[Uni] Persönlicher Lagebericht: Überforderung und Leistungsdruck

Charlie | Montag, 31. Juli 2017 | 4 Kommentare

Wenn man mich fragen würde, wie ich mich nach meinen bald zwei ersten abgeschlossenen Hochschulsemestern fühle, wäre die spontane Antwort wohl: "Ernüchtert."

Dabei ist es - natürlich - nicht so, als hätte ich damit gerechnet, an der Uni ein Leben voll mit Party, ohne Verpflichtungen und Verantwortung zu führen. Mir war schon bewusst, dass es eine große Umstellung würde, insbesondere die viele selbstorganisierte Arbeit.
Aber trotzdem hatte ich irgendwie immer die Vorstellung, Uni würde "cooler" als Schule werden. Freier und selbstbestimmter, da ich mir das Fach, den Studienort und das Studium an sich selbst ausgesucht habe und im Gegensatz zur Schule mehr entscheiden kann, was ich wann mache. Anspruchsvoll(er), aber sinnvoller, weil man endlich etwas Konkretes macht, statt nur einen oberflächlichen Querschnitt über alles zu bekommen, was angeblich zur Allgemeinbildung gehört. Spannender, weil ich das studiere, was mich interessiert, und mich z.B. in Seminaren auf die Themen spezialisieren kann, die mir am meisten liegen.

Aber jetzt, nach knapp neun Monaten an der Uni, muss ich feststellen: Ich vermisse die Schule. Extrem. Und ich komme an der Uni (noch) überhaupt nicht klar.


[Buchrezension] "Love on Paper" von Katrin Bongard

Charlie | Freitag, 28. Juli 2017 | 4 Kommentare
Wenn die Liebe zur Literatur zwei Menschen verbindet...



© Red Bug Books






Originaltitel: -
Autorin: Katrin Bongard
Verlag: Red Bug Books
Genre: Liebesroman, New Adult
Reihe: /
Erscheinungsdatum: Januar 2017
Seitenzahl: 380 (Paperback)
Verlagsseite










Inhalt


Maya arbeitet als Volontärin im Lektorat eines Verlags. Erst kürzlich hat sie ihre Mutter verloren und eigentlich keine Nerven für den oft eher stumpfsinnigen Einheitsbrei, der in ihrem Imprint verlegt wird. Doch dann bekommt sie durch Zufall ein Manuskript in die Hände, das anders ist als alles, was sie bisher gelesen hat. Der Text ist ungewöhnlich, emotional, intensiv, berührend und trifft Maya direkt ins Herz. Sie möchte die Autorin unbedingt kennenlernen, doch das erweist sich als schwieriger als gedacht.



[Musical] "Billy Elliot" in Hamburg (07/17)

Charlie | Sonntag, 23. Juli 2017 | 18 Kommentare

Nicht nur tänzerisch ein Meisterwerk
 

Von der Londoner Produktion von "Billy Elliot" hörte ich zum ersten Mal, als ich 2015 in London war. Während meine Mutter und ich uns "Les Misérables" ansahen (Ein Traum ging in Erfüllung!), sahen meine Cousine und meine Tante "Billy Elliot" und waren ganz begeistert. Danach hatte ich das Stück lange nicht mehr auf dem Schirm, da ich mir einen Musicalbesuch in London auch nicht einfach mal so leisten kann, und wurde erst wieder darauf aufmerksam, als die Großbritannien-Tour von Ende Juni bis Ende Juli (genauer gesagt, bis heute) im Hamburger Theater am Großmarkt halt machte.
Eine Londoner Produktion, von der ich schon Gutes gehört hatte, in quasi greifbarer Nähe - Das klang sehr verlockend. Als das Stück nach den ersten Shows dann in Rezensionen gefeiert wurde, konnte ich nicht anders und organisierte mir einen Tagestrip nach Hamburg.
Nachdem ich wegen dieser Entscheidung so lange mit mir gerungen habe (weil ich mir ein Musical normalerweise nicht einfach so leisten kann), bin ich nun wirklich froh, sie getroffen zu haben, denn "Billy Elliot" hat mich absolut begeistert.


Obwohl ich persönlich die Handlung des Musicals nicht für übermäßig überraschend halte, versuche ich, in meiner Rezension nichts Wichtiges vorwegzunehmen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, "verstecke" ich den Spoiler durch eine Markierung, sodass die Schriftfarbe und die Markierungsfarbe dieselbe sind und man den entsprechenen Text markieren muss, um den Satz lesen zu können.

[Aktionen] #30DaysOfReading2017 - Fazit | #5weeks5books

Charlie | Freitag, 21. Juli 2017 | 9 Kommentare

Schon wieder ist fast ein Monat seit meinem letzten Post vergangen und ich habe es auch erst gestern geschafft, alle ausstehenden Kommentare zu beantworten und meine Blog-Leseliste abzuarbeiten.
Dabei ist es nicht so, als hätte ich keine Post-Ideen, im Gegenteil: Ich habe eine ewig lange Liste und schon einige Posts vorgeschrieben. Ich möchte nur nicht einfach stumpf einen Post nach dem anderen raushauen, wenn ich keine Zeit habe, mich den Kommentaren und anderen Blogs zu widmen.
Aber was soll's. Die Zeiten von 10 Posts im Monat (Manchmal stöbere ich gerne in meinem Blog-Archiv und gucke, wie sich "Keine Zeit für Langeweile" so entwickelt hat.) sind sowieso vorbei und ich finde das auch nicht schlimm. Qualität vor Quantität und so.

Es war hier so lange still, weil ich in den vergangenen Wochen jede Menge Stress mit der Uni hatte. Macht bloß nie den Fehler, den ich gemacht habe, und lasst euch in jedem Seminar die allerletzten Referate aufdrücken, denn dann habt ihr genau Ende des Semesters, wenn das Lernen für Klausuren ansteht, zu viel anderes um die Ohren und hetzt von einem Vortrag zum nächsten.
Das Ganze hat dann bei mir auch zu einem Mini-Nervenzusammenbruch geführt, dem bzw. dessen Gründen ich aber nochmal einen eigenen Post widmen werde.
Außerdem bin ich im Juni umgezogen (=Pack-Stress) und hatte - der Horror eines jeden internet-süchtigen Menschen! - nach meinem Umzug  drei Wochen lang kein WLAN!

Jetzt schulde ich euch ersmtal ein (reichlich spätes) Fazit aus der #30DaysOfReading2017-Aktion, die ich hier angekündigt hatte.