen, dass ich mich zu wenig mit anderen Religion auskenne, um zu wissen, ob es dort ein ähnliches Aufnahmeritual in die Glaubensgemeinschaft gibt. Falls ja, kann dieser Post eventuell darauf teilweise übertragen werden.



[Buchrezension] "Unheimliche Geschichten" von Edgar Allan Poe

Charlie | Dienstag, 1. November 2016 | 8 Kommentare

Teilweise toll geschrieben, aber leider meist nicht unheimlich und dafür unlogisch




Originaltitel: / (diverse)
Autor: Edgar Allan Poe
Verlag: Anaconda
Genre: Erzählungen, Klassiker
Reihe: /
Erscheinungsdatum:  2011
Seitenzahl: 447 (Gebunden)
Eine Verlagsseite mit offiziellem Cover existiert leider nicht mehr.




Inhalt


Eine Sammlung mehrerer kürzerer und einer recht langen (unvollendeten) Erzählung Edgar Allan Poes.