[Aktion | Musik] Weihnachtslieder undercover - Türchen 12 (Weihnachtlicher Bloggerzauber)

Charlie | Dienstag, 12. Dezember 2017 |

Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich Willkommen zu Türchen Nummer 12 unseres Blog-Adventskalenders! 
Ich freue mich sehr, an dieser Aktion teilnehmen zu können und euch mit meinen vielen lieben Kolleg*innen auf Weihnachten einzustimmen. Die anderen teilnehmenden Blogs und einen Link zur Facebookveranstaltung findet ihr z.B. hier.


Für mich beginnt die Weihnachtszeit immer am 1. Advent bzw. dem 1. Dezember (je nachdem, was zuerst kommt) und das erste, was ich dann tue, ist endlich die entsprechende Musik auf voller Lautstärke laufen zu lassen und lauthals mitzusingen. Es ist wirklich schlimm, wenn man in einem Chor ist und Weihnachtsmusik schon seit September probt, aber erst zur Weihnachtszeit singen darf, ohne schräg angeguckt zu werden :D. Diese Leidenschaft teile ich mit meiner Mutter - sehr zum Leidwesen der anderen Personen in unserem Haushalt ;). 

Daher ist das Thema des heutigen Türchens auch Weihnachtsmusik. Allerdings nicht die klassischen christilichen Weihnachtslieder, die man im Gottesdienst singt („Oh du fröhliche“ und so), und auch nicht (nur) die Standard-Popsongs wie „Last Christmas“ - zumindest nicht in ihrer altbekanntem Form. Denn ich bin eher Fan von ungewöhnlichen Interpretationen bekannter Songs, vor allem, wenn es um Weihnachtslieder geht. Und deshalb ist Türchen Nummer 12 meinen Lieblings-Weihnachtslieder-Covern gewidmet. Hört gerne rein und lasst mir eure Meinung zu den Interpretationen da. Vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar Tipps für mich, welche Lieder ich mir unbedingt anhören sollte.



Eines meiner absoluten Lieblings-Weihnachtsalben ist definitiv „Christmas With The Puppini Sisters. Mit dem britischen Jazz-Trio hat meine Mutter mich angesteckt und seit sie herausgekommen ist, läuft diese CD bzw. Platte bei uns zur Weihnachtszeit wohl am häufigsten. Ich mag an den Puppini Sisters sowohl die tollen Harmonien in der Dreistimmigkeit als auch die freche, peppige Art, in der sie altbekannte Songs wunderbar aufmischen. Beispiele gefällig?

Mein Favorit von dieser Platte ist ihr Cover von Elton Johns „Step Into Christmas“. Das Lied bildet ein wunderbares Intro für die Weihnachtszeit und verbreitet in der Puppini-Version sofort eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Im Vergleich zum  (meiner Meinung nach) deutlich unaufregenderen Original ist der Song kaum wiederzuerkennen.

Auch vom Pop-Klassiker „All I Want For Christmas“ von Mariah Carey liefern die Damen eine sehr interessante, harmonisch anspruchsvolle Version ab, die selbst denjenigen gefallen könnte, denen der Kitsch des Originals nicht so sehr zusagt. 

Ähnlich verhält es sich mit „Last Christmas“ (leider habe ich nur diese Live-Aufnahme gefunden, dafür mit großem Live-Orchester).

Und zum Abschluss - obwohl ich, wie gesagt, das ganze Album sehr empfehlen kann - muss ich noch auf „Here Comes Santa Claus“ hinweisen, weil es gute Laune macht.



Mit Gastauftritten der Puppini Sisters geht es weiter, nämlich auf Michael Bublés Weihnachtsalbum „Christmas“. Obwohl ich von Bublés ansonsten nicht viel höre, fällt mir jedes Jahr zu Weihnachten wieder auf, dass seine Stimme runtergeht wie heiße Milch mit Honig. Da höre ich ihm sogar gerne zu, wenn er die altbekannten Weihnachtslieder singt. 

Gemeinsam mit dem Puppini Sisters hat er zum Beispiel eine sehr coole Version von „Jingle Bells“ rausgebracht.

Auch „Frosty The Snowman“, das hier bei uns ja eher nicht zu den Weihnachtsstandards gehört, hat er gemeinsam mit den Dreien aufgenommen und der kleine „Puppini-Chor“ verleiht seiner Version meiner Meinung nach genau den richtigen Schliff.

Flott und fröhlich ist auch seine Version des sonst oft eher schwermütig interpretierten Klassikers „White Christmas“, das er im Duett mit Shania Twain aufgenommen hat. 



Any „Glee“ fans here? Eine der niedlichsten Interpretationen des Klassikers „Baby It‘s Cold Outside“ lieferten damals Kurt und Blaine in der zehnten Folge der zweiten Staffel.

Aber wo wir schon mal bei dem Song sind. Kennt ihr schon die Version von Lady Gaga und Joseph Gordon-Levitt in vertauschten Rollen? Ebenfalls sehr sehenswert.



Ein weiteres Weihnachtsalbum, das ich Jahr für Jahr sehr gerne höre, ist das der Rock ‘n‘ Roller The Baseballs. Alleine den warmen, tiefen Stimmen der Sänger könnte ich stundenlang zuhören und der flotte Stil peppt so einige bekannte Songs nochmal ordentlich auf.

Toll finde ich beispielsweise ihre Variante von „Little Drummer Boy“.

Richtig gute Laune macht auch ihre Version von „Rudolph, The Red-Nosed Reindeer“.



Sehr interessante Versionen bekannter Weihnachtslieder liefert auch Götz Alsmann, der sich in seinen „Winterwunderwelt“-Alben jazzigen, deutschen Versionen englischsprachiger Weihnachtslieder und aufgepeppteren Varianten bekannter deutscher Weihnachtslieder gewidmet hat. 

So hat er beispielsweise mit "Der Weihnachtsmann" „Santa Claus Is Coming To Town“ auf Deutsch gesungen (wovon ich leider kein Video finden kann, aber ihr könnt hier in die Hörprobe auf Amazon reinhören oder, falls ihr Amazon Prime habt, das ganze Album streamen)...

und das Kinderlied „Lasst uns froh und munter sein“ ordentlich aufgepeppt.

Und falls ihr euch schon mal gefragt habt, wie „Let It Snow“ wohl auf Deutsch klingen würde (auch hiervon gibt es leider kein Youtube-Video, aber man kann sich die Hörprobe auf Amazon anhören oder das Album mit Prime streamen)...



Auf einer Liste mit Coversongs dürfen selbstverständlich die Pentatonix, die wohl bekannteste A-Cappella-Gruppe schlechthin, nicht fehlen. Ich finde es immer wieder absolut beeindruckend, wie die Fünf allein mit ihren Stimmen einem Song so aufnehmen, dass einem nicht einmal in den Sinn kommen würde, dass Instrumente fehlen.

Gerne höre ich von ihnen zum Beispiel „Carol Of The Bells“.

Mein absolutes Lieblings-Weihnachtslied von der Gruppe ist aber „Mary, Did You Know?“, das ich ehrlich gesagt auch vorher gar nicht kannte. 

Nicht direkt ein Weihnachtslied, aber der „Dance of the Sugar Plum Fairy“ (bekannt aus dem Ballett „Der Nussknacker“) ist auch ziemlich genial!



Und weil zwei Konzertberichte noch nicht genug waren, gibt es zum Abschluss noch ein Lied meiner Lieblings-Coverband Scott Bradlee‘s Postmodern Jukebox: „God Rest Ye Merry Gentlemen“





So, jetzt habe ich euch aber wirklich genug über meinen weihnachtlichen Musikgeschmack vollgequatscht. Wie man sieht, geht die Begeisterung schnell mit mir durch, wenn ich einmal mit einem Thema, das mir großen Spaß macht, angefangen habe. Während ich diesen Post geschrieben habe, habe ich mindestens zehn verschiedene Weihnachtsalbem angehört und meine Weihnachtsplaylist überarbeitet, die nun 74 Songs fasst. Jetzt bin ich für die nächsten zwei Wochen definitiv gewappnet.

Falls ihr euch jetzt wirklich alle diese Lieder angehört habt - Hut ab und vielen Dank! Haben euch einige der Versionen gefallen? Würdet ihr euch von einigen Künstler*innen gerne noch mehr anhören?

Außerdem möchte ich natürlich gerne von euch wissen, welche Musik ihr so in der Weihnachtszeit hört. Lasst mir gerne Titel und/oder Links in den Kommentaren da!

Ansonsten wünsche ich euch noch eine möglichst stressfreie und fröhliche Weihnachtszeit :)!



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