[TV-Tagebuch] "Sherlock" Staffel 4, Episode 1: "The Six Thatchers"

Charlie | Montag, 2. Januar 2017 |

SPOILER - SPOILER - SPOILER 

 
 
 
Wie bereits am letzten Neujahrstag, dem Erscheinungsdatum der Sonderfolge "The Abominable Bride"/"Die Braut des Grauens", versammelte ich mich auch dieses Jahr wieder am Abend des ersten Januar mit Freunden vor dem Fernseher, um die neue Folge von "Sherlock" zu sehen.
Die Serie ist eine meiner Lieblingsserien und man muss bekanntlich auf jede Staffel viel zu lange warten, sodass ich sehr gespannt auf diesen Auftakt zur vierten Staffel war.
 
 
 
Wer den Top-Hashtag auf Twitter oder sonst irgendwelche Reaktionen im Internet verfolgt hat, wird gemerkt haben, dass vor allem ein Ereignis die Zuschauer bewegte und schockierte: Marys Tod.
 
Aber soll ich sagen? Wirklich überrascht bin ich nicht. Vermutlich sollte ich aufhören, die fiesen Andeutungen von Marc Gatiss und Steven Moffat zu lesen, die die beiden schon lange vor Ausstrahlung der Staffel gemacht haben. Und mein Wissen über die originalen Sherlock-Holmes-Geschichten sollte ich vermutlich auch lieber vergessen.
Denn da Mary auch in der literarischen Vorlage stirbt und Moffat und Gatiss bereits ein tragisches Ereignis angekündigt hatten, war es schon naheliegend, dass Mary in dieser Staffel sterben würde.
Als dann auch noch halbwegs zu Beginn der Folge klar wurde, dass Mary von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, habe ich eigentlich nur noch auf diesen Moment gewartet.
 
 Was nicht heißt, dass ich ihn freudig erwartet hätte.
Im Gegensatz zu vielen anderen Zuschauer*innen, deren Kommentare ich im Internet las, fand ich Mary nicht furchtbar nervig, sondern eigentlich ziemlich interessant. Ich mochte es, dass sie nicht so unbedeutend war wie in der literarischen Vorlage, und ich mochte es, dass sie nicht so leicht zu durchschauen war. Sie hatte als Figur viel Potential, auch wenn dieses ganze "Geheimagenten/Auftragskiller"-Ding vielleicht auch ein bisschen zu viel des Guten war.
 
 Gerade, weil man aus Mary mehr hätte rausholen können, war ich aber auch enttäuscht davon, wie schnell ihre Figur und ihre Geschichte letztendlich abgehandelt wurde. Man hatte gerade einmal zum Ende der letzten Staffel von ihrer geheimnisvollen Vergangenheit erfahren, da wurde sie in dieser Folge auch schon komplett und so banal aufgeklärt und dem Ganzen der Zauber genommen.
Die Auflösung der "Handlung" dieser Folge fand ich auch ziemlich mau. Natürlich war es die kleine, unscheinbare Sekretärin die böse Strippenzieherin - ehrlich? Möglicherweise habe ich im Englischen nicht alles genau verstanden, aber ich fand, dass diese Auflösung eher für einen zweitklassigen "Tatort" als für eine wirklich guten Krimiserie angemessen war.
Natürlich erwarte ich nicht in jeder Folge ein kriminelles Genie à la Moriarty, aber wenigstens eine etwas spannende "Ermittlungsarbeit" wie zB in "Im Zeichen der Drei" hätte ich mir schon gewünscht. Vor allem, da diese Handlung eine wichtige Figur das Leben kostete.
Meinem Gefühl nach diente diese Folge einzig und allein dazu, Mary sterben zu lassen.
 
 
Auch der Rest der Handlung wirkte auf mich etwas wirr. Möglicherweise muss ich die Folge in Ruhe noch einmal mit Untertiteln sehen.
Am Anfang stirbt ein Junge eigentlich nur (unter Umständen, die ich noch nicht verstanden habe), damit Sherlock auf die "Six Thatchers" aufmerksam wird, die ihrerseits nur wie ein sehr gezwungener Versuch wirken, einen Folgentitel zu schaffen, der an den einer Original-Geschichte erinnert. 
 
 
Der Fokus lag hier ganz klar eher auf den Figuren als auf der Handlung dieser Folge. Doch selbst die konnten mich nicht wirklich begeistern.
 
Mary zieht die übliche "Ich bin zu gefährlich für euch".-Nummer ab, statt einfach mal zu reden (Als ob Sherlock und John so einfach aufgeben würden.), und denkt schon wieder, sie könnte Sherlock ausschalten und ihr Ding alleine durchziehen, obwohl er ihr ganz klar seine Hilfe angeboten hat und sie weiß, wie intelligent er ist und was er alles riskieren würde (und bereits hat), um sie und John zu retten. Ich hätte wirklich etwas originelleres Verhaltet erwartet, auch wenn es natürlich verständlich ist, dass sie John und Rosie um jeden Preis beschützen will.
Am Ende opfert sie sich dann für Sherlock, was mehrere Fragen aufwirft:
1.) Wie konnte sie so genau wissen, in welchem Moment Vivienne abdrücken würde, und sich genau dann genau so vor Sherlock werfen, dass die Kugel sie mitten in die Brust trifft? Klischeehafter geht es kaum und ich war sehr enttäuscht von der Art ihres Todes.
2.) Warum opfert sie sich, nachdem ihre Vergangenheit (scheinbar) endgültig geklärt ist, und hinterlässt dabei ihren Mann und ihr Baby? Denkt sie, Sherlock wäre weniger gefährlich für John oder könnte ihn besser beschützen? Oder war es eher ein Instinkt als eine bewusste Handlung?
3.) Warum zum Geier konfrontiert sie die Frau, die ihr so sehr geschadet hat, unbewaffnet? War sie wirklich so naiv? Selbstmordgefährdet hatte sie eigentlich nicht gewirkt.
 
Sherlock zeigt wieder viel von seinem üblichen Witz und seiner Genialität, hatte jedoch auch schon glänzendere Episoden. Auch bei ihm stellte ich mir die Frage, wieso er zweimal gefährliche Menschen unbewaffnet konfrontiert oder zumindest, wieso er Mary, die er geschworen hat zu beschützen, unbewaffnet in so eine Konfrontation gehen lässt.
Auch wieso er intelligent genug ist, Mary zu finden, aber nicht, AJ abzuschütteln oder wenigstens zu merken, dass dieser ihm folgt, hat sich mir nicht erschlossen.
 
Die wichtigste Frage aber wirft wohl John auf: Hat er Mary wirklich betrogen?
Wir haben gesehen, wie eine fremde Frau mit ihm geflirtet und ihm ihre Nummer gegeben hat, und wie er sie einspeichert. Auch seine Nachricht darüber, dass etwas keine gute Idee sei und es nett gewesen sei, sie kennenzulernen, klingt sehr nach einer Nachricht an die geheimnisvolle E.
Am meisten verwirrt hat mich jedoch die Szene, in der er mit einer Person schreibt, welche sagt, sie vermisse ihn und es sei schon zu lange her. Sollte das die fremde Frau gewesen sein, klingt es verdächtig, als haben sie sich noch einmal getroffen. Doch würde John Mary wirklich betrügen? Und wenn ja, warum? Sie sind gerade erst verheiratet und Eltern geworden. Was könnte zwischen ihnen vorgefallen sein, dass sie sich so auseinandergelebt hätten? Ein Streit? Fühlte er sich vernachlässigt?
Ich erwarte definitiv mehr Informationen über diese Frau in der nächste Staffel. Ich würde den Drehbuchautoren auch gut zutrauen, dass sie uns hier gekonnt in die Irre führen, denn eine Affäre würde die Figur des John doch sehr stark verändern. Auch wenn es nicht uninteressant wäre. 
 
 
 
 
Unabhängig von den Ereignissen in der Folge, fiel mir auch etwas an den Reaktionen vieler Fans auf, das mich ziemlich nervte: "Johnlock" wird wieder Thema.
Johnlock, der "Pairing"-Name von John und Sherlock, wird von Fans verwendet, die die beiden gerne als Paar sehen würden bzw. der Meinung sind, Entsprechendes wäre in der Serie bereits angedeutet worden. Und ich kriege schon die Krise, wenn ich das Wort nur höre.
 
Nicht falsch verstehen: Ich finde es wunderbar, dass homosexuelle Beziehungen von Serienfans (oder Buchfans, denn das gleiche Phänomen gibt es in der Literatur ebenfalls) immer mehr als das völlig Normale angesehen werden, das sie sind.
Was ich jedoch vollkommen nervtötend finde, ist, wenn deshalb jetzt wirklich jede Freundschaft oder sonst irgendeine Beziehung zwischen zwei Figuren zwanghaft in eine romantische und/oder sexuelle Beziehung verwandelt werden muss. Auch bei heterosexuellen Paaren war das schon nervig und das wird es auch bei homosexuellen sein.
Es gibt auch Menschen, die einfach nur befreundet sind. Punkt. Nur weil John Sherlock wichtig ist und er viel für ihn riskiert, bedeutet das nicht, dass er romantische Gefühle für ihn hegt. Es gibt auch freundschaftliche oder familiäre Liebe und bestimmte, in ihrem "Shipping" fast schon aggressive Fans werfen bei mir die Frage auf, ob sie solche Formen von Liebe überhaupt kennen bzw. genauso wertschätzen können wie romantische Liebe.
Ich kann diesen Drang, wirklich alles zu romantisieren, nicht nachvollziehen.
 
Nun kann natürlich jeder eine andere Meinung haben und natürlich dürfen andere Fans der Meinung sein, dass Sherlock und John ein tolles Liebespaar wären. Ich für meinen Teil halte Sherlock für beziehungsunfähig (in Bezug auf romantische Liebe) und finde auch nicht, dass man jeder Figur zwanghaft eine Liebesgeschichte andichten muss, zumal er dafür ja rührende Freundschaften pflegt. Aber wenn andere das anders sehen, ist das selbstverständlich völlig in Ordnung,
Was mir aber auf den Keks geht, ist, dass viele "Johnlock-Shipper" nun, da Mary tot ist, der Meinung sind, ihre Fantasie würde jetzt "canon" werden, also in die tatsächliche Serie aufgenommen werden.
Ganz ehrlich: Unabhängig davon, viel toll man die Vorstellung einer John-Sherlock-Beziehung findet - Glauben sie das wirklich? Dass Marc Gatiss und Steven Moffat so sehr von der Vorlage abweichen? Und das, obwohl sie klargemacht haben, dass sie sich bei der Produktion von "Sherlock" nicht nach dem richten werden, was die Zuschauer*innen wollen? Wo genau sehen sie überhaupt die angeblich sexuellen oder romantischen Andeutungen zwischen den beiden?
Und vor allem: Könnten sie sich nicht erstmal damit begnügen, dass John und Sherlock sich überhaupt wieder vertragen? Immerhin scheint John, nachdem Sherlock beim Schutz von Mary versagt hat, nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen zu sein.
Mal abgesehen davon, dass John auch erstmal trauern darf um seine Frau, die Mutter seines Kindes, bevor er wieder verkuppelt wird.
 
 
 
 
Habt ihr die Folge gesehen (wovon ich eigentlich ausgehe, wenn ihr bis hierhin gelesen habt)? Was sagt ihr zur Handlung und zum Verhalten der Figuren?
Seid ihr traurig über Marys Tod oder froh, sie los zu sein?
Denkt ihr, John hat wirklich eine Affäre?
Seid ihr auch Johnlock-Shipper?
Und was erwartet ihr euch von den kommenden zwei Folgen?

Kommentare:

  1. Hallo!
    Sherlock ist ebenfalls eine meiner Lieblingsserien und muss zu Beginn gleich sagen, dass der Post sehr toll geschrieben ist.
    Ich fand die Folge in dem Sinne gut, da sie komplett anders als die bisherigen war - es ging um keinen richtigen Fall und auch Sherlock und John haben als Team kaum eine Rolle gespielt. Aber trotzdem war sie auch verwirrend (das kann daran liegen, dass ich durch das Englisch nicht alles verstanden habe), es war eine "schwammige" Folge - es wurde Vieles bearbeitet und diese Dinge irgendwie oberflächlich und halbherzig. Also ist mir so vorgekommen. Und noch zu dieser alten Schreckschraube, keine Ahnung was das war, aber da der eigentliche "Moriarty" dieser Staffel noch kommt, bleibt diese "Bösewichtangelegenheit" noch spannend.

    Da ich den Tod von Mary so gar nicht erwartet habe (bin mit der "Original"-geschichte nicht ganz vertraut) ist mir erstmal die Kinnlade runtergefallen. Glücklich über ihren Tod bin ich ganz und gar nicht - ich fand ihren Charakter sehr interessant und hab mich schon auf die Watson-Familie gefreut. Vor allem wie sie gestorben ist, ist merkwürdig und sie hat definitiv einen "besseren" Tod verdient. Auch was das betrifft bin ich ganz deiner Meinung.

    Wo ich ebenfalls schockiert war, war Johns "Affäre" (oder was das noch immer ist/war). John war für mich nie einer der fremdgehen würde, schon gar nicht wenn er Frau und Kind hat, aber ich kann mir, wenn da wirklich was war, nur ein paar Treffen vorstellen aber mehr nicht. Wobei ich mir aber sehr sicher bin ist, dass die geheimnisvolle E noch eine Rolle spielen wird.

    Was Johnlock betrifft. I FEEL YOU. Mir geht das Ganze so auf die Nerven - ich liebe Johnlock aber nicht als Liebespärchen, sondern als beste Freunde - man sollte so eine grandiose Freundschaft und Zusammenarbeit eindeutig nicht durch eine Liebesbeziehung zerstören.

    Erwartungen an die nächsten zwei Folgen habe ich kaum. Ich bin gespannt wie John und Sherlock wieder zusammenfinden und wie der neue "Bösewicht" etabliert wird. Aber sonst lasse ich mich eher überraschen, was bei der Staffel glaub ich kein Fehler ist, da sie sich meiner Meinung nach sehr von den anderen abspaltet.

    Alles Liebe :)
    Tamina

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    1. Erstmal danke für diesen Kommentar! Ich hatte gehofft, dass jemand die Folge schon gesehen hat und sich dazu äußern würde ^^.
      Und danke für das Kompliment! Dabei war dieser Post wirklich eher spontan runtergeschrieben, weil er ja nicht so "ordentlich" sein musste wie eine Rezension.

      Da hast du recht, die Folge ist wirklich anders als alles davor und laut Aussagen der Schauspieler wird das die ganze Staffel sein. Insofern überrascht die Folge natürlich schon.
      Und ich finde es eigentlich auch spannend, dass es nicht immer um Sherlock und John als Team geht, sondern da jetzt ein bisschen Dynamik in die Beziehung der beiden kommen wird. Und dass Mary mehr Raum bekam, fand ich auch super.
      Ich bin mir auch nicht sicher, ob es bei mir am Englisch lag, aber ich finde "schwammig" beschreibt die Folge recht gut. Ich denke aber, dass da die nächsten beiden Folgen vielleicht nocu etwas erklären oder zu Ende führen können (zB über E). Daher habe ich auch keine Rezension für die Folge geschrieben, sondern warte erstmal den Rest der Staffel ab.
      Oh ja, der richtige Bösewicht kommt ja erst und auf den bin ich auch gespannt. In den anderen Staffeln war es ja auch schon so, dass Moriarty und Magnussen erst in der letzten Folge so richtig vorkamen.

      Dass Mary sterben würde, war mir spätestens klar, als ich kurz vor der Ausstrahlung dieser Folge ein Interview mit Marc Gatiss gesehen habe, in dem dieser Fan-Theorien kommentiert hat. Und zu der Theorie, dass sie sterben würde, hat er nur sehr ausweichend damit geantwortet, dass sie sich viel ans Original halten, viel aber auch nicht.
      Ich fand sie als Figur aber auch echt interessant und ihren Tod viel zu banal für so eine Figur. Sehr schade.

      Ich denke auch, dass E nochmal vorkommen wird. Und ich will das geklärt haben :D.

      Freut mich, dass du meine Johnlock-Abneigung verstehst! Ich finde auch, dass die beiden einfach eine tolle Freundschaft haben, die man nicht durch eine Liebesbeziehung ruinieren muss.

      Deinen Erwartungen oder eher Nicht-Erwartungen schließe ich mich an. Ich bin auch auf die Entwicklung der Freundschaft zwischen John und Sherlock gespannte und auf den Bösewicht und will das mit E verstehen ^^.

      Liebe Grüße :),
      Charlie

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  2. Bore da, Siarl.
    Sich Zeit für die Sache zu laßen ist wohl mit ein Grund dafür, daß britische Serien mit dem gewissen Etwas aufzutrumpfen vermögen. Nur gut so.

    Mir war es schon immer schleierhaft, warum sich Fans in fixe Ideen hineinsteigern können, in deren Folge sie Figuren den Rollentod an den Hals wünschen; speziell übel dann, wenn gar nicht mehr zwischen Figur & Darstellern unterschieden wird.

    Marc Gatiss meinte ja zum rasch durchgezogenen Ausscheiden der Figur, daß selbst dem darum wissenden Zuschauer das Gefühl des unerwarteten, plötzlichen (Serien-)Todes vermittelt werden wollte. Man/frau sollte unmittelbarer mit John Watson mitfühlen. Sagte er zumindest.

    Eine fixe Idee bleibt eine fixe Idee - egal um was es sich dabei handeln mag. Fan-Fic(*) ist ja schön & legitim - aber einen Kreuzzug sollte man/frau aus Nichts machen!!!

    Richtig! Es gibt ja auch die ehrliche Freundschaft zwischen Frauen & Männern.

    Nope - gesehen habe ich die Episode nicht. Deine Gedanken aber dennoch gelesen. Weil mich Deine Ansichten & Ausführungen zu interessieren wissen. Und, weil ich nicht gespoilert werden kann. Gute Stories bleiben gute Stories.
    Wieso sollte ich auch sonst 'Rogue One' morgen zum fünften Mal sehen wollen! ;-)

    Als kleiner Nachklapp sei mir der Verweis auf einen chinesischen Trailer zu erlaubt...

    https://www.youtube.com/watch?v=A-TpMXQojRA

    bonté


    (*)"Was für ein, im Zusammenhang, zweideutig klingender Begriff...finden sie nicht auch, Watson?!"

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    1. Das stimmt. Viele gute, britische Serien haben kürzere Staffeln und brauchen ggf. auch länger in der Produktion, sind dafür aber umso qualitativ wertvoller. Grundsätzlich unterscheiden sich viele amerikanische und britische Serien in vielen Punkten. Vielleicht mache ich mal einen Post mit einem Vergleich...

      Oh, wenn man richtig emotional in einer Serie drinsteckt, kann man schon mal einer Figur den Tod wünschen. Natürlich ist es völlig übertrieben, sich über diese dann bei jeder Gelegenheit aufzuregen, aber während des Schauens zu denken "Boah, die Person könnte jetzt mal sterben." finde ich noch legitim; ist ja immerhin Fiktion. Aber wie du schon sagst ist es wirklich unverständlich, wenn dann die Schauspieler den Hass auf die Rolle abbekommen.

      Eben, das sehe ich auch so. Jedem Menschen seine Meinung, aber dann soll er mir meine bitte auch lassen.

      Zum fünften Mal? Nicht übel. Zumindest im Kino habe ich einen Film wirklich noch nicht so oft gesehen. Mein Rekord liegt erst bei drei.

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  3. Ich kann die nächsten zwei Folgen kaum erwarten und freu mich jetzt schon auf deine Rezension/Meinung! :)

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    1. Es tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen :D, aber die letzte Folge hat mich so geflasht, dass ich erst die dritte abwarten und meine Gedanken sammeln muss, bevor ich dann meine endgültige Meinung zur Staffel und vielleicht auch noch mal ein paar Spoiler-Gedanken in einem Extra-Post loswerden kann. Diesmal habe ich nicht so viel zur einzelnen Folge zu sagen, sondern bin mehr gespannt, wie sie mit der dritten in Zusammenhang gebracht werden wird.

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  4. Ich habe deinen Beitrag heute mal nicht gelesen, denn ich habe Sherlock bisher noch nicht angefangen, da ich es aber noch auf meiner Netflix Watchliste habe und es vorhabe, möchte ich mich jetzt nicht spoilern lassen ;). Ich hoffe aber, dass dir die neue Staffel gefallen hat.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Jaa er sieht da echt ziemlich anders aus und ich hätte ihn sicherlich auch nicht erkannt, wenn ich nicht gewusst hätte, dass er die Rolle spielt. Bin schon sehr gespannt auf seine Leistung, weil es ja eine ganz andere Rolle ist, als das was wir sonst von ihm im Kopf haben. Die Bücher habe ich auch nicht gelesen, habe auch nur den Film gesehen.

    Bei The Avengers wünsche ich dir ebenfalls viel Spaß. Ich habe Blindspot im Tv ehrlich gesagt komplett verpennt und vergessen gehabt. Überlege auch, ob ich das auf Prime jetzt mal anfange, weil es ja auch so ein Quotenerfolg in den Usa gewesen ist. Das macht ja dann doch immer neugierig, denn wenn so viele es schauen, muss ja auch was dran sein, was die Zuschauer mitgerissen hat.

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    1. Das ist eine sehr gute Einstellung ;). "Sherlock" macht zwar auch beim zweiten oder dritten Schauen noch Spaß, wenn man schon weiß, was passiert, aber trotzdem würde man sich durch Spoiler sonst einige schöne Überraschungen versahen.
      Schau es dir unbedingt an :)! Ich wäre sehr gespannt, was du davon hältst.



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  5. Philip ist echt toll, wobei ich ich auch immer mitleide, wenn er mal wieder zurückstecken muss für seine Frau. Die Serie ist schon ruhige. Normalerweise mag ich das auch nicht, aber hier hat es mich gar nicht gestört, sondern ich hatte trotzdem den Drang immer weiterzuschauen, um zu sehen was noch so passiert. Aber ob man das mag ist ja letzten Endes eh Geschmackssache.

    Also über was sie wohl ziemlich gut bescheid wissen, ist diese ganze Palast Ettikette, die hat man auch wahrheitsgetreu umgesetzt, in dem man auch mit ehemaligen Angestellten gesprochen hat. Aber das Privatleben ist halt so eine Sache, ist ja nur normal, dass da jeder sehr verschwiegen ist und so sollte es ja auch sein. Somit wird das halt immer etwas bleiben, was in der eigenen Vorstellungskraft bleibt. Ich fand das jetzt nicht schlimm, weil man auch diesen Teil ja sehr dezent behandelt hat und jetzt keine großen Dramen gestrickt hat, somit konnte ich damit leben.

    Ich bin gespannt, ob sie dich am Ende noch überzeugt. Weil es ist und bleibt schon eine etwas ruhigere Serie.

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  6. Habe ich gerne gemacht :). Zudem hast du mich ja erst auf die Idee gebracht, so eine Statistik hier mit einzubauen.

    Also Loki mag ich ihn aber auch sehr, aber in "The Night Manager" konnte er halt mal eine ganz andere Seite zeigen und das fand ich richtig spannend. Bin gespannt, was da noch alles kommt. 2017 hat er ja auch richtig viele Projekte am Start.

    Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich gar nicht mehr weiß, wen er in Harry Potter gespielt hat, da ist bei mir nichts hängen geblieben, genauso wie ich mich gar nicht an ihn in Pitch Perfect erinnern kann. Unreal war halt wirklich das erste Mal, wo ich ihn bewusst wahrgenommen habe. Wobei, wäre schwer, dass er einem da nicht auffällt. Sympathisch fand ich seine Figur auch nicht, geht mir übrigens auch mit allen Figuren in Unreal so, aber ich glaube das soll auch so sein, jedoch ist ja schon das eine tolle Leistung das man diese Arroganz dann so gut verkörpert. Wobei ich ja sagen muss, ich fand Staffel 2 ja eh wesentlich schwächer als die erste. Ich hoffe, dass Staffel 3 sich wieder dem Niveau des Auftaktes anschließt.

    Cara ist echt ein Typ und das zeigt sie dann auch in den Filmen, da spielt sie auch immer ziemlich coole Rollen, die nicht dem typischen Stereotyp entsprechen. Kann dir mit ihr Margos Spuren wirklich nur empfehlen. Ansonsten möchte ich mir ja noch "Die Augen des Engels" anschauen, wo sie ja Amdanda Knox spielt. Die Rolle finde ich nämlich auch ziemlich passend für sie und da Daniel Brühl dort dann den Gegenpart spielt, macht mich das erst recht neugierig.

    Quantico ist toll, gerade wenn du dich eh dafür interessierst, dann wirst du mit der Serie echt auf deine Kosten kommen. Die Handlung springt ja zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hin und her und gerade bei letzterem wird einem dann der gesamte Trainingsprozess in Quantico gezeigt und was sie dort alles lernen und wie viele daran scheitern. Das was sie dann aktuell erlenen, wird dann immer mit der Gegenwart verbunden. Ich fand die Serie richtig toll gemacht und die zweite Staffel hält das Niveau bisher auch.

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    1. Stimmt, "The Night Manager" hat ja auch noch mal eine ganz andere Qualität als Marvel-Filme.

      Ich erinnere mich auch nur an Stroma als Cormac McLaggen, weil ich mich mit einer Freundin so köstlich über die Szenen mit ihm amüsiert hab. Das ist so ein total von sich selbst überzeugter Kerl, der im 6. Teil auf Hermine steht. Spielt jetzt auch keine sooo große Rolle.
      Ja, ich denke auch, dass es Absicht ist, dass man bei "UnREAL" im Grunde niemanden mag. Auf Dauer ist das aber auch etwas anstrengend. Deswegen hab ich nach der ersten auch nicht sofort die zweite weitergeschaut.

      "Margos Spuren" möchte ich mir auch gerne noch ansehen, obwohl ich das Buch schrecklich fand :D. Aber ich mag die Schauspieler und John Green so gerne, der wiederum den Film mag ^^.
      Dass die Geschichte von Amanda Knox bereits mehrmals verfilmt wurde, finde ich irgendwie gleichzeitig faszinierend und seltsam. Da wird ja immer mit der Frage gespielt, ob sie nun schuldig ist oder nicht, aber ich frag mich, ob ich, wäre ich des Mordes angeklagt aber freigesprochen worden, es so toll fände, wenn Menschen den Fall dauernd wieder aufrollen. Klingt aber nach einer spannenden Rolle.

      Das klingt echt ziemlich spannend. In den meisten anderen Serien mit FBI erfährt man ja kaum etwas darüber, wie jemand da überhaupt hinkommt.



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  7. So Zeiten kenne ich aber auch, gerade in meiner Ausbildung hatte ich Zeiten, wo ich musikalisch nicht auf dem neuesten Stand war. Da hatte ich auch gar keine Zeit für die Charts. Durch Spotify hat sich das aber geändert, weil ich mir da natürlich immer Anhöre welche Neuerscheinungen es gibt. Die haben da ja den New Music Friday und dazu gibt es ja jeden Freitag neue Alben, da bleibt man dann definitiv auf dem neuesten Stand und das ohne großen Aufwand.

    Definitiv, das denke ich auch, denn immerhin ist es ja auch ihre Geschichte. Sie wissen, was sich hinterm Text verbirgt und können sich auch in die Situation wieder reinversetzen.

    Ich habe da halt einfach das Gefühl, dass jeder der Deutsch ist im Moment gehyped wird, egal ob das Lied gut ist oder die Stimme besonders. Wichtig ist nur, dass es deutsch ist. Finde ich immer Schade, weil wir hier ziemlich viele ausgewöhnliche Stimmen auch haben, was man ja immer an den Castingsshows merkt. Da sind ja echt Leute dabei, die haben richtig tolle Stimmen und trotzdem hört man von ihnen nichts mehr. Sehr schade, denn in den Usa ist das wirklich ein großes Sprungbrett, da machen oftmals sogar die Zweitplatzierten groß Karriere und so sollte es auch sein. Adam Lambert hatte ja auch nicht gewonnen gehabt, genauso wie Fifth Harmony nicht gewonnen hatte. Vor allem sind da viele Künstler auch Castingsshows entsprungen, wo man es gar nicht denkt. Daughtry stammt auch aus einer Castingshow, was ich nie gedacht hätte, aber die haben da einfach nicht diesen Casting Stempel, sondern werden als Künstler ernst genommen. Irgendie schade, dass man das bei uns nicht nutzt.

    Also Keine Maschine hat mich am Anfang auch überhaupt nicht gepackt, mittlerweile mag ich das Lied eher wegen dem Text, aber es ist definitiv nicht sein bestes Lied und ins Album habe ich ebenfalls noch nicht reingehört.

    AnnenMayKantereit fand ich aber auch klasse, der hat wirklich eine außergewöhnliche Stimme. Von ihm habe ich auch viele Songs in meiner Spotify Liste. Das sind für mich aber dann auch so Künstler, die höre ich gerne, weil man sie sofort aus der Masse erkennt. Joris finde ich ebenfalls richtig toll, weil der immer so tiefgründige Texte hat.

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    1. Irgendiwe kriegt nicht mal Spotify mich dazu, auf dem neusten Stand zu bleiben :D. Auch da höre ich fast immer nur meine alten Playlisten durch. Aber New Music Friday finde ich auch cool, da hab ich schon tolle Sachen kennengelernt.

      Das stimmt, bei US-amerikanischen Künstler*innen bin ich auch teilweise sehr überrascht, wenn ich erfahre, dass ihre Karriere mit einer Castingshow begonnen hat. Da werden die irgendwie ganz anders vermarktet und vielleicht werden auch einfach nicht die massenkompatiblen Leute genommen sondern die, die außergewöhnlich genug sind, dass man glaubt, dass sie damit weiter kommen und nicht nach einem Album aufhören.

      Ich mag es auch sehr, wenn man jemanden einfach sofort raushören kann. Geht mir z.B. mit James Blunt, James Morrison und Michael Bublé so.

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  8. Wusste gar nicht, dass es davon so viele Bücher gibt. Dachte da gäbe es Eines, aber ich habe von der Geschichte auch nur einmal im Fernsehen gehört. Somit bin ich da nich so bewandert und deshalb auch noch nicht so genervt. Aber stimmt, das ist dann schon eher Ausschlachtung.

    Stimmt sie waren ja schon in Crazy Stupid Love und Gangste Squad gemeinsam vor der Kamera, beides Filme die ich auch ziemlich gut fand, weshalb ich mich umso mehr freue, dass sie wieder gemeinsam in dem Film zu sehen sind. Was ich nur lustig finde ist, dass man ihnen nun gleich wieder eine Affäre andichtet. Irgendwie traurig, dass man dann jedes Mal so eine Story erfinden muss, nur um was zu berichten.

    Wenn du da natürlich deine Prüfungsleistung mit abgelegt hast, dann kennst du dich da wesentlich besser aus. Ich bin da gar nicht so bewandert was die Kennedys anbelangt und kenne nur die gängen Fakten. Somit kannst du das wesentlich besser beurteilen. Finde es aber immer schade, wenn da Realität und Darstellung so auseinanderklaffen.

    Kostja Ullmann gehört bei mir auch zu meinen liebsten deutschen Schauspieler, den mag ich einfach gerne, schon deshalb fand ich den Film interessant. Aber die Geschichte ist auch echt ziemlich niedlich, aber auch beeindruckend, weil da ja ein wahres Schicksaal dahintersteckt.

    Ich glaube so viele Persönlichkeiten gab es auch noch nie, das wurde auch in der Beschreibung des Filmes betont. Finde aber den Fakt auch sehr interessant, weil ich mich Psychologie ja auch sehr interessiert. Somit bin ich mal gespannt, in wie weit sie da auch wert auf die psychologischen Fakten legen oder ob das, wie du schon sagtest, dann nicht erklärt wird. Das fände ich schon sehr schade, weil dann hätte man das auch nicht so auf die Spitze treiben müssen, wenn man sich dem dann im Film nicht auch widmet.

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    1. Also so weit ich gelesen habe, gibt es mehrere Bücher, diese Bücher nochmal in Kinderversion und ein Wimmelbilderbuch, wo man Bob suchen soll, oder so.

      Ich beneide Promis sowieso nicht darum, wie ihr Privatleben immer in die Öffentlichkeit gezerrt wird. Jedem Menschen würde das doch mega auf die Nerven gehen, wenn Leute ihnen dauernd Affären und Beziehungen unterstellen würden, aber wenn es anderen unterstellt wird, ist es faszinierend.

      Das finde ich auch sehr beeindruckend, dass es auf einer wahren Geschichte basiert! Darüber muss ich unbedingt nochmal recherchieren.

      Der Trailer sieht jedenfalls eher nach Horrorfilm aus, aber immerhin spielt ja auch eine Psychologin (?) eine Rolle; vielleicht könnte die also die nötigen Fakten liefern. Ich bin mal gespannt.

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  9. Ich habe die Folge auch gesehen und muss ebenfalls sagen, dass ich auf Englisch nicht alles verstanden habe. Gerade das Ende, kurz vor Marys Tod, habe ich nicht mehr wirklich verstanden, was da los ist und worum es eigentlich geht. Dass sie starb fand ich aufgrund ihrer Vergangenheit aber auch nicht überraschend, auch wenn ich die Vorlage nicht kenne. Die Sache mit der Kugel war wirklich extrem klischeehaft und unrealistisch und dass das so gelöst wurde, nervt mich ziemlich. Zumal ich auch nicht verstanden habe, wieso eigentlich auf Sherlock geschossen wurde, wenn es eigentlich die ganze Zeit um Mary ging. Aber vielleicht ist das einfach meinem schlechten Verständnis geschuldet.
    Was die Nachricht von der Frau angeht, habe ich es einfach so interpretiert, dass die letzte Nachricht zu lange her ist. Mit einer Affäre hätte ich hier nicht gerechnet, sondern vielleicht eher, dass John sich jetzt mit ihr über den Verlust seiner Frau hinwegtröstet.
    Was die Johnlock Sache angeht, stimme ich dir zu. Ich finde nicht, dass die Serie das konkret andeutet und jede Freundschaft zu mehr machen zu wollen finde ich nervig, sowohl wenn es wirklich stattfindet als auch wenn es nur von den Fans gewollt ist. Freundschaften werden sowieso zu wenig wertgeschätzt, sowohl in Serien als auch in Büchern. Und wie du schon sagst: aktuell ist John ja nicht gerade gut auf Sherlock zu sprechen, weil er ihn für den Tod seiner Frau verantwortlich macht. Da kann ich mir echt nicht vorstellen, dass die beiden (jetzt) zusammenkommen.
    Was ich für die nächsten Folgen erwarte kann ich gar nicht sagen, ich hoffe einfach nur, dass es danach nicht vorbei ist, sondern noch weitere Folgen kommen werden.
    Und ja, ich tippe das hier noch während des Anfangs der nächsten Folge. Ich wollte das eigentlich vorher noch schaffen, habe aber natürlich den Zeitaufwand überschätzt und hoffe jetzt, dass ich bisher nichts wichtiges verpasst habe :D

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    1. Das ging mir bei allen drei Folgen so, mit dem Verständnis. Ist immer lustig, wenn man es mit anderen guckt oder später mit anderen darüber redet und sie dann genau das verstanden haben, was man nicht verstanden hat, und andersrum :D. Ich werde mir die Staffel auch irgendwann nochmal in Ruhe ansehen.

      Ja, ich fand ihren Tod auch unabhängig von den Originalgeschichten nicht sonderlich überraschend. Spätestens als rauskam, dass es in der Folge um ihre Vergangenheit geht, konnte man es sich denken. Und es war ja in der 3. Staffel schon klar, dass ihre Vergangenheit sie mal einholen wird.

      Ich glaube, Sherlock hat Vivienne mit Absicht durch seine Deduktionen provozieren wollen, damit sie auf ihn und nicht auf Mary schießt. Ist halt nur nicht aufgegangen die Rechnung.

      Das finde ich eben auch: Freundschaften werden in den Medien zu wenig geschätzt. Und Mark Gatiss und Steven Moffat bekommen ja teilweise richtig krasse Vorwürfe, sie würden absichtlich homoerotische Andeutungen einbauen, um Zuschauer*innen anzulocken. Ich finde das ziemlich übertrieben. Klar, wenn man da etwas sehen will, wird man da was sehen, aber das heißt nicht, dass da was ist.

      Da wird ja aktuell viel drüber spekuliert. Eigentlich hatten sie gesagt, sie haben schon den Plot für eine 5. Staffel und Cumberbatch habe unterschrieben. Wir dürfen gespannt sein.

      Na dann hoffe ich, dass ich nicht schuld bin, dass du diesen genialen Anfang verpasst hast :D.

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    2. Ich werde die Staffel auch noch mal auf deutsch schauen, wenn sie da mal draußen ist. Generell fand ich die letzten beiden Folgen nämlich verdammt gut!

      Dass das absichtlich eingebaut werden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Ich konnte da nämlich beim besten Willen nichts in die Richtung entdecken, aber wie du schon sagst: wenn man danach sucht, kann man alles so interpretieren, wie es einem gefällt.

      Oh, okay. Ich war ziemlich sicher, dass es das jetzt gewesen ist. Vor der Folge wurde im Fernsehen schon gesagt "Series finale" und im Abspann wurde dann erzählt, dass diese Serie ja jetzt vorbei wäre, es aber Alternativen gibt etc. Das klang für mich wirklich, als wäre das die allerletzte Folge gewesen und das Ende war ja doch ungewohnt abgeschlossen. Aber ich bin mal gespannt, würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es doch noch weitergehen sollte. Auch wenn die Wartezeit ohnehin wieder viel zu lang werden würde. :D

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    3. Ich fand die letzten beiden Folgen auch viel besser! Wobei ich die zweite glaub ich am besten fand.

      Ich finde es auch gar nicht problematisch, wennn man da was sieht, was andere nicht sehen. Aber dann halt den Serienmacher*innen bösartige Motive zu unterstellen, nur weil sie das vielleicht nicht so sehen, finde ich übertrieben.

      Ich fand auch, dass es relativ endgültig gewirkt hat. Aber es gibt da ein interessantes Interview von Moffat dazu:
      http://ew.com/tv/2017/01/16/sherlock-showrunner-season-4-finale/
      Am Ende bezieht sich eine Frage auch darauf, ob die Serie jetzt beendet wird.

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    4. Ich denke ich fand die zweite auch am besten. Bei der dritten habe ich allerdings die ganze Zeit gebannt auf den Bildschirm gestarrt und war mit den Nerven völlig am Ende :D Für mich war die Folge aber etwas un-Sherlock, auch wenn sie wirklich geniale Plottwists etc. hatte.

      Ja, genau das ist da das Problem. Ich will auch niemandem verbieten, da Dinge reinzuinterpretieren.

      Ah, danke! Aber das lässt ja darauf schließen, dass die Produzenten selbst noch nicht genau wissen, ob es weitergehen wird oder nicht. Mal schauen!

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    5. So ging es mir auch mit der dritten Folge :D. Teilweise konnte ich nicht mal mehr hingucken; das war ja echt nervenzerreißend.
      Ich fand die ganze Staffel etwas un-Sherlock irgendwie. Es war einfach zu viel Psychoterror über die Figuren und zu wenig wirkliche Fälle. Wobei es da ja Hoffnung gibt für die 5. Staffel, sollte es eine geben.

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  10. Hi^.^
    Ich hab den Post schon vor ein paar Tagen gelesen und ziemlich lange drüber nachgedacht, ob ich kommentieren soll, aber ich dachte mir jetzt, warum auch nicht?:D Der Grund, warum ich gezögert habe, ist dass ich absolut und von Kopf bis Fuß ein Johnlock-Shipper binXD Und um deine Frage aus dem Text zu beantworten: Ja, ich glaube tatsächlich, dass Johnlock canon wird:D Obwohl es fast schon ein bisschen schwer ist, auf diese Weise Stellung zu beziehen wenn man eigentlich keine Ahnung hat, was in der letzten Folge der Staffel passieren wird.
    Wahrscheinlich gibt es durchaus Leute, die die ganze Sache ein bisschen zu aggressiv angehen, aber so wie ich das mitkriege (und ich bin im Moment täglich in dem Fandom unterwegs, zur Zeit ist sehr viel los:D) sind die meisten Johnlock-Shipper ziemlich friedlich und freuen sich einfach über die neuen Folgen:D Und mit "freuen" meine ich sie analysieren jede einzelne Sekunde, aber da ist ja nichts verwerfliches dran, solange man damit niemandem zu nahe tritt:)
    Und ich kann da nur für mich sprechen, aber ich denke schon, dass ich in einer Geschichte auch eine gute Freundschaft zu schätzen weiß:) Harry und Hermine, Walküre und Skulduggery, Katniss und Finnick und was es nicht sonst alles für Beispiele gibt, sowas ist sehr wichtig für eine Geschichte und kann auch sehr bewegend sein:) Nur glaube ich, dass ich eine etwas andere Perspektive auf die Beziehung von Sherlock und John habe:) Und auch das stört mich ein wenig: Wenn Sherlock und Watson nicht Mann und Mann sondern Mann und Frau wären, dann wäre es für viele Leute wahrscheinlich geradezu logisch, sie zu shippen. Warum dann nicht auch so, wie es jetzt ist?
    Ich denke auch, dass es schon einige "Beweise" in der Serie gab, die darauf schließen lassen, dass man die beiden durchaus shippen kann. Sehr viel im Subtext. Wie zum Beispiel von der ersten Folge an gezeigt wird dass "straight couples" sich trennen oder betrügen, sowas kommt in praktisch jeder Folge (und kam jetzt sogar bei John). Oder oder oder...es gibt unendliche viele von diesen kleinen Hinweisen, aber ich hör an dieser Stelle lieber direkt schon auf weil ich mich jetzt schon wie ein Verschwörungstheoretiker anhöreXD
    Ich hoffe, mein Kommentar kam jetzt nicht angriffslustig rüber oder so:) Ich wollte nur ein bisschen den anderen Standpunkt vertreten, sowas ist ja auch immer ganz nett, Meinungsaustausch und so:D
    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Ich ziehe deinen Kommentar gerade mal in der Reihenfolge des Beantwortens vor, weil ich ihn so interessant finde :D.
      Natürlich darfst du auch kommentieren, wenn du absolut nicht meiner Meinung bist! Das akzeptiere ich ja vollkommen ;).

      Obwohl ich dich enttäuschen muss, denn es gibt ein von Mark Gatiss bestätigstes Interview, in dem er und Moffat klarstellen, dass es kein Johnlock geben wird: http://www.withanaccent.com/2016/07/27/sherlock-a-case-of-sexual-identity/ (Gatiss hat auf seinem Twitter-Accoutn bestätigt, dass es echt ist.)

      Wie auch immer, es sei natürlich niemandem verboten, die beiden weiterhin zu shippen ^^. Was ich nur nicht mag, ist, wenn einige Johnlock-Shipper andere Meinungne absolut nicht akzeptieren und jedem, der die beiden nicht shippt, sagen, er sei dämlich, dass er die Andeutungen ja nicht bemerken würde. Manche machen das auch nicht direkt als Beleidigung, aber sagen halt, das sei ja wohl SO offensichtlich, dass das irgendwie impliziert, wir anderen hätten die Sendung nicht richtig gesehen, nur weil wir diese Sachen als Freundschafts- und nicht als Liebesbeweise sehen.
      Und - was eben auch Moffat und Gatiss stört - dass den Serienmacher*innen und Darsteller*innen die ganze Zeit Dinge in den Mund gelegt werden. Z.B. hat Amanda Abbington in einem Interview etwas von "their love for each other gesagt". Im nächsten Satz fiel dann das Wort "friendship", aber das war dann wieder allen egal. Amanda hat Johnlock bestätigt... Als könnte man seine Freunde nicht lieben.
      Man kann ja gerne etwas darin sehen, aber ich glaube, die für die Serie Verantwortlichen finden es extrem nervig, wenn die ganze Zeit behauptet wird, sie hätten irgendetwas bestätigt.
      Natürlich hast du recht und das gilt - zum Glück - nur für wenige Johnlock Shipper*innen.

      Hmmm, ich mag das "Wenn John eine Frau wäre"-Argument nicht so. Ich meine, klar, bei vielen der Leute, die Johnlock nicht shippen, könnte das auch an der Voreinstellung gegenüber den Figuren liegen. Sie gehen erstmal automatisch davon aus, dass die beiden hetero sind, also versuchen sie gar nicht erst, ihre Beziehung als etwas anderes als Freundschaft zu sehen.
      Wer andersrum natürlich gerne homoerotische Beziehungen sieht, tendiert vllt eher dazu.
      In beiden Fällen ist da niemand so wirklich neutral an die Sache rangegangen.


      Ich würde aber behaupten, dass ich da etwas unparteiischer bin. Es gibt einige ähnliche Mann-Frau-Konstellationen in Film und Fernsehen, die ich absolut nicht shippe. Jane und Lisbon aus "The Mentalist" waren für mich z.B. genauso eindeutig nur Freunde wie Sherlock und John.
      Und andersrum gibt es einige gleichgeschlechtliche Paare, die ich sehr toll zusammen finde.
      Für mich ist Sherlock einfach ein Charakter, der nicht romantisiert werden muss, dessen Sexualität mir egal ist und den ich eigentlich in keiner Art vom Beziehung sehen will, auch nicht mit Molly oder mit wem er sonst geshippt wird. Daher denke ich nicht, dass Johns Geschlecht etwas daran ändert. Ich finde einfach, nicht jede Hauptfigur braucht eine Liebesgeschichte. "Sherlock" ist halt keine Romanze. Auch Johns Liebesgeschichte spielte zwar eine Rolle, aber nicht so als Liebesdrama, sondern weil so die Figur der Mary eingeführt wurde.
      Ob ich Figuren shippe, hängt einfach davon ab, ob ich da eine Chemie sehe oder nicht. Und das tue ich halt nicht, was natürlich absolut Geschmackssache ist.
      ZT spielt bei mir denke ich auch rein, dass die beiden in den Büchern nun mal auch kein Paar sind (logisch, damals war Homosexualität auch noch verboten, aber trotzdem. Ich mag halt Verfilmungen, die sich ans Buch halten ^^.)
      Ich weiß, dass du es nicht so meinst, aber viele benutzen dieses Argument auch als Vorwurf, man würde dieser "fucking hetero agenda" (hab ich genau so neulich gelesen) angehören, nur weil man keine Romantik zwischen den beiden sieht.

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    2. Nun ja, da es in der Serie auch keine gleichgeschlechtlichen (?, oder zumindest nicht viele) Paare gibt, kann auch nicht gezeigt werden, dass sie sich trennen :D. Das wäre jetzt ein statistischer Fehlschluss :P. Wobei, haben sich nicht Johns Schwester und ihre Frau getrennt?
      Allerdings haben Moftiss in besagtem Interview auch gesagt, dass die Idee von Johnlock ursprünglich ein Witz war. Kann also gut sein, dass sie ursprünglich mit Absicht darauf angespielt haben. ZB auch, dass Mrs Hudson anfangs denkt, sie seien schwul, was John immer vehement abstreitet. Erinnert schon ein wenig daran, wie man früher, wenn man verliebt war, immer alles abgestritten hat ^^.
      Aber nach dem Statement von Moftiss denke ich, dass das alles wenn dann nur scherzhaft gemeint war.
      Aber alleine dafür bekommen sie ja jetzt wieder shitstorms von wegen, sie hätten ihre Zuschauer*innen absichtlich angelogen, blabla.

      Es stehen halt viele Kleinigkeiten (die möglicherweise so gemeint sind oder nur so interpretiert wurden) gegen einige große Dinge, wie die Tatsache, dass John bisher (soweit bekannt) nur Frauenbekanntschaften hatte und eine Frau geheiratet und mir ihr eine Familie gegründet hat und Sherlock eher gar keine romantischen Gefühle zu gehen scheint.
      Ist alles absolut eine Frage der Interpretation (Ist ja nicht so, als hätte man uns bei "Sherlock" nicht schon öfter an der Nase herumgeführt ;).) und solange beide Seiten mit der anderen leben können, finde ich das kein Problem.


      Dein Kommentar kam absolut nicht angriffslustig rüber :). Ich finde so eine Diskussion ja auch sehr spannend. Mit dir kann man wenigstens reden, weil du halt keine von diesen aggressiven "Shippe Johnlock oder du bist homophob"-Menschen bist ^^.

      Liebe Grüße :),
      Charlie

      PS: Whoa, ich musste echt zwei Kommentare dafür aufmachen :D.

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    3. Hey:)
      das war jetzt echt interesssant zu lesen:D Vor allem weil ich in letzter Zeit gar nicht so mit deiner Seite dieser Diskussion in Berührung komme:D Ich schätze egal welche Meinung man hat, wir sind alle einfach sehr gespannt auf das Staffelfinale (ich bin sehr sehr sehr sehr sehr gespanntXD). Mal sehen, was kommt, ich hoffe einfach dass die Folge gut wird:)
      Nur eine Sache wollte ich noch hinzufügen zu der Sache mit dem Interview: Steven Moffat hat mal gesagt, dass es der Job des Teams ist, zu lügen um alles zu tun, um die Überraschung nicht zu verderben. Und Gatiss und Moffat haben ja auch vor dem Weihnachtsspecial immer betont, dass es komplett in der viktorianischen Zeit spielen wird und absolut nichts mit dem restlichen Plot zu tun hat. Und wir wissen ja, wie das ausgegangen ist:D Das muss nicht unbedingt was mit Johnlock zu tun haben, aber wir dürfen den Serienmachern nicht vertrauen:D

      Liebe Grüße!

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    4. Oh ja, darauf können wir uns auf jeden Fall einigen. Das Staffelfinale wird spannend! Ich bin schon echt mega gespannt.

      Hm ja, das Argument kam dann auch, aber wenn du dir mal den Kontext der Unterhaltung anguckst, merkst du, dass der sehr ernst ist und es den beiden echt wichtig ist. Es ging ja eigentlich um die Repräsentation verschiedener Sexualitäten bei "Doctor Who" und Moffat war da echt sehr traurig und sauer drüber. Ich glaub nicht, dass er in dem Zusammenhang lügen würde. Und sie haben schon öfter betont, dass sie die Serie nie an das anpassen werden, was Fans wollen.
      Und in diesem Interview fällt sogar der Satz "Egal, wie oft wir sonst lügen..."
      Aber ich schätze mal, jeden überzeugt haben werden sie erst, wenn die Show beendet ist ^^. Obwohl, dann kommt wahrscheinlich "Wäre sie weiter gedreht worden, dann..." :D.
      Wie auch immer, die beiden haben ja auch gar nichts gegen Johnlock und sagen, es steht jedem frei, diese Geschichte anders zu schreiben.


      LG :)

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  11. ...mein Zelt im Kino hatte ich für die 'Lord Of The Rings'-Trilogie aufgeschlagen: 57 Vorstellungen, in summa.
    War in den Jahren als ich Freitag/Samstag/Sonntag täglich ein bis zwei Filme goutierte.
    Einmal stand ich für das double feature 'Clerks' & 'Before Sunrise' jeden Tag, von Freitag bis Mittwoch auf der Matte des Programmkinos.

    Nennt sich wohl cineastisches Fieber... ;-)

    bonté

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    1. Na da musst du ja Geld gehabt haben :D - oder Kino preiswert gewesen sein.
      Ich sehe Filme durchaus auch mal öfters, aber meist eher über Monate und weniger über Tage hinweg.
      Den Herrn der Ringe habe ich nach wie vor noch nicht gesehen, muss ich gestehen.


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    2. ...war seiner Zeit viel Programmkino, als die Karten 6 oder 7 Mark kosteten. Bei heutigen Kinogängen erspar ich mir Aufschläge für 3D oder Botox-Sitze & komme bei 8,30 in der Abendvorstellung zu liegen.

      Solltest Du das filmische Erlebnis irgendwann nachholen, empfehle ich die extended version der LOTR-Trilogie. Leider die letzten guten Filme aus der Peter Jackson-Schmiede.

      bonté

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