[Laberpost/Persönliches/Uni] Dinge, die mich an der Uni überrascht (aka kalt erwischt) haben - Teil 1

Charlie | Dienstag, 10. Januar 2017 |

Heute lasse ich mal so richtig den Ersti raushängen und erzähle von ein paar Dingen, die mich zu Studienbeginn überrascht haben.
Bereits Studierende oder diejenigen unter euch, die ihr Studium schon abgeschlossen haben, werden sich sicher ein Lächeln über die naive Charlie nicht verkneifen können.



1.) Die bunte Altersmischung

Natürlich wusste ich, dass bei mir an der Uni ein Teil der Studierenden auch über Wartesemester zugelassen wird, und da die minimale (!) Anzahl, die man an Wartesemestern braucht, um an meiner Uni über diesen Teil des Verfahrens für Psychologie zugelassen zu werden, bei 16 (!) liegt, war mir klar, dass ich einige Leute in meinem Studiengang haben würde, die deutlich älter waren als ich. Trotzdem ging ich irgendwie davon aus, dass der Großteil meiner Kommiliton*innen etwa in meinem Alter seien würde, da es für viele Abiturienten ja selbstverständlich ist, relativ bald nach der Schule mit dem Studium zu beginnen.
Tatsächlich haben wir natürlich auch eine ganze Menge Studierende, die in den letzten Jahren Abitur gemacht haben, aber die Menge an Studenten, die bereits Mitte bis Ende 20 oder sogar über 30 oder 40 sind, ist doch erstaunlich groß. Eine Kommilitonin von mir hat Kinder, die nur wenige Jahre jünger sind als ich, und sie und einige andere haben bereits mehrere Jahre Berufserfahrung.
 Bitte fühlt euch jetzt nicht alt, wenn ihr mein Erstaunen über Ende 20-jährige lest ^^^. In Wahrheit fühle einfach ich mich ziemlich jung, unerfahren und naiv, wenn ich mich so mit meinen Mitstudierenden vergleiche.
Ich finde diese Altersmischung wirklich super, denn sie zeigt, wie flexibel das Bildungssystem und auch die gesellschaftliche Sicht auf Bildung und Studium geworden sind.
Man muss sich nicht länger verpflichtet fühlen, dem starren Plan "Schule - Uni - Job" zu folgen. Man kann sich ausprobieren, in verschiedene Berufsfelder (sei es über Ausbildung, Studium oder jobben) hineinschnuppern und kann sich trotzdem jederzeit umentscheiden und etwas Neues ausprobieren, ohne befürchten zu müssen, die älteste Person im Studiengang zu sein und ein totaler Außenseiter zu werden.


 
2.) (Fehlende) Flexibilität 

Über das Bachelor-Master-System wird häufig gesagt, es nehme dem Studieren die Flexibilität und vieles wäre relativ starr vorgegeben. Eine Aussage, die sich bei mir sowohl bestätigt als auch nicht bestätigt hat.
Theoretisch hat man in der Uni (wobei das sicher wieder abhängig
vom Studiengang ist) die Freiheit, Module dann zu absolvieren, wenn man will, solange man am Ende alles gemacht hat, was verlangt wird. Man kann Module, die erst im 3. Semester empfohlen werden, sehr wohl schon im 1. machen, wenn man Lust hat, und man kann das Studium auf mehr als die Regelstudienzeit strecken und ein oder zwei Semester ranhängen. Es gibt zB extra Studienverlaufspläne für Leute, die schon von Anfang an planen. ihr Studium in acht oder mehr Semestern zu absolvieren (z.B. weil sie ein Kind haben und deshalb nicht so viele Veranstaltungen besuchen können). und extra Pläne für Teilzeitstudierende.
Und natürlich hat man bei der Gestaltung des Stundenplans gewisse Freiheiten, wenn es z.B. darum geht, die Zeiten für Seminare und Übungen zu wählen. Hier kommt einem die Uni auch entgegen, wenn man, z.B. um sich um die Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern zu können, bestimmte Zeiten bevorzugt wählen möchte.
Tutorien sind bei uns im Studiengang sogar komplett freiwillig und können besucht oder eben nicht besucht werden, wie man Lust hat. 
Das alles bot, zusammen mit der fast völlig fehlenden Anwesenheitspflicht, ein ungeahntes Gefühl von Freiheit für mich.

Allerdings sind diese Freiheiten mittlerweile eben tatsächlich eher theoretisch.
Dafür, dass man auch in die Veranstaltungen, die man sich wünscht, zu den gewünschten Zeiten kommt, gibt es keine Garantie (Bei uns wird das zB anhand von angegebenen Präferenzen gelost.) und mitunter muss man dann mit ungünstigeren Zeiten vorliebnehmen.
Auch Module vorzuziehen oder nachzuholen ist bei uns nicht ganz so entspannt wie es klingt, denn die gesamte Zeitplanung für Veranstaltungen ist auf den empfohlenen Studienverlaufsplan ausgelegt. Das bedeutet, dass bei allen im 1. Semester empfohlenen Modulen darauf geachtet wird, dass sich deren Veranstaltungen nicht überschneiden, sodass man als Ersti auf jeden Fall alle besuchen kann. Zieht man aber ein Modul vor oder holt eines nach bzw. muss eines nachholen, ist das nicht mehr garantiert und es kann sein, dass man nicht jede Veranstaltung besuchen kann. Zudem werden bei platzbeschränkten Veranstaltungen die Studierenden bevorzugt, die diese im aktuellen Semester regulär absolvieren müssen.
Und dann gibt es für bestimmte Module auch die Voraussetzung, dass man andere vorher absolviert haben muss, was man vor der Wahl des Stundenplans in der Studien- und Prüfungsordnung nachlesen sollte.
In dieser Hinsicht stimmt also die Aussage vieler Menschen, die Uni sei nicht mehr unbedingt flexibel (wobei ich natürlich nicht weiß, wie es vorher war).


3.) Geringe Präsenzzeit

Als ich in meinem letzten Schuljahr nur noch 30h (Schulstunden) hatte, habe ich mich schon richtig frei gefühlt, weil das die geringste Präsenzzeit war, die ich seit der 5. Klasse hatte.
Umso überraschter war ich, als auf meinem Stundenplan für die Uni plötzlich nur sieben Veranstaltungen, 14h Präsenzzeit, erschienenen: sechs Vorlesungen, eine Übung - zwei Tage frei. Selbst wenn ich zu allen drei angebotenen Tutorien gehe, habe ich immer noch einen Tag frei und eine Präsenzzeit von 20h. Und nur eine dieser Veranstaltungen ist teilnahmepflichtig (auch wenn ich natürlich trotzdem in die Vorlesungen gehe).
Das klingt eigentlich traumhaft, wäre da nicht...


4.) Das Pensum 

Jaja, es wurde mir tausendmal gesagt, aber geglaubt habe ich es erst, als ich dabei war meine erste Vorlesung nachzubereiten: Der scheinbar schlanke Stundenplan täuscht. - Uni bedeutet unglaublich viel Arbeit zuhause.
Klar, ich habe auch Kommiliton*innen, die nichts von Vor- und Nachbereitung halten und trotzdem alles verstehen, aber ich zumindest habe gemerkt, dass ich beides unbedingt brauche, und dafür dann auch nochmal ein, zwei Stunden je Vorlesung einplanen müsste. (Die Betonung liegt auf müsste, denn mit der Umsetzung hapert es leider noch ein bisschen.)
Das liegt einfach daran, dass wir unglaublich viel Stoff in kurzer Zeit "reingedrückt" bekommen. Während die Lehrer in der Schule noch versuchen, einen die Dinge mit verschiedensten Methoden selbst erschließen zu lassen, ist die Aufgabe von Dozenten lediglich, uns alle Informationen einmal vorgestellt und erklärt zu haben, und was wir damit machen, ist unsere Sache.
Nun versteht aber nicht jeder alle Sachverhalte, wenn sie einem einfach vorgesetzt werden, und ich habe deshalb schnell den Entschluss gefasst, zu versuchen, alle Informationen vorher (soweit sie uns schon zur Verfügung stehen) und nachher noch einmal durchzugehen und in eigenen Worten zusammenzufassen. Das wird - sofern ich endlich die nötige Disziplin dazu aufbringen werde - unglaublich viel Arbeit machen, aber hoffentlich deutlich weniger frustrierend sein, als in anderthalb Stunden Vorlesung nur Bahnhof zu verstehen, weil man noch versucht, eine Definition nachzuvollziehen, währen der*die Dozent*in schon drei Folien weiter ist, oder sich daran zu erinnern, was nochmal in der letzen Vorlesung dran kam.
Bald werde ich auch anfangen, die Inhalte meiner Vorlesungen auf Karteikarten zusammenzufassen und ein Lernsystem zu entwickeln, da meine nächste Klausur in nicht mal einem Monat angesetzt ist. Für einige Themen (zB verschiedene Skalenniveaus in der Statistik oder die vielen Variablen) lohnt es sich sicher auch, sich schon für die Vorlesungen ein paar Übersichten zu gestalten, um besser folgen zu können.


5.) Selbstorganisation ist verdammt schwer

Ich habe es jedem Menschen, der mich gefragt hat, ob ich mich auf die Uni freue, gesagt und es hat sich bewahrheitet: Mein größtes Problem an der Uni ist, wie bereits angedeutet, mich selbst zu organisieren.
Dadurch, dass sich im Grunde niemand dafür interessiert, ob und wie oft ich da bin, ob ich zuhöre oder ob ich etwas verstehe, und der einzige Leistungsnachweis (wenn es überhaupt einen gibt) eine Klausur ist, zeigt sich ganz schnell mein wahres ich: Ich bin ein unglaublicher Faulpelz.
In der Schule war ich eine Musterschülerin: Immer pünktlich - weil ich keine Einträge bekommen und keinen schlechten Eindruck erwecken wollte. Immer aufmerksam - wegen meiner mündlichen Noten. Meine Hausaufgaben habe ich immer pünktlich abgegeben - ebenfalls wegen der Noten.
Erst jetzt, wo mir wegen all dem niemand mehr hinterherrennt, merke ich, wie gut mir das aufmerksame Zuhören und die regelmäßige Wiederholung durch Mitarbeit und Hausaufgaben getan haben. (Ja, ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber es ist so: Ich vermisse Hausaufgaben.)
Wenn ich nicht muss, tue ich im Grunde gar nichts, und das wurde mir schon bei meiner ersten Uni-Klausur zum Verhängnis.
Ich konnte mich zwar letztendlich zum Lernen aufraffen, aber leider so spät, dass ich nur zu 60% vorbereitet in die Klausur ging und hauptsächlich durch Raten eine 2,7 schaffte. Viele sagen, dass solche Noten in der Uni anfangs normal sind, aber ich weiß genau: Hätte ich rechtzeitig angefangen zu lernen, hätte ich die volle Punktzahl oder zumindest eine 1,irgendwas erriechen können. Und das ist es immer, was mich ärgert. Nicht das, was ich nicht schaffen kann, sondern das, was ich nicht geschafft habe, weil ich mich nicht angestrengt habe.
Ich habe also gelernt: Ich brauche Deadlines für kleinere Abschnitte, ich brauche Druck, ich brauche Kontrolle.
Und ich muss noch herausfinden, wie ich ohne all das klarkommen soll.



Ich könnte hier noch jede Menge andere Punkte aufführen, aber damit dieser Post nicht zu lang(weilig) wird, beende ich ihn an dieser Stelle und nenne ihn einfach fix "Teil 1". Für Teil 2 gibt es auf jeden Fall schon genug Inspiration, sodass er hoffentlich bald kommen wird.
Aber erstmal interessiert mich wie immer eure Meinung:
Habt ihr studiert, studiert ihr gerade oder wollt ihr noch studieren? Erkennt ihr euch in einigen meiner Erfahrungen wieder? Was hat euch am Unialltag überrascht?
Und würde euch ein Post über mein Studienfach Psychologie und meine bisherigen Erfahrungen damit interessieren?

Kommentare:

  1. Hallo Charlie,

    erst mal vielen Dank für diesen interessanten Post, gerade da für mich das Studium auch langsam in die Nähe rückt und ich mich somit freue, einen Einblick gerade in das Leben eines Erstsemesters zu erhalten. ^^

    Ich hätte auch damit gerechnet, dass die meisten eher in unserem Alter sind, aber 16 Wartesemester sind auch schon ziemlich krass. :O Und umgekehrt ist, wie du sagst, eine tolle Möglichkeit unseres Bildungssystems, jederzeit studieren zu können.
    Moment, du hattest nur noch 30 Stunden? :o Das hätte ich auch gern. xD Wobei ich zugegebenermaßen dieses Schuljahr nur noch bei 34 Stunden bin.

    "Und das ist es immer, was mich ärgert. Nicht das, was ich nicht schaffen kann, sondern das, was ich nicht geschafft habe, weil ich mich nicht angestrengt habe." So geht's mir auch immer. Wenn ich eine schlechtere Note als sonst kassiere, obwohl ich alles gegeben habe, ist das okay, aber wenn ich weiß, dass ich hätte besser sein können, weniger.
    Allerdings lasse ich mich ähnlich wie du vor allem durch Druck motivieren, was ich gerade jetzt in der Abivorbereitung merke. xD

    Mich würde übrigens auch ein Post über dein Studienfach interessieren, weil ich Psychologie ziemlich interessant finde. :)

    Und ansonsten freue ich mich schon auf den zweiten Teil. ^^

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Hi Dana,

      freut mich, dass mein Post dich interessiert hat. Ich habe vor dem Studium (und auch jetzt) auch immer gerne etwas über die Erfahrungen anderer gelesen und hatte gehofft, dass es anderen mit meinem Post auch so gehen wird.

      Naja, ich hab meine Kurse in der Oberstufe in 36h im ersten und 30 im zweiten Jahr aufgeteilt und halt nichts gewählt, was ich nicht wählen musste :D. Dadurch kam ich dann auf 30 aber das auch nur in meinem letzten Jahr.

      Abi ist ja auch eine gute Motivation, da sollte man auch halbwegs motiviert für sein ^^. Aber manchmal wäre es trotzdem schön, wenn man sich einfach deshalb motivieren könnte, weil man es gerne möchte, und nicht, weil man Angst vor schlechten Noten oder so hat.

      Freut mich, dass das schon einige interessiert. Ich denke, ich werde ihn erst im 2. Semester schreiben oder vllt. mehrere in den drei Jahren Bachelor. Aber ein paar Sachen hätte ich schon zu erzählen, weil ich glaube, dass Psychologie ein Studienfach ist, das viele falsch einschätzen.

      Vielen Dank :).
      Liebe Grüße!

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  2. Charlie, das ist ein super interessanter Post! Ich hab ihn mir viel aufmerksamer durchgelesen als ich das normalerweise mache, aber durch deine Beispiele und vor allem deine persönlichen Probleme oder Gedanken zu allem konnte ich das richtig gut nachvollziehen. Du hast es sehr übersichtlich erklärt, auch für jemanden, die noch studiert ;) Danke danke danke, ich hab das Gefühl ich werd diesen Post noch ein paar mal öfter lesen, immer wenn das Thema in meinem Kopf relevant wird ^^

    Ich will auf jeden Fall mehr über das Psychologie Studium erfahren und auch wie du Statistik einschätzt, das wird bei mir auch in Politikwissenschaft wohl wichtig sein, deshalb will ich versuchen mich schon darauf einzustellen.

    Liebe Grüße,
    Leyla

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    1. Dankeschön :). Sonst liest du meine Posts also nicht aufmerksam :P?
      Freut mich, dass du meinen Post scheinbar nützlich findest!

      Mittlerweile hab ich das Gefühl, dass fast jede*r sich irgendwann mit Statistik rumquälen muss :D. Davon kann ich gerne ein Lied singen in meinem Post übers Psychologiestudium.

      LG!

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    2. Hihi, doch klar, deine haben ja immer viel Substanz! Aber bei kurzen Posts von einigen Bloggern davor oder danach (ich stecke ja immer in der Bloglovin Lesestrecke drin, wenn ich Posts lese) - die zwar interessant, doch nicht lang sind oder tiefer gehen - kann ich kurz drüberscannen und aufsaugen, ohne dass ich mehr darüber nachher nachdenke. Und bei diesem Post war das eben das Gegenteil ;)

      In Anglistik wenigstens nicht...aber ansonsten besteht wenig Hoffnung, ja leider. Super. ARgh.
      Freu mich aber auf deinen Posts, wird garantiert spannend! Ich bin immernoch dran, den nächsten Harry Potter Post verständlich zu schreiben^^

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    3. War auch mehr eine scherzhafte Frage ^^. Ich scanne auch oft über Posts drüber.

      Ich bin auch gespannt auf deinen nächsten Post zu deiner Seminararbeit :).

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  3. Sali, Charlie.
    In puncto reiferer Studenten könnte ich vielleicht noch die Spiezies der Berufsstudenten aus den Siebzigern & Achtzigern anbeizitieren. Hauptsächlich Jungs, die absolut exotische Fächer bis ultimo "studierten". Mit anderen Worten, in den Uni-Städten abhingen.

    Der Abfüllgestus an Unis wusste mir noch nie zu gefallen, wenn man/frau es mit uninspirierten, desinteressierten oder gelangweilten Dozenten zu tun hat, die alles andere im Kopf haben, als Erkenntnis zu vermitteln. Zu meinen Zeiten wie den modernisierten.

    Die Diskrepanz zwischen Theorie & Praxis darf, in den von Dir angeführten Fällen, wohl als beispielhaft beschrieben werden. Auf Papieren gedruckt, kann noch die sinnfreieste Idee gut daherkommen. Praxis ist danach allerdings Realität; wonach sich die Schreibtischtäter schnell wegducken.

    Studium? Nope; vor dreieinhalb Jahrzehnten habe ich mich für das Handwerk entschieden. :-)

    Dann wünsche ich also weiter einen soliden Hosenboden!

    bonte

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    1. Mit meinen Dozenten und Dozentinnen hab ich da eigentlich ziemlich Glück. Den meisten merkt man die Begeisterung für ihr Fach an und sie können es recht gut vermitteln.

      Das seltsame ist ja, dass wir mit dieser Theorie die ganze Zeit auf die Praxis vorbereitet werden sollen, aber das weiß halt nicht so richtig zu begeistern, wenn man noch nicht sehen kann, wo genau der Realitätsbezug liegt.

      Je länger ich an der Uni bin, desto mehr erkenne ich auch den Vorzug von Berufsausbildungen ;).

      Danke sehr!

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  4. Hey. Ich bin fast fertig und erkenne natürlich einiges wieder. Was mich wundert ist die Altersverteilung. Ich war mit Ende 20 mit die Älteste im Studiengang, was auch daran lag, dass viele von den "Älteren" schnell abgebrochen haben. Mit Kindern ist das eine harte Nummer. Ich habe und hatte davor immer solch einen Respekt.

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    1. Ich glaube, wir haben einige, die sich erst nach mehreren Jahren in einem anderen Beruf fürs Studium entschieden haben. Immerhin mussten die meisten auch 8 Jahre warten, um überhaupt zugelassen werden zu können.
      Ich hab eher den Eindruck, dass die "Älteren" bei uns die engagiertesten Studierenden sind. Viele von ihnen sitzen immer in der ersten Reihe, stellen Fragen und helfen uns teilweise, weil sie schon viel mehr gelernt haben. Vielleicht nehmen sie das alles ernster, weil sie dafür einen bereits bestehenden Beruf aufgeben und/oder lange darauf warten mussten.
      Bei uns werden auch einige noch abbrechen, denke ich; Jüngere wie Ältere.
      Ich hab auch großen Respekt vor Kommiliton*innen, die mit Kindern oder neben dem Beruf studieren. Mich lastet das Studium so schon gut aus.

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  5. Hi^.^
    Als Psycho-Student im 5. Semester erkenn ich mich darin total wieder!:D Ich fand am Anfang die Altersmischung auch super interessant, mittlerweile ist das total normal:D Am Anfang war es noch super merkwürdig, sich mit jemandem, der fast doppelt so alt ist, über eine kommende Klausur zu unterhalten, aber iwie ist die Uni so: Da sind Leute von überall mit den verschiedensten Vorgeschichten, was auch irgendwie sehr viel interessanter ist als in der Schule:D
    Ich würde mein Studium schon als ziemlich unflexibel beschreiben. Klar, theoretisch könnte ich vielleicht irgendetwas aus einem anderen Semester belegen, aber echt nur theoretisch. Wir alle, die im ersten Semester gestartet sind, haben praktisch alles zusammen belegt und sind schon fast wie eine Schulklasse, weil es an unserer Uni für Psychologie nur so 50 Studienplätze jährlich gibt:D Da kennt man irgendwann jeden, das war am Anfang auch ganz komisch, weil ich es mir viel anonymer vorgestellt hätte.
    Und am Anfang geht man echt immer noch voller Elan rein, aber ja, Uni ist schon echt hart:D Und irgendwann gewöhnt man sich dran, aber aus meiner eigenen Erfahrung und was ich von anderen mitkriege kann ich nur sagen, dass es nicht einfacher wird:/ Irgendwie (wer weiß wie) bin ich jetzt im 5. Semester und hab bis jetzt meine Prüfungen bestanden, aber ich hab tatsächlich immer noch nicht gelernt, mich selbst zu organisieren:/ Denn du hast schon recht, an manchen Punkten fehlt da einfach der Druck. Hier gibts auch nicht sowas wie Vokabeltests die sicherstellen dass wir auch zwischendurch lernen. Und um ehrlich zu sein hat mich das in meiner ersten richtigen Prüfungsphase mega fertig gemacht. Ich bin echt ziemlich ausgerastet weil ich dachte dass ich das nicht auf die Reihe kriege:D Mittlerweile weiß ich aber, dass man sich nicht zu sehr stressen sollte. Ganz im ernst, wenn man durchrasselt ist das nicht optimal, aber dann macht man es halt nochmal und reißt sich beim Lernen ein bisschen mehr zusammen. Kein Grund für endlose Panik! Puhh, das war jetzt viel gelabert und irgendwie ein bisschen negativ, sorry:D Eigentlich will ich nur sagen dass man das schon irgendwie schafft und dass es normal ist wenn es nicht immer super strukturiert läuft. Auch wenn man sich manchmal Kommilitonen ansieht und die alles scheinbar perfekt hinkriegen.
    Weißt du eigentlich schon, was du mit dem Studium anstellen möchtest?:) Ich mach hoffentlich bald meinen Bachelor und hab noch immer nicht wirklich einen Plan:D

    Viele Grüße
    Julia

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    1. Stimmt, jetzt erinnere ich mich wieder, mal bei dir gelesen zu haben, dass du auch Psychologie studierst! Dann weiß ich ja, an wen ich mich für Tipps wenden kann ;).

      Ich denke, dass das bald auch für mich vollkommen normal sein wird. Und ich freue mich auch über die verschiedenen Menschen hier, weil ich in der Schule mit vielen nicht immer so gut zurechtkam und hoffe, an der Uni dann besser Anschluss zu finden.

      50 sind ja süß ^^. Wir sind glaub ich 140, was allerdings auch mehr ist als geplant. Allerdings kommen mir diese 140 sehr viel mehr vor als mein 130-Leute-Abijahrgang, weil wir in einigen Vorlesungen auch mit anderen gemischt sind und nicht jede*r jedes Modul belegt hat.

      Hey, zerstör nicht meine Hoffnungen, dass ich eines Tages nochmal in der Lage sein werde, mich selbst zu organisieren :D.

      Aber es ist beruhigend zu sehen, dass es nicht nur mir so geht/ging. Bei meinen Kommilion*innen wirkt es manchmal so, als würden die alles mit links machen.

      Ne, überhaupt nicht :D. Ich find forensische Psychologie cool, deshalb hab ich ursprünglich angefangen. Aber es gibt so viele interessante Bereiche, zB auch so in Richtung Familientherapie.
      Vermutlich werde ich eh erstmal den Master brauchen.

      Liebe Grüße :)


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  6. Ich denke, die meisten anderen werden auch mit gewissen falschen Erwartungen ans Studium rangegangen sein. Ich war letztes Jahr selbst noch Ersti, deshalb erinnere ich mich sehr gut daran und natürlich gibt es auch jetzt immer wieder neue Sachen, mit denen ich noch etwas überfordert bin. Ist ja auch ganz normal. :D Na, bereit für einen viel zu langen Kommentar?

    Was das Alter angeht kommt es immer stark darauf an, was man studiert. Bei mir sind wirklich die meisten etwa in meinem Alter, aber aus anderen Hörsälen sehe ich sogar öfter mal Rentner kommen, die sich so vielleicht die Zeit vertreiben. Das hat mich schon extrem überrascht, obwohl es ja eigentlich nicht abwegig ist, dass jemand einfach Interesse hat und nicht mit dem Gedanken an eine berufliche Laufbahn studiert.
    Was die Flexibilität angeht war ich im ersten Semester auch extrem überrascht, weil ich für alle meine Kurse verschiedene Optionen hatte und mir da meine liebsten Zeiten raussuchen konnte. Das hat zwar auch ewig gedauert, weil man da natürlich erst recht schauen muss, dass sich nichts überschneidet, aber weil z.B. mein Bruder einen komplett festen Plan hat, habe ich damit nicht gerechnet. Mittlerweile hat sich das bei mir aber auch geändert. Ich habe zwar oft die Möglichkeit, mir die Kurse auszusuchen, die mich am meisten interessieren, allerdings ist es dann umso frustrierender, wenn es auf die gleiche Zeit fällt wie eine Pflichtveranstaltung oder man im nachhinein abgelehnt wird, weil nicht genug Plätze vorhanden waren. Bei mir ist es auch so, dass ich nicht zwangsläufig alles in einem bestimmten Semester machen muss, aber es gibt Basis, Intermediate und nochirgendein-Modul, wo man immer das vorherige abgeschlossen haben muss, damit man das nächste belegen kann. Etwas eingeschränkt ist man also doch, auch wenn man sich mit allem so viel Zeit lassen kann, wie man möchte.
    Was die Präsenzzeit angeht war ich auch sehr überrascht. Mein zweites Semester habe ich mir so gelegt, dass ich letztendlich nur zu vier Veranstaltungen gehen muss / gegangen bin. Zu Hause gab es aber trotzdem immer genug zum nacharbeiten, wobei ich sagen muss, dass das schon extrem entspannt war. Ich muss wohl sagen, dass ich generell einen eher entspannten Studiengang gewählt habe und kaum etwas verpflichtend zu Hause machen muss.
    Alles sofort nachzuarbeiten und selbst zusammenzufassen ist aber perfekt, das solltest du unbedingt beibehalten! Ich selbst habe mir dafür sogar einen Plan aufgestellt, wann ich mich um welche Vorlesungen kümmere. Am besten ging das bei mir an den freien Tagen vormittags :D Vor den Klausuren wirst du dir dafür unfassbar dankbar sein, während andere, die das nicht getan haben, verzweifelt versuchen werden, innerhalb von kürzester Zeit alle Themen und Definitionen rauszuarbeiten.
    Dass es niemanden interessiert, ob ich da bin und was ich während der Vorlesung mache, ist aber auch mein Untergang. Da nutze ich das gerne mal aus und bleibe einfach im gemütlichen Bett liegen, schließlich hat es ja keine unmittelbaren Konsequenzen, wenn ich nicht hingehe. Oder ich tippe einfach immer nebenbei was am Handy und stelle dann hinterher fest, dass ich eigentlich gar nichts mitbekommen habe und im Endeffekt auch einfach hätte weg bleiben können. Ich muss definitiv noch lernen, mir das abzugewöhnen. :D
    Das ist jetzt kein ultra geheimer Masterplan, aber versuch einfach, dir selbst alles aufzuschreiben was du machen musst und dir dafür eigene Deadlines zu setzen, wenn es sein muss auch mit Belohnungs- oder Bestrafungssystem. Das hilft wirklich ungemein dabei, die Dinge nicht weiter aufzuschieben und wenn du auch der Typ bist, der einen gewissen Druck braucht, funktioniert das vielleicht auch schon. Oder lass dich auf gewisse Weise von Freunden oder Familie kontrollieren, die dann zu einem gewissen Zeitpunkt abfragen sollen, ob du deine Aufgaben erledigt hast :D

    Ich bin schon gespannt, was du im zweiten Post ansprechen wirst. Bisher waren das alles Punkte, die ich genau so bestätigen kann. :D
    Liebe Grüße!

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    1. Es ist halt auch einfach immer nochmal was anderes, ob man sich viel über das Fach durchliest und andere fragt, oder ob man es dann selbst erlebt. Uni nimmt ja auch jeder Mensch anders wahr.

      Es gibt keine zu langen Kommentare :D.

      Rentner*innen bzw. Menschen, die ich dafür halte, sehe ich bei uns auch oft! Find ich schön, wenn man sich halt zu jeder Lebenszeit noch für andere Dinge interessiert und etwas lernen möchte, ob man nun später damit arbeiten will oder nicht.

      Bei uns sind zum Glück alle Kurse so gelegt, dass die Kurse, die für ein bestimmtes Semester empfohlen sind, sich nicht überschneiden, egal in welche Zeit von welchem Seminar man reinkommt.

      Ich muss auch kaum etwas verpflichtend machen, aber gerade das finde ich irgendwie nicht entspannend. Vormittags kann ich zB gar nicht arbeiten, weil ich, wenn ich später in die Uni muss, einfach länger schlafe :D.

      Ich bin in Vorlesungen auch oft so unaufmerksam, dass ich mir am Ende denke, ich hätte auch gar nicht kommen müssen. Andererseits fühle ich mich extrem schlecht, wenn ich eine VL schwänze, obwohl ich hätte hingehen können. Ich muss auch echt lernen, Vorlesungen sinnvoller zu nutzen. Zuhören ist ja im Grunde schon ein Anfang des Lernens.

      Ja, da hast du recht. Ich muss mir meine Aufgaben echt besser einteilen und mit Deadlines versehen. "Statistik lernen" ist zB sowas Unspezifisches, was man gerne mal aufschiebt, aber "Vorlesung 1 zusammenfassen" ist dann schon greifbarer.

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar! :)


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    2. Bei mir ist das Problem, dass ich ein Kern- und ein Ergänzungsfach habe und dadurch, dass ich das EF dieses Semester gewechselt habe, funktioniert das natürlich nicht mehr so richtig, selbst wenn die Uni das sonst so geplant haben, dass es passt. Aber naja, es hat im Endeffekt noch alles ganz gut geklappt, auch wenn ich beim Stundenplan basteln sehr verzweifelt bin. Nächstes Semester belege ich weniger Kurse und dann sollte das auch wieder passen. :D
      Wenn ich später zur Uni muss, schlafe ich auch so lange wie möglich. Eine Zeit lang habe ich es aber geschafft, konsequent auch am Wochenende "früh" (~8-9) aufzustehen und dann eben meine Unisachen zu erledigen. Wenn ich nämlich einmal abgelenkt bin und mich z.B. an den pc setze, dann geht die Wahrscheinlichkeit gegen null, dass ich irgendwann noch was produktives mache.

      Das kenne ich gut. Schlimm ist das bei mir in Seminaren, weil da nichts hochgeladen wird und ich meine gesamten Informationen nur aus dem zuhören bekomme - oder bekommen sollte. Wenn ich das nicht mache oder gar nicht erst komme, habe ich einfach Pech gehabt. Da bin ich doch den Dozenten dankbar, die hinterher eine Präsentation hochladen.

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    3. Hm, ja, dann ist das natürlich komplizierter. Ich studiere ja nen Monobachelor und da ist das natürlich einfacher.
      Aber an der Uni wissen die ja auch eigentlich, dass es in solchen Fällen nicht immer möglich ist, alles auf einmal zu belegen. Und das Schöne ist ja, dass man auch die Freiheit hat, ein, zwei Kurse weniger zu machen.

      Am Wochenende früh aufstehen finde ich enorm bewundernswert!
      Ja, so geht es mir leider auch. Wenn ich einmal abgelenkt bin, ist es vorbei. Das Problem ist nur, dass ich eben am Laptop arbeiten muss und daher die Gefahr abgelenkt zu werden groß ist.

      In Seminaren haben wir da zum Glück Anwesenheitspflicht, aber ich glaube, die meisten Dozierenden laden bei uns zum Glück die Sachen hoch.

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    4. Ja, das stimmt. Entweder ich verlagere den Kurs in ein anderes Semester oder mache eine Alternative, wenn es geht.
      Das hat bei mir auch nur eine Weile geklappt und momentan sieht es da nicht mehr so gut aus :D Ich versuche aber, das wieder einzupendeln. Wenn ich daran gewöhnt bin, früh aufzustehen, macht es mir auch gar nicht mehr so viel aus und vor allem fällt es mir dann Montags viel leichter, wenn ich gar nicht erst aus dem Rhythmus raus bin.
      Das ist natürlich ungünstig. Wobei es da auch Programme gibt, die alles außer bestimmten Seiten oder Programmen blocken können, da kenne ich mich aber nicht aus. Ich habe mir extra ein Tablet zugelegt, damit ich alles was online ist darüber lesen kann und nicht die Ablenkung am pc habe. Da bin ich nämlich immer zu verlockt, nebenbei eine Serie laufen zu lassen und dass das nicht klappt, kannst du dir wahrscheinlich denken :D

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    5. Ich könnte mir ja eine Kindersicherung anlegen, die soziale Netzwerke und so sperrt :D. Unsere Schulcomputer waren so eingerichtet, dass man keine "Unterhaltungswebsites" öffnen konnte. Irgendwie geht das wohl.

      Ein Tablet will ich mir auch nochmal anschaffen. Aber die haben ja leider auch einen Browser und man kann Apps runterladen, um "mal kurz" Facebook zu checken :D.

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    6. "Stayfocusd" gibts da zum Beispiel als Browser Addon. Damit kann man bestimmte Seiten für einen bestimmten Zeitraum sperren oder die Zeit begrenzen, die man darauf verbringt. Ausprobiert habe ich es noch nicht (wodurch es mir natürlich unfassbar viel bringt).
      Das stimmt schon, aber es ist zumindest aufwändiger und unpraktischer als am PC, darum hilft mir das schon :D

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    7. Muss ich mir mal angucken! Fürs Handy hab ich mir neulich "Forest" gekauft, da pflanzt man Bäume und darf, während sie wachsen, nicht ans Handy gehen, weil sie sonst eingehen. Klingt albern, aber ist irgendwie schicker als einfach einen Wecker zu stellen :D.

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  7. Hey :)

    Ich roll jetzt mal deinen Beitrag von hinten auf (frag mich nicht wieso :D).

    Ich erkenne mich in einigem wieder. Ich hab bis zuletzt (im Examen :D) zu spät angefangen zu lernen, weil ich einfach nicht Monate vorher ohne Druck anfangen konnte... und so geht es eigentlich jedem den ich kenne, also ist das wohl normal^^
    Wir haben uns dann irgendwann gegenseitig Druck gemacht, indem wir in unserer Lerngruppe immer irgendwelche Texte schon frühzeitig besprochen haben und man dafür ja fertig sein musste, das hat dann ganz gut funkioniert.

    Was irgendwann völlig automatisch gehen wird, ist das Mitschreiben. Irgendwann ist mir mal aufgefallen, wie selbstverständlich ich einfach bei wichtigen Kursen schnell alles aufgeschrieben habe, was der Dozent so von sich gegeben hat, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Das hilft auch später ziemlich bei den Klausuren, weil man eben nicht noch mal alles raussuchen muss.

    Bei uns sollte man übrigens immer 20h in der Woche anpeilen, die hatte ich auch meistens und trotzdem immer mindestens ein Tag frei. Meist war ich dafür aber auch sehr dankbar, weil so viel in den Seminaren und für Klausuren angefallen ist, dass ich die freien Tage auch wirklich nutzen musste. Ich hab meist auch die Vorlesungen nachbereitet und mir noch mal alles vernünftig aufgeschrieben und notfalls etwas nachgeschlagen.
    Aber es ist wohl auch einfach normal einen Tag (meist Freitag) nicht in der Uni zu sein :D

    Zum Thema Flexibilität könnte ich vermutlich einen Roman schreiben :D Wir waren die ersten in einem neu strukturierten Studiengang und hatten deswegen eigentlich gar keine Möglichkeiten vorauszuplanen. Am Ende mussten wir deswegen alle 2 Semester länger studieren, weil es eben einfach nicht geklappt hat, sich vernünftig zu organisieren. Aber immerhin haben wir es sogar offiziell von der Uni bescheinigt bekommen, dass wir länger studieren mussten (wegen BaFög z.b.).

    Mich hat es überhaupt nicht gestört, dass wir so eine altersmäßig bunt gemischte Truppe waren. Am Anfang hat es mich etwas erstaunt, aber irgendwie hat es das auch interessant gemacht. Und ich finde auch, dass es einem irgendwie den Druck nimmt, später noch mal was neues anzufangen, wenn man es denn möchte.

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Hab ich auch neulich mal gemacht :D. Macht ja eigentlich auch keinen Unterschied, ob man anfangs oder am Ende mehr scrollen muss, um bestimmte Textstellen nochmal nachzulesen.

      Ich kenn auch viele, denen es so geht, aber auch erschreckend viele, die viel fleißiger sind :D. Sich gegenseitig Druck machen klingt nach ner guten Lösung.

      Also ich hab das mit dem Mitschreiben anfangs versucht, aber dadurch irgendwie noch weniger mitbekommen als ohne, weil ich dann versucht hab, mich an das Ende meines Gedankengangs zu erinnern, während der Dozent schon weiter war. Jetzt schreibe ich deshalb nur noch ergänzend mit und mache mir am Ende dann eine Zusammenfassung aus den Folien und meinen Notizen und ggf. einem Lehrbuch, weil ich dann alles nochmal in Ruhe in für mich verständliche Form bringen kann.

      Eigentlich sollte ich meinen freien und meinen fast freien Tag auch für so sinnvolle Dinge nutzen, aber ich bin so schrecklich faul und es fällt so schwer mich aufzuraffen :D.

      Bei neu strukturierteren Studiengängen ist das vermutlich eh nochmal ne ganz andere Nummer, weil da selbst die Uni noch nicht richtig weiß, ob und wie das laufen wird, könnte ich mir vorstellen.
      Aber zwei Semester mehr sind ja eigentlich auch kein Beinbruch.

      Das finde ich auch, dass diese Altersmischung auch beruhigend ist, weil sie zeigt, dass es heute sehr gut möglich ist, zwei, drei Sachen anzufangen und sich später auch nochmal umzuentscheiden.

      LG



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  8. Mein Studium ist nun doch schon eine Weile her (Masterabschluss vor ziemlich genau 11 Jahren, ich werde alt...), aber wenn ich nich so zurückerinnere, ging es mir gleich wie dir. Vor allem mit der Freiheit (oder anders gesagt, dem fehlenden Druck) war ich anfangs auch etwas überfordert, keinen interessierts, ob du da bist, ob du aufpasst, etwas verstehst... Das braucht schon eine ganze Menge Disziplin, da nichts schleifen zu lassen.

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    1. Ich finde es wirklich sehr beruhigend, dass das so vielen anderen Menschen auch so geht. Das motiviert dann insofern, dass ich zB von dir ja weiß, dass du deinen Abschluss trotzdem geschafft hast :D.

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  9. Was mir noch eingefallen ist: ich fand besonders schwierig, dass wir bei unserem Studienfach (Jura) nur selten Prüfungen hatten, dann aber gleich viele auf's Mal. Wir hatten nur nach dem 2. und 6. Semester Prüfungen (und danach die Masterprüfungen, da wurde jedes Fach einzeln geprüft nach einem Semester). So habe ich eigentlich immer erst dann, wenn es wirklich darauf ankam, gemerkt, ob ich den Stoff überhaupt verstanden hatte (und die riesige Menge an Stoff, den wir uns da in den Kopf drücken mussten)...

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    1. Diese Prüfungssitation ist einer der Gründe, wieso ich mich gegen Jura entschieden hab, was ich auch mal als Studienfach in Erwägung gezogen habe.
      Ich finde es ja schon nervig, nur jedes halbe oder sogar ganze Jahr eine Klausur zu haben, und wünsche mir Hausaufgaben zurück. Nur so großen Klausurblöcke am Ende würden mir fertigmachen.
      Insofern Respekt, dass du das geschafft hast!!

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  10. Aloha! :)

    Hach ja, da erinnere ich mich gleich auch wieder an meine Zeit als Ersti (und ja, tatsächlich fühle ich mich langsam alt xD ). Vor allem die Differenz zwischen Präsenzzeit und Arbeitsaufwand haben mich auch ziemlich überrascht. Da wurde aus einem "oh yeah" ganz schnell ein "oh gott" :D Aber man gewöhnt sich daran und findet irgendwann seinen Rhythmus :) Man muss sich aber tatsächlich aufraffen. Da haben mir sehr Lern- und Arbeitsgruppen geholfen, weil diese regelmäßigen Treffen mich dazu gezwungen haben, zu lernen (man will ja nicht unvorbereitet sein) und wir außerdem durch das Durchsprechen alleine schon viele Probleme lösen konnten.
    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich mich nicht gerade überanstrengt habe während meines Studiums und ich meine guten Noten eigentlich nur der Tatsache verdanke, dass wenige Klausuren und viele Hausarbeiten geschrieben wurden xD

    Insgesamt ist das Studium aber ziemlich gut, um sich selbst besser kennenzulernen. Und gegebenenfalls auch, um herauszufinden, wie man sich selbst ein bisschen austricksen kann.

    Eine wunderschöne Studiumszeit wünsche ich dir! ♥
    Alles Liebe
    MelMel

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    1. Die Entwicklung von "Oh yeah" zu "Oh Gott" trifft es ziemlich gut :D.

      Mir hilft es auch total, Sachen einfach nur mit anderen durchzusprechen. Unser Statistik-Dozent hat uns das auch geraten und meinte, es sei nochmal was anderes, etwas auch ausdrücken zu können, als es "nur" zu wissen.

      Ich freu mich mittlerweile auch schon, wenn ich in der Prüfungsordnung lese, dass eine Modulnote ein Referat oder eine Hausarbeit ist :D. Hab zwar beides in der Uni noch nicht gemacht, aber ich mochte das schon bei der Präsentation im Abi, dass man da mehr Freiheiten hat als in einer Klausur.

      Oh, ich muss definitiv lernen, mich selbst auszutricksen ^^.

      Danke sehr :)!
      Liebe Grüße :)

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  11. Hey :) Zuallererst mal: Du studierst Psychologie? Das find ich wirklich cool! Das klingt jetzt komisch aber das ist so ein Fach das ich mir total interessant vorstelle auch wenn ich mir gleichzeitig denke, dass nicht alle Lektüren unbedingt so spannend sind^^ aber wo ist das schon so?
    Also ich studiere ebenfalls und kann einige deiner Aussagen sehr gut nachempfinden. Dabei bin ich jetzt bereits im 9 Semester (ohje... :D) und an meinem Master dran, aber einiges davon trifft auch heute noch zu! Vorallem das mit dem Arbeitspensum und dem privat die Zeit einteilen wird mit den Semestern nicht besser. Bei mir ist es im Moment so, dass ich im Master ein Kernfach studiere, also nur ein Fach und für dieses Fach brauche ich pro Semester nur 4 Kurse, da bekomme ich von allen anderen Studiengängen gesagt "Uh, reg dich doch nicht so auf, 4 Kurse ist doch nichts!" ... aber der Arbeitsaufwand für die Selbststudienzeit ist enorm! Dieses Semester waren in 3 dieser 4 Kurse insgesamt 10 Bücher geplant und der übrige lädt wöchentlich Texte zwischen 20 und 60 Seiten hoch und so weiter und so fort :D Aber das kennst du ja bestimmt auch.
    Was mich auch nach 9 Semestern noch am meisten stört ist eher, dass meine Freunde die nicht studieren sondern eine Ausbildung machen oder einen Job haben, das einfach nicht verstehen wollen :D

    Und das mit dem Aufraffen zu Prüfungen und Hausarbeiten kenne ich auch zu gut. Wobei Prüfungen bei mir noch besser funktionieren weil man da ja zumindest eine Deadline bekommt, bei den meisten Hausarbeiten sind unsere Professoren eigentlich total locker, weshalb ich diese immer weiter vor mir her schiebe :D

    Also ja, ich versteh das und ich hoffe dass du in den nächsten Semestern organisierter wirst als ich und nicht im 9ten immer noch völlig verpeilt da sitzt so wie ich jetzt! (Denn eigentlich sollte ich jetzt gerade Texte für meine Vorlesung um 6 heute Abend lesen und nicht auf Blogger rumhängen aber nunja... :D )

    Liebste Grüße, Katharina :)

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    1. Jup, das tue ich und ich finde es auch sehr spannend :). Nun ja, am Anfang muss man, wie vermutlich in jedem Fach, eben durch ein paar eher langweilige und theoretische Grundlagen durch, aber die Anwendungsmöglichkeiten sind klasse.
      Um ehrlich zu sein, habe ich noch keine einzige Seite für das Studium lesen müssen :D. Die Fachbücher werden empfohlen, aber da liest man eher ergänzend mal ein, zwei Kapitel, selten das ganze Buch. Und alles freiwillig bisher.
      Und da gibt es dann natürlich je nach Fach interessante und weniger interessante Sachen zu lesen.

      Tja, das ist halt wieder der Beweis, dass die Präsenzzeit wirklich nichts über den Arbeitsaufwand aussagt. Bücher lesen kostet ja zB nochmal deutlich mehr Zeit als in zwei Vorlesungen mehr die Woche zu sitzen, je nachdem wie schnell man liest.

      Ich könnte mir aber vorstellen, dass es unseren arbeitenden oder eine Ausbildung machenden Freund*innen ähnlich geht ^^. Als ich mein fsj gemacht hab, wollte zB niemand verstehen, wieso ich nicht um 16 Uhr Lasertag spielen gehen oder bis 2 Uhr morgens in einer Bar sitzen kann. Feste Arbeitszeiten waren für einige ein Rätsel ^^.
      So hat jeder Bildungsweg so seine Eigenheiten.

      Oh je, ich hoffe unsere Dozierenden geben klare Deadlines, sonst bin ich verloren :D.

      Danke, das hoffe ich auch und wünsche es dir für den Endspurt auch :D.
      Ich kenne solche Momente nur zuuu gut...

      Liebe Grüße :)


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  12. Guten Tag Charles :D Ich fand es unglaublich interessant den Post zu lesen, gelangweilit hast du mich also auf keinen Fall. Das ich nicht studiere, oder wahrscheinlich auch nie studieren werde, weißt du ja sowieso schon, deshalb kann ich dir nichts dazu sagen. Es gibt so endlos viele Sachen die mich am studieren interessieren, aber gute Güte, ich würde nicht mal mein Abi packen haha. Liegt nicht an Dummheit, Gott, als ich letztens einmal für eine Arbeit ne Stunde lernte war es ne glatte Eins, aber ich bin so faul, das ich trotzdem immer Spick(t)e. Und Abi ist mir einfach zu viel Schule und zu wenig Ich-Zeit ^^

    Ich glaube aber, das Studieren auch gar nicht so easy peasy ist wie alle immer meinen, und das hast du ja jetzt auch erfahren. Natürlich ist es viel Freizeit, viel ausschlafen, usw. Aber wenn du dich noch an Filo erinnerst... Duales Studium, autsch ^^ Dabei kommt es ja auch drauf immer an wie die Bereitschaft ist. Viele tun halt nix außer zu den Vorlesungen zu gehen und haben dementsprechend viel frei. Ich denke jetzt ist es beim studieren halt so, das man sehr wenige Pflichten hat, aber sich dafür nun selbstständig weniger Frei nehmen muss.

    Ich glaube jedenfalls das du, sobald du den Dreh raushast, das alles sehr gut meistern wirst. Du bist ja ein super schlaues Ding, eine 2,7 ist für dich wahrscheinlich super schlecht. Aber du kriegst das noch hin :) Nicht zu viel Stress machen. Du studierst Psychologie, du hast sowieso noch eine lange Studierzeit vor dir ^^ Es ist nur immer wichtig sich immer wieder weiß zu machen wieso man das macht, und das dort jeder Tag genauso wichtig ist wie an der Schule, wo man noch "gezwungen" wurde :)

    Alles Liebe!

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    1. Mensch Ines, jetzt hätte ich deinen Kommentar beinahe übersehen, weil ich ihn nicht veröffentlichen musste ^^. Offenbar werden die Kommis von Admins nicht kontrolliert?

      Freut mich, dass dich mein Post trotzdem interessiert hat :).
      Haha, also gefühlt hatte ich im Abi so viel Zeit wie danach nie wieder. Mehr Zeit als im FSJ und gefühlt weniger Stress als in der Uni. Ich war im Abi sogar recht faul, aber jetzt kann ich mir das nicht mehr leisten.

      Oh ja, Filo hat nochmal nen deutlich härteren Job mit dual. Ich bin so froh, dass ich das nicht mache. Es ist bestimmt toll, nebenbei noch Berufserfahrung zu sammeln, aber wenn man neben einem vollwertigen Bachelor in der gleichen Zeit wie alle anderen noch arbeiten muss, hat man natürlich doppelt so viel zu tun.

      Ja, Pflichten hab ich halt echt wenige und genau das ist das Problem :D.
      Die Vorlesungen lassen viele ja auch schon nach ein paar Wochen ausfallen ^^.

      Ja, da hast du recht. Solange die Motivation da ist, ist es kein Beinbruch, sich mal anzustrengen. Und viele sagen, dass die Noten in den späteren Semestern besser werden.

      Liebe Grüße :)

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  13. Ich habe gleich nach dem Abitur studiert und auch in der Regelstudienzeit abgeschlossen. Das ging alles ganz locker daher, aber ich glaube, dass wir es früher leichter hatten. Was uns vermittelt wurde, war einigermaßen brauchbar und hatte oft sogar Praxisbezug. Wie ich später an meinen Söhnen sah, habt ihr es heute schwerer. Aber dennoch muss man einen Weg finden, mit allem klar zu kommen. Dadurch, dass du dir dessen bewusst bist und darüber nachdenkst, hast du ja schon einen guten Schritt in die richtige Richtung getan.

    Mit 40 habe ich dann noch mal ein Fach studiert, einfach so, weil ich das immer schon wollte. Es hat mir mit den jungen Kommilitonen richtig Spaß gemacht. Sie haben mich akzeptiert und wir haben zusammen gelernt (das wäre vielleicht eine Möglichkeit für dich, eine kleine private Lerngruppe zur gegenseitigen Motivation und zum Durchhalten).

    Mir fiel damals auf, dass man - wenn man älter ist - motivierter an das Studium herangeht. Man hat nicht so viel Zeit (ich Kinder, Haus & Garten und drängende Rückkehr in den Beruf). Schade fand ich, dass ich so viel Unnützes nur für Klausuren und Prüfungen lernen musste, Wissen zum Vergessen, das ich nie wieder gebraucht habe. Die Studiengänge brauchten genau so wie die Schule inhaltliche Reformen. Lernen wie man lernt halte ich für wichtiger als Inhalte.

    Ja, wie wäre es, wenn du nach Gleichgesinnten Ausschau hältst, denen es ebenso geht wie dir? Im Zusammenhalt wird vieles leichter.

    LG, Ingrid

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    1. Natürlich werde ich damit klarkommen müssen und ich denke, das werde ich auch bald. Aber nach 11 Jahren Schule nach dem immer gleichen Konzept ist es halt schon eine ganz schöne Umstellung.

      So eine Lerngruppe möchte ich auch unbedingt noch haben. Leider kenne ich momentan noch nicht so viele Leute aus meinem Jahrgang bzw. die, die ich kenne, haben schon so ihre "eigenen" Grüppchen.

      Ja, das befürchte ich momentan auch. Dass ich mir zB Formeln reinprügel, die ich gleich danach wieder vergesse, weil ich sie später zwar anwenden, aber nicht auswendig können muss.

      Dafür müsste ich erstmal generell mehr Leute kennenlernen, aber ja, daran arbeite ich.

      LG

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  14. Mein Kommentar scheint weg zu sein?!

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    1. Nein, alles gut, ich bin nur noch nicht zum Beantworten gekommen und als Erinnerung an mich veröffentliche ich Kommentare erst, wenn ich auch darauf antworten kann.
      Ich werd am Wochenende mal alles abarbeiten!

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  15. Achso, dann entschuldige bitte. Hatte in letzter Zeit Schwierigkeiten mit meinen Kommentaren. Deshalb die Nachfrage.

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  16. Hallo!

    Ich finde deinen Post auch interessant und auch etwas amüsant. Da ich auch dieses Jahr ein richtiges Studium anfangen will, passt dein Bericht sozusagen gerade sehr gut zum Thema. :-) Ich habe zwar noch einige Probleme mit der Finanzierung, aber ich hoffe das sich dazu noch eine Lösung finden wird. Momentan absolviere ich mein letztes Jahr online Studium. Da es nur ein Halbtagsstudium ist, ist es nicht so Zeitintensiv und nicht vergleichbar mit einem Vollzeitstudium. Aber Organisation ist natürlich auch das A und O.

    Viele Grüße
    Twineety

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    1. Na wenn du schon ein Online-Studium absolviert hast, bist du glaube ich gut vorbereitet. Da muss man sich vermutlich noch viel mehr selbst organisieren als bei einem Präsenzstudium.
      Dann hoffe ich, dass du das mit der Finanzierung geregelt bekommst!
      Was willst du denn studieren, wenn ich fragen darf :)?

      Liebe Grüße

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    2. Hi!
      Ich möchte Marketing studieren, mal sehen ob es klappt. Man muss ja auch ein bisschen Glück haben ob sie einen nehmen oder nicht. :-)

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    3. Ich drück' die Daumen :).

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  17. Wie du weißt studiere ich ja auch. Das mit der Flexibilität ist wirklich von Studengang zu Studiengang unterschiedlich. Ich hatte da das Glück, dass ich ab dem dritten Semester immer mehr frie wählen konnte. Hatte dann fast nur noch Seminare, wo ich dann selbst auswählen konnte, wo ich gerne rein würde. Bisher hat das auch immer gut geklappt, nur in diesem Semester war irgendwie der Wurm drinnen. Die ganzen Seminare waren so überlaufen, dass ich in keinem meiner Wunschsseminare einen Platz ergattern konnte,durch Zufall bin ich noch in zwei reingerutscht, wo sich nun herausstellte, dass ich mir eines leider nicht anrechnen kann, weil ich mit dieser Bezeichnung schon ein Seminar gemacht habe. Doof gelaufen, also habe ich eines um sonst belegt. Ist zwar ärgerlich, aber der Inhalt war so interessant, dass ich zumindest eine Menge mitgenommen habe. Mein Tipp: Informiere dich über solche Dinge auch frühzeitig, bei uns passiert das echt vielen und es ist ziemlich ärgerlich, wenn man sich Dinge dann nicht anrechnen lassen kann, aber schon sein Referat gehalten hat. Man merkt das immer erst bei der Prüfungsanmeldung.

    Ich muss ja gestehen, dass ich es mag das man so frei arbeiten kann. Bin das auch durch meine Ausbildung schon gewohnt, da schaut einem auch keiner mehr über die Schulter wie und wann man die Dinge dann macht und man muss dann auch selbst schauen, welche Aufgaben wichtig sind und vorher gemacht werden sollte, als andere. Schule mochte ich aufgrund des starren Stundenplans und den Hausaufgaben gar nicht, das war echt schwer da dann nach der Ausbildung wieder rein zu kommen. Bin froh, dass mir das an der Uni nun auch erspart bleibt. Vorlesungen arbeite ich auch immer noch einmal nach, einfach damit ich eine Zusammenfassung habe und es nicht so stressig vor den Prüfungen wird, bei Hausarbeiten und Referaten kann man sich die Zeiten ja eh frei einteilen. Und du hast Recht: der Stundenplan sieht zwar immer ziemlich leer aus, aber die Arbeit die dann zuhause noch ansteht ist halt verdammt viel. Viele denken ja immer studieren ist so entspannt, weil man ja kaum Uni hat, aber die wissen halt auch nicht wie viel dann noch zuhause gemacht wird. Ich habe gerade auch richtig stress und arbeite zwei Referate parallel aus, war eigentlich die ganze Woche an der Uni, habe Dinge ausgearbeitet und war dann abends immer todmüde. Deshalb auch meine etwas spätere Antwort.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich habe auch einige Jugendbuchreihe, die ich hier vergessen habe, an denen ich komplett das Interesse verloren habe bzw. auch schon sehr früh abgebrochen habe. Gibt einfach vieles, dass dann halt doch nicht so gut ist, wie gedacht.

    Also den Film habe ich mir jetzt in Prime angeschaut, fand den aber jetzt auch nicht so gut. Man merkt halt, dass da noch ein Teil kommen soll, wobei ja fraglich ist ob das nun doch der Fall ist. Werde da aber definitiv das Buch lesen, habe eigentlich auch vor das im Rahmen der Reading Challenge zu machen.
    Stimmt das nervt mich auch sehr, meistens kommt das ja schon beim Klappentext und das ist für mich dann immer eines der Kritierien ein Buch sofort wieder wegzulegen. Was mich in die Bestimmung aber auch nervt, ist das ja immer betont wird wie langweilig Tris ja aussieht und gar nicht hübsch ist und sie so überrascht ist, dass Four auf sie steht. Sowas nervt auch ziemlich.

    Gut Verschwörungstheorien muss man natürlich mögen, damit einem die Bücher von Dan Brown zusagen, denn darum geht es ja im Kern. Ich finde sowas immer ganz interessant im Buch, groß damit beschäftigen tue ich mich sonst auch nicht, aber im Roman wurde es ziemlich gut umgesetzt. Ich habe aber auch zuerst das Buch gelesen.

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    1. Na dann hast du bisher, bis auf dieses Jahr, ja eher Glück gehabt.
      Wir haben dieses Jahr zu Vorlesungen sowieso nur eine Übung, die überall den gleichen Inhalt hat, und ein Seminar, wo auch alle das gleiche Thema und nur unterschiedliche Ansätze haben. Da ging es dann beim Wählen nur um die Wunschzeiten.

      Das mit dem Anrechnen kann mir eigentlich nicht passieren. Wir kriegen schon bei der Kurswahl erstmal nur die Kurse angezeigt, die für unser Semester vorgesehen sind, und bei den Seminaren steht jeweils, für welches Modul sie sind. Innerhalb des Moduls ist es egal, welches Seminar man belegt, und da es auch nur immer ein Seminar pro Modul pro Semester gibt, soweit ich weiß, kann man da gar nicht aus versehen etwas wählen, was man so ähnlich schon hatte.

      Ich bin da mehr so der Mischtyp. Ich mag es nicht, wenn mir jemand dauernd über die Schulter schaut und ich jeden Tag etwas zur Kontrolle abgeben muss. Aber ich mag es auch nicht, zu viele Freiheiten zu haben, weil ich dann immer alles bis ans Ende aufschiebe.

      Oh ja, das ist bei so vielen Jugendbuchprotagonistinnen so, dass die die ganze Zeit in Selbstmitleid versinken, weil sie ja so langweilig sind, während ihre beste Freundin so gut aussieht, und wie sich nur jemand in sie verlieben könnte, blablabla. Ich finde das total ätzend. Man sollte den Mädchen, die dadurch offenbar angesprochen werden sollen, nicht beibringen, dass sie auch als "langweilige" einen Typen abbekommen, sondern dass sie nicht langweilig sind!

      Ich mochte auch die Verschwörungstheorien, aber fand halt, dass er sie in "Sakrileg" einfach immer wiederholt hat, immer die gleichen. Das fand ich dann irgendwann langweilig.

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  18. Die Serie mochte, zumindest die ersten vier Staffeln, danach hat es dann doch sehr an Qualität verloren und über die Auflösung ägere ich mich heute noch, weil die sehr unlogisch ist. Somit war die Absetzung auch nicht überraschend, aber man hätte das wesentlich beser auflösen können. War dann auch ziemlich unrealistisch was das Staffelfinale anbelangt in Bezug auf ein Paar.

    Das ist aber auch das was mir auch gefehlt hatte im ersten Teil, denn Finnick bekommt im Buch wesentlich mehr Spielraum und im Film gab es dann kaum was von seiner Storyline zu sehen, was ich ziemlich schade fand. Ansonsten fand ich die letzten beiden Teile einfach zu langgezogen, war einfach keni Fan der Teilung.

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    1. Ich hab mir die Auflösung von "Gossip Girl" auch mal durchgelesen und fand sie auch ziemlich bescheuert. Hatte da das Gefühl, dass sie sich das auch erst zur letzten Staffel hin überlegt und dann verzweifelt versucht haben, es irgendwie sinnvoll zu erklären.

      Finnick habe ich auch echt sehr vermisst. Er war ja auch nicht unwichtig, weil an ihm nochmal eine andere Art gezeigt wurde, wie das Kapitol mit den Sieger*innen der Spiele umgeht und wie sie fertiggemacht werden, obwohl sie gewonnen haben.

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  19. Ohja, ich freue mich so so so aufs studieren. Natürlich sind da auch ein paar
    Ängste beigemischt...

    Du hast ja gelesen, dass ich dieses Jahr Abi mache und ich auch direkt mit dem
    Studium beginnen möchte. Gerne mehr von diesen Post, da mich das Thema brennend
    interessiert :)

    Von den ganzen Informationen/Eindrücken schwirrt mir jetzt ein bisschen der Kopf :D

    Alles Liebe, May von Mayanamo

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    1. Ich hab mich auch sehr gefreut und finde es auch immer noch toll, auch wenn es anstrengender ist als erwartet.
      Weißt du schon, was du studieren möchtest :)?
      Freut mich, dass dich der Post interessiert hat.

      Liebe Grüße

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