[Feminismus/Gesellschaft/Internet-Aufreger] Von wahren Gesichern und inneren Werten oder "Was geht euch mein Make-up an?"

Charlie | Montag, 29. Mai 2017 |

Facebook kann schon eine tolle Inspirationsquelle für Blogposts sein.
Nicht, dass ich dort häufig niveauvolle Diskussionen oder gute Argumente finden würde (höchstens von Einzelpersonen), aber oft regen mich gerade Diskussionen voller Beleidungen, Unterstellungen und Verallgemeinerungen ohne stichhaltige Begründungen dazu an, mich selbst mich einem Thema auseinanderzusetzen. Zwar mische ich mich selten selbst ein, lege mir jedoch oft genug im Kopf zurecht, was ich den Beteiligten gerne sagen würde.
Auch heute stieß ich wieder unverhofft auf ein tolles Thema für einen Post, den ich in meine Reihe zu gesellschaftlichen und feministischen Themen einsortieren kann: Make-up - genauer gesagt die Frage, wieso Frauen* Make-up tragen oder nicht tragen sollten.


Es fingt mit einem harmlosen Witz auf Jodel an, der in etwa so begann: "Mir wurde gesagt, ich sollte mit meinem Date ins Schwimmbad gehen, damit ich gleich weiß, wie sie ohne Make-up aussieht." Mir war sofort klar, dass in den Kommentaren unter diesem auf Facebook geposteten Jodel eine Diskussion entbrennen würde und ich wurde nicht enttäuscht.
In den mitunter hitzigen "Gesprächen" fielen mir vor allem die Beiträge eines Mannes auf, dessen Grundaussage ungefähr folgendermaßen lautete: "Frauen sollten sich nicht schminken, weil kein Mann eine Frau kennenlernen und dann später feststellen will, dass sie (ohne Make-up) eigentlich ganz anders aussieht."
Die Diskussion an sich ist nicht neu und auch diese Aussage habe ich so oder so ähnlich schon oft gehört, weshalb ich dachte, es würde sich lohnen, den Problematiken dieser Aussage und dem Thema Make-up generell einen ganzen Post zu widmen.



Mit der oben zitierten Aussage im Speziellen habe ich (mindestens) drei Probleme:
  1. verallgemeinert sie ungemein, denn sie unterstellt ausnahmslos jedem Mann, seine Priorität bei der "Beurteilung" von Frauen lägen in ihrem Aussehen und er hätte ein Problem damit, wenn Frauen sich stark schminken.
  2. verstehe ich nicht, wieso die Aussage für mich als Frau (oder als Mensch generell) relevant sein sollte, denn was ich mit meinem Körper mache, ist meines Wissens nach immer noch meine Sache.
    Zumal, wie in besagter Facebook-Diskussion eine andere Feministin dankenswerterweise anmerkte, diese Aussage in einer Diskussion über Make-up meist gleichzeitig Frauen unterstellt, sie würden sich im Vorhaben schminken, damit Männern zu gefallen. Und das trifft definitiv nicht auf jede Frau zu, zumal überhaupt nicht jede Frau auf der Suche nach einem Mann ist, und sich auch Frauen, die bereits in einer Beziehung sind, schminken.
  3. stellt sich mir bei dieser Aussage immer die Frage: Warum? Warum ist es denn so wichtig, ob eine Frau morgens nach dem Aufstehen anders aussieht als nachts, wenn du sie im Club kennenlernst? Wieso ist es so wichtig, in den ersten zwei Minuten des Kennenlernens zu wissen, ob sie gerade geschminkt ist und wie sie ungeschminkt aussieht?

    Oft schwingt in diesem Satz in meinen Augen die Angst mit, "betrogen zu werden" und auf  "falsche Versprechen" durch Make-up reinzufallen. Bei vielen Menschen klingen Aussagen wie diese so, als wollten sie lieber gleich wissen, wie "hässlich" eine Frau wirklich ist, um zu wissen, ob sie ihren Ansprüchen an weibliche Schönheit genügt.
    Und genau ist das Problem: Das würde bedeuten, dass eine Person, die solch eine Aussage trifft, sich eine Frau nur dann als Partnerin vorstellen kann, wenn sie bestimmte "optische Kriterien" erfüllt, was sie wiederum enorm oberflächlich machen und die Frage aufwerfen würde, wieso eine Frau sich überhaupt um die Meinung eines solchen Menschen scheren sollte (siehe 2.)

    Besagter Herr behauptete von sich selbst jedoch, ihm seien die inneren Werte einer Frau wichtiger. Das widerum beißt sich dann sehr mit seiner eigentlichen Aussage, denn wieso sollte es ihn dann interessieren, ob und wie stark eine Frau sich schminkt und ob und wann er erfährt, wie sie "wirklich" aussieht?

    Kurzum: Die Behauptung, Frauen sollten kein Make-up tragen, weil Männer lieber gleich das "wahre Gesicht" einer Frau kennen wollen, sollte kein ernstnzunehmendes Kriterium für die Entscheidung einer Frau sein, Make-up zu tragen.




Allgemein ist das mit dem Make-up so eine Sache. Mensch kann es nie allen anderen recht machen. Trägt eine Frau kein Make-up, wird sie teilweise gefragt, ob ihre Haut schlechter geworden sei/schon immer so schlecht war, oder ihr wird gesagt, sie sähe heute aber blass oder ungesund aus (Das alles ist mir schon passiert).
Trägt eine Frau "zu viel" Make-up, bekommt sie zum Teil zu hören, sie könne wohl nicht zu ihrem ungeschminkten Aussehen stehen, sehe aus wie ein Clown, wolle damit Männer beeindrucken oder mache damit "falsche Versprechen", da sie ungeschminkt sicher hässlich sei. 
Dieses Video der Make-up-Youtuberin Em Ford fasst das Phänomen so treffend wie schockierend zusammen.

Der Kontrast dieser vielen Aussagen, die mensch über Make-up zu hören bekommt, und die widersprüchliche Einstellung, die einem von anderen Menschen dazu entgegenschlägt, machen mich oft wütend, weil sie ein gewisse Scheinheiligkeit der Gesellschaft widerspiegeln. Einer Gesellschaft, die vorgibt, Natürlichkeit vorzuziehen (nicht selten wird ein bestimmter Make-up-Look als "natural" beworben), natürliche "Makel" (wie z.B. Akne, unter der etliche Menschen leiden) jedoch als hässlich ansieht und danach strebt, diese loszuwerden (womit in Werbung für Make-up und Hautpflegeprodukte ohne Ende geworben wird)

Bei vielen Menschen, die Frauen vorwerfen, mit Make-up ein falsches Bild von sich zu entwerfen, frage ich mich, ob sie denn zum Beispiel wirklich einen Menschen mit starker Akne anschauen und sofort sagen könnten "Dieser Mensch ist schön", oder ob sie nicht doch bei sich denken würden: "Boah, ist die hässlich."
Ich würde behaupten, dass zum Beispiel starke Hautunreinheiten viele Menschen auf den ersten Blick abstoßen (aufgrund von Schönheitsidealen) und (daher?) auch den Betroffenen oft unangenehm sind, weshalb ich es scheinheilig finde, diesen Menschen die Benutzung von Make-up vorzuwerfen, wenn mensch es doch selbst insgeheim befürwortet, dass solche "Makel" versteckt werden.


Doch selbst wenn ein Mensch guten Gewissens von sich behaupten kann, bei anderen auf die inneren Werte zu achten, gibt es ihm noch lange nicht das Recht, andere für ihr Aussehen und die Art, wie sie sich schminken, zu kritisieren.  
Denn in erster Linie muss Make-up der Trägerin gefallen und sie sich damit wohlfühlen. Ihr Aussehen geht andere nichts an.



Daher ist bei der Make-up-Diskussion auch immer die Frage interessant, für wen eine Frau sich eigentlich schminkt.
Obwohl Entscheidungen wie diese natürlich immer durch soziale Einflüsse bedingt werden, würde ich zumindest von mir behaupten, dass ich mich in erster Linie für mein eigenes Wohlbefinden schminke. Meinen Freund interessiert es herzlich wenig, ob ich Rouge trage oder nicht, für meine beste Freundin ist es keine Katastrophe, wenn ich keinen Lippenstift trage, und was meine Dozent*innen oder Kommiliton*innen über meine Foundtation denken, ist mir eigentlich relativ egal. Trotzdem schminke ich mich häufig, weil ich mich damit einfach wohl (nicht unbedingt wohler!)  fühle. Vielleicht ist das so, weil in mir unbewusst die Überzeugung eingepflanzt ist, dass Akne hässlich sei und ich davon ablenken müsse, vielleicht ist es aber auch einfach nur eine Vorliebe, ähnlich wie die Tatsache, dass ich unförmige Schlabberpullis mag.
Und ich könnte wetten, dass das vielen Frauen genauso geht.


Zudem geht es bei Make-up schon lange nicht mehr nur darum, kleine "Makel" zu verstecken oder natürliche Vorzüge zu betonen. Zum Teil wirkt Make-up schon fast wie eine Kunstform: Es wird mit extremen Lidstrichen, Augenbrauen-Styles und Lidschattenfarben experimentiert, es gibt Make-up für verschiedene Anlässe, Kollektionen für verschiedene Jahreszeiten etc. Fast erinnert das schon an die Mode-Branche und soweit ich mich entsinne, wurde mir noch nie vorgeworfen, mit meinen Schlabberpullis würde ich Männern ein falsches Bild meines Körpers vermitteln ;).
Für viele Frauen ist Make-up nicht nur eine anstrengende Pflicht, um "schön" auszusehen, sondern ein richtiges Hobby, über das man recherchieren und sich mit anderen austauschen kann. 
Und das sind dann wiederum Punkte, bei denen die Behauptung, Frauen würden sich nur schminken, um Männer zu beeindrucken, absurd wird, denn viele Make-up Details fallen eher anderen Make-up-Fans (zumeist weiblichen) auf, während es viele Männer wohl eher weniger interessiert, von welcher Marke mein Lippenstift ist und ob ich meinen Lidstrich heute mit Wing oder ohne gemalt habe.



Daher stören mich verallgemeinderne Aussagen wie die, mit der ich diesen Post eingeleitet habe, sehr. Ich finde es anmaßend, einer Frau zu erklären, wieso sie sich schminkt und wieso sie dies tun oder lassen sollte.
Make-up ist, genau wie die Kleidung, die ich trage, die Musik, die ich höre, oder die Dinge, für die ich mich interessiere, meine persönliche Entscheidung, die ich nicht in erster Linie treffe, um anderen zu gefallen oder mir ihre Meinung dazu anzuhören.
Wie alles, was ich öffentlich präsentiere, kann ich nicht verhindern, dass meine Gewohnheiten in Sachen Schminken von anderen bemerkt und beurteilt werden, aber was ich tun kann, ist darauf offen mit einem "Ist mir doch egal, was du darüber denkst." zu reagieren.
Daher, liebe Menschen: Schminkt euch, wenn ihr es wollt, oder lasst es bleiben, wenn ihr keine Lust darauf habt. Schminkt euch auffällig und bunt, überdeckt nur kleine Pickelchen - macht mit eurem Gesicht, was immer ihr wollt und sagt euch:

Ich muss mich mit meinem Aussehen gut fühlen - und niemand anderes.




Was denkt ihr über das Thema Make-up? Schminkt ihr euch oft, ab und zu, oder gar nicht? Gibt es ausgefallen Make-up-Trends, die ihr cool findet?

* Natürlich ist Make-up nicht geschlechterspezifisch und kann von jedem Geschlecht getragen oder nicht getragen werden. Da sich diese Diskussion aber speziell auf Frauen und Make-up und die Frage, ob sie damit Männer beeindrucken wollen, bezieht, wird das in diesem Post mein Standard-Beispiel sein.

Kommentare:

  1. Ich finds gut, dass du dieser Sache so einen ausführlichen Post gewidmet hast! Und ich stimme dir zu (natürlich, deine Meinung ist auch verdammt vernünftig!). Generell sollte erstmal jeder so rumlaufen, wie er das möchte (außer das verstört andere, wenn man nur noch nackt rumlaufen würde oder so, aber das klammern wir mal aus:D). Eigentlich ist das auch schon alles, jeder wie er (oder sie) mag. Und wenn das heißt, dass man sich schminkt, weil man das mag, dann ist das schick, genauso wie ohne Make-up. Ich zum Beispiel schminke mich normalerweise nicht, aber nicht weil ich damit lenken möchte wie man mich sieht oder so. Ganz ehrlich, dafür bin ich einfach zu faul, und das ist schon der Grund:D Und wie unheimlich egozentrisch ist es einfach, wenn man einer Person mit Make-up vorwirft, dass sie sich geschminkt hat, nur um dich zu täuschen?! Hey vorwerfende Person, es geht nicht immer nur um dich!:D
    Okay, das war bestimmt ein sehr wirrer Kommi:D
    Liebe Grüße!

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    1. Das freut mich und es freut mich natürlich auch, dass du meine Meinung teilst :).
      Klar, solche Dinge lassen wir mal außer acht, aber an sich ist "Jeder Mensch, wie er möchte", doch eine gute Philosophie.
      Das geht mir ganz genauso :D. Wenn ich zB jeden Morgen versuchen würde, einen Lidstrich zu ziehen, würde ich nie irgendwo angekommen, weil ich darin ganz furchtbar bin :D. Und auch kein Interesse habe, es zu lernen...
      Stimmt, daran hab ich gar nicht so direkt gedacht, aber eigentlich ist der Gedanke nicht nur unverschämt, weil man einer anderen Person unterstellt, ihre Motive zu kennen, sondern auch, weil er verdammt ichbezogen ist.

      Liebe Grüße :).

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  2. Hallo liebe Charlie,

    mal wieder ein toller und nachdenklich stimmender Post von dir.

    Ehrlich gesagt schminke ich mich schon ein klein wenig, um anderen Leuten zu gefallen - in meinem eigenen Haus renne ich schließlich größtenteils ungeschminkt rum. Allerdings habe ich dabei kein spezifisches Geschlecht inne. Es geht auch nicht darum, direkt irgendjemanden zu beeindrucken, es ist im Prinzip wie das Tragen einer Jeans - in der Öffentlichkeit rennt man ja auch selten mit der ausgeleiertesten Jogginghose rum, auch wenn man die eigentlich bequemer findet.
    Dazu fällt mir ein, was eine Freundin erst gestern gesagt hat: Es gehe beim Schminken für sie nicht darum, irgendwas vorzutäuschen, sondern die eigenen Vorzüge zu betonen. Wir holen doch generell gerne das Beste aus uns heraus.

    Dazu kommt, dass Make-up auftragen auch wirklich Spaß machen kann - hier ist mir eine Stelle aus dem Film "Burlesque" in Erinnerung geblieben, in der Tess der jüngeren Hauptperson Ali erklärt, dass das Gesicht quasi wie eine Leinwand ist und der Pinsel in der Hand Kunst vollbringt.
    Und ich meine, in der Debatte bezieht man sich vor allem auf westliches Make-up, aber auch andere Kulturen und v.a. Stämme tragen Farbe auf ihrem Körper auf - manchmal als Symbol, als Statuszeichen oder was auch immer. Natürlich existiert auch hier ein gesellschaftlicher Zwang - und ich würde nicht abstreiten, dass so manches Mädchen sich dazu gezwungen sieht, sich zu schminken -, aber eben nicht nur auf den rein sexuellen Aspekt reduziert.

    Ich habe ein paar Freundinnen, die sich einfach kaum bis gar nicht schminken und kein Problem damit haben oder unattraktiver aussehen. Ich selbst habe an manchen Tagen schlichtweg keine Lust, groß Make-up aufzutragen, und gehe dann quasi ungeschminkt aus dem Haus. Ja, und?
    Wie du sagst: Man muss sich nur selbst wohlfühlen. Und ich meine, es ist schade, wenn man such nicht mehr wohlfühlt mit seinem/ ihrem natürlichen Gesicht, umgekehrt sollte niemandem abgesprochen werden, mit seinem Gesicht zu machen, was er/sie möchte.

    Abgesehen davon: Der Vorwurf, man würde mit Make-up Tatsachen verdecken, ist schon ziemlich heuchlerisch - man legt ja auch sonst nicht gleich alle Karten auf den Tisch. Viel gravierender könnte ja sein, irgendwann festzustellen, dass der Partner zu Gewalttätigkeit/ Kleptomanie/ o.ä. tendiert.
    Von daher ist dieser Vorwurf auch einfach schwachsinnig, man sieht schließlich dauernd anders aus - schon wenn man vielleicht mal körperbetontere Klamotten trägt, die Haare anders macht, andere Farben trägt usw.
    Ganz zu schweigen von der Oberflächlichkeit, die da mitschwingt.

    Letztendlich sollte man einfach zu sich selbst stehen - ob geschminkt oder ungeschminkt oder was auch immer. Denn wie du sagst, Recht machen kann man es sowieso nicht allen. Geschmäcker sind verschieden. Von daher wäre das auch reine Zeitverschwendung.

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Hi Dana, vielen Dank für den langen Kommentar!

      Ich glaube, ein bisschen tun das viele von uns ;). Ich decke zB auch oft Pickel ab, weil es mir unangenehm ist, dass ich Akne habe, und ich nicht will, dass andere Leute mich ansehen und denken "Ih, Akne". Zuhause tue ich das natürlich auch nicht. Und ich bewundere Leute, die diese Selbstzweifel nicht haben. Ich würde mir halt aber nicht anmaßen, anderen Leuten zu sagen, dass sie sich für andere schminken. Das kann ich ja nicht wissen, nur vermuten.
      Der Vergleich mit der Jogginghose ist ziemlich gut! Es geht halt wirklich so um gesellschaftliche "Normen", an die man sich halten kann, aber nicht muss, die aber von der Mehrheit der Menschen als angemessen oder so angesehen werden.
      Was deine Freundin gesagt hat entspricht auch so ungefähr der Art, wie ich mich schminke. Ich trage zB gerne Lippenstift, weil ich meine Lippen mag. Und nicht, weil ich will, dass die Leute glauben, meine Lippen seien wirklich rot ^^.

      Genau das ist es, was ich meinte! Schminken kann auch eine Kunst sein, nicht nur eine "Selbstoptimierung".
      Anderen Kulturen sind ein sehr guter Einwurf. Da sieht man mal wieder, wie selbstbezogen das westliche "weiße" Weltbild oft ist.

      Klar, es ist schade und vermutlich auch irgendwie ungesund, wenn man sich in seinem Körper ohne eine bestimmte Sache, sei es Kleidung oder Make-up, nicht mehr wohlfühlt. Aber wie du schon sagst, ist es eben auch nicht richtig, anderen vorzuschreiben, was sie mit ihrem Körper zu tun haben.

      Ebenfalls ein sehr guter Punkt! Im Grunde verbirgt ja jeder Mensch Tatsachen vor anderen. Wer rennt schon rum und erzählt anderen von seinen komischen Angewohnheiten und peinlichen Geheimnissen? Da würde ja auch keiner sagen "Du gibst vor ein Mensch zu sein, der du nicht bist, weil du deinem Date nicht erzählst, dass du mal mit 10 beim Kaugummis klauen erwischt wurdest." oder so. Und so ein Vorwurf klingt auch fast schon wie eine Beleidigung, dabei gibt es, wie du schon sagst, ja wirklich schlimmere Sache, die man "verbergen" kann.
      Oberflächlich ist das definitiv. Und genau, dasselbe könnte man ja auch von Klamotten behaupten. Überhaupt verbirgst du mit Kleidung ja auch so Dinge wie die Frage, ob du deine Beine rasierst oder sowas xD. Einfach unnötig, solche Vorwürfe.

      So ist es!

      Liebe Grüße :),
      Charlie

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  3. Hey Charlie,

    ich bin echt froh, dass du über dieses wichtige Thema geschrieben hast und dieses wunderbare Video von EM Ford miteinbezogen hast (als ich es das erste Mal gesehen habe, stand mir Wasser in den Augen.
    Ich hatte früher starke Akne, die früh anfing, und habe die abgedeckt, weil ich der ganzen Kommentare überdrüssig war. Es ist egal, weshlab man sich schminkt, ob man Akne hat und sie verdecken will (und ich finde, Männern sollte das genauso gesellschaftlich "erlaubt" sein), ob man sich für ein Event oder eine Person hübsch machen will, ob man für sich selbst hübsch seien will und Make-Up als Kunstform ansieht - ich finde es erschüttern, wie viele Menschen auf YouTube Beauty Blogger kritisieren, weil sie sich schminken und fake aussehen. Wen geht das bitte schön was an? Fazit: Man kann es nie allen recht machen, wie du es selbst gesagt hast - deshalb sollte man es sich in erster Linie selbst recht machen! Aber wir sind leider durch Erziehung und Konvenstion darauf gepolt, einen guten Eindruck auf andere zu machen. Da sieht man erst, wie tief dieses Thema geht.

    Besonders gut fand ich von dir ja "Bei vielen Menschen klingen Aussagen wie diese so, als wollten sie lieber gleich wissen, wie "hässlich" eine Frau wirklich ist, um zu wissen, ob sie ihren Ansprüchen an weibliche Schönheit genügt." Du sagst zum Schluss so schön "Ich muss mich mit meinem Aussehen gut fühlen - und niemand anderes." !! Und das finde ich extrem wichtig, denn mein Eindruck ist, dass sich einige Menschen (egal welchen Geschlechts) schlecht in ihrem Körper fühlen, weil sie dem permanenten Druck, wie durh Zeitschriften und Social Media , ausgesetzt sind, anderen zu gefallen, anstelle an der eignen Selbstliebe zu arbeiten. Ich bin nicht weniger ein Opfer davon.

    Ich glaube, man sollte mal genrell das Wort "Schönheit" genauer untersuchen. Ist es die reine Haut, die Kleidung (das ist ja auch noch so ein Thema, "Dickere" Frauen "Dürfen" bestimmte Dinge nicht tragen und sollen sich lieber gleich verstecken, der Körperfettanteil, die ethnische Herknuft oder ist es tatsächlich die Ausstrahlung eines Menschen? Die kann weder Make-Up noch Kleidung beeinflussen, sondern die nackte (symbolisch) Person selbst. Der Unterschied zwischen Hübsch(atrraktiv) und Schön (umwerfend, charismatisch, als MENSCH im Gesamten besonders) ist bahnbrechend.

    Also danke für diesen emotionalen, starken Post, dem ich aus vollem Herzen zustimmen möchte. Ich habe vielleicht etwas durcheinander geschrieben, weil ich einfach bemerkt habe, wie sehr mich dieses Thema mitnimmt.

    Liebe Grüße
    Katha

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    1. Hi Katha,

      ich muss dir danken, dass du mir dieses tolle Video geschickt hast. Ich fand es auch unglaublich traurig und habe mich auch ein bisschen angesprochen gefühlt. Zwar hat mir noch nie jemand vorgeworfen, dass ich mich schminke, aber ich wurde schon gefragt ob ich krank sei oder so, wenn ich mal ungeschminkt war...
      Und klar, angefangen meine Akne(die entgegen der Voraussagen vieler Leute immer noch da ist) zu überdecken, habe ich auch, weil sie ja als "eklig" und "hässlich" galt.
      Das mit Männern ist da auch so ein Thema. Ich habe noch nie mitbekommen, dass Männer so stark wie manche Frauen für ihre Akne oder andere Hautunreinheiten "krisiert" wurden. Dafür werden Männer oft ausgelacht, wenn sie sich schminken. Eine wirklich dämliche Art von Sexismus, die zeigt, wie bescheuert und diskriminierend solche Schönheitsideale sind.
      Youtuber*innen, die primär Videos über Make-up drehen, als "fake" zu bezeichnen, ist wirklich total dämlich, denn wer glaubt denn ernsthaft, dass Frauen knallrote Lippen oder glitzernde Augenlieder haben? Nach der Logik sind Actionfilme ja auch "fake"...

      Ich glaube, wir leiden alle ein wenig an diesem Problem, die Vorstellung des eigenen Körpers von anderen (Medien, persönliches Umfeld, ...) zu übernehmen, statt sich damit zu befassen, womit wir uns wohlfühlen. Das ist aber in der Tat ein großes Problem.

      Die Unterscheidung zwischen hübsch und schön machen leider auch viel zu wenige. Für mich kommt Schönheit tatsächlich dem Sprichwort entsprechend von innen. Ein Mensch kann noch so hübsch sein, aber um schön zu sein braucht es noch mehr; eine freundliche Art, ein tolles Lächeln, ein gutes Herz, ...

      Danke für das schöne Kompliment! Es freut mich, dass dir der Post gefallen hat.

      Liebe Grüße
      Charlie

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  4. Hi Charlie!

    Dein Blog ist der einzige Buchblog mit den super-tiefgründigen nicht-buchigen Themen, den ich je gesehen habe. Finde ich gut!

    Also ganz ehrlich, ich als Frau fände es auch merkwürdig wenn ein Typ frühs ein anderes Gesicht hätte als abends. Wurde er nachts von Aliens ausgetauscht? O.o Ansonsten soll doch jeder machen was er will. Wenn ich mich daran störe, steht es mir ja frei denjenigen nicht kennenzulernen.

    Punkt 3 deiner Aufzählung ist aus verhaltensbiologischer Sicht total spannend. Denn die geschminkte "Mogelpackung" ist vielleicht gar nicht das was den optischen Kriterien nach zu Mann passt. Die inneren Merkmale sind beim ersten Kennenlernen aus biologischer Sicht erstmal gar nicht wichtig, darum finde ich das WARUM gar nicht so rätselhaft. Ich denke das man dieser "Angst betrogen zu werden", wie du das bezeichnest, grundsätzlich erstmal ausgeliefert ist, ohne das vielleicht zu wollen. Einfach weil das in uns so einprogrammiert ist.
    ABER das ist ja nur ein kleiner Teil in uns und als moderner Mensch muss man sich dem ja nicht hingeben. Man kann sich der Evolution auch entgegenstellen und den Fokus auf moralische Faktoren legen. (Hängt dann sicher auch mit Prägung, Toleranz usw. zusammen inwieweit man sich dann von solchen Verhaltensmustern lösen kann. Der Mann vom Schwimmbaddate ja offenbar nicht besonders gut.)
    Ich musste ziemlich lachen als du meintest das unsere Gesellschaft vorgibt Natürlichkeit vorzuziehen! Damit hast du Recht, aber allein schon die blosse Existenz dieser ganzen Produkte sagt ja etwas völlig anderes aus. Dieses Gesellschaftsbild wird übrigens zum Großteil von der dahinterstehenden Industrie angetrieben. (Dann könnte man noch eine wilde Verschwörungstheorie in den Ring werfen inwiefern besagte Industrie mit ihren Produkten dafür sorgt nur die Symptome zu bekämpfen, nicht aber die Ursache. (Würden sie zur Ursachenlösung für z.B. Hautprobleme beitragen, bräuchte ja keiner mehr ihre Produkte.) )
    Und zum Punkt Make-up als Kunstform und Hobby: das hat ja dann wieder was mit Selbstverwirklichung und Individualismus zu tun - das macht man, wie du passend beschreibst, für sich selbst. So wie das eigentlich sein sollte.

    Btw: Wie bescheuert ist eigentlich diese ganze im Schwimmbad kein Make-up Theorie? Wozu gibt es wasserfestes Make-up?! Hahaha, lustige Diskussion. :-)

    Viele Grüße
    Twineety

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    1. Hi Twineety,

      danke sehr :). Tatsächlich habe ich deshalb auch von Anfang an meinem Blog keinen "buchigen" Namen gegeben, weil ich wusste, dass ich nicht nur über Bücher sondern auch über ein paar andere Themen schreiben würde, die mich beschäftigen. Und es freut mich natürlich, wenn das auch bei anderen gut ankommt und es dich interessiert :).

      "Ein anderes Gesicht" ist ja auch eine totale Übertreibung :D. Ich glaube, die wenigsten Menschen schminken sich so stark, dass man sie gar nicht wiederkennen würde und wenn, dann merkt man das ja und kann dementsprechend erwarten, dass sie ungeschminkt sehr anders aussehen.
      Eben! Wenn einen starkes Make-up so stört, muss man mit der Person ja nichts zu tun haben.

      Biologisch gesehen ist es aber auch nicht (nur) das Aussehen, das für Anziehung sorgt, sondern zB Duftstoffe und so, soweit ich weiß. Dementsprechend müssten wir ja alle Parfum hassen, oder :D? Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Angst von Make-up betrogen zu werden, ein biologischer Instinkt ist :D. Und es steht einem ja, wie du schon sagst, immer noch frei, darüber nachzudenken, zumal die romantischen Beziehungen von Menschen bei uns ja auch noch auf anderen Dingen als Biologie basieren. Auch geht es bei dem Thema ja nicht nur um potentielle romantische Partner, sondern darum dass Frauen auch oft von Bekannten oder sogar völlig Fremden (wie im Fall der Youtuberin) Kommentare über ihr Make-up bekommen, was oft halt einfach nicht gerechtfertigt ist.
      Interessant wäre aber, wenn wir schon bei der Verhaltensbiologie sind, wieso dann das aktuelle Schönheitsideal so furchtbar dünn? Spricht nicht eher ein breites Becken und so für eine gute Gebärfähigkeit und sollte somit biologisch attraktiver sein? Oder überdecken soziale Normen irgendwann biologische Instinkte?

      Klar, die "Beauty-Industrie" macht viele Dinge gerade erst zum Problem, um dann die Lösung dafür anzubieten. Wenn man sich solche Prozesse bewusst macht, kann das schon ein bisschen gegen den Einfluss helfen, aber es ist trotzdem auf jeden Fall ein großes Problem. Da sitzen dann irgendwo die bösen Werbepsycholog*innen dahinter ;).

      Das mit dem wasserfesten Make-up war auch einer der Kommentare mit den meisten Likes unter dem Bild und auch mein erster Gedanke :D.

      Vielen Dank für den langen und ausführlichen Kommentar!

      Liebe Grüße
      Charlie

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  5. Hello hello!
    Sehr interessant, wie du hier immer wieder Grundsatzdiskussionen in den Raum stellt und mit sehr guten Argumenten und nachvollziehbarem Kontext deine Meinung vertrittst :)

    Ich persönlich rege mich bei solchen Sachen über bestimmte Haltungen gar nicht mehr auf. Das ist mir einfach zu viel emotionaler Input, der an ignorante Leute verschwendet wird. Mich interessiert weniger, was Menschen über andere denken, sondern viel mehr, was die betreffende Person (die sich vielleicht gar nicht schminkt, weil sie sich dadurch total empowered fühlt, oder die sich ultra krass schminkt, weil sie gerne mit verschiedenen Looks spielt) für eine Haltung zu sich selbst hat.

    Natürlich gibt es sehr viele Ebenen, auf denen man die Sache mit dem Make-Up betrachten kann. Und es gibt vor allem viele Extreme. Aber die allermeisten geschminkten Gesichter sehen nach dem Abschminken vermutlich fast genauso aus wie mit Make Up und die wenigsten Leute interessiert das überhaupt. Und mit Menschen, die andere wegen solcher Oberflächlichkeiten verurteilen, bringt diskutieren eh wenig. Wo keine Selbstreflexion ist, wo soll dann da Fremdreflexion sein? Also gut, dass du deine Argumente hier rauslässt und dich von Facebook-Diskussionen fernhälst xD

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Hi MelMel,

      freut mich, dass du die Themen spannend und meine Argumentationen nachvollziehbar findest :).

      Das ist eine sehr gute Einstellung, die ich noch mehr verinnerlichen muss.
      Allerdings habe ich mich schon sehr gesteigert von "Mich stundenlang über etwas aufregen und ggf. mit Leuten diskutieren, die eh nicht mit sich reden lassen" zu "Alle Argumente sinnvoll strukturieren und in einem Post mit Leuten teilen, die konstruktiv darauf reagieren" xD.

      Du hast Recht: In solchen Situationen ist tatsächlich nur wichtig, wie eine Person zu sich selbst steht. Und es hat überhaupt keinen Sinn anderen zuzuhören, die Behauptungen darüber aufstellen, weil das nur die Person selbst weiß.

      Genau das war mein Plan :D. Es ist definitiv deutlich befriedigender ^^.

      Liebe Grüße
      Charlie


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  6. Ich finde die ganze Diskussion dämlich, denn die lässt sich mit nur einem Satz beenden: Jeder darf selbst entscheiden, ob er sich schminkt oder nicht, wie stark und aus welcher Intention heraus. Wir leben in einer Gesellschaft, in der sich jeder so entfalten darf, wie es er es möchte und seinen eigenen Lebensstil pfelgen darf. Übrigens auch im Grundgesetzt so festgehalten, gerade deshalb kann ich über solche Diskussionen nur müde lächeln. Aber sie spiegeln sehr gut die heutige Gesellschaft wieder, in der jeder meint sich in das Leben eines anderen einmischen zu dürfen, ihn anzugreifen nur weil der Lebensstil der Person nicht dem eigenen entspricht oder noch schlimmer, sich selbst deshalb angegriffen zu fühlen. Dafür gibt es ja viele Beispiele in der Gesellschaft (wie die Diskussion über das Essen von Fleisch).

    Zu mir selbst: Ich schminke mich nur dezent, verwende aber Puder und tue das für mein eigenes Wohlbefinden, weil ich damit auch kleien Hautunreinheiten oder Rötungen abdecke. Ich fühle mich damit dann selbst schöner, selbstbewusster und somit auch Wohl in meiner Haut. Das strahlt man dann ja auch aus. Für einen Mann schminke ich mich dabei defintiv nicht. Geanu das gleiche bei der Kleidung. Da trage ich Kleider, Röcke und bestimmte Oberteile auch, weil sie mir gefallen und ich mich darin selbstbewusster fühle.

    Zumal ich auch keine Frau erlebt habe, die ohne Make-Up dann plötzlich wie eine komplett andere Person wirkt. Ist doch Quatsch. Man erkennt die Frau trotzdem wieder.

    Ich musste ja an einer Stelle auch sehr schmunzeln, weil mir ja auch immer gesagt wird, dass ich zu blass bin. Aber ich habe nun mal einen blasseren Hautton, da kann ich auch nichts dran ändern. Finde das dann immer gerade deshalb verletztend. Ich habe ja dazu auch immer mit Augenringen zu kämpfen. Egal wie viel ich schlafe, sie sind immer da und wenn man die mal nicht abdeckt wird einem ja auch gleich gesagt, dass man ja müde und abgeschlagen aussieht. Klar, dass ich sowas dann lieber verdecke.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich habe mittlerweile nun auch ein paar weitere Rezensionen gelesen und die haben das alle bestätigt. Wobei ich mir die Faszination für Baywatch ja eh noch nicht erklären konnte. War auch nie eine Serie, die mich nun gereizt hätte. Meine Eltern haben das aber auch gerne gesehen. Aber ich bin auch der Meinung, dass es den Film an sich auch nicht gebraucht hätte. Es gibt Dinge, die sollte man lieber ruhen lassen.

    Wünsche dir aber viel Spaßl, bei all den Filmen, die du dir dann anschaust ;).

    Zu Wonder Woman: Das ist definitiv der Vorlage geschuldet und gerade Comic Fans legen ja viel Wert darauf, dass die Kostüme im Film dann orginalgetreu umgesetzt werden. Bei The Flash gibt es zum Beispiel auf Youtube ganz viele Videos mit Diskussionen über die einzelnen Anzüge, an denen merkt man echt, wie viel Wert die eingefleischten Comic Fans darauf legen. Ich glaube, hätten sie es anders gemacht, wären einige erbost gewesen. Ich sehe diese ganzen Superhelden Filme und Serien (bin ja ein großer Fan von "The Flash") eher als leichte Unterhaltung, weil logisch ist das alles nicht.

    Bei uns gibt es ja auch jedes Jahr ein große Open Air Kino Veranstaltung, war dort letztes Jahr zum ersten Mal und wirklich begeistert. Es ist ein ganz anderes Feeling als im Kino, viel entspannter und natürlich kann man das tolle Wetter dabei genießen. Bei uns ist es so, dass vorab immer eine Band spielt und man sich da unterhalten kann und erstmal gemeinsam picknickt.

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    1. Da hast du auf jeden Fall recht! Ich neige auch leider viel zu sehr dazu, mich über Themen und Leute aufzuregen, die eigentlich völlig unwichtig sind und sich so leicht beenden lassen würden, wie du es grad sagst. Daher dieser Post :D.
      Das nervt mich aber auch wirklich, dieser Hang, sich in das Leben von anderen einmischen zu wollen. Wird wohl auch immer schlimmer, je "öffentlicher" das eigene Leben wird (zB bei Youtuber*innen und ihrem Make-up).

      Das geht mir mit dem Schminken ähnlich. Ich fühle mich auch einfach wohler, wenn ich Hautunreinheiten überdecke.
      Und genau, man strahlt auf jeden Fall auch aus, wenn man sich wohler mit sich selbst fühlt, und das ist ja eigentlich wichtiger als bestimmtes oder fehlendes Make-up.

      Ja genau, man erkennt sie auf jeden Fall wieder und dass eine Frau auch mal Pickel oder Augenringe hat, kann ja wirklich keine Überraschung für irgendjemanden sein.

      Ich fürchte auch, dass viele Leute kein bisschen über solche Bemerkungen nachdenken und gar nicht in Erwägung ziehen, dass es verletztend sein könnte, für etwas beleidigt oder auch nur drauf angesprochen zu werden, das man gar nicht ändern kann.



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  7. Sehr guter Post, zu dem ich auch gar nicht viel hinzuzufügen habe, ich stimme einfach allem zu :D Ich selbst schminke mich normalerweise nur wenn was besonderes ansteht, aber nicht für die Uni oder zum einkaufen. Ausnahmen gibts da aber natürlich schon, wenn ich einfach mal Lust darauf habe. Dann aber auch nur simpel und Dinge wie Foundation, Rouge etc kenne ich nur von anderen, haha.
    Natürlich finde ich es aber nicht schlecht, wenn sich andere aufwendig schminken, sondern finde das echt beeindruckend, wenn es gut gemacht ist. Ich habe nur einfach nicht die Geduld dafür und mir fehlt eigentlich auch das Interesse daran :D Aber wie du schon so schön sagst, es hat nichts mit mir zu tun, was andere mit ihrem Gesicht (oder generell) machen und auch wenn ich es nicht schön fände, würde ich dagegen trotzdem nichts sagen.

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    1. Freut mich, freut mich :D.
      Ich hatte neulich auf ein Gespräch mit einer Freundin wo ich meinte "Ich brauche da sowas zum Abdecken, so ne Creme, wie heißt das nochmal?" und sie lachte und meinte, dass das ne Foundation ist :D.

      Ich finde das auch oft total beeindruckend, wie viel Aufwand da drin steckt!
      Geht mir genauso ^^. Ich habe weder die Zeit noch die Geduld dazu, Dinge wie einen super Lidstrich zu lernen :D.

      Das ist die beste Einstellung! Ich finde auch viele Dinge nicht schön, aber wenn sie mich nichts angehen, mische ich mich nicht ein.



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