[Rückblick] September/Oktober '17

Charlie | Donnerstag, 19. Oktober 2017 | Kommentieren
Mein Monatsrückblick kommt diesmal einige Tage zu spät, aber ich habe mich entschieden, ihn nicht ausfallen zu lassen, nur weil ich ihn nicht pünktlich zum 15. fertigbekommen habe. Ich befürchte, dass sich ansonsten, so wie beim letzten Mal - wieder alle paar Monate elendig lange Zusammenfassungen anstauen, die dann kein Mensch mehr lesen und ich auch nicht schreiben will. Und diesen Monat ist einiges passiert, das ich berichten kann.


[Laberpost] Jungfräulichkeit und Keuschheitsgelübde

Charlie | Mittwoch, 4. Oktober 2017 | 6 Kommentare

Vor einer Weile bekam ich aus Gründen, die sich mir nicht ganz erschlossen haben, auf YouTube ein Video mit dem Titel "What No One Is Saying About Saving Yourself for Marriage" empfohlen. Ich kannte die Youtuberin, von der es stammte, nicht und der Titel selbst sagte noch nichts über ihre Meinung zu dem Thema aus, also klickte ich es an.
Glücklicherweise begann Emily Wilson gleich mit den Worten, sie wolle keinem Menschen vorschreiben, was dieser tun solle, und so schaute ich auch neugierig weiter, als mir nach wenigen Sätzen klar wurde, dass sie selbst das Konzept des "Sich für die Ehe aufsparen" befürwortete. Wenn sie offen gegenüber anderen Meinungen war, konnte ich das auch sein und vielleicht etwas über die "andere Seite" lernen, denn bisher bin ich ehrlich gesagt noch nie persönlich mit einem Menschen in Kontakt gekommen, der sich vorgenommen hat, keinen Sex vor der Ehe zu haben, und hatte mich mit dem Thema auch noch nicht so wirklich befasst.
Ein paar von Emilys Gedanken und denen der anderen Zuschauenden in den Kommentaren gefielen mir, anderen stimmte ich nicht ganz zu und so entstand dieser Post.



[Buchrezension] "Blutpsalm" von Meredith Winter

Charlie | Sonntag, 1. Oktober 2017 | 2 Kommentare
Prickelnder Genremix, aus dem man noch mehr hätte rausholen können




©Paperscreen.tv



Originaltitel: -
Autorin: Meredith Winter
Übersetzer*in: -
Verlag: Sommerburg Verlag
Genre: Liebesroman, Thriller, ("Ladythriller", "Romantic Suspense")
Reihe: /
Erscheinungsdatum: September 2017
Seitenzahl: 189 (eBook)
Verlagsseite







Inhalt


Sommerburg ist ein beschaulicher kleiner Ort, in der jeder Mensch jeden gut zu kennen und es keine Geheimnisse zu geben scheint. Bis eines Tages eine Mordserie den Ort erschüttert und sich der junge Pastor in eine Prostituierte verliebt, die mit den Taten in Verbindung zu stehen scheint.


[Musical] "Rebecca" (Freilichtspiele Tecklenburg | 09/17)

Charlie | Dienstag, 26. September 2017 | 2 Kommentare

Ein Traum geht in Erfüllung



Seit sieben Jahren - seit meine ehemalige Schule es aufgeführt hat - kenne ich das Musical "Rebecca". Seit sieben Jahren bin ich begeistert von der düsteren, aber auch romantischen Story und der mitreißenden Musik. Und seit sieben Jahren warte ich auf eine (für mich finanzierbare) Gelegenheit, dieses wunderbare Stück live zu sehen.

Als es Ende 2011 bis Anfang 2013 in Stuttgart lief, war es für eine 14-jährige mit begrenztem Taschengeld leider kaum finanzierbar, die weite Reise und die krassen Stage-Preise alleine auf sich zu nehmen, und danach war das Stück erstmal von meinem Radar verschwunden. Umso mehr freute ich mich, als ich dieses Jahr zufällig mitbekam, dass "Rebecca" bei den Freilichtspielen Tecklenburg inszeniert würde - und das für den läppischen Preis von knapp 50€ (nichts im Vergleich zu dem, was es in Stuttgart gekostet haben muss) und mit einer grandiosen Besetzung. 

Am letzten Vorstellungswochenende der Freilichtspiele war es für mich dann so weit. Es war mein erster Besuch bei "Rebecca", mein erster Besuch in Tecklenburg und das erste Mal, dass ich für ein Stück eine solche Reise auf mich nahm (bis dahin war das höchste aller Gefühle für mich ein Tagesausflug nach Hamburg gewesen). Und ich kann nur sagen: Es hat sich mehr als gelohnt.
Der Besuch von "Rebecca" hat nicht nur das Stück zu einem meiner Lieblinge werden, mich Pia Douwes noch mehr vergöttern lassen und Jan Ammann lieben gelehrt, sondern mich auch davon überzeugt, dass für das richtige Stück keine Reise zu weit oder zu verrückt ist.

[Buchvorstellung] "Prager Fragmente" von Roman Achmatow

Charlie | Freitag, 22. September 2017 | Kommentieren

Ungewöhnlich, humorvoll und defintiv einen Blick wert


© Roman Achmatow






Autor: Roman Achmatow
Verlag: -
Genre: Essay
Reihe: /
Erscheinungsdatum: August 2017
Seitenzahl: 92 (Taschenbuch)
Infoseite auf dem Blog des Autors










Inhalt

Ein Semester hat Roman Achmatow, der auch unter dem Namen "Essays Pics" Texte und Bilder veröffentlicht, in der tschechichen Hauptstadt verbracht. Ein Semester, das ihn zu 14 Texten voller Beobachtungen, Gedanken, Zitate und nicht zuletzt Fotos inspiriert hat, die allesamt mit dieser Stadt verbunden sind.


[Rückblick] März/April/Mai/Juni/Juli/August/September '17

Charlie | Freitag, 15. September 2017 | 6 Kommentare

Jetzt, wo ich im Bloggen seit einigen Posts einen halbwegs regelmäßigen Rhythmus drin habe, wird es auch wieder Zeit für einen regelmäßigen Monatsrückblick. Und ich habe auch wirklich viel zu erzählen!



[Buchrezension] "Carry On" von Rainbow Rowell

Charlie | Dienstag, 12. September 2017 | 2 Kommentare
Unterhaltsam, spannend und liebenswert - Eine perfekte Mischung



© St. Martin's Press




Deutscher Titel: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow
Autorin: Rainbow Rowell 
Verlag: St. Martin's Press
Genre: Jugendbuch, Romantasy, (Urban) Fantasy
Reihe: /
Erscheinungsdatum: Oktober 2015
Seitenzahl: 528 (Hardcover)
Verlagsseite










Inhalt

Simon Snow, Zaubereischüler in Watford, ist der Auserwählte - Der Zauberer, der die Welt der Magie vor der bösartigen Kreatur namens Humdrum retten soll, die Orte im ganzen Land ihrer Magie beraubt. Ungünstigerweise kann Simon kaum einen Zauber ausführen, ohne dass etwas explodiert, und wenn er wütend wird, zündet er oft aus versehen alles rund um sich herum an.
Da hilft es nicht gerade, dass Simon zusätzlich zum Humdrum in seinem letzten Schuljahr auch noch Probleme mit seiner Freundin Agatha bekommt, die in jemand anderen verliebt zu sein scheint, sein Mitbewohner und Erzfeind Baz einfach nicht auftaucht und sicher etwas ausheckt und schließlich auch noch der Schleier zwischen Leben und Tod immer dünner wird und eine Tote mit einer mysteriösen Botschaft zu ihm kommt.

[Serien-(Kurz)Rezensionen] "Professor T" | "Castle" Staffel 6-8

Charlie | Samstag, 9. September 2017 | 3 Kommentare
Professor T: Unterhaltsam, aber nichts Neues




Originaltitel: -
Genre: Krimi
Basiert auf: der gleichnamigen belgischen Serie
Länge: 4 Folgen à 45min(?)
Altersfreigabe: ab 12 (?)
Produktionsland: Deutschland
Deutssprachige Erstausstrahlung: Februar 2017 (auf ZDF)
Darsteller: Matthias Matschke, Lucie Heinze, Helgi Schmid, Julia Bremermann, Paul Faßnacht, ...
 Quelle




Inhalt

Professor Thalheim, exzentrischer aber genialer Professor für Kriminologie an der Uni Köln, wird von seiner ehemaligen Studentin und heutigen Kriminalpolizistin Anneliese Decker bei besonders kniffligen Fällen um Hilfe gebeten.

[Buchrezension] "Drei Tropfen Dunkelheit" von Angelika Diem

Charlie | Mittwoch, 6. September 2017 | 2 Kommentare

Unglaublicher Ideenreichtum

© Machandel Verlag/Katharina Brand






Originaltitel: -
Autorin: Angelika Diem
Übersetzer*in: -
Verlag: Machandel Verlag
Genre: Fantasy
Reihe: 2. Teil einer Reihe
Erscheinungsdatum: März 2017
Seitenzahl: 292 (Taschenbuch)
Infoseite auf der Website der Autorin










Inhalt

Um sich endgültig als als Vollstreckerin zu beweisen und ihre Ausbildung abzuschließen, braucht Caitlynn den positiven Bericht eines erfahrenen Vollstreckers. Als auf Schloss Maesinar, einer Charisma-Schule, eine Lehrerin ermordet wird, wird Caitlynn dorthin ausgesandt, um den Fall gemeinsam mit dem Vollstrecker Belard aufzuklären.
Doch dieser scheint weder von ihr noch von sorgfältigen Ermittlungen viel zu halten und eher darauf erpicht zu sein, den Fall so schnell wie möglich zu lösen. Caitlynn ist entsetzt, wie viele Details er übersieht und wievielen Spuren er nicht nachgeht, doch sie kann es sich nicht leisten, sich gegen ihn zu stellen und seine Meinung von ihr zu verderben. Doch dann geht Belard einen Schritt zu weit.


[Konzert] Ryan McMullan (Berlin | 09/17)

Charlie | Montag, 4. September 2017 | 4 Kommentare

Tiefstes Berlin, irgendwo an der Grenze zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Ein für die Gegend typisches, abgeranzt aussehendes Gebäude, das gerade von einem Touristen fotografiert wird. Berliner "Schick" oder so.
Enge Räume mit niedrigen Decken. Gedimmtes Licht, eine kuschlige Atmosphäre.
Ich habe absolut keine Ahnung, was mich erwartet. Eine Freundin hatte mich spontan gefragt, ob ich mitkommen wollte. Ryan McMullan sagte mir nicht viel. Aber für 15€ kann man ja mal Experimente machen.
 

[Buchrezension] "Fangirl" von Rainbow Rowell

Charlie | Samstag, 2. September 2017 | 13 Kommentare
Ruhig, aber sehr authentisch und einfühlsam




© St. Martin's Press




Originaltitel: -
Autorin: Rainbow Rowell
Verlag: St. Martin's Press
Genre: Jugendbuch
Reihe: /
Erscheinungsdatum: Oktober 2013
Seitenzahl: 448 (Hardcover)
Verlagsseite











Inhalt


Cath und Wren sind eineiige Zwillinge und waren bisher unzertrennlich. Doch nun gehen sie beide aufs College und Wren hält Abstand zu Cath, will ihr eigenes Leben haben, geht auf Partys und trifft Jungs. Cath dagegen will lieber in ihrem Zimmer bleiben und Fanfiction schreiben, doch es ist gar nicht so leicht, Menschen aus dem Weg zu gehen, wenn man sich mit einer mürrischen Mitbewohnerin, deren omnipräsenten, ziemlich süßen Freund und Schreibpartnern im "Kreatives Schreiben"-Kurs rumschlagen muss.



[Blog | Laberpost] Warum ich in Rezensionen keine Sternebewertungen mehr verwende

Charlie | Mittwoch, 30. August 2017 | 25 Kommentare


Als ich vor mitterweile mehr als fünf Jahren mit dem Bloggen angefangen habe, war ich schon ein paar Monate lang auf Lovelybooks aktiv. Dort, wie auch auf allen anderen gängigen Rezensionsplattformen, vergibt man bei Rezensionen stets Sternchen von eins bis fünf. So wird die eigene Bewertung empirisch verwertbar gemacht - in Form einer Durchschnittsbewertung, die sich aus den vergebenen Sternchen der anderen Leser*innen ergibt. Das ist praktisch, denn um zu wissen, ob ein Buch im Großen und Ganzen gut ankommt, muss man nicht einmal eine Rezension lesen, sondern kann als erstes einen Blick auf die Durchschnittsbewertung werfen.
Ich habe dieses System nie so wirklich hinterfragt und daher auch für meinen Blog übernommen - mit der kleinen Änderung, dass ich mir halbe Sterne erlaubt habe, da mir nur fünf Abstufungen doch etwas zu grob erschienen. Und auch die meisten Blogger*innen, denen ich folge und die Bücher, Filme, Serien und anderes rezensieren, verwenden ein ähnliches System.

[Buchrezension] "Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger

Charlie | Montag, 28. August 2017 | 4 Kommentare
(Gegen Ende hin) Spannende Fantasy-Geschichte mit Potential


© Ina Linger






Originaltitel: -
Autorin: Ina Linger
Übersetzerin: - 
Verlag: -
Genre: High Fantasy
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Erscheinungsdatum: Dezember 2016
Seitenzahl: 338 (Softcover/eBook)
Infoseite auf der Website der Autorin










Inhalt

Die Völker der Diatar, die im Tageslicht leben, und der Monandor, die die Nacht bevorzugen, sind seit Langem verfeindet und liefern sich erbitterte Kämpfe, die viele von ihnen das Leben kosten.
Jaro, ein angesehener Diatar-Krieger, wurde schon einmal wie ein Aussätziger behandelt, weil er mit einer Monandor Kontakt hatte. Dabei hat Risa ihn damals gerettet. Und er weiß, dass sie nicht so ein Monster ist wie die anderen Monandor.
Jahre später wird Jaro im Kampf verletzt und wieder ist es Risa, die ihm das Leben rettet und ihn gesund pflegt. Diesmal hat sie eine Bitte an ihn. Sie braucht seine Hilfe, um ihrer beider Völker vor einer Katastrophe zu retten.



[Uni] Persönlicher Lagebericht: Überforderung und Leistungsdruck

Charlie | Montag, 31. Juli 2017 | 43 Kommentare

Wenn man mich fragen würde, wie ich mich nach meinen bald zwei ersten abgeschlossenen Hochschulsemestern fühle, wäre die spontane Antwort wohl: "Ernüchtert."

Dabei ist es - natürlich - nicht so, als hätte ich damit gerechnet, an der Uni ein Leben voll mit Party, ohne Verpflichtungen und Verantwortung zu führen. Mir war schon bewusst, dass es eine große Umstellung würde, insbesondere die viele selbstorganisierte Arbeit.
Aber trotzdem hatte ich irgendwie immer die Vorstellung, Uni würde "cooler" als Schule werden. Freier und selbstbestimmter, da ich mir das Fach, den Studienort und das Studium an sich selbst ausgesucht habe und im Gegensatz zur Schule mehr entscheiden kann, was ich wann mache. Anspruchsvoll(er), aber sinnvoller, weil man endlich etwas Konkretes macht, statt nur einen oberflächlichen Querschnitt über alles zu bekommen, was angeblich zur Allgemeinbildung gehört. Spannender, weil ich das studiere, was mich interessiert, und mich z.B. in Seminaren auf die Themen spezialisieren kann, die mir am meisten liegen.

Aber jetzt, nach knapp neun Monaten an der Uni, muss ich feststellen: Ich vermisse die Schule. Extrem. Und ich komme an der Uni (noch) überhaupt nicht klar.


[Buchrezension] "Love on Paper" von Katrin Bongard

Charlie | Freitag, 28. Juli 2017 | 8 Kommentare
Wenn die Liebe zur Literatur zwei Menschen verbindet...



© Red Bug Books






Originaltitel: -
Autorin: Katrin Bongard
Verlag: Red Bug Books
Genre: Liebesroman, New Adult
Reihe: /
Erscheinungsdatum: Januar 2017
Seitenzahl: 380 (Paperback)
Verlagsseite










Inhalt


Maya arbeitet als Volontärin im Lektorat eines Verlags. Erst kürzlich hat sie ihre Mutter verloren und eigentlich keine Nerven für den oft eher stumpfsinnigen Einheitsbrei, der in ihrem Imprint verlegt wird. Doch dann bekommt sie durch Zufall ein Manuskript in die Hände, das anders ist als alles, was sie bisher gelesen hat. Der Text ist ungewöhnlich, emotional, intensiv, berührend und trifft Maya direkt ins Herz. Sie möchte die Autorin unbedingt kennenlernen, doch das erweist sich als schwieriger als gedacht.



[Musical] "Billy Elliot" (Hamburg | 07/17)

Charlie | Sonntag, 23. Juli 2017 | 18 Kommentare

Nicht nur tänzerisch ein Meisterwerk
 

Von der Londoner Produktion von "Billy Elliot" hörte ich zum ersten Mal, als ich 2015 in London war. Während meine Mutter und ich uns "Les Misérables" ansahen (Ein Traum ging in Erfüllung!), sahen meine Cousine und meine Tante "Billy Elliot" und waren ganz begeistert. Danach hatte ich das Stück lange nicht mehr auf dem Schirm, da ich mir einen Musicalbesuch in London auch nicht einfach mal so leisten kann, und wurde erst wieder darauf aufmerksam, als die Großbritannien-Tour von Ende Juni bis Ende Juli (genauer gesagt, bis heute) im Hamburger Theater am Großmarkt halt machte.
Eine Londoner Produktion, von der ich schon Gutes gehört hatte, in quasi greifbarer Nähe - Das klang sehr verlockend. Als das Stück nach den ersten Shows dann in Rezensionen gefeiert wurde, konnte ich nicht anders und organisierte mir einen Tagestrip nach Hamburg.
Nachdem ich wegen dieser Entscheidung so lange mit mir gerungen habe (weil ich mir ein Musical normalerweise nicht einfach so leisten kann), bin ich nun wirklich froh, sie getroffen zu haben, denn "Billy Elliot" hat mich absolut begeistert.


Obwohl ich persönlich die Handlung des Musicals nicht für übermäßig überraschend halte, versuche ich, in meiner Rezension nichts Wichtiges vorwegzunehmen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, "verstecke" ich den Spoiler durch eine Markierung, sodass die Schriftfarbe und die Markierungsfarbe dieselbe sind und man den entsprechenen Text markieren muss, um den Satz lesen zu können.

[Aktionen] #30DaysOfReading2017 - Fazit | #5weeks5books

Charlie | Freitag, 21. Juli 2017 | 9 Kommentare

Schon wieder ist fast ein Monat seit meinem letzten Post vergangen und ich habe es auch erst gestern geschafft, alle ausstehenden Kommentare zu beantworten und meine Blog-Leseliste abzuarbeiten.
Dabei ist es nicht so, als hätte ich keine Post-Ideen, im Gegenteil: Ich habe eine ewig lange Liste und schon einige Posts vorgeschrieben. Ich möchte nur nicht einfach stumpf einen Post nach dem anderen raushauen, wenn ich keine Zeit habe, mich den Kommentaren und anderen Blogs zu widmen.
Aber was soll's. Die Zeiten von 10 Posts im Monat (Manchmal stöbere ich gerne in meinem Blog-Archiv und gucke, wie sich "Keine Zeit für Langeweile" so entwickelt hat.) sind sowieso vorbei und ich finde das auch nicht schlimm. Qualität vor Quantität und so.

Es war hier so lange still, weil ich in den vergangenen Wochen jede Menge Stress mit der Uni hatte. Macht bloß nie den Fehler, den ich gemacht habe, und lasst euch in jedem Seminar die allerletzten Referate aufdrücken, denn dann habt ihr genau Ende des Semesters, wenn das Lernen für Klausuren ansteht, zu viel anderes um die Ohren und hetzt von einem Vortrag zum nächsten.
Das Ganze hat dann bei mir auch zu einem Mini-Nervenzusammenbruch geführt, dem bzw. dessen Gründen ich aber nochmal einen eigenen Post widmen werde.
Außerdem bin ich im Juni umgezogen (=Pack-Stress) und hatte - der Horror eines jeden internet-süchtigen Menschen! - nach meinem Umzug  drei Wochen lang kein WLAN!

Jetzt schulde ich euch ersmtal ein (reichlich spätes) Fazit aus der #30DaysOfReading2017-Aktion, die ich hier angekündigt hatte.




[Buchrezension] "Der Name der Rose" von Umberto Eco

Charlie | Freitag, 23. Juni 2017 | 15 Kommentare
Zum Teil spannender Krimi, zum Teil langweiliges Theologielehrbuch


© dtv






Originaltitel: Il nome della rosa
Autorin: Umberto Eco
Verlag: dtv
Genre: Historischer Roman, Krimi, Klassiker
Reihe: /
Erscheinungsdatum: 1982 (1. deutsche Auflage)
Seitenzahl: 688 (Taschenbuch)
Verlagsseite










Inhalt


Der junge Benediktiner-Novize Adson von Melk reist mit dem Franziskaner William von Baskerville in eine Abtei, in der William einen Auftrag vom Kaiser zu erfüllen hat. Dort angekommen, wird William zusätzlich vom Abt beauftragt, einen Mord an einem der Mönche aufzuklären.
Und während William noch damit beschäftigt ist, die Geheimnisse der Abtei zu entdecken, sterben weitere Menschen.



[Konzertberichte] Scott Bradlee's Postmodern Jukebxox, Ed Sheeran und AnnenMayKantereit

Charlie | Montag, 19. Juni 2017 | 4 Kommentare

Ja, ich weiß, hier war schon viel zu lange nichts mehr los und das, obwohl ich momentan zig Ideen für Themen und auch noch ein paar Rezensionen in petto habe. Dass ich trotzdem weder zum Bloggen noch zum Kommentieren oder Kommentare beantworten komme, liegt daran, dass mir die Uni gerade ziemlich viel Stress bereitet und ich heute umgezogen bin (zwar nur von einem Stadtteil in den anderen, aber das Kisten packen und Ausmisten war trotzdem Arbeit genug). Und leider geht Uni dann doch vor.
Dass ich überhaupt mal wieder einen Post zustandebringe, liegt daran, dass ich gerade nach meiner Vorlesung, zu der ich zum Glück trotz Umzug durfte, noch ein wenig hierbleibe, um das WLAN zu nutzen, da wir zuhause leider noch keins haben.
Heute möchte ich euch endlich in einem längst überfälligen Post von den drei tollen Konzerten erzählen, die ich in diesem Frühling besucht habe.



[Aktion] 30 Days of Reading auf "Zwischen den Seiten" (#30DaysOfReading2017)

Charlie | Freitag, 2. Juni 2017 | 9 Kommentare

Vor ein paar Tagen bin ich auf die "30 Days of Reading"-Aktion von Katja von "Zwischen den Seiten" gestoßen.  Die von Youtuber*innen (unter anderem LittleBookOwl) inspirierte Challenge besteht, wie der Name schon sagt, daraus, jeden Tag im Juni zu lesen (und dies in irgendeiner Form zu dokumentieren).
 
Für einige von euch klingt das jetzt vielleicht lächerlich einfach, für andere ist es vielleicht so gut wie unmöglich, für mich stellt es eine wirklich schöne Herausforderung dar.
In einem meiner letzten Rückblicke habe ich sicher erwähnt, dass ich Anfang des Jahres eine große Leseflaute hatte. Diese hat sich in den letzten Wochen zwar langsam wieder gelegt, doch es gibt immer wieder noch Tage, an denen ich am Ende merke, dass ich keine einzige Seite gelesen habe, ganz besonders Tage, an denen ich nicht Bahn fahre (meine liebste Zeit zum Lesen). Das ist wirklich schade, da ich mich noch gut an die Zeiten erinnere, in denen ich gefühlt jede freie Minute mit Lesen verbracht habe, während ich jetzt öfter stattdessen ziellos im Internet rumsurfe.
Daher hielt ich es für eine tolle Idee, mich mit so einer Challenge dazu zu motivieren, wirklich jeden Tag wenigstens ein paar Seiten zu lesen - insbesondere in einem für mich so stressigen Monat wie dem Juni, in dem ich ansonsten wohl eher dazu neigen würde, meine wenige freie Zeit faul und sinnlos im Internet zu verbringen.

Ich werde hier auf keinen Fall jeden Tag etwas posten, aber am Ende der Challenge einen kleinen Fazit-Post verfassen und eventuell ab und zu Updates auf meiner neuen Facebook-Seite posten.
Vielleicht möchtet ihr ja auch mitmachen. Ich würde mich freuen!



[Feminismus/Gesellschaft/Internet-Aufreger] Von wahren Gesichern und inneren Werten oder "Was geht euch mein Make-up an?"

Charlie | Montag, 29. Mai 2017 | 20 Kommentare

Facebook kann schon eine tolle Inspirationsquelle für Blogposts sein.
Nicht, dass ich dort häufig niveauvolle Diskussionen oder gute Argumente finden würde (höchstens von Einzelpersonen), aber oft regen mich gerade Diskussionen voller Beleidungen, Unterstellungen und Verallgemeinerungen ohne stichhaltige Begründungen dazu an, mich selbst mich einem Thema auseinanderzusetzen. Zwar mische ich mich selten selbst ein, lege mir jedoch oft genug im Kopf zurecht, was ich den Beteiligten gerne sagen würde.
Auch heute stieß ich wieder unverhofft auf ein tolles Thema für einen Post, den ich in meine Reihe zu gesellschaftlichen und feministischen Themen einsortieren kann: Make-up - genauer gesagt die Frage, wieso Frauen* Make-up tragen oder nicht tragen sollten.


[Buchrezension] "Blutsschwestern" (Vampire Academy 1) von Richelle Mead

Charlie | Freitag, 26. Mai 2017 | 4 Kommentare
Recht durchschittlicher Auftakt; für Fans von Romantasy und Vampiren



©Lyx (Lübbe)






Originaltitel: Vampire Academy
Autorin: Richelle Mead
Verlag: Lyx
Genre: Jugendbuch, Romantasy, Urban Fantasy
Reihe: 1. Band einer Hexalogie
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Seitenzahl: 304 (Paperback)
Verlagsseite










Inhalt


Rose und Lissa sind seit Jahren beste Freundinnen, doch sie verbindet noch etwas anderes. Lissa gehört zu den Moroi, ein altes Vampirgeschlecht, dessen Existenz bedroht ist, da sie von den untoten Vampiren Strigoi gejagt werden. Um sie zu schützen, werden ihnen Wächter zur Seite gestellt, die zu den Dhampiren - halb Mensch, halb Moroi - gehören. Rose ist eine von ihnen und Lissas Wächterin.
Vor zwei Jahren floh sie mit Lissa aus ihrer gemeinsamen Schule und beide lebten lange unerkannt unter Menschen. Doch dann werden sie von den Wächtern der Schule gefunden und zurückgebracht.
Und dort beginnt Lissa ihre Vergangenheit wieder einzuholen. Das Ereignis, das sie damals zur Flucht bewegte, kann nicht einfach vergessen werden.


[Filmrezension] "Die Schöne und das Biest" (2017)

Charlie | Dienstag, 2. Mai 2017 | 14 Kommentare

"Märchen schreibt die Zeit" - Genauso schön und kitschig wie das Original, mit neuen und alten Defiziten





Originaltitel: Beauty and the Beast
Genre: Märchenfilm
Basiert auf: dem gleichnamigen Disneyfilm, der wiederum auf einem Märchen basiert
Länge: 130 Min
Altersfreigabe: ab 6
Deutscher Kinostart:16.03.2017
Produktionsland: USA
Darsteller: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Ian McKellen, Ewan McGregor, Emma Thompson, Stanley Tucci, Kevin Kline, Josh Gad, ...
Regie: Bill Condon
Drehbuch: Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos
Quelle
Trailer



Inhalt

Belle lebt mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf, in dem sie als seltsam gilt, da sie sehr belesen, klug und unabhängig ist.
Als sich ihr Vater eines Tages nach einem Unfall mit seiner Kutsche in ein verlassenes Schloss flüchtet, wird er von dem dort lebenden Biest, einen verfluchten Prinzen, gefangengenommen. Belle macht sich auf ihn zu retten und nimmt den Platz ihres Vaters ein.
Während Belle das verwunschene Schloss und seinen Herren von einer ganz anderen Seite kennenlernt, versucht ihr Vater, das Dorf - unter anderem den selbstverliebten Gaston, der sich in den Kopf gesetzt hat, Belle zu heiraten - zu bewegen, seine Tochter zu befreien. 



[Reisebericht + Fotos] Israel Januar 2017

Charlie | Samstag, 22. April 2017 | 12 Kommentare

Endlich, nur schlappe drei Monate nach meiner Reise nach Israel, komme ich endlich dazu, den dazugehörigen Reisebericht zu verfassen.
Der letzte Post ist ja nun auch schon eine Weile her, was daran liegt, dass ich in den vergangenen Wochen entweder mit dem Lernen für Klausuren oder mit Theaterproben und Musicalshows (mehr dazu ein andernmal) beschäftigt war; dabei habe ich noch einige Post-Ideen in petto.


Ich freue mich sehr, stolz verkünden zu dürfen, dass ich diesmal meinem Reisebericht sogar professionellere Fotos beifügen kann, da ich glücklicherweise mit einem sehr ambitionierten Hobbyfotografen mit super Ausrüstung unterwegs war ;). Vielen Dank an ihn, dass ich die Fotos verwenden darf, da sie ja doch um einiges besser sind, als die, die ich sonst mit meiner Handykamera mache.
Falls ihr mehr von seinen wirklich tollen Bildern sehen wollt, schaut gerne auf seinem Instagram-Account vorbei.



Tel Aviv


[Serienrezension] "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse"

Charlie | Dienstag, 4. April 2017 | 14 Kommentare

"Look away!" - Es sei denn, ihr habt zufällig Lust auf eine skurrile, überzeichnete, genial gespielte und natürlich absolut betrübliche Serie






Originaltitel: A Series of Unfortunate Events
Genre: Drama
Basiert auf: der gleichnamigen Buchreihe von Lemony Snicket
Länge: 8 Folgen à 4-60min
Altersfreigabe: ??
Produktionsland: USA
Erstausstrahlung: 13. Januar 2017 (auf Netflix)
Deutssprachige Erstausstrahlung: 13. Januar 2017 (auf Netflix)
Darsteller: Neil Patrick Harris, Patrick Warburton, Malina Weissman, Louis Hynes, Presley Smiht, Tara Strong, K. Todd Freeman
 Quelle




Inhalt

Violet, Klaus und Sunny Baudelaire werden durch einen Brand im Haus ihrer Eltern zu Waisen.
Der stumpfsinnige Banker Mr. Poe von "Mulctuary Money Management" muss nun für die Kinder einen geeigneten Vormund finden und lässt sich prompt von Count Olaf manipulieren, einem ebenso bösartigen wie untalentierten Schauspieler, der alles daran setzt, an das Vermögen der Kinder zu gelangen. 


[Feminismus/Gesellschaft/Laberpost] Feminismus - Weitere Irrtümer

Charlie | Donnerstag, 30. März 2017 | 2 Kommentare


Ja, tut mir leid (Obwohl, eigentlich nicht!), aber ich muss es schon wieder tun: Ich muss schon wieder über Feminismus schreiben, denn in den letzten Wochen sind mir wieder ein paar diskussionswürdige Unterthemen dazu untergekommen.


[Rückblick] Januar/Februar/März '17

Charlie | Mittwoch, 15. März 2017 | 18 Kommentare

Neues Design, neue Monatsstatistik, äh, neuer Rückblick ;).
Da ich in den letzten Jahren eigentlich nie eine monatliche Statistik hinbekommen habe - entweder aus Zeitgründen oder weil ich kaum etwas aufzuführen hatte -, habe ich beschlossen, das Wort "Monat" aus dem  Kategoriennamen zu streichen. Auch eine Statistik war diese Post-Reihe im Grunde noch nie, da ich nicht nur reine Zahlen nenne, sondern immer auch ein paar Worte über die gelesenen Bücher, meinen Monat etc. schreibe. Daher nun der neue Name "Rückblick" - inhaltlich wird alles beim Alten bleiben.


[Filmrezension] "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen"

Charlie | Montag, 13. März 2017 | 10 Kommentare
Eine schöne Botschaft mit sympathischen, inspirierenden Protagonistinnen



Originaltitel: Hidden Figures
Genre: Historienfilm
Basiert auf: dem gleichnamigen Sachbuch von Margot Lee Shetterly
Länge: 127 Min
Altersfreigabe: ab 0
Deutscher Kinostart: 02.02.17
Produktionsland: USA
Darsteller: Taraji P. Henson, Octavia Spender, Janelle Monaé, Kevin Costner, Kirsten Dunst, Jim Parsons, Mahershala Ali, ...
Regie: Theodore Melfi
Drehbuch: Theodore Melfi, Allison Schroeder
Quelle
Trailer



Inhalt


"Hidden Figures" erzählt am Beispiel von Dorothy Vaughan, Katherine Goble und Mary Jackson von farbigen Frauen, die in den frühen 60er-Jahren für die NASA arbeiteten und trotz der wichtigen Beiträge, die sie zur Raumfahrt leisteten, immer wieder mit Diskriminierung zu kämpfen hatten - weil sie Frauen und weil sie farbig waren.


[Kino+TV] Oscar-Challenge 2017

Charlie | Freitag, 10. März 2017 | 2 Kommentare



Inspiriert durch die diesjährige Oscar-Verleihung und meinen Vorsatz, 2017 wieder mehr Filme zu sehen, habe ich mich entschlossen, dieses Jahr als Ansporn und Herausforderung für mich eine mehr oder weniger kleine Challenge zu veranstalten.
Dafür habe ich alle Filme, die dieses Jahr einen Oscar gewonnen haben oder für einen nominiert wurden, gezählt und aufgelistet und mir folgendes vorgenommen:
  • Schwierigkeitsstufe 1: alle 15 Gewinnerfilme* sehen
  • Schwierigkeitsstufe 2: auch die restlichen 47 nominierten Filme sehen
  • und das alles bis zur nächsten Oscarverleihung, die vorausichtlich am 4. März 2018 stattfinden wird

[Buchrezension] "These Broken Stars. Lilac und Tarver" von Amie Kaufman und Meagan Spooner

Charlie | Samstag, 4. März 2017 | 10 Kommentare


Tolles Setting und spannender Plottwist, die Charaktere könnten jedoch kaum klischeehafter sein

 

© Carlsen






Originaltitel: These Broken Stars
Autorinnen: Amie Kaufman und Meagan Spooner
Verlag: Carlsen
Genre: Jugendbuch, Science Fiction
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Erscheinungsdatum: Mai 2016
Seitenzahl: 496 (Hardcover)
Verlagsseite










Inhalt


Major Tarver Merendsen, der als Kriegsheld gefeiert wird, und Lilac LaRoux, Tochter des reichsten und mächtigsten Mannes im Universum, befinden sich beide auf einer Reise auf dem riesigen Raumschiff Icarus. Obwohl die beiden in völlig verschiedenen Welten leben, überleben ausgerechnet sie beide den mysteriösen Absturz des Raumschiffes und stranden zu zweit auf einem verlassenen Planeten, auf dem seltsame Dinge vor sich gehen.
Während Lilac nichts weiter als nach Hause will und Tarver mit ihrer arroganten Art auf die Nerven geht, versucht dieser verzweifelt, ihrer beider Überleben zu sichern. Und während die beiden auf der Suche nach Hilfe den Planeten durchkämmen, kommen sie sich näher, als sie gedacht hätten, denn beide haben sie unter ihrer sorgsam bewahrten Fassade ihr Päckchen zu tragen.