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[Musical] Disneys "Der Glöckner von Notre Dame" (Berlin | 04-11/17)

Charlie | Dienstag, 7. November 2017 | 4 Kommentare
Emotionale Achterbahn mit wichtiger Botschaft


Am Samstagabend war die Berliner Derniere von "Der Glöckner von Notre Dame" und somit wird es nach einem wundervollen Dreivierteljahr für mich Zeit, meine Erlebnisse mit diesem Musical Revue passieren zu lassen. 
Denn ich hatte nicht nur das Glück, dieses wunderbare Stück von vorne zu sehen, sondern habe als Mitglied eines der beiden beteiligten Laienchöre auch auf der Bühne stehen dürfen. Daher kann und wird dies auch keine normale Kritik zum Stück werden, denn ich habe es erstens weitaus öfter gesehen als jedes andere Musical (46 Mal bisher) und kenne somit mehr von seinen Facetten, und zweitens nimmt man ein Stück, in dem man mitwirkt, natürlich noch einmal ganz anders wahr als eines, das man "nur" anguckt.
Ich weiß schon jetzt, dass ich keine ausreichenden, für mich zufriedenstellenden Worte finden werde, um zu beschreiben, was  dieses Stück nach dieser Zeit für mich bedeutet, aber versuchen will ich es trotzdem. 


[Musical] "Rebecca" (Freilichtspiele Tecklenburg | 09/17)

Charlie | Dienstag, 26. September 2017 | 4 Kommentare

Ein Traum geht in Erfüllung



Seit sieben Jahren - seit meine ehemalige Schule es aufgeführt hat - kenne ich das Musical "Rebecca". Seit sieben Jahren bin ich begeistert von der düsteren, aber auch romantischen Story und der mitreißenden Musik. Und seit sieben Jahren warte ich auf eine (für mich finanzierbare) Gelegenheit, dieses wunderbare Stück live zu sehen.

Als es Ende 2011 bis Anfang 2013 in Stuttgart lief, war es für eine 14-jährige mit begrenztem Taschengeld leider kaum finanzierbar, die weite Reise und die krassen Stage-Preise alleine auf sich zu nehmen, und danach war das Stück erstmal von meinem Radar verschwunden. Umso mehr freute ich mich, als ich dieses Jahr zufällig mitbekam, dass "Rebecca" bei den Freilichtspielen Tecklenburg inszeniert würde - und das für den läppischen Preis von knapp 50€ (nichts im Vergleich zu dem, was es in Stuttgart gekostet haben muss) und mit einer grandiosen Besetzung. 

Am letzten Vorstellungswochenende der Freilichtspiele war es für mich dann so weit. Es war mein erster Besuch bei "Rebecca", mein erster Besuch in Tecklenburg und das erste Mal, dass ich für ein Stück eine solche Reise auf mich nahm (bis dahin war das höchste aller Gefühle für mich ein Tagesausflug nach Hamburg gewesen). Und ich kann nur sagen: Es hat sich mehr als gelohnt.
Der Besuch von "Rebecca" hat nicht nur das Stück zu einem meiner Lieblinge werden, mich Pia Douwes noch mehr vergöttern lassen und Jan Ammann lieben gelehrt, sondern mich auch davon überzeugt, dass für das richtige Stück keine Reise zu weit oder zu verrückt ist.

[Musical] "Billy Elliot" (Hamburg | 07/17)

Charlie | Sonntag, 23. Juli 2017 | 18 Kommentare

Nicht nur tänzerisch ein Meisterwerk
 

Von der Londoner Produktion von "Billy Elliot" hörte ich zum ersten Mal, als ich 2015 in London war. Während meine Mutter und ich uns "Les Misérables" ansahen (Ein Traum ging in Erfüllung!), sahen meine Cousine und meine Tante "Billy Elliot" und waren ganz begeistert. Danach hatte ich das Stück lange nicht mehr auf dem Schirm, da ich mir einen Musicalbesuch in London auch nicht einfach mal so leisten kann, und wurde erst wieder darauf aufmerksam, als die Großbritannien-Tour von Ende Juni bis Ende Juli (genauer gesagt, bis heute) im Hamburger Theater am Großmarkt halt machte.
Eine Londoner Produktion, von der ich schon Gutes gehört hatte, in quasi greifbarer Nähe - Das klang sehr verlockend. Als das Stück nach den ersten Shows dann in Rezensionen gefeiert wurde, konnte ich nicht anders und organisierte mir einen Tagestrip nach Hamburg.
Nachdem ich wegen dieser Entscheidung so lange mit mir gerungen habe (weil ich mir ein Musical normalerweise nicht einfach so leisten kann), bin ich nun wirklich froh, sie getroffen zu haben, denn "Billy Elliot" hat mich absolut begeistert.


Obwohl ich persönlich die Handlung des Musicals nicht für übermäßig überraschend halte, versuche ich, in meiner Rezension nichts Wichtiges vorwegzunehmen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, "verstecke" ich den Spoiler durch eine Markierung, sodass die Schriftfarbe und die Markierungsfarbe dieselbe sind und man den entsprechenen Text markieren muss, um den Satz lesen zu können.

[Musical] Ich war bei... "Tanz der Vampire"

Charlie | Samstag, 11. August 2012 | 10 Kommentare
So, Endlich kommt der Bericht von meinem Musical-Besuch. Ich habe auch schon wieder zwei Aawards bekommen (Danke an Sandra und Micha!), die bekommen natürlich auch noch einen extra Post =)

Ich habe "Tanz der Vampire" bei Schulaufführungen zwar schon sieben Mal gesehen, aber weil ich von dem Stück so begeistert war und alle Lieder, Noten und Texte auswendig konnte, haben meine wunderbaren Eltern mir einen Besuch beim professionellen Musical spendiert, worüber ich mich  riiiieeeesig gefreut habe (siehe erster Post zu diesem Thema).

Und ich will euch meinen Eindruck von der Aufführung natürlich nicht vorenthalten!
Zunächst aber die für meine Rezis obligatorischen, allgemeinen Informationen ;)

Event: Ich gehe zu... "Tanz der Vampire"

Charlie | Mittwoch, 20. Juni 2012 | 8 Kommentare
Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich ein Musical-Fan bin und momentan ist mein absolutes Lieblingsmusical "Tanz der Vampire".

Für alle, die das Stück nicht kennen eine kurze Info:

"Tanz der Vampire" ist das erfolgreichste deutschsprachige Musical und wurde 1997 in Wien uraufgeführt. Es basiert auf der gleichnamigen Horrorkomödie von Roman Polanski aus dem Jahr 1967 (die im Original "The Fearless Vampire Killers" heißt).
Gut 30 Jahre später entstand in Zusammenarbeit mit Jim Steinman (der u.A. für Bonnie Tyler und Meat Loaf Songs schrieb und für dieses Stück die Musik komponierte) und Michael Kunze (der die Texte schrieb) das erfolgreiche Musical, dass 2000 auch nach Deutschland (genauer gesagt Stuttgart) kam.

Zwischen 2006 und 2008 war "Tanz der Vampire" bereits in Berlin, seit November 2011 wird es wieder im Theater des Westens gespielt (gerade wurde die Spielzeit sogar bis Anfang 2013 verlängert).
Eines der wohl bekanntesten Lieder aus dem Stück ist "Totale Finsternis", die deutsche Variante von Bonnie Tylers "Total Eclipse of the Heart."