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[Freitagsfragen] Wieviel Verantwortung tragen Wissenschaftler?

Charlie | Freitag, 14. Juni 2013 | 2 Kommentare

Jaaa, ihr habt richtig gelesen. - Heute gibt es endlich mal wieder eine Freitagsfrage :).
Vor ein paar Monaten hatte ich diese Postidee und da wir neulich in der Schule einen Film zu dem Thema geguckt haben, dachte ich, ich stelle euch diese Frage auch einmal.
 (*hust*, ja, ich bin ein Streber und beschäftige mich in meiner Freizeit mit Fragen aus dem Schulunterricht, aber diese hier finde ich wirklich interessant!)


Freitagsfragen: "Fürchten Sie den Tod?"

Charlie | Freitag, 26. Oktober 2012 | 17 Kommentare
Wer mir sagen kann, aus welchem Film dieser Satz ist (und wer ihn sagt), kriegt ein Däumchen xD

Also, wie die Überschrift schon sagt, beschäftige ich mich heute mit einem etwas ernsteren Thema, dem Tod.
Wir behandeln nämlich gerade "Leben und Tod" in Ethik und hatten dort neulich eine interessante Diskussion.
Jemand meinte, dass er Angst vor dem Tod hätte. Daraufhin brachte ich die Frage ins Spiel, ob er wirklich Angst vor dem Tod oder eher vor dem Sterben habe. Ich persönlich habe nämlich eher Angst vor dem Sterben, weil das häufig mit Schmerzen verbunden ist.
Andere haben aber eher Angst vor dem Tod, weil sie den Gedanken nicht ertragen können, irgendwann nicht mehr zu existieren.
Oft spielt auch die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod (also religiöse Ansichten) eine große Rolle. Jemand, der glaubt, nach dem Tod ist alles vorbei, wird ihm vielleicht nicht ganz so unerschrocken entgegenschauen, wie jemand, der an das Paradies glaubt, es vielleicht könnte.
Auch auf das Leben allgemein hat der Glaube Einfluss: Ist man zum Beispiel gläubiger Christ, wird man natürlich versuchen, Gutes zu tun und eventuelle Angst davor haben, nach dem Tod in die Hölle oder in's Fegefeuer zu kommen. Menschen, die dieser Religion angehören und meinen, etwas schlimmes verbrochen zu haben, könnten also auch größere Angst vor dem Tod haben, als vor dem Sterben selbst.
Wer dagegen der Meinung ist, es gibt kein Leben nach dem Tod, wird vielleicht eher versuchen, die Zeit, die ihm noch bleibt, zu genießen und das Beste daraus zu machen.


Jetzt interessiert mich natürlich eure Meinung: Zu welcher Gruppe gehört ihr? Wie sieht eure Vorstellung vom Tod aus? Und wovor habt ihr größere Angst: Sterben oder der Tod an sich?
Ich bin wieder einmal gespannt auf eure Antworten, auch wenn ich verstehen kann, wenn ihr auf eine so persönliche Frage nicht unbedingt antworten möchtet.



Als Literatur zu genau diesem Gedanken kann ich nur den Roman
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green empfehlen, in dem es viele bewegende Dialoge zum Thema Sterben und Tod gibt. Das nur so am Rande :)

Freitagsfragen: Is it easyer to leave than to be left behind?

Charlie | Freitag, 28. September 2012 | 34 Kommentare
 Jaa, ich habe beschlossen, diese Kategorie wieder einzuführen, weil ich ein paar tolle Idee habe und gerne mit euch darüber diskutieren würde ;)


Vor einiger Zeit hatte eine Freudin von mir einen Ohrwurm von dem Lied "Leaving New York" von R-E.M. Besonders eine Zeile hatte es ihr besonders angetan, nämlich "It's easyer to leave than to be left behind".
Wir haben lange darüber diskutiert, ob das wirklich der Wahrheit entspricht.
Ist es wirklich einfacher zu verlassen als verlassen zu werden?


Freitagsfragen: Unsterbliche(r) + Sterbliche(r) = große Liebe???

Charlie | Freitag, 10. August 2012 | 12 Kommentare
Passend zu meinem voraussichtlich morgen erscheinenden Musical-Bericht, aber auch in Abetracht der vielen  Unsterblicher-verliebt-sich-in-sterbliches--Mädchen-Geschichten à la "Twilight" möchte ich mich heute mit der Frage beschäftigen, warum diese klugen, coolen und uuuunglaublich gutaussehenden Unsterblichen (seien es Vampire, Engel oder irgendwas anderes) sich eigentlich immer in sterbliche Mädels verlieben.

Ich meine, stellt euch das doch mal vor.
Ihr lebt seit mindestens 100 Jahren oder auch länger, habt euch schon in viele, viele Menschen (oder sogar andere, übernatürliche Wesen, die euch besser verstehen als jeder Mensch) verliebt, hattet schon viele,viele Beziehungen und habt also schon viel, viel Erfahrung.
Sicherlich wart ihr auch schon mit Leuten zusammen, die wesentlich erwachsener waren/sind als das Durchschnitts-Jugendroman-Mädchen.

Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass ich glaube, dass Beziehungen ohnehin schwer sind, wenn man weiß, dass der Partner/die Partnerin altert und irgendwann sterben wird und dass ich dann vermutlich eher versuchen würde, mein Herz zu verschließen, kann das doch auch nicht gut für eine Beziehung sein, wenn man schon so unnatürlich viel Erfahrung hat.
Klar ist es normal, dass nicht gleich die erste Beziehung die große Liebe wird, aber jemand, der schon seit Jahrhunderten Erfahrungen sammelt ist doch nicht natürlich. Ich hätte vermutlich Angst, mit so jemandem zusammen zu sein.

Außerdem wärt ihr als Unsterblicher schon, egal ob ihrvielleicht ausseht wie 17, wesentlich erwachsener als alle "gleichaltrigen" denen ihr begegnet. Würden euch diese vergleichweise naiven Menschen ohne viel Lebenserfahrung wirklich so reizen? Wärt ihr nicht irgendwann gelangweilt und würdet euch nur noch mit Euresgleichen umgeben, weil die euch wenigstens wirklich verstehen?
Oder würdet ihr euch sogar gerne unter normale Sterbliche mischen, um euch - wenigstens für einen Moment - wieder so zu fühlen, als wärt (Oh Mann, schreibt man das eigentlich mit t oder d) ihr auch (noch) sterblich? Könntet ihr euch mit einem "jungen" Partner auch wieder jung fühlen?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten, denn ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich als Unsterblicher Lust hätte, mit diesen ganzen "kleinen, naiven" Mädchen rumzuhängen, in die sich die Unsterblichen aus Büchern so oft verknallen.

Was meint ihr dazu?

Einen wunderschönen Freitagabend und ein noch schöneres Wochenende wünsche ich =)

Freitagsfragen: Was willst du mit der Weltherrschaft?

Charlie | Freitag, 3. August 2012 | 3 Kommentare
Wir betrachten den Showdown eines typischen (klischeehaften) Actionfilms:
Der tapfere Held befindet sich in einer auswegslosen Situation, zum Beispiel über einem Abgrund in den er jeden Moment hineinfallen könnte oder kurz davor von der Superwaffe eines Schurken getötet zu werden und der Böse erzählt ihm ausführlich seinen Plan, wie er die Weltherrschaft erlangen wird, bevor er seinen nervigen Gegner endlich aus der Welt schafft.

Und an dieser Stelle halten wir an. Jeder weiß, dass der Gute es noch in letzter Sekunde schafft, den Bösen zu besiegen und die Welt zu retten. Aber darum geht es heute nicht.
Heute geht es um die Weltherrschaft.

Freitagsfragen: Ist das wirklich Liebe?

Charlie | Freitag, 27. Juli 2012 | 3 Kommentare
Neulich habe ich über die Liebe nachgedacht.
Nicht über die Liebe im Sinne von "Ich liebe dich!" sondern eher über die Liebe im Sinne von: " Oh Mann, ich lieeeebe meine neue Handtasche!!!" oder " Ich, liebe dieses Buch/Lied/... einfach!".
Solche Sätze bekomme ich jeden Tag tausend Mal zu hören und ich muss zugeben, dass ich sie auch selbst oft sage, ohne darüber nachzudenken.
Ihr bestimmt auch, oder?

Aber jetzt mal ehrlich: Lieben wir unsere Handtaschen, unsere Lieblingsschauspieler oder ein aktuelles Lied wirklich so sehr wie beispielsweise unsere Familie oder unseren Partner? Ich glaube nicht.

Entwerten wir das Wort "Liebe" also mit Sätzen wie "Ich liebe meine Handtasche!" ? Sollten wir vorsichtiger im Umgang damit sein?
Oder ist diese Liebe einfach nur eine andere Art von Liebe?
Was meint ihr dazu?

Ich persönlich denke ja, dass es für die Gefühle, die wir gegenüber unseres Lieblingsliedes oder unserer Handtasche hegen, in der deutschen Sprache genug andere Wörter gibt und ich werde in Zukunft versuchen aufzupassen, wie ich das Wort "Liebe" verwende.

Zitat am Sonntag mal anders ;)

Charlie | Samstag, 21. Juli 2012 | 6 Kommentare
Hi Leute,

Ich bin zwar eigentlich im Urlaub, aber um ein Haar hätte ich mein Zitat am Sonntag vergessen! Jaaaa, ich weiß, es ist Samstag, aber das Zitat, dass ich heute habe, ist eher eine Mischung aus Zitat am Sonntag und Freitagsfrage, sodass ich beschlossen habe, eine Mischung daraus zu machen und sie am Samstag zu posten ;)
Ich habe diesen Spruch neulich auf einer Postkarte gelesen:

Wenn ich mir vornehme, nichts zu schaffen
Und ich schaffe das,
habe ich dann etwas geschafft,
Oder nicht?

Eine gute Frage, nicht wahr? Ich bin für "Ja" ^^ Und ihr ?

Entspannte Urlaubsgrüße!
Eure Charlie

Freitagsfragen - Das Lügner-Paradoxon

Charlie | Freitag, 13. Juli 2012 | 2 Kommentare
Heute ist eines meiner Lieblings-Paradoxa dran, an dem man sich ewig die Zähne ausbeißen kann. Es gibt es in verschiedenen Varianten und ich stelle heute die vor, die ich in Warum die Kreter lügen, wenn sie die Wahrheit sagen - Eine Anleitung zum Philosophieren habe.


Freitagsfragen - "Who wants to live forever?"

Charlie | Freitag, 29. Juni 2012 | 2 Kommentare
Über die Arbeit an meinem Design hätte ich doch fast meinen Freitagsfüller vergessen ;)
Heute beschäftige ich mich mit einer sehr interessanten Frage, die wir neulich in der Philosophie-AG besprochen haben.

In der Literatur ist Unsterblichkeit ja allgegenwärtig. In vielen Büchern gibt es Wesen, die ewig leben, die bekanntesten sind wohl die Vampire.
Oft wird Unsterblichkeit als etwas positives dargestellt. Viele Bösewichte in Büchern (und auch in Filmen) wollen sie erlangen und Edward & Co scheinen nur dann ein Problem damit zu haben, wenn ihre Geliebte dummerweise sterblich ist (und meistens will die dann auch unsterblich werden),

Doch habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, ob ihr unsterblich sein wolltet? Was war eure Antwort?


Freitagsfragen - Der philosophische Freitag: Huhn oder Ei?

Charlie | Freitag, 22. Juni 2012 | 2 Kommentare
In einigen Blogs habe ich die sogenannten "Freitagsfüller" gesehen, deren System ich noch nicht so ganz durchschaut habe ;)
Da habe ich mir gedacht: Ich mache einfach meine ganz eigenen Freitagsfüller. Da ich mich sehr für Philosophie interessiere, regelmäßig Philosophie-Zeitschriften lese und die Philo-AG unserer Schule besuche (jaaa, ich bin ein Freak xD), dachte ich mir, ich nenne diese neue Aktion "Freitagsfragen".
Für diese Rubrik suche ich mir einfach ein Thema (meistens eine Frage, manchmal aber auch ein Gedankenspiel) über die man viel diskutieren kann und schreibe, was ich so darüber denke. Natürlich versuche ich, verschiedene Standpunkte zu finden, aber ich werde sicherlich nicht komplett mir mir alleine diskutieren können ;D, ihr seid also ♥lich eingeladen, mitzumachen ;).

Für heute fangen wir erstmal mit etwas leichtem an, nämlich der allseits bekannten Frage: Was war zuerst da - das Huhn oder das Ei?